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Wie gelingt erfolgreiche Elternarbeit und worin liegen die Schwierigkeiten? Der Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung als Herausforderung

Título: Wie gelingt erfolgreiche Elternarbeit und worin liegen die Schwierigkeiten? Der Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung als Herausforderung

Trabajo Escrito , 2019 , 13 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Anonym (Autor)

Pedagogía - Educación familiar
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Diese Arbeit beschäftigt sich mit dem Thema der erfolgreichen Elternarbeit, insbesondere in dem Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung. Zudem stell sich die Frage, wie erfolgreiche Elternarbeit gelingen kann und wo Schwierigkeiten auftreten können. Sie sollte in der Lehrerbildung ein zentrales Thema sein. Die außerschulischen Aktivitäten, die häuslichen Probleme, Werte und Einstellungen sowie die Erziehung im familiären Umfeld beeinflussen und formen die Schüler/innen enorm. Bildungsarbeit endet nicht in der Schule, sondern vervollständigt sich zuhause. Elternarbeit kann und sollte bei der Kooperation zwischen den Eltern und der Schule eine gewinnbringende Unterstützung sein, die allen Beteiligten, im Vordergrund den Schüler/innen, zugutekommt. Im Gegensatz dazu können ungelöste Schwierigkeiten oder Desinteresse zu vermeidbaren Problemen führen, die letztendlich die Schüler/innen belasten und an erfolgreichem Lernen hindern.

Der Förderschwerpunkt der emotionalen und sozialen Entwicklung umfasst mehrere Dimensionen der Verhaltensauffälligkeiten. Während andere Förderbereiche körperliche oder geistige Beeinträchtigungen meinen, stellt der Förderbereich der emotionalen und sozialen Entwicklung in mehreren Hinsichten eine Herausforderung dar. Die Schüler/innen zeigen ihre Bedürfnisse, die ihnen im Gegensatz zu anderen Förderbereichen nicht leicht anzumerken sind, durch oppositionelles Verhalten, Regelmissachtungen oder diffuse Unerreichbarkeit. Umso wichtiger ist es, vorurteilsfrei auf die individuellen Bedürfnisse eingehen zu können und dementsprechend reflektiert zu handeln.

Was bedeutet der Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung dann genau und wie äußert sich dieser im Verhalten der Schüler/innen? Die Kinder und Jugendlichen werden oftmals, vor allem im schulischen Kontext, als schwierig, auffallend oder störend beschrieben. Dieses Verhalten kann beispielsweise Hyperaktivität, Desinteresse, Angstzustände, Motivationslosigkeit, erhöhte Gewaltbereitschaft und Aggression oder Orientierungslosigkeit bedeuten. Hinzu kommen unter anderem Entwicklungs- und Autismus-Spektrum-Störungen. Diese Schüler/innen erfordern besondere Aufmerksamkeit, Geduld und Verständnis.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Fragestellung

2 Erfolgreiche Elternarbeit

2.1 Grundannahmen und Voraussetzungen

2.2 Formen von Elternarbeit

2.2.1 Elterngespräche

2.2.2 Elternstammtische und schulische Veranstaltungen

2.2.3 Elterntrainings

2.2.4 Elternarbeit als Unterrichtsthema

2.3 Schwierigkeiten und Handlungsansätze

2.4 Experteninterviews

3 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, wie eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Eltern und Schule im Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung (ESE) gelingen kann und welche Barrieren oder Schwierigkeiten diesen Prozess erschweren könnten.

  • Grundlagen der Erziehungs- und Bildungspartnerschaft
  • Methoden und Formen der praktischen Elternarbeit
  • Umgang mit Konflikten und herausfordernden Elterngesprächen
  • Analyse praktischer Erfahrungen durch Experteninterviews
  • Handlungsansätze für Lehrkräfte bei schwierigen Kooperationsbedingungen

Auszug aus dem Buch

2.2.1 Elterngespräche

Die Kommunikation zwischen Eltern und Lehrer*innen ist die zentrale Form der erfolgreichen Elternarbeit. Sowohl in Beratungs- und Konfliktgesprächen als auch im Kennenlernen und Austausch ist eine gelungene Gesprächsführung erforderlich. Dafür sollten Lehrer*innen in der Vorbereitung, Durchführung und Auswertung des Gesprächs Kompetenzen besitzen (Hennig & Ehinger, 2006). „Lehrer können per Ich-Botschaft eigene Probleme mit dem Schüler und Sorgen und Bitten an Eltern äußern (nicht Forderungen stellen)“ (Greuel, 2016, S. 83). Ein Elterngespräch konstruiert keine hierarchische Ordnung, sondern meint einen Austausch, bei dem beide Parteien gleichermaßen ihre Gedanken äußern. Es geht dabei nicht um die Schüler*innen als Problem, sondern um eine lösungsorientierte Zusammenarbeit (Greuel, 2016).

