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Der Gebrauch offener Subjektpronomina von Spanglish-Sprechern

Eine Untersuchung anhand des Otheguy-Corpus

Título: Der Gebrauch offener Subjektpronomina von Spanglish-Sprechern

Trabajo de Seminario , 2014 , 17 Páginas , Calificación: 2,3

Autor:in: Jakub Duch (Autor)

Romanística - Estudios españoles
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Die informelle Mischsprache "Spanglish" ist das Ergebnis des Sprachkontaktes zwischen spanischsprachigen Einwanderern in die USA und dem dominanten Englischen. Anhand des Beispiels der Subjektpronomina zeigt diese Arbeit auf, dass der Sprachkontakt zwischen dem Spanischen und dem Englischen sich nicht auf die Lexik beschränkt, sondern auch grammatische Phänomene betreffen kann. Sie greift dabei auf die Untersuchungen von Otheguy und Zentella (2012) zurück.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Spanisch-englischer Sprachkontakt in den USA

2.1. Einwanderung als Grundlage von Sprachkontaktsituationen: Geschichtliches

2.2. Hispanics in den USA: die Zahlen des US Census

3. Versuch einer Definition

3.1 Soziolinguistische Aspekte des Sprachgebrauchs der Hispanics

3.2 Eigenschaften des Spanglishen

4. Analysebeispiel: Gebrauch der Subjektpronomen im Spanglishen New Yorks

4.1 Vorbemerkungen zum Otheguy-Corpus

4.2 Der Untersuchungsgegenstand

4.3 Die Untersuchungskriterien von Otheguy und Zentella

4.4 Ergebnisse

5. Abschließende Bemerkungen

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Phänomen Spanglish als Sprachkontaktprodukt in den USA, wobei ein besonderer Fokus auf dem Einfluss des Englischen auf den Gebrauch von Subjektpronomina im spanischen Sprachgebrauch liegt. Ziel ist es, durch die Analyse des Otheguy-Corpus zu prüfen, ob Sprachkontakt signifikante grammatikalische Veränderungen in der spanischen Sprache der Diaspora bewirkt.

  • Soziolinguistische Grundlagen des Sprachkontakts in den USA
  • Definition und Kategorisierung von Spanglish
  • Methodik der Korpusanalyse bei Otheguy und Zentella
  • Empirische Untersuchung des Gebrauchs von Subjektpronomina
  • Diskussion über das Fortbestehen von Sprachvarietäten

Auszug aus dem Buch

3.2 Eigenschaften des Spanglishen

Spanglish ist, wie in diesem Unterkapitel dargestellt wird, kein einheitliches Sprachphänomen, sondern lässt sich in weitere geographisch-linguistische Unterkategorien einteilen. Dennoch gibt es einige den verschiedenen Unterkategorien gemeinsame Eigenschaften, die den Kern des Spanglishen ausmachen. Eine der ersten Arbeiten zum Thema steuerte Nash (1970) bei, die in ihrer Veröffentlichung drei verschiedene Tendenzen der Spanglish-Sprecher untersucht: Dies sind das Ersetzen spanischer Ausdrücke durch das englische Gegenstück (vgl. Nash, 1970: S.225), das mit oder ohne begleitende morphologische Umformungen geschehen kann (vgl. ebd.: S.226), sowie die sogenannten Calques, Ausdrücke, die zwar keine englischen Entlehnungen beinhalten, aber ihre Syntax der des Englischen angepasst haben. Ein Beispiel hierfür wäre der Ausdruck „Él está supuesto por venir“ anstatt „Se supone que (él) venga“, der eine spanische Übertragung der Phrase „He is supposed to come“ ist (ebd.: S.229). Im Gegensatz zu den direkten Entlehnungen ist zum Aufspüren dieser Spracheinflüsse des Englischen eine genaue Kenntnis der spanischen Sprache notwendig.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die demographische Relevanz der spanischsprachigen Bevölkerung in den USA ein und umreißt das Ziel, das Sprachkontaktphänomen Spanglish zu untersuchen.

