Grin logo
de en es fr
Boutique
GRIN Website
Publier des textes, profitez du service complet
Aller à la page d’accueil de la boutique › Pédagogie - Pédagogie pour écoles maternelles, éducation de la petite enfance

Der geringe Männeranteil in Kindergärten. Friedrich Fröbels Pädagogik

Titre: Der geringe Männeranteil in Kindergärten. Friedrich Fröbels Pädagogik

Dossier / Travail , 2019 , 18 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Aykut Reis (Auteur)

Pédagogie - Pédagogie pour écoles maternelles, éducation de la petite enfance
Extrait & Résumé des informations   Lire l'ebook
Résumé Extrait Résumé des informations

In dieser Hausarbeit geht es um den weltbekannten Pädagogen und Erfinder des Kindergartens Friedrich Wilhelm August Fröbel und dessen Erziehungskonzept in Hinblick auf den geringen Männeranteil in Kindertagesstätten.
Auch in der heutigen Gesellschaft finden seine Verfahren der Pädagogik immer noch weltweite Anwendung, primär in Einrichtungen in denen es um Erziehung von Heranwachsenden geht.

Bereits im frühen Alter entwickelt er, bedingt durch seine sozial eingeschränkte Kindheit einen besonderen Draht zur natürlichen Umwelt, welcher ihm zum Ersatz für seine fehlenden sozialen Bindungen verhalf. In der Zeit in der Fröbel sein Erziehungskonzept verfasst, entwickelt er sowohl Spielgaben als auch Mittel zur Beschäftigung, welche als Unterstützung der Erziehung des Kindes dienen sollten. In den folgenden Kapiteln stelle ich zunächst den Lebenslauf Fröbels, die explizite Konzeption seiner weltbekannten und revolutionären Pädagogik, sowohl in der Historie als auch in der Gegenwart, hin blickend auf mögliche Ursachen für den geringen Männeranteil in Kindertagesstätten thematisch dar. Die Frage, die sich unweigerlich stellt, lautet: Was sind die Ursachen dafür, dass der Männeranteil im Elementarbereich so gering sind?

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Das Leben von Friedrich Fröbel

2.1 Fröbels Biographie

2.2 Fröbels Welt und Menschenbild

3. Der Kindergarten Fröbels

3.1 Die Gründung des Kindergartens

3.2 Gesellschaftspolitische Entwicklungen nach 1848

4. Männer und das pädagogische Arbeitsfeld

4.1 Männliche Identität

4.2 Mögliche Ursachen für den geringen Männeranteil in Kitas

5. Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die historischen und gesellschaftlichen Hintergründe des geringen Männeranteils im Elementarbereich, ausgehend von der Pädagogik Friedrich Fröbels. Die zentrale Forschungsfrage lautet: Was sind die Ursachen dafür, dass der Männeranteil im Elementarbereich so gering ist?

  • Biografie und pädagogisches Menschenbild Friedrich Fröbels
  • Entstehungsgeschichte und Konzept des Kindergartens
  • Soziokulturelle Konstruktion von Männlichkeit und Geschlechterrollen
  • Barrieren und gesellschaftliche Vorurteile gegenüber männlichen Erziehern
  • Bedeutung männlicher Bezugspersonen für die kindliche Entwicklung

Auszug aus dem Buch

4.2 Mögliche Ursachen für den geringen Männeranteil in Kitas

„Mein Kollege hat so viele webliche Anteile – der ist gar kein richtiger Mann“ (Hurrelmann und Schultz 2012, S. 155) - mit Sätzen wie diesen, müssen männliche Pädagogen in Einrichtungen hantieren, wenn es um das Thema „geschlechtersensible Arbeit in Kitas“ geht. Dahinter verbirgt sich nicht nur die Vielfalt der Diskussion, sondern auch die Gefahren, die diese Thematik mit sich bringt (vgl. Hurrelmann und Schultz 2012, S. 155). „Denn in diesem Diskurs reden wir von „den (richtigen) Männern“ und „den (richtigen) Frauen“ und tun so, als sprächen wir jeweils von zwei homogenen Gruppen, deren Mitglieder alle bestimmte Eigenschaften bzw. Erfahrungen alle bestimmte Erfahrungen verbindet und die eindeutig als Mann oder Frau zu definieren sind“ (Hurrelmann und Schultz 2012, S. 155). Doch was kennzeichnet sich nun als mögliche Ursachen dafür, dass der männliche Anteil in Kindergärten so gering ist?

