Diese Einsendeaufgabe aus dem Fachmodul "Trainingslehre 1" im Studiengang Fitnessökonomie enthält einen Trainingsplan für eine 24-jährige Person mit den Trainingszielen: Gewichtszunahme, Kraftsteigerung sowie Linderung der Schmerzen im Lendenwirbelsäulen (LWS) Bereich.
Die Gewichtszunahme dient dem Kunden, um die Muskulatur aufzubauen. Da keine Möglichkeit der Körperfettmessung und somit der Feststellung der fettfreien Körpermasse besteht wird das Ziel Gewichtszunahme in Kombination mit der stetigen Kraftsteigerung als Indikator für Muskelaufbau dienen.
Da der Kunde wieder an seine alten Kraftwerte anknüpfen möchte, hat er sich als weiteres Ziel gesetzt, seine Kraft innerhalb von 12 Wochen um 20% - 30% zu verbessern.
Durch das gezielte Training wurde als weiteres Ziel definiert, die Schmerzen im LWS-Bereich zu mindern, da diese die Lebensqualität des Kunden einschränkt.
Inhaltsverzeichnis
1 DIAGNOSE
1.1 Allgemeine und biometrische Daten
1.2 Krafttest
1.2.1 Begründung der Testauswahl
1.2.2 Testablauf
1.2.3 Testergebnis
1.2.4 Schlussfolgerung
2 ZIELSETZUNG
2.1 Ansicht der Zielsetzung
2.2 Begründung
3 TRAININGSPLANUNG MAKROZYKLUS
3.1 Darstellung des Makrozyklus
3.2 Begründung des Makrozyklus
3.2.1 Begründung der übergeordneten Trainingsmethode
3.2.2 Begründung der Belastungsparameter
3.2.3 Begründung der Organisationsform
3.2.4 Begründung der Periodisierung
4 MESOZYKLUS
4.1 Mesozyklusdarstellung
4.2 Erläuterung Mesozyklus 1
4.3 Übungen im Mesozyklus 1
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, einen individuellen und wissenschaftlich fundierten Trainingsplan für einen Kunden mit spezifischen Trainingsmotiven und körperlichen Einschränkungen im Lendenwirbelbereich zu erstellen. Die zentrale Forschungsfrage befasst sich mit der optimalen Gestaltung eines Makrozyklus zur Steigerung der Leistungsfähigkeit bei gleichzeitigem Abbau muskulärer Dysbalancen.
- Diagnose der aktuellen Leistungsfähigkeit und des Gesundheitszustands
- Festlegung realistischer Trainingsziele (Muskelaufbau und Schmerzreduktion)
- Strukturierung eines Makrozyklus mit Periodisierung
- Begründung der Wahl von Trainingsmethoden und Belastungsparametern
- Analyse des ersten Mesozyklus mit Fokus auf Übungsauswahl
Auszug aus dem Buch
1.2.1 Begründung der Testauswahl
Der Trainierende hat mehrere Jahre an Erfahrung im Krafttraining gesammelt, jedoch hat er nie mit hohen Trainingsintensitäten gearbeitet da sein Ziel der Muskelaufbau war. Somit wird bei dem Kunden ein Mehrwiederhohlungskrafttest (X-RM) durchgeführt, da der Kunde bereits diese Art von Krafttest kennt und selbst durchgeführt hat. Die Intensitätsbestimmung über subjektives Belastungsempfinden wird in diesem Falle nicht gewählt da der Kunde über genügend Erfahrung im Mehrwiederholungskrafttest verfügt und diese subjektive Einschätzung nach einer längeren Trainingspause suboptimal wäre. Der Kunde verfügt außerdem über einen guten gesundheitlichen Zustand jedoch hat er leichte Probleme im Bereich der LWS.
Zusammenfassung der Kapitel
1 DIAGNOSE: In diesem Kapitel werden die allgemeinen Daten des Kunden erhoben sowie ein Krafttest durchgeführt, um den aktuellen Leistungsstand zu bestimmen.
2 ZIELSETZUNG: Hier werden die Wünsche des Kunden in konkrete, messbare Ziele übersetzt, einschließlich einer zeitlichen Planung.
3 TRAININGSPLANUNG MAKROZYKLUS: Dieses Kapitel liefert die strategische Grundlage durch die Darstellung und wissenschaftliche Begründung des langfristigen Trainingsaufbaus.
4 MESOZYKLUS: Dieser Teil beschreibt die konkrete operative Ausgestaltung des ersten Trainingsblocks inklusive Übungsauswahl und methodischer Erläuterungen.
Schlüsselwörter
Krafttraining, Trainingslehre, Makrozyklus, Mesozyklus, Hypertrophietraining, Maximalkrafttraining, Lendenwirbelsäule, Leistungsdiagnostik, Trainingsplanung, Periodisierung, Muskelaufbau, intermuskuläre Koordination, Krafttest, Trainingsparameter, Trainingshäufigkeit
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit primär?
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Erstellung und methodischen Begründung eines individuellen Trainingsplans für einen Wiedereinsteiger mit dem Ziel des Muskelaufbaus und der Reduktion von LWS-Beschwerden.
Welche zentralen Themenfelder deckt die Arbeit ab?
Die Schwerpunkte liegen auf der Diagnostik, der zielgerichteten Trainingsplanung über einen Makro- und Mesozyklus sowie der wissenschaftlichen Herleitung der gewählten Trainingsmethodik.
Was ist die primäre Forschungsfrage?
Wie lässt sich ein Trainingsplan unter Berücksichtigung einer sechsmonatigen Trainingspause so gestalten, dass Kraftsteigerung und Muskelaufbau effektiv erzielt und gleichzeitig gesundheitliche Beschwerden gelindert werden?
Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewendet?
Es wird ein Mehrwiederholungskrafttest (X-RM) durchgeführt, die Trainingsplanung basiert auf den Prinzipien des Hypertrophie- und Maximalkrafttrainings unter Verwendung der ILB-Methode.
Was umfasst der Hauptteil der Arbeit?
Der Hauptteil gliedert sich in die Diagnose, die Zielsetzung sowie die detaillierte Planung des Makrozyklus und des ersten Mesozyklus inklusive Übungsbeschreibungen.
Welche Begriffe charakterisieren diese Arbeit am besten?
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Trainingsperiodisierung, Belastungsparameter, Hypertrophie und funktionelle Übungsauswahl beschreiben.
Warum wurde ein Mehrwiederholungskrafttest gewählt?
Der Test wurde gewählt, da der Kunde bereits Vorerfahrung mit dieser spezifischen Methode hat und sie aufgrund seiner langjährigen Erfahrung präzisere Daten liefert als rein subjektive Belastungseinschätzungen.
Welche Rolle spielt das LWS-Problem für die Trainingsplanung?
Die LWS-Problematik bedingt die Integration spezifischer Rumpfübungen wie Planks und Rumpfextensionen sowie eine bewusste Übungsauswahl, um die Rückenmuskulatur zu stabilisieren und Schmerzen zu reduzieren.
- Arbeit zitieren
- Ken Hoffmann (Autor:in), 2019, Grundlagen der allgemeinen Fitness, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/511260