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Roboter gegen den Pflegenotstand

Title: Roboter gegen den Pflegenotstand

Academic Paper , 2017 , 16 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Johannes Wiegand (Author)

Nursing Science - Nursing crisis
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Summary Excerpt Details

Es stellt sich die Frage, wie man dem ohnehin vorhandenen Pflegenotstand entgegenwirken kann. Eine der vielversprechendsten Lösungsansätze stellt die Robotik dar. Diese bietet neue Möglichkeiten, menschliches Personal zu entlasten, oder teilweise sogar einzusparen. Doch in wieweit Roboter die Zukunft der menschlichen Pflege sein können, welche Barrieren sie zur flächendeckenden Einführung überwinden müssen und welche Aufgaben Pflegeroboter übernehmen können, wird in den folgenden Annotationen behandelt.

Die Altersstruktur entwickelt sich, vor allem auch in Deutschland, ständig weiter in Richtung Überalterung der Gesellschaft. Das bedeutet, dass es immer mehr ältere Personen gibt, die mit einer hohen Wahrscheinlichkeit irgendwann gepflegt werden müssen. Dadurch bedingt verschlechtern sich die momentanen Probleme in den für die Pflege zuständigen Einrichtungen und Eigenheimen zunehmend.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einführung

1.1 Einleitung

1.2 Methodik

2 Annotationen

2.1 The Role of Healthcare Robots for Older People at Home: A Review

2.2 Einflussfaktoren auf die Anwendung von Robotik in Betreuung und Gesundheitsversorgung

2.3 Professionalisierung lebensweltlicher Krisen durch Technik? Zur Betreuung demenziell erkrankter Personen mittels sozial assistiver Robotik

3 Zusammenfassende Würdigung der drei annotierten Quellen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Potenzial von Robotik als Lösungsansatz für den Pflegenotstand in Deutschland. Dabei wird analysiert, inwieweit Pflegeroboter ältere und pflegebedürftige Menschen unterstützen können, welche Barrieren der Akzeptanz entgegenstehen und welche Rolle die technologische Assistenz in der künftigen Gesundheitsversorgung einnehmen kann.

  • Möglichkeiten und Einsatzgebiete von Pflegerobotern in der häuslichen Umgebung.
  • Einflussfaktoren auf die Akzeptanz von Robotik durch Nutzer und Pflegekräfte.
  • Ethische, rechtliche und ökonomische Aspekte beim Einsatz assistiver Robotik.
  • Technologische Unterstützung bei Demenzerkrankungen mittels sozial assistiver Systeme.
  • Strukturierte wissenschaftliche Aufarbeitung und Annotation relevanter Fachliteratur.

Auszug aus dem Buch

2.1 The Role of Healthcare Robots for Older People at Home: A Review

Ein Pflegeroboter ist ein Roboter, der darauf ausgelegt ist, Gesundheit zu überwachen oder zu fördern. Darüber hinaus hilft er bei Aufgaben, die krankheitsbedingt nicht oder nur schwierig bewältigbar sind. Zusätzlich schützt er den Nutzer vor einer weiteren gesundheitlichen Verschlechterung. Pflegeroboter sind in ihrer Funktionalität zu unterscheiden. Zum einen gibt es soziale Roboter und zum anderen gibt es Roboter für den Bereich Rehabilitation. Letztere sind darauf ausgelegt, körperliche Aufgaben auszuführen oder den Patienten bei einer körperlichen Aktivität zu unterstützen. Soziale Roboter hingegen sind einfach zu verstehende Wesen, die mit dem Bedürftigen in Verbindung treten und ihm als Begleiter dienen können. Soziale Roboter sind in der Lage mit den Patienten zu interagieren und ihnen bei Haushaltsaufgaben zu helfen, sowie ihre Gesundheit und Sicherheit zu überwachen (Brökens et al. 2009). Roboter können Menschen helfen länger unabhängig zu bleiben, indem sie medizinische, funktionelle und psychische Bedürfnisse überwachen (Robinson et al. 2014: 576). Außerdem sind sie entwickelt worden um physische, kognitive, medizinische und psychosoziale Probleme anzusprechen (Robinson et al. 2014: 575).