Zum einen steht, wie bisher oben beschrieben, das Stereotypieren von Geschlechtern im soziokulturellen Kontext im Vordergrund: die meisten Heranwachsenden folgen, bezogen auf ihren schulischen und beruflichen Orientierungen, den vorgegebenen Mustern, die als „typisch männlich“ oder „typisch weiblich“ gelten. Demnach geht es hauptsächlich um die Geschlechterdualität: Die Männlichkeits- bzw. Weiblichkeitsanteile werden dem zugehörigen Pol, also dem Mann oder der Frau, zugeordnet und als typisch männlich bzw. weiblich definiert. Somit ist die Berufswahl bei den meisten Jungen danach gerichtet, ob es im soziokulturellen Kontext Geschlechtergerecht zugeordnet ist (Hurrelmann und Schultz 2012, S. 158). Der gesellschaftliche Status des Erzieherberufs ist ebenfalls ein erheblicher Grund für den geringen Männeranteil in Kindertagesstätten, denn „Kein Beruf aber ist dem weiblichen Geschlecht angemessener als derjenige, der dem Mutterberuf am nächsten kommt, der Beruf der Kindergärtnerin des heranwachsenden Geschlechts“ (Marth 2005, S. 12).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Vorstellung der Problemstellung, der Relevanz des Themas und der zentralen These zur soziokulturellen Diskrepanz zwischen Männerbild und Elementarpädagogik.

2. Das Leben von Friedrich Fröbel: Detaillierte Betrachtung der Biografie sowie der religiös-mystischen Grundlagen seines Welt- und Menschenbildes.

3. Der Kindergarten Fröbels: Analyse der Gründung des Kindergartens als "Musteranstalt" und der gesellschaftspolitischen Einbettung im 19. Jahrhundert.

4. Männer und das pädagogische Arbeitsfeld: Untersuchung der geschlechterspezifischen Identitätsbildung und der konkreten Hürden für Männer im Erzieherberuf.

5. Fazit: Zusammenfassende Bestätigung der These unter Berücksichtigung der analysierten Einflussfaktoren und Ausblick auf die Notwendigkeit gesteigerter Diversität.

Schlüsselwörter

Friedrich Fröbel, Elementarpädagogik, Männeranteil, Erzieher, Geschlechterrollen, Männliche Identität, Kindertagesstätte, Stereotype, Sozialisation, Berufswahl, Professionalisierung, Vaterrolle, Geschlechtergerechtigkeit, frühkindliche Erziehung, Sozialpädagogik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Ursachen für den geringen Anteil von männlichen Fachkräften in Kindertageseinrichtungen unter Rückgriff auf die historische Entwicklung durch Friedrich Fröbel.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Schwerpunkte liegen auf der Biografie Fröbels, der Geschichte des Kindergartens, der Theorie männlicher Identitätsbildung und den soziokulturellen Hindernissen beim Berufszugang für Männer.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Beantwortung der Forschungsfrage, warum der Männeranteil im Elementarbereich trotz gesellschaftlicher Bemühungen um Diversität so gering bleibt.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Der Autor führt eine theoretische Aufarbeitung auf Basis erziehungswissenschaftlicher und psychologischer Fachliteratur durch, um Hypothesen zu geschlechterstereotypen Berufsmustern zu prüfen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Fröbelschen Pädagogik, die historische Entwicklung der Kindergärten sowie die psychologische Analyse von Männlichkeitsbildern und deren Einfluss auf die Berufswahl.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie "Elementarpädagogik", "Geschlechterrollen", "Stereotype" und "Professionalisierung" charakterisiert.

Warum wird Fröbel als Gärtner bezeichnet?

Fröbel nutzt die Metapher des Gärtners, um die Rolle des Erziehers als unterstützende Kraft zu beschreiben, die das Kind in seiner natürlichen Entfaltung begleitet.

Welche Rolle spielt die Angst vor Missbrauchsvorwürfen?

Sie wird als eines der zentralen Hindernisse identifiziert, da körperliche Nähe zwischen Männern und Kindern in der Gesellschaft oft vorschnell negativ konnotiert wird, was männliche Fachkräfte abschreckt.

Beeinflussen Geschlechterstereotype die pädagogische Qualität?

Der Text argumentiert, dass eine höhere Diversität im Team ein ausgewogeneres Erziehungsrepertoire bieten könnte, da Männer und Frauen in ihrer Interaktion mit Kindern oft unterschiedliche Schwerpunkte setzen.

Fin de l'extrait de 18 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Der geringe Männeranteil in Kindergärten. Friedrich Fröbels Pädagogik
Université
Fliedner University of Applied Sciences Düsseldorf  (Fachhochschule)
Cours
Bildungsorte und Lernwelten - Bildungswissenschaften
Note
1,0
Auteur
Aykut Reis (Auteur)
Année de publication
2019
Pages
18
N° de catalogue
V511908
ISBN (ebook)
9783346093776
ISBN (Livre)
9783346093783
Langue
allemand
mots-clé
Fröbel Männer Kindergarten Ursachen geringer Männeranteil
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Aykut Reis (Auteur), 2019, Der geringe Männeranteil in Kindergärten. Friedrich Fröbels Pädagogik, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/511908
Lire l'ebook
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
Extrait de  18  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Expédition
  • Contact
  • Prot. des données
  • CGV
  • Imprint