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Stereotypen weiblicher Figuren in den Märchen der Gebrüder Grimm

Título: Stereotypen weiblicher Figuren in den Märchen der Gebrüder Grimm

Proyecto/Trabajo fin de carrera , 2019 , 67 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Marcel Brand (Autor)

Filología alemana - Literatura alemana moderna
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Märchen gehören zu den mitunter ältesten Textgattungen unserer Geschichte. Sie entführen uns in eine Welt, die wir uns in unseren wunderbarsten Träumen nicht vorstellen könnten und die uns unsere Alltagssorgen vergessen lässt. Während sie anfangs mündlich überliefert wurden, haben sie sich heutzutage ihren Weg in zahlreiche Kinderbücher bis hin auf die Leinwände Hollywoods gebahnt. Gerade in einem Zeitalter, in dem sich die Menschheit im Internet zu verlieren scheint, wird das Märchen, das Reich des Phantastischen, des Irrealen, erneut interessant.
Die vorliegende Arbeit widmet sich daher zunächst dem Märchen als Gattung und zeigt auf, durch welche Eigenschaften sich diese Form der Erzählung auszeichnet. Interessant wird hierbei vor allem das Volksmärchen. Danach werden stereotypische weibliche Märchenmotive, wie zum Beispiel die Hexe, näher erläutert. Da im deutschsprachigen Raum insbesondere die Gebrüder Grimm einen großen Beitrag zur Verbreitung und Bekanntheit der Märchen geleistet haben und es in einem späteren Teil dieser Arbeit auch hauptsächlich um von ihnen veröffentlichte Märchen gehen soll, leistet diese Ausarbeitung darauffolgend einen kleinen, aber dennoch ausreichenden Überblick auf das Leben und Schaffen der Brüder, wobei auch darauf eingegangen wird, inwiefern die Darstellung der Frauenfiguren in ihren Märchen erfolgt. Daran anknüpfend mündet diese Arbeit in einer Betrachtung ausgewählter Werke der Gebrüder Grimm. Neben der rein textlichen Analyse dieser Märchen soll zudem ein kurzer Vergleich zur filmischen Inszenierung gezogen werden.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Märchen

2.1. Kunstmärchen

2.2. Volksmärchen

2.3. Hexe und Stiefmutter im Märchen

3. Die Gebrüder Grimm

3.1. Die Frauenfiguren in den Märchen der Gebrüder Grimm

3.1.1. Die Frau als passiver Typ

3.1.2. Die aktive Frau

3.1.3. Die Frau zwischen Aktiv und Passiv

3.1.4. Die bösen Figuren

3.1.5. Die Frau als gute Figur

4. Hänsel und Gretel

4.1. Inhaltsangabe

4.2. Analyse und Interpretation von Hänsel und Gretel

4.3. Filmische Gestaltung Hänsel und Gretels

5. Schneewittchen

5.1. Inhaltsangabe

5.2. Analyse und Interpretation von Schneewittchen

5.3. Filmische Umsetzung des Märchens Schneewittchen

6. Dornröschen

6.1. Inhaltsangabe

6.2. Analyse und Interpretation Dornröschens

6.3. Filmische Gestaltung Dornröschens

7. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Stereotypen weiblicher Figuren in den Märchen der Gebrüder Grimm. Das Hauptziel besteht darin, die von den Brüdern Grimm geprägten Frauenbilder anhand von Verhaltensmustern und Charakterzügen zu analysieren und deren Wandel sowie die Rollenverteilung in ausgewählten Werken (Hänsel und Gretel, Schneewittchen, Dornröschen) im Vergleich zu filmischen Inszenierungen zu beleuchten.

  • Typologisierung weiblicher Figuren (aktiv vs. passiv, gut vs. böse)
  • Analyse des Hexen- und Stiefmutter-Motivs als Ausdruck gesellschaftlicher Normen
  • Untersuchung der Reifeprozesse und des Rollenbildes der Frau
  • Vergleichende Analyse von literarischen Vorlagen und filmischen Adaptionen

Auszug aus dem Buch

3.1. Die Frauenfiguren in den Märchen der Gebrüder Grimm

Nachdem das Motiv der Hexe in Märchen näher dargestellt wurde, ist es nun von Interesse, sich die Darstellung der Frau im Allgemeinen zu betrachten. Da es in dieser Ausarbeitung gezielt um Werke der Gebrüder Grimm geht, wird nicht der Stereotyp Frau im Märchen per se untersucht, sondern welche Eigenschaften und Merkmale die Gebrüder Grimm den in ihren Märchen auftauchenden Frauen zugeschrieben haben. Dabei werden diese weiblichen Figuren auf spezielle Verhaltensmuster oder auch Charakterzüge analysiert. Grundlegend lässt sich festhalten, dass unter anderem in den Kinder- und Hausmärchen vielschichtige Frauenentwürfe in zum Teil unterschiedlichsten familiären Situationen, sozialen Rollen oder auch äußerlichen Erscheinungen vorzufinden sind. Deshalb wird der Typus der Frau in folgende Kategorien unterteilt, welche helfen sollen, allen Stereotypen weiblicher Darstellungen in den Märchen der Gebrüder Grimm gerecht zu werden.

