Darstellung der ALPEN-Methode und Erprobung dieser anhand des Alltags in einem ambulanten Pflegedienst und im privaten Umfeld der Autorin.
An meinem Arbeitsplatz in einem ambulanten Pflegedienst ist ein effektives Zeitmanagement von großer Bedeutung. Hier folgt beispielsweise die Tourenplanung zum Teil der ALPEN-Methode.
Die 1984 von Lothar Seiwert entwickelte ALPEN-Methode besteht aus fünf Schritten. Diese sind: Aufgaben, Aktivitäten und Termine aufschreiben; Länge schätzen bzw. festlegen; Pufferzeit einplanen; Entscheidungen treffen; Nachkontrolle.
Inhaltsverzeichnis
1. Beschreibung der Methode
2. Test und Selbstreflexion
2.1 Tag 1: Beschreibung des Tagesablaufs
2.2 Tag 2: Beschreibung des Tagesablaufs
2.3 Tag 3: Beschreibung des Tagesablaufs
2.4 Tag 4: Beschreibung des Tagesablaufs
2.5 Tag 5: Beschreibung des Tagesablaufs
2.6 Tag 6: Beschreibung des Tagesablaufs, Fazit und Reflexion
Zielsetzung & Themen
Das primäre Ziel dieser Arbeit ist die praktische Erprobung und kritische Reflexion der ALPEN-Methode zur Strukturierung des Alltags. Die Autorin untersucht dabei, inwieweit sich dieses Instrument zur Zeitplanung im beruflichen Umfeld der ambulanten Pflege sowie im privaten und akademischen Kontext effektiv anwenden lässt.
- Grundlagen und Prinzipien der ALPEN-Methode
- Strukturierung von Arbeits-, Studien- und Freizeitaktivitäten
- Integration von Pufferzeiten in den Tagesablauf
- Einsatzmöglichkeiten und Grenzen der Methode im ambulanten Pflegedienst
- Methodische Reflexion des eigenen Zeitmanagements
Auszug aus dem Buch
1. Beschreibung der ALPEN-Methode
An meinem Arbeitsplatz in einem ambulanten Pflegedienst ist ein effektives Zeitmanagement von großer Bedeutung. Hier folgt beispielsweise die Tourenplanung zum Teil der ALPEN-Methode.
Die 1984 von Lothar Seiwert entwickelte ALPEN-Methode besteht aus fünf Schritten. (vgl. Inplace Personalmanagement GmbH 2018) Diese sind: 1. Aufgaben, Aktivitäten und Termine aufschreiben, 2. Länge schätzen bzw. festlegen, 3. Pufferzeit einplanen, 4. Entscheidungen treffen, 5. Nachkontrolle.
Der Name dieser Methode ist aus dem jeweils ersten Buchstaben jeden Schrittes entstanden. Dieses Vorgehen wird als Akronym bezeichnet. (vgl. DUDEN o.J.)
Zunächst wird für jeden Tag eine neue Liste mit allen zu erledigenden Aufgaben inklusive ihrer Prioritäten angelegt. Sie wird auch als „To-do-Liste“ bezeichnet. Darauf werden auch die Termine des Tages vermerkt sowie anstehende Telefonate und Schriftverkehr. Werden an einem Tag nicht alle Aufgaben geschafft, so werden die verbleibenden Aufgaben auf eine neue Liste des nächsten Tages übertragen. Die Verschiebung nicht erledigter Aufgaben auf einen anderen Tag ist im Pflegebereich nur eingeschränkt möglich (nur bei bestimmten, für die Patienten nicht lebensnotwendigen Aufgaben).
Zusammenfassung der Kapitel
1. Beschreibung der Methode: Erläuterung der theoretischen Grundlagen der ALPEN-Methode und deren Anwendung auf den Berufsalltag in der ambulanten Pflege.
2. Test und Selbstreflexion: Protokollierung und Analyse eines sechstägigen Selbstversuchs zur Anwendung der ALPEN-Methode im privaten, beruflichen und akademischen Bereich.
2.1 Tag 1: Beschreibung des Tagesablaufs: Erste praktische Anwendung der Methode unter Berücksichtigung von Arbeitszeit, Studium und Pufferzeiten.
2.2 Tag 2: Beschreibung des Tagesablaufs: Erfahrung mit Zeitplanung an einem Feiertag unter Einbeziehung von Familienbesuchen.
2.3 Tag 3: Beschreibung des Tagesablaufs: Anwendung der Methode an einem freien Tag zur Koordination von Studium und privaten Aktivitäten.
2.4 Tag 4: Beschreibung des Tagesablaufs: Zeitplanung am Wochenende unter Berücksichtigung von Haushaltspflichten und sozialen Verpflichtungen.
2.5 Tag 5: Beschreibung des Tagesablaufs: Planung eines komplexen Tages mit ehrenamtlicher Workshop-Vorbereitung und Haushaltsaufgaben.
2.6 Tag 6: Beschreibung des Tagesablaufs, Fazit und Reflexion: Abschließende Betrachtung und kritische Bewertung der Eignung der ALPEN-Methode für den eigenen Alltag.
Schlüsselwörter
Zeitmanagement, ALPEN-Methode, Selbstmanagement, Pflegemanagement, Tagesplanung, Prioritäten, Selbstreflexion, Pufferzeit, Arbeitsorganisation, Zeitplan, Zeitpuffer, Eigenverantwortung, Studienorganisation, Effektivität, Strukturierung
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt die praktische Anwendung und Reflexion der ALPEN-Methode zur Zeitplanung im täglichen Leben einer Pflegemanagement-Studierenden.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Arbeit fokussiert sich auf die Strukturierung des Tagesablaufs, die Priorisierung von Aufgaben und die Integration von Pufferzeiten in einen Alltag, der zwischen Beruf, Studium und Freizeit variiert.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist ein sechstägiger Selbstversuch, um zu prüfen, wie hilfreich die ALPEN-Methode zur Bewältigung der täglichen Anforderungen im Bereich der ambulanten Pflege und im Studium ist.
Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?
Die Autorin nutzt die Methode der Selbstreflexion im Rahmen eines Tagebuch-basierten Selbstversuchs, gestützt durch die theoretischen Konzepte der ALPEN-Methode.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil besteht aus detaillierten Protokollen von sechs Tagen, in denen die Autorin ihre täglichen Pläne nach der ALPEN-Methode strukturiert und ihre tatsächlichen Erfahrungen sowie Abweichungen reflektiert.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Zeitmanagement, ALPEN-Methode, Selbstreflexion, Pflegemanagement und Tagesplanung sind die zentralen Begriffe, die diese Arbeit definieren.
Wie bewertet die Autorin die Anwendung der Pufferzeiten?
Die Autorin erkennt den hohen Wert von Pufferzeiten, empfindet jedoch die in der Methode empfohlenen 20 bis 40 Prozent Zeitpuffer im Kontext ihres Arbeitsplatzes oft als unrealistisch hoch.
Welche Rolle spielt die Nachkontrolle für die Autorin?
Die Nachkontrolle ist ein essenzieller Bestandteil, um den Erledigungsstand zu prüfen und zukünftige Anpassungen in der Zeitplanung vorzunehmen, was insbesondere durch den Vergleich von Soll- und Ist-Zeiten erfolgt.
- Arbeit zitieren
- Lisa Maria Burkhardt (Autor:in), 2019, Selbst- und Zeitmanagement im ambulanten Pflegedienst anhand der ALPEN-Methode, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/511710