The problem addressed in this study is whether collaborative dialogue helps second language (henceforth: L2) learners of English raise their language awareness. In this paper, I first give a brief overview about the theoretical context on collaborative dialogue and language related episodes (henceforth: LREs).
According to a number of different studies, which will be presented in this paper in more detail, dialogue can help us to become aware of different linguistic and pragmatic problems. Dialogue forces us to cognitively as well as socially reflect on our language used and produced.
I will then discuss the data deriving from a study focusing on the effects of collaborative dialogue. The study contains a text- reconstruction task which will be carried out and presented under consideration of the research question. Collaborative dialogue is a "joint construction of language or knowledge about language – by two or more individuals". It is generally an important part of the learning process. Learners can construct their linguistic knowledge and self- or other-repair.
The results of the study show that collaborative dialogue has a clear impact on language awareness of the students learning English: different LREs show the engagement and development of the student’s language reflection or production. Furthermore, this paper will point to the importance of collaborative dialogue in the L2 learning and will give a brief overview of what teachers are recommended to focus on while choosing different tasks.
Inhaltsverzeichnis
1. Introduction
2. Theoretical context
2.1 Collaborative dialogue
2.2 Language related episodes
3 Previous studies
4 The study
4.1 Expectations
4.2 Participants
4.3 Material
4.4 Procedure
4.5 Results and data analysis
5 Application and discussion
6 Conclusion
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht, ob kollaborativer Dialog Lernende einer Zweitsprache (L2) dabei unterstützt, ihre Sprachbewusstheit durch die Bearbeitung spezifischer Aufgaben zu erhöhen. Dabei wird insbesondere analysiert, wie sich die Zusammenarbeit in Paaren (Dyaden) im Vergleich zur Einzelarbeit auf die Bewältigung sprachlicher Probleme und die Auseinandersetzung mit der Zielsprache auswirkt.
- Effekte des kollaborativen Dialogs auf den Zweitsprachenerwerb
- Analyse von "Language Related Episodes" (LREs) als Indikator für Sprachbewusstheit
- Vergleich von Einzel- und Partnerarbeit bei Textrekonstruktionsaufgaben
- Messung des Engagements und der Problemlösungsqualität während der Interaktion
- Pädagogische Implikationen für den Fremdsprachenunterricht
Auszug aus dem Buch
2. Theoretical context
One of the first attempts to explain the acquisition of second language is Krashen’s input hypothesis. Although the reception of input is little beyond the current individual level of competence, language learning is stimulated (Johnson, 2008). According to Krashen “negotiation leads to a greater comprehensibility of input” (Swain, 2000, p. 98). Reviewers stated that input is only made comprehensible though modified interaction. Therefore, Swain (1995) developed an output hypothesis, which claims that output pushes the learner to develop and process the language in a more accurate way by raising his or her awareness on language characteristics and realising how language as a system works. While producing language, learners are in control and able to notice their own limits, recognise language gaps and identify linguistic problems.
In general, it can be said that learners improve their interlanguage. Swain states three functions of output: the noticing function, the hypothesis-testing function and the metalinguistic function. The noticing function describes the act of a learner noticing a gap in their interlanguage and filling this gap by social interaction or simply by looking it up in a dictionary. The function of hypothesis testing is simply the testing of hypothesis while producing output independent from the task type, which is either spoken or written.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Introduction: Dieses Kapitel führt in die Fragestellung ein, ob kollaborativer Dialog die Sprachbewusstheit von Englischlernenden fördert, und gibt einen ersten Überblick über die theoretischen Grundlagen wie LREs.
2. Theoretical context: Hier werden theoretische Ansätze wie die Input- und Output-Hypothese sowie das Konzept des kollaborativen Dialogs und die Definition von LREs dargelegt.
3 Previous studies: Dieser Abschnitt fasst bestehende Forschungsergebnisse zu Aufgabenmodalitäten und deren Einfluss auf die Sprachbewusstheit bei Lernenden zusammen.
4 The study: Hier werden das Design, die Erwartungen, die Teilnehmenden, das Material und das methodische Vorgehen der eigenen Studie beschrieben.
5 Application and discussion: Dieses Kapitel interpretiert die erhobenen Daten und diskutiert die pädagogischen Konsequenzen für den Englischunterricht.
6 Conclusion: Das abschließende Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen und gibt einen Ausblick auf notwendige Verbesserungen für zukünftige Forschungsarbeiten.
Schlüsselwörter
Kollaborativer Dialog, Sprachbewusstheit, Zweitspracherwerb, Language Related Episodes, LRE, Output-Hypothese, Aufgabenmodalität, Textrekonstruktion, Interaktion, Pädagogik, Feedback, Fremdsprachenlernen, Sprachreflexion, Interlanguage, Engagementslevel.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?
Die Arbeit untersucht den Einfluss von kollaborativem Dialog auf die Sprachbewusstheit von Studierenden beim Lernen von Englisch als Zweitsprache.
Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?
Die zentralen Themen sind der Zweitspracherwerb, die Output-Hypothese, die Analyse von Interaktionsmustern (LREs) und die Wirksamkeit von strukturierten Aufgaben im Fremdsprachenunterricht.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Das Ziel ist herauszufinden, ob durch die Zusammenarbeit in Paaren bei der Lösung einer Textrekonstruktionsaufgabe die Aufmerksamkeit für sprachliche Probleme und damit die Sprachbewusstheit steigt.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es handelt sich um eine empirische Studie, bei der Teilnehmer Textrekonstruktionsaufgaben einzeln oder in Paaren bearbeiteten. Die Dialoge der Paare wurden aufgezeichnet, transkribiert und anhand der LRE-Kategorisierung analysiert.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil umfasst die theoretischen Grundlagen, die Vorstellung der vorangegangenen Studien, das Design der aktuellen Studie sowie die Präsentation und Analyse der Ergebnisse.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?
Kollaborativer Dialog, Sprachbewusstheit, Language Related Episodes (LREs) und Output-Hypothese.
Warum haben die Paare bei der Bearbeitung der Aufgabe länger gebraucht als Einzelpersonen?
Die Paare mussten ihre Gedanken austauschen, diskutieren und ihre LREs verhandeln, was zu einer intensiveren Reflexion und damit zu einer längeren Bearbeitungszeit führte als bei der isolierten Einzelarbeit.
Welche Bedeutung haben die LREs für das Lernergebnis?
LREs sind Indikatoren für den Lernprozess; sie zeigen, wo Lernende Sprachprobleme erkennen, reflektieren und gemeinsam Lösungsstrategien entwickeln, was die Sprachbewusstheit direkt fördert.
Welche Rolle spielt das Engagement-Level innerhalb der LREs?
Das Engagement-Level (Elaborate, Limited, Limited + Limited) gibt Aufschluss darüber, wie tiefgreifend die Lernenden miteinander interagieren, um ein Problem zu lösen, wobei Elaborate-Engagement als besonders förderlich für den Spracherwerb angesehen wird.
- Arbeit zitieren
- Louisa Schneider (Autor:in), 2019, Collaborative dialogue in second language acquisition, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/510283