Zum einen lässt sich die Frau in Märchen der Gebrüder Grimm anhand ihres sozialen Verhaltens einordnen. Einerseits kann sie als eine passive Figur auftreten, deren Verhalten durch Zurückhaltung, ja sogar eine gewisse Teilnahmslosigkeit, gekennzeichnet ist. Andererseits kann der weibliche Charakter auch in einer aktiven Rolle auftreten, die dem Bild der passiven Frau offenkundig entgegentritt. Hierbei werden üblicherweise die geschlechterspezifischen Erwartungen an das Rollenbild der Frau überwunden, wodurch sie den Problemen engagiert begegnet. Letztendlich ist auch eine Mischform der passiven sowie aktiven Persönlichkeit möglich, die anfangs vielleicht zurückhaltend agiert, sich im Laufe der Handlung jedoch als aktive Gestalterin und Bekämpferin etabliert. Zum anderen lässt sich die Frauenfigur nach moralischen Gesichtspunkten kategorisieren. Es bietet sich die Einordnung in prinzipiell gute und schlechte Figuren an.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Bedeutung des Märchens ein und definiert das Forschungsziel der Untersuchung von Frauenfiguren in den Märchen der Gebrüder Grimm.

2. Märchen: Dieses Kapitel definiert den Gattungsbegriff, grenzt Kunst- und Volksmärchen voneinander ab und erläutert zentrale Motive wie das der Hexe.

3. Die Gebrüder Grimm: Der Abschnitt gibt einen biographischen Abriss über die Gebrüder Grimm und kategorisiert die Frauenfiguren ihrer Sammlung nach ihrem sozialen und moralischen Verhalten.

4. Hänsel und Gretel: Neben einer Inhaltsangabe und Analyse der Frauenfiguren erfolgt ein Vergleich zwischen der literarischen Vorlage und der filmischen Inszenierung von 1954.

5. Schneewittchen: Dieses Kapitel untersucht das Frauenbild in Schneewittchen und vergleicht das literarische Märchen mit einer filmischen Umsetzung von 1955.

6. Dornröschen: Es wird die Rolle der Frau in Dornröschen analysiert, wobei besonders das Motiv der Passivität und die Funktion der Feen/Hexen im Vordergrund stehen.

7. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bestätigt die starke Polarisierung weiblicher Figuren in gut und böse in den Märchen der Gebrüder Grimm.

Schlüsselwörter

Märchen, Gebrüder Grimm, Frauenfiguren, Geschlechterstereotypen, Stiefmutter, Hexe, Volksmärchen, Passivität, Aktivität, Rollenbild, Märchenanalyse, Literaturwissenschaft, Filmvergleich, Hänsel und Gretel, Schneewittchen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Darstellung weiblicher Figuren in den Märchen der Gebrüder Grimm und untersucht, welche spezifischen Rollenbilder und Stereotypen dort vermittelt werden.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen umfassen die Einordnung von Frauen in aktive oder passive Rollen, die moralische Aufteilung in gute und böse Charaktere sowie die historische Einbettung dieser Darstellungen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Charakteristik der Frauenfiguren in den Kinder- und Hausmärchen zu identifizieren und aufzuzeigen, wie diese im Kontext der damaligen Zeit und in späteren filmischen Inszenierungen dargestellt werden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine literaturwissenschaftliche Analyse durchgeführt, die durch den Vergleich von Primärtexten der Gebrüder Grimm mit spezifischen filmischen Adaptionen gestützt wird.

Was steht im Hauptteil der Arbeit im Fokus?

Im Hauptteil liegt der Fokus auf der detaillierten Analyse der drei Märchen "Hänsel und Gretel", "Schneewittchen" und "Dornröschen" sowie der Typologisierung der darin auftretenden Frauenfiguren.

Welche Begriffe charakterisieren diese Arbeit besonders?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Geschlechterstereotypen, Hexenmotiv, Stiefmutter-Figur, Rollenbild und die Dichotomie zwischen Aktivität und Passivität.

Wie wandelt sich das Bild der Stiefmutter in der filmischen Adaption von Hänsel und Gretel?

Im Film wird die Stiefmutter durch die leibliche Mutter ersetzt, was ihre Rolle von der einer bösen Gegenspielerin zu einer fürsorglichen Hausfrau wandelt.

Welche Bedeutung hat die Figur der dreizehnten Fee in der filmischen Dornröschen-Inszenierung?

Im Vergleich zur literarischen Vorlage agiert sie im Film weniger als reine Rachefigur, sondern wird zur moralischen Instanz, deren Handlungen auf den Wohlstand des gesamten Reiches abzielen.

Final del extracto de 67 páginas  - subir

Detalles

Título
Stereotypen weiblicher Figuren in den Märchen der Gebrüder Grimm
Universidad
University of Mannheim
Calificación
2,0
Autor
Marcel Brand (Autor)
Año de publicación
2019
Páginas
67
No. de catálogo
V512130
ISBN (Ebook)
9783346095381
ISBN (Libro)
9783346095398
Idioma
Alemán
Etiqueta
stereotypen figuren märchen gebrüder grimm
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Marcel Brand (Autor), 2019, Stereotypen weiblicher Figuren in den Märchen der Gebrüder Grimm, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/512130
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