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PISA. Chancen und Grenzen standardisierter Schulleistungsvergleiche für die Schulentwicklung

Título: PISA. Chancen und Grenzen standardisierter Schulleistungsvergleiche für die Schulentwicklung

Trabajo Escrito , 2016 , 17 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Christina Mertin (Autor)

Pedagogía - Sistemas educativos, políticas educativas
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Das erste Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts war von einem deutlich spürbaren Strukturwandel in der Bildung geprägt, welcher zum Großteil aus bildungspolitischen Schlussfolgerungen aus Ergebnissen sowohl nationaler als auch internationaler Schulleistungsvergleiche resultierte. Insbesondere die PISA-Studie, die im Jahr 2000 das erste Mal durchgeführt wurde, erlangte mit der Veröffentlichung der Ergebnisse überwältigende Aufmerksamkeit in der deutschen Öffentlichkeit, eröffnete tiefgreifende Diskussionen in der Bildungspolitik und zog zum Teil nachhaltige Konsequenzen nach sich. Bei dem ganzen Aufruhr um die Resultate der Studie waren die kritischen Stimmen zunehmend deutlicher wahrzunehmen. Schnell kam die Frage auf, inwieweit standardisierte Schulleistungsvergleiche auf nationaler und internationaler Ebene die tatsächliche Leistungsfähigkeit der Bildungssysteme beurteilen können.

Ziel dieser Arbeit ist es demnach, sowohl die Möglichkeiten als auch die Grenzen solcher Schulleistungsstudien herauszustellen. Es stellt sich die Frage, was konkret aus solchen Vergleichsstudien zu lernen ist. Im Zentrum dieser Untersuchungen wird dabei repräsentativ für jegliche Schulleistungsvergleiche als solche das Konzept der PISA-Studie stehen, da diese als eine der größten und bedeutendsten internationalen Leistungsstudien gilt, die sich dazu nicht nur auf die Erfassung einzelner, sondern mehrerer Basiskompetenzen konzentriert. Zudem ist zu betonen, dass die Erhebungs- und Auswertungsmethoden, die bei dieser Studie verwendet wurden bzw. werden, dem aktuellen Forschungsstand entsprechen und sich daher die PISA-Studie als besonders geeignetes Exempel herausstellt.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Was ist PISA? Das Konzept der Studie

2.1 Entstehung und Zielsetzung

2.3 Durchführung

2.4 Kompetenzbereiche

3. Ergebnisse der PISA-Studie

4. Nutzen der PISA-Studie

5. Problematik der PISA-Studie

6. Fazit

7. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Chancen und Grenzen standardisierter Schulleistungsvergleiche am Beispiel der PISA-Studie. Das primäre Ziel ist es, den wissenschaftlichen Ertrag sowie die methodischen und bildungspolitischen Limitationen solcher Vergleichsstudien kritisch zu beleuchten und aufzuzeigen, inwieweit sie zur Schulentwicklung beitragen können.

  • Konzeptualisierung und Zielsetzung internationaler Leistungsstudien
  • Methodik der Datenerhebung und Durchführung von PISA
  • Analyse der Ergebnisse deutscher Schüler im internationalen Vergleich
  • Nutzen für die bildungspolitische Steuerung und Qualitätsentwicklung
  • Kritische Reflexion der methodischen Problematiken und Grenzen

Auszug aus dem Buch

5. Problematik der PISA-Studie:

Nach der Darstellung des Ertrags der Studie stellt sich indes ebenfalls die Frage nach deren Problematik und Grenzen. Was kann PISA eben nicht leisten?

Zunächst ist hervorzuheben, dass es sich nicht nur bei PISA, sondern auch bei vielen anderen Schulleistungsstudien um rein punktuelle Leistungsbeurteilungen handelt und lediglich ein Ist-Zustand der Leistung der 15-Jährigen Schüler und Schülerinnen beschrieben wird. Folglich ist festzustellen, dass es fast unmöglich ist, bereits in diesem Alter zu beurteilen, inwieweit langfristige Leistungs- und Entwicklungsmöglichkeiten bei den Jugendlichen vorhanden sind und daraus auf die Qualität von Arbeitsprozessen innerhalb der Schulen zu schließen.