Neben den Beratungsgesprächen sind offene ungezwungene Gespräche, beispielsweise kurze Telefonate oder eine Einladung zum Elterntreffen, hilfreich, um einen regelmäßigen Austausch beizubehalten. Konstruktive Eltern-Lehrer*innen-Gespräche sind „ein wirksames Mittel zur Klärung von Eltern- und Lehrerverantwortung“ (Hennig & Ehinger, 2006, S. 13) und tragen zu einem angenehmen Schulalltag bei. Sie dienen vor allem der positiven Leistungs- und Persönlichkeitsentwicklung der Schüler*innen, da die Kooperation den schulischen und außerschulischen Kontext berücksichtigt. Mithilfe von gelungenen Gesprächen und dem Austausch mit den Eltern, die als Experten ihrer Kinder angesehen werden sollten, können Lehrer*innen schulische Leistungen oder Konflikte erfolgreicher bewerten. Im Fokus stehen dabei das Lernen und das Lösen von Schwierigkeiten. Ziel eines erfolgreichen Gesprächs ist zum einen das Vertrauen und die Beziehung zu stärken und zum anderen lösungsorientiert ein Problem zu bewältigen (Hennig & Ehinger, 2006).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel erläutert den Förderschwerpunkt ESE und definiert die Problematik sowie die Zielsetzung der Arbeit bezüglich der Elternarbeit.

2 Erfolgreiche Elternarbeit: Dieser Abschnitt beleuchtet theoretische Grundannahmen, verschiedene Kooperationsformen und analysiert spezifische Schwierigkeiten sowie Experteninterviews aus der Praxis.

3 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, bestätigt die Relevanz der Elternarbeit als Lehrerkompetenz und diskutiert die Erkenntnisse aus Theorie und Praxis.

Schlüsselwörter

Elternarbeit, Erziehungspartnerschaft, Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung, Lehrerkompetenz, Elterngespräche, Elternstammtische, Elterntrainings, Kooperation, Schulklima, Erziehung, Sonderpädagogik, Kommunikation, Konfliktlösung, Elternbeteiligung, Bildungserfolg.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Bedeutung und Ausgestaltung einer gelingenden Zusammenarbeit zwischen Eltern und Schule, insbesondere im Bereich der Sonderpädagogik (Förderschwerpunkt ESE).

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind Formen der Elternbeteiligung, die Rolle der Lehrkraft als Berater sowie Strategien zur Konfliktbewältigung bei der Zusammenarbeit mit Eltern.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, Handlungsansätze für eine erfolgreiche Elternarbeit zu identifizieren und aufzuzeigen, wie Lehrerinnen und Lehrer Schwierigkeiten in der Kooperation überwinden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es erfolgt eine Literaturanalyse zu theoretischen Lösungsansätzen, ergänzt durch die Auswertung von neun Experteninterviews mit Lehrkräften aus der Praxis.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, die Vorstellung verschiedener Methoden (z.B. Elterngespräche, Trainings) sowie die Analyse von Schwierigkeiten und Expertenmeinungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Elternarbeit, Erziehungspartnerschaft, ESE-Förderschwerpunkt, Kooperation, Lehrerkompetenz und professionelle Kommunikation.

Wie gehen Lehrkräfte laut den Experten mit Eltern um, die schwer erreichbar sind?

Die Experten empfehlen eine Haltung auf Augenhöhe, eine frühzeitige und authentische Kontaktaufnahme sowie die gezielte Suche nach Unterstützungsmöglichkeiten, statt die Verantwortung allein bei den Eltern zu suchen.

Welche Rolle spielen kulturelle Unterschiede in der Elternarbeit?

Die Arbeit thematisiert, dass bei Eltern mit Migrationshintergrund insbesondere Sprachbarrieren und unterschiedliche Wertvorstellungen beachtet werden müssen, wobei eine respektvolle, vorurteilsfreie Initiative durch die Lehrkraft entscheidend ist.

Warum wird betont, dass die Eltern als Experten ihrer Kinder gesehen werden sollten?

Diese Perspektive ist wichtig, um die Eltern nicht als Gegner oder "Problemverursacher" zu betrachten, sondern als Partner, deren Einbezug für den nachhaltigen Bildungserfolg des Kindes unerlässlich ist.

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Detalles

Título
Wie gelingt erfolgreiche Elternarbeit und worin liegen die Schwierigkeiten? Der Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung als Herausforderung
Universidad
University of Siegen
Calificación
1,0
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2019
Páginas
13
No. de catálogo
V512199
ISBN (Ebook)
9783346094322
ISBN (Libro)
9783346094339
Idioma
Alemán
Etiqueta
elternarbeit schwierigkeiten förderschwerpunkt entwicklung herausforderung
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2019, Wie gelingt erfolgreiche Elternarbeit und worin liegen die Schwierigkeiten? Der Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung als Herausforderung, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/512199
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