2. Spanisch-englischer Sprachkontakt in den USA: Dieses Kapitel betrachtet die historischen Hintergründe der Einwanderung sowie statistische Daten des US Census, um den Kontext der Sprachkontaktsituation zu definieren.

3. Versuch einer Definition: Hier werden soziolinguistische Aspekte sowie die Eigenschaften des Spanglishen analysiert, wobei Konzepte wie Code-Switching und Calques erläutert werden.

4. Analysebeispiel: Gebrauch der Subjektpronomen im Spanglishen New Yorks: Dieser Hauptteil präsentiert eine detaillierte Korpusstudie, die untersucht, wie Sprachkontakt den Gebrauch expliziter Subjektpronomina beeinflusst.

5. Abschließende Bemerkungen: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und diskutiert mögliche Zukunftsszenarien für die Entwicklung des Spanglishen als Sprachpraxis.

Schlüsselwörter

Spanglish, Sprachkontakt, USA, Hispanics, Otheguy-Corpus, Subjektpronomen, Pro-Drop-Sprache, Code-Switching, Soziolinguistik, Migration, Sprachvariation, Grammatik, Karibisches Spanisch, Festlandspanisch, Sprachwissenschaft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit dem Sprachkontakt zwischen Spanisch und Englisch in den USA und untersucht speziell das als Spanglish bekannte Phänomen hinsichtlich seiner grammatikalischen Auswirkungen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Themen sind die demographische Entwicklung der Hispanics in den USA, soziolinguistische Einstellungen gegenüber Spanglish sowie die empirische Analyse sprachlicher Strukturen, insbesondere von Subjektpronomina.

Was ist das primäre Ziel der Forschung?

Das Ziel ist es, mittels einer Analyse des Otheguy-Corpus zu verifizieren, ob der Sprachkontakt zum Englischen einen signifikanten Einfluss auf den Gebrauch von expliziten Subjektpronomina im Spanischen hat.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt eine quantitative Korpusanalyse, wobei Daten aus über 300 Interviews mit 140 spanischsprachigen Personen in New York City ausgewertet und nach soziolinguistischen Variablen stratifiziert werden.

Welche Inhalte werden im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil liegt der Schwerpunkt auf den Definitionen von Spanglish, der methodischen Vorgehensweise der Studie von Otheguy und Zentella sowie der detaillierten Auswertung der Ergebnisse bezüglich des Gebrauchs von Subjektpronomina.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird maßgeblich durch die Begriffe Spanglish, Sprachkontakt, Pro-Drop-Sprache, Otheguy-Corpus und Soziolinguistik geprägt.

Warum wird im Kontext des Otheguy-Corpus zwischen karibischem und Festlandspanisch unterschieden?

Die Forscher unterscheiden diese Gruppen, da karibische Varianten des Spanischen tendenziell häufiger explizite Subjektpronomina nutzen, was bei der Untersuchung von Sprachkontakteffekten als Variable kontrolliert werden muss.

Was ist das Hauptergebnis bezüglich des Gebrauchs von Subjektpronomina?

Die Untersuchung zeigt, dass intensiver Sprachkontakt zum Englischen zu einem erhöhten Gebrauch von expliziten Subjektpronomina führt, wobei die Ergebnisse ein starkes Indiz für die Sprachkontakt-Hypothese darstellen.

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Detalles

Título
Der Gebrauch offener Subjektpronomina von Spanglish-Sprechern
Subtítulo
Eine Untersuchung anhand des Otheguy-Corpus
Universidad
University of Hamburg  (Institut für Romanistik)
Calificación
2,3
Autor
Jakub Duch (Autor)
Año de publicación
2014
Páginas
17
No. de catálogo
V512022
ISBN (Ebook)
9783346087553
ISBN (Libro)
9783346087560
Idioma
Alemán
Etiqueta
Spanglish Hispanistik Pronomen Spanisch
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Jakub Duch (Autor), 2014, Der Gebrauch offener Subjektpronomina von Spanglish-Sprechern, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/512022
Leer eBook
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