Des Weiteren wird die tatsächliche Lernbeobachtung und Leistungsbeurteilung durch die Auswahl bestimmter Fächer erheblich eingeschränkt und lässt sich nur als äußerst punktuell charakterisieren. Es werden weitere Einschränkungen bezüglich einzelner Bereiche der Fächer getroffen und auch die Vielfalt der Aufgabenformate ist entscheidend eingeschränkt. Dies führt folglich zu einer dramatischen aufgaben- und kontextabhängigen Ausschnitthaftigkeit und lässt eigentlich kaum zu, Schülerleistungen als Ganzes beurteilen zu können. Die wiederholte Durchführung der Tests über Jahre gepaart mit der Konstanz der Itemformate führt außerdem zu einer gewissen Vertrautheit mit den Aufgaben und täuscht über die tatsächlichen Leistungen und Ergebnisse hinweg.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Vorstellung des Strukturwandels in der Bildung und der Relevanz der PISA-Studie als zentrales Exempel für internationale Schulleistungsvergleiche.

2. Was ist PISA? Das Konzept der Studie: Erläuterung der historischen Entstehung, der OECD-Zielsetzungen sowie der methodischen Durchführung und der betrachteten Kompetenzbereiche.

3. Ergebnisse der PISA-Studie: Darstellung der Abschneidens deutscher Schüler und der identifizierten Leistungstrends über verschiedene Erhebungszyklen hinweg.

4. Nutzen der PISA-Studie: Diskussion der Möglichkeiten zur bildungspolitischen Steuerung, der Gewinnung objektiverer Leistungsdaten und der Anreize zur Systemverbesserung.

5. Problematik der PISA-Studie: Kritische Auseinandersetzung mit der punktuellen Messweise, mangelnder curricularer Validität und der Gefahr einer verengten Wahrnehmung durch Ranglisten.

6. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Chancen und Grenzen, wobei betont wird, dass Ergebnisse stets mit äußerster Vorsicht und kritischem Blick zu interpretieren sind.

7. Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten Primär- und Sekundärliteratur.

Schlüsselwörter

PISA-Studie, Schulleistungsvergleich, Bildungspolitik, Bildungsstandards, OECD, Chancengleichheit, Kompetenzmessung, Schulsystem, Leistungsbeurteilung, Schulqualität, Bildungsmonitoring, Pisa-Schock, Validität, Schulentwicklung, empirische Bildungsforschung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die PISA-Studie als ein bedeutendes Instrument der internationalen Leistungsvergleiche und bewertet deren Chancen und Grenzen für die Schulentwicklung.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Im Fokus stehen das Konzept der Studie, die methodische Durchführung, die erzielten Ergebnisse im deutschen Kontext sowie eine kritische Reflexion über den Nutzen und die methodischen Schwachstellen.

Was ist die zentrale Forschungsfrage?

Die Arbeit geht der Frage nach, inwieweit standardisierte Schulleistungsvergleiche wie PISA die tatsächliche Qualität von Bildungssystemen beurteilen können und welche Limitationen dabei beachtet werden müssen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine Literaturanalyse, die auf Basis aktueller bildungswissenschaftlicher Fachliteratur und kritischer Diskursbeiträge die Struktur und Wirkung von PISA untersucht.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung des Konzepts (Entstehung, Durchführung, Kompetenzbereiche), die Präsentation der Studienergebnisse, die Diskussion des politischen Nutzens sowie die ausführliche Analyse der kritischen Problematiken.

Welche Schlüsselwörter beschreiben die Arbeit am besten?

Zentrale Begriffe sind PISA-Studie, Schulleistungsvergleich, Bildungsmonitoring, methodische Validität und bildungspolitische Steuerung.

Warum wird Finnland im Kontext der Studie oft hervorgehoben?

Finnland wird als positives Beispiel herangezogen, da das Land neben hohen Schülerleistungen eine beachtliche Chancengleichheit und einen erfolgreichen Umgang mit heterogenen Schülerschaften demonstriert hat.

Welchen Einfluss hatte der sogenannte „PISA-Schock“ auf die deutsche Politik?

Er löste einen enormen Handlungsdruck aus, der zwar kurzfristige Reformen und eine stärkere Ergebnisorientierung förderte, laut Kritikern jedoch auch notwendige Differenzierungen bei der Bewertung der Schulqualität erschwerte.

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Detalles

Título
PISA. Chancen und Grenzen standardisierter Schulleistungsvergleiche für die Schulentwicklung
Universidad
University of Cologne
Calificación
2,0
Autor
Christina Mertin (Autor)
Año de publicación
2016
Páginas
17
No. de catálogo
V509881
ISBN (Ebook)
9783346074348
ISBN (Libro)
9783346074355
Idioma
Alemán
Etiqueta
Pisa
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Christina Mertin (Autor), 2016, PISA. Chancen und Grenzen standardisierter Schulleistungsvergleiche für die Schulentwicklung, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/509881
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