Im vorliegenden Unterrichtsentwurf liegt der Schwerpunkt auf der Kompetenz des Problemlösens. Ebenso spielt das Kommunizieren eine wesentliche Rolle in der Stunde. Besonders in der Erarbeitungsphase sowie der Reflexion tauschen sich die Schüler über vorhandene mathematische Kenntnisse aus. Des Weiteren wird im Plenum und in der Partnerarbeit kommuniziert.
Kinder werden im Alltag oft mit mathematischen Elementen konfrontiert. Schon zu Schuleintritt sind ihnen Ziffern und Zahlen vertraut. Der kompetenzorientierte Mathematikunterricht knüpft an die elementaren Erfahrungswelten der Schüler an, indem er wiederkehrende Muster und Strukturen aufzeigt und aufgreift, wodurch die Kinder Mathematik zunehmend als Wissenschaft begreifen. Selbstverständlich ab der zweiten Jahrgangsstufe ist die Orientierung im Hunderterraum. Sie bildet zudem die Grundlage für das Zurechtfinden in weiteren Zahlenräumen.
Gliederung
1. Stellung der Stunde im LehrplanPLUS
1.1 Fachprofil
1.2 Fachlehrplan Mathematik 1/2
2. Stellung der Stunde in der Sequenz
2.1 Sequenzziel
2.2 Sequenzverlauf
2.3 Begründung der Einordnung
3. Beschreibung des Stundenziels
4. Kriterium nach Hilbert Meyer
4.1 Kurze Darstellung des ausgewählten Kriteriums
4.2 Fundierte Begründung der Auswahl
5. Darstellung des Stundenverlaufs mit farbiger Markierung des Kriteriums
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, Kriterien für "guten Unterricht" im Fach Mathematik für die zweite Jahrgangsstufe zu analysieren und methodisch in einem konkreten Unterrichtsverlauf umzusetzen. Der Fokus liegt dabei auf der Gestaltung von intelligenten Übungsphasen im Hunderterraum, die eine individuelle Differenzierung sowie selbstgesteuerte Lernprozesse ermöglichen.
- Kompetenzorientierung im LehrplanPLUS Mathematik
- Konzeption und Durchführung von Lernsequenzen im Hunderterraum
- Anwendung des Kriteriums "intelligentes Üben" nach Hilbert Meyer
- Methodische Gestaltung einer Lerntheke zur Differenzierung
Auszug aus dem Buch
4.1 Kurze Darstellung des ausgewählten Kriteriums
„Usus est magister optimus“
oder wie Meyer formuliert
„Übung macht den Meister.“ Nein, „richtiges Üben macht den Meister“.
Meyer ergänzt den Begriff des richtigen Übens mit dem des intelligenten Übens. Um das Maximum der Leistungen durch das Üben zu erzielen, muss zudem in angemessenem Rhythmus geübt werden. Des Weiteren müssen die Aufgaben dem Lernstand der Schüler entsprechen. Die Schüler sind angehalten eine Kompetenz des Übens zu entwickeln, die die Anwendung richtiger Lernstrategien einschließt. Zuletzt hat die Lehrperson die Aufgabe in Phasen intelligenten Übens angemessene Hilfestellung zu geben.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Stellung der Stunde im LehrplanPLUS: Das Kapitel verortet das Thema im kompetenzorientierten Mathematikunterricht und beschreibt die Bedeutung der Orientierung im Hunderterraum.
2. Stellung der Stunde in der Sequenz: Hier werden das übergeordnete Sequenzziel definiert und der zeitliche Ablauf der gesamten Unterrichtseinheit detailliert dargelegt.
3. Beschreibung des Stundenziels: Dieses Kapitel fasst das Lernziel der spezifischen Unterrichtsstunde zusammen, welches auf selbstständigem Üben und Partnerarbeit basiert.
4. Kriterium nach Hilbert Meyer: Es wird das theoretische Konstrukt des "intelligenten Übens" eingeführt und begründet, warum es als zentrales Kriterium für die Unterrichtsstunde gewählt wurde.
5. Darstellung des Stundenverlaufs mit farbiger Markierung des Kriteriums: Dieser Abschnitt bietet eine tabellarische und sehr konkrete Übersicht über den geplanten Ablauf der Stunde mit Angabe der benötigten Materialien und methodischen Schritte.
Schlüsselwörter
Mathematikunterricht, LehrplanPLUS, Hunderterraum, Kompetenzorientierung, intelligentes Üben, Hilbert Meyer, Lerntheke, Differenzierung, Selbststeuerung, Grundschule, Unterrichtsplanung, mathematische Kompetenzen, Übungsphasen, Partnerarbeit, Orientierung
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit analysiert die Kriterien für guten Mathematikunterricht in der zweiten Jahrgangsstufe mit einem besonderen Fokus auf die Gestaltung effektiver Übungsphasen im Hunderterraum.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Felder umfassen die Kompetenzorientierung des LehrplanPLUS, die didaktische Einordnung von Unterrichtssequenzen und die praktische Umsetzung von intelligentem Üben im Unterricht.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist die theoretische Begründung und praktische methodische Ausarbeitung einer Unterrichtsstunde, in der Schüler durch differenzierte Aufgaben an einer Lerntheke selbstständig ihr mathematisches Wissen festigen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit stützt sich auf die Unterrichtstheorie von Hilbert Meyer, insbesondere auf das Kriterium des „intelligenten Übens“, das als theoretischer Rahmen für die Unterrichtsgestaltung dient.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung der Unterrichtsplanung, die pädagogische Begründung der gewählten Kriterien und einen detaillierten, tabellarischen Entwurf des Unterrichtsverlaufs.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die wichtigsten Begriffe sind Mathematikunterricht, intelligentes Üben, Differenzierung, Hunderterraum und Kompetenzorientierung.
Welche Rolle spielt die Lerntheke in diesem Konzept?
Die Lerntheke dient als zentrales Instrument für Individualisierung und Differenzierung, da sie es den Schülern ermöglicht, Aufgaben in eigenem Tempo und Schwierigkeitsgrad zu bearbeiten.
Wie wird das Kriterium des "richtigen Übens" in der Praxis umgesetzt?
Es wird durch klare Regeln, eine lernstandgerechte Auswahl an Aufgaben, Möglichkeiten zur Selbstkontrolle und die Förderung der Entdeckerhaltung der Schüler umgesetzt.
- Quote paper
- Nicole Kunz (Author), 2019, Mathematik im Zahlenraum bis hundert (Klassenstufe 2), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/512091