Physische und funktionelle Einschränkungen, wie Verlust von Mobilität, erhöhtes Risiko zu fallen oder nur beschränkt tägliche Unternehmungen zu tätigen, ist ein häufiger Grund, wieso Ältere nicht unabhängig bleiben können (Hirvensalo et al. 2000; Robinson et al. 2014: 577). Tägliche Unternehmungen können in zwei Gruppen unterteilt werden. Einmal in Aktivitäten des täglichen Lebens, wie Körperhygiene zu betreiben und zu essen; und einmal in instrumentelle Aktivitäten des täglichen Lebens, wie den Haushalt zu bewältigen und einzukaufen (de Veer/ de Baker 1994). Die Verminderung von physischen und funktionellen Fähigkeiten, wie Mobilität, zieht einen höheren Bedarf an Unterstützung und letztendlich eine häusliche Betreuung nach sich (Bassuk et al. 1999). Robotik ist in diesem Bereich darauf fokussiert, bei täglichen Aufgaben, wie beim Putzen und Staubsaugen, behilflich zu sein, um den Bedürftigen ein Leben in der eigenen Wohnung ermöglichen zu können (Yi-Lin 2005).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einführung: Der Verfasser erläutert seine persönliche Motivation durch Vorerfahrungen im Krankentransport und führt in die Thematik des Pflegenotstands sowie der methodischen Herangehensweise ein.

2 Annotationen: In diesem Kapitel werden drei wissenschaftliche Quellen detailliert vorgestellt, die sich mit den technischen Rollen, den Akzeptanzfaktoren und dem Einsatz spezieller Roboter bei Demenz befassen.

3 Zusammenfassende Würdigung der drei annotierten Quellen: Es erfolgt eine Synthese der Erkenntnisse, die das Potenzial der Robotik unterstreicht, jedoch auch auf die notwendige Überwindung sozio-ökonomischer Hürden hinweist.

Schlüsselwörter

Pflegeroboter, Pflegenotstand, Gesundheitsversorgung, Robotik, Demenz, Altenpflege, Technikakzeptanz, Serviceroboter, Pflegewissenschaft, Lebensqualität, Unterstützung, Autonomie, soziale Robotik, Rehabilitation, Gesundheitsförderung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Hausarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Einsatz von Robotern als technologische Antwort auf den wachsenden Pflegenotstand in Deutschland und dessen Auswirkungen auf die Gesundheitsversorgung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit thematisiert die Funktionsweisen von Pflegerobotern, die sozio-kulturellen Faktoren der Akzeptanz sowie ethische und rechtliche Rahmenbedingungen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, den aktuellen wissenschaftlichen Kenntnisstand zu Robotik in der Pflege zu annotieren und zu bewerten, um ihr Potenzial als Unterstützungsleistung für bedürftige Personen aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Der Autor wählte ein systematisches Vorgehen: Nach einer allgemeinen Internetrecherche folgte eine gezielte Suche in wissenschaftlichen Datenbanken, gefolgt von einer Annotation und Würdigung dreier relevanter Fachquellen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in drei tiefgehende Analysen: Definitionen von Pflegerobotern, Einflussfaktoren auf deren Anwendung (Kultur, Ethik, Ökonomie) und ein Fallbeispiel zur Arbeit mit demenzkranken Patienten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Pflegeroboter, Pflegenotstand, Technikakzeptanz, Demenzpflege und Gesundheitsförderung.

Wie beeinflusst der kulturelle Hintergrund die Akzeptanz von Robotern?

Die Arbeit zeigt auf, dass Kulturen mit einer positiven Tradition gegenüber menschenähnlichen Maschinen (z.B. Japan) Roboter leichter akzeptieren als europäische Kulturen, die oft kritischer oder durch religiöse Konzepte geprägt sind.

Welche Rolle spielt die „Roboter-Robbe“ bei Demenz?

Sie fungiert als sozial assistiver Roboter, der durch emotionale Interaktion und Aktivierung „im Vorübergehen“ das Wohlbefinden und die Kommunikation demenziell erkrankter Personen in Pflegeeinrichtungen fördern kann.

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Details

Title
Roboter gegen den Pflegenotstand
College
University of Applied Sciences Fulda  (University of applied sciences)
Course
Gesundheits-/Pflegewissenschaftliches Arbeiten und Denken
Grade
2,0
Author
Johannes Wiegand (Author)
Publication Year
2017
Pages
16
Catalog Number
V511723
ISBN (eBook)
9783346093493
ISBN (Book)
9783346093509
Language
German
Tags
Roboter Pflegeroboter Pflegenotstand Pflege Altenpflege Seniorenhilfe Pflegekraftmangel Altenheim Seniorenheim Pflegekraft
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Johannes Wiegand (Author), 2017, Roboter gegen den Pflegenotstand, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/511723
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