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Gewalt und ihre Prävention an Schulen unter Berücksichtigung des gewaltfreien Widerstandes nach Haim Omer

Titre: Gewalt und ihre Prävention an Schulen unter Berücksichtigung des gewaltfreien Widerstandes nach Haim Omer

Dossier / Travail , 2014 , 14 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Joey Lukas (Auteur)

Pédagogie - Pédagogie pour écoles
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Diese Hausarbeit beschreibt die Grundlagen zum Thema "Gewalt an Schulen" und Konzepte, wie man als Lehrer an einer Schule möglichst in Zusammenarbeit mit den Eltern Gewalt verhindern und Gewaltprävention betreiben kann. Die Definitionen von Gewalt und ihre Modifikationen sollen beschrieben werden und Modelle und Faktoren genannt werden, die zur Entstehung von Gewalt führen. Der Gewaltfreie Widerstand nach Haim Omer soll aufgezeigt und seine Anwendung in der Situation Schule diskutiert werden.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1 Allgemeiner Teil

1.1 Was ist Gewalt - Definitionsansätze

1.2 Was für Arten von Gewalt gibt es?

1.3 Wie entsteht Gewalt? - Modelle zur Gewaltentstehung

1.4 Faktoren für die Manifestation von Gewalt bei Kindern und Jugendlichen

1.5 Gewalt in der Situation Schule

2 Gewaltfreier Widerstand nach Haim Omer

2.1 Vorstellung Prof. Dr. Haim Omer

2.2 Vorstellung gewaltfreier Widerstand

2.3 Diskussion: Ist das Konzept des gewaltfreien Widerstandes an der Schule umsetzbar

Fazit:

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht das Phänomen „Gewalt an Schulen“ und erörtert, wie Lehrkräfte in enger Zusammenarbeit mit Eltern durch das Konzept des gewaltfreien Widerstands nach Haim Omer präventiv und intervenierend wirken können.

  • Grundlegende Definitionen und Arten von Gewalt
  • Psychologische und soziologische Modelle der Gewaltentstehung
  • Faktoren der Gewaltmanifestation bei Kindern und Jugendlichen
  • Darstellung und Analyse des gewaltfreien Widerstands nach Haim Omer
  • Diskussion zur Umsetzbarkeit und Effektivität in verschiedenen Schulformen

Auszug aus dem Buch

2.2 Vorstellung gewaltfreier Widerstand

Die Strategie des gewaltfreien Widerstandes wurde von Haim Omer in Israel nach Vorbild des gewaltfreien Widerstandes nach Gandhi entwickelt. Ursprünglich diente sie als Methode, um Eltern in der Erziehung ihrer auffälligen Kinder zu unterstützen. Das Konzept lässt sich aber auch auf die Situation Schule übertragen.

Für die Theorie wird grundlegend angenommen, dass Nachgeben oder Ignorieren zur Eskalation von Gewalt führt. Unmittelbare Reaktionen auf Aggressionen fördern die Eskalation; Dominanzorientierung steigert den Konflikt. Generalisierte Drohungen oder verbale Angriffe steigern, wie auch Kontaktabbruch, die Feindseligkeit zwischen Lehrer und Schüler. Heimlichtuerei und Verschwiegenheit wirken förderlich auf die Gewaltentwicklung.

Der gewaltfreie Widerstand baut auf fünf zentralen Elementen auf.

Das erste Element ist die Präsens. Sowohl die Präsens der Lehrer als auch die der Eltern müssen konsequent demonstriert werden, um deren Autorität zu betonen. „Präsenz ist dabei im ursprünglichen Wortsinn als körperliche Anwesenheit gemeint. Für Gandhi verleiht genau sie dem Widerstand seine Kraft-“ Es geht hier besonders darum, eine Form von Anwesenheit in problematischen Bereichen herzustellen. Die non-verbale Botschaft lautet: „Ich bin der Lehrer! Ihr kommt an mir nicht vorbei!“.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Es wird die gesellschaftliche Relevanz von Gewalt als „soziale Krankheit“ beleuchtet und das Ziel der Arbeit definiert, Grundlagen für Lehrer zum Umgang mit Gewalt in der Schule zu schaffen.

