Mit zahlreichen Neubauprojekten, die fast alle erst unter August III. fertiggestellt wurden, plante August der Starke einen umfangreichen Umbau von Altendresden zur Neuen Königsstadt. Auch die Augustusbrücke sollte einer wesentlichen Umgestaltung unterzogen werden.
Willy Nagel schreibt in seiner Chronik zur Alten Dresdener Augustusbrücke, dass "die persönliche Initiative des Königs" eine außerordentliche Rolle für die Neugestaltung der Brücke spielte. Er legte großen Wert darauf, dass das Stadtbild Dresdens durch die Errichtung der neuen Elbbrücke nicht nur verschönert, sondern dass andere berühmte Brücken durch die Dresdner in den Schatten gestellt würden.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Die Augustusbrücke in der Zeit des Umbaus Pöppelmanns zwischen 1727 und 1731
- Blockhaus und Brückenkruzifix
- Das Reiterstandbild August des Starken (,,Der Goldene Reiter“)
- Sagenhaftes
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Arbeit analysiert die umfangreiche Umgestaltung der Dresdner Augustusbrücke im 18. Jahrhundert unter August dem Starken. Sie untersucht die Hintergründe des Umbaus, die beteiligten Personen, die baulichen Herausforderungen und die ästhetische Bedeutung der Brücke im Kontext der barocken Stadtentwicklung.
- Die Augustusbrücke als Symbol königlicher Macht und städtischer Entwicklung
- Die Rolle von Matthäus Daniel Pöppelmann und Johann Gottfried Fehre bei der Planung und Ausführung des Umbaus
- Die Bedeutung der Brücke als städtische Promenade und Verkehrsanbindung
- Der Einfluss barocker Architektur- und Baukunst auf die Gestaltung der Brücke
- Die Augustusbrücke im Kontext des barocken Stadtumbaus in Dresden
Zusammenfassung der Kapitel
- Einleitung: Dieses Kapitel stellt den Kontext des Umbaus der Augustusbrücke vor und erläutert die Ziele und Ambitionen August des Starken für die Stadt Dresden.
- Die Augustusbrücke in der Zeit des Umbaus Pöppelmanns zwischen 1727 und 1731: Dieses Kapitel fokussiert auf die Baugeschichte der Augustusbrücke und die Herausforderungen, die der Umbau mit sich brachte. Es beschreibt die Rolle des Oberlandbaumeisters Pöppelmann und des Ratsmaurermeisters Fehre sowie die Einflussnahme des Kurfürsten auf den Bauprozess.
- Blockhaus und Brückenkruzifix: Dieses Kapitel beleuchtet die Gestaltung des Brückenkruzifixes und des Blockhauses sowie deren Bedeutung im Kontext der Brücke.
Schlüsselwörter
August der Starke, Augustusbrücke, Dresden, Barock, Stadtumbau, Pöppelmann, Fehre, Architektur, Brückenbau, Stadtentwicklung, Elbbrücke, Brückenkruzifix, Blockhaus, Reiterstandbild, Goldener Reiter.
Häufig gestellte Fragen
Welche Rolle spielte August der Starke beim Umbau der Augustusbrücke?
Er gab die persönliche Initiative für die Neugestaltung, um das Stadtbild Dresdens zu verschönern und andere berühmte Brücken in den Schatten zu stellen.
Wer waren die Architekten der Augustusbrücke im 18. Jahrhundert?
Die Planung und Ausführung lag maßgeblich in den Händen von Matthäus Daniel Pöppelmann (Oberlandbaumeister) und Johann Gottfried Fehre (Ratsmaurermeister).
Was ist die Bedeutung des „Goldenen Reiters“?
Es handelt sich um das Reiterstandbild August des Starken, das als zentrales Element der barocken Stadtentwicklung und Symbol königlicher Macht gilt.
Wann fand der große Umbau der Brücke statt?
Der wesentliche Umbau durch Pöppelmann fand zwischen 1727 und 1731 statt.
Welche baulichen Elemente gehörten zum Brückenensemble?
Neben der eigentlichen Fahrbahn gehörten das Blockhaus, das Brückenkruzifix und die Gestaltung der Pfeiler zum barocken Gesamtkonzept.
- Citation du texte
- André Gschweng (Auteur), 2019, Architektur während der "Augusteischen Ära", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/510243