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Bedeutung und Realisation des Konzepts der "Führung durch Selbstführung" durch die Schulleitung

Title: Bedeutung und Realisation des Konzepts der "Führung durch Selbstführung" durch die Schulleitung

Term Paper (Advanced seminar) , 2011 , 25 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Jörg Rohrbach (Author)

Pedagogy - School System, Educational and School Politics
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Führung ist der Versuch Menschen zu