1 Allgemeiner Teil: Dieser Teil definiert Gewalt, grenzt sie von Aggression ab und erläutert verschiedene theoretische Modelle zur Entstehung von Gewalt sowie deren Manifestationsfaktoren.

2 Gewaltfreier Widerstand nach Haim Omer: Das Kapitel stellt den Autor Haim Omer vor, erläutert die fünf zentralen Elemente seines Konzepts und diskutiert dessen Anwendungsmöglichkeiten sowie Vor- und Nachteile im Schulalltag.

Fazit:: Die Arbeit resümiert, dass der gewaltfreie Widerstand ein effektives, aber zeit- und personalintensives Instrument ist, das besonders durch Stabilität in der Schulleitung und Kooperation mit dem Elternhaus erfolgreich implementiert werden kann.

Schlüsselwörter

Gewalt an Schulen, gewaltfreier Widerstand, Haim Omer, Pädagogik, Gewaltprävention, Mobbing, strukturelle Gewalt, psychische Gewalt, physische Gewalt, Präsenz, Erziehung, Lehrkräfte, Elternarbeit, Gruppendynamik, Schule.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Problematik von Gewalt in schulischen Kontexten und stellt das pädagogische Konzept des gewaltfreien Widerstands nach Haim Omer als Interventionsmöglichkeit vor.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Schwerpunkte liegen auf der Definition von Gewaltarten, der Analyse von Entstehungsmodellen für aggressives Verhalten und der praktischen Anwendung von Deeskalationsstrategien im schulischen Alltag.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, Lehrkräften fundiertes Wissen über Gewalt an Schulen zu vermitteln und Wege aufzuzeigen, wie durch eine autoritätsstarke Haltung in Kooperation mit den Eltern Gewalt entgegengewirkt werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung, die auf der Analyse bestehender Fachliteratur und psychologischer sowie soziologischer Theorien basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Einleitung in das Thema Gewalt (Definitionen, Modelle, Faktoren) und eine detaillierte Ausarbeitung der fünf Elemente des gewaltfreien Widerstands.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Gewaltprävention, pädagogische Autorität, Schulalltag, gewaltfreier Widerstand und die Zusammenarbeit zwischen Schule und Elternhaus.

Was ist mit dem „Sit-in“ als Maßnahme gemeint?

Das „Sit-in“ ist eine zentrale Maßnahme nach Omer, bei der ein Team aus Lehrern und Eltern mit einem problematischen Schüler das Ziel verfolgt, durch Präsenz und klare Kommunikation konstruktive Lösungen für Fehlverhalten zu finden.

Warum ist strukturelle Gewalt an Schulen besonders schwer zu bekämpfen?

Da strukturelle Gewalt im System selbst verankert ist (z. B. durch starre Zeitraster oder soziale Normen), ist sie oft schwer als direkte Gewalt erkennbar und hat keinen unmittelbar identifizierbaren Täter.

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Résumé des informations

Titre
Gewalt und ihre Prävention an Schulen unter Berücksichtigung des gewaltfreien Widerstandes nach Haim Omer
Université
University of Koblenz-Landau  (Bildungswissenschaften)
Cours
Gewalt an Schulen
Note
2,0
Auteur
Joey Lukas (Auteur)
Année de publication
2014
Pages
14
N° de catalogue
V511758
ISBN (ebook)
9783346086518
ISBN (Livre)
9783346086525
Langue
allemand
mots-clé
Schule Gewalt Lehrer Omer Widerstand Gewaltfre
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Joey Lukas (Auteur), 2014, Gewalt und ihre Prävention an Schulen unter Berücksichtigung des gewaltfreien Widerstandes nach Haim Omer, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/511758
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Extrait de  14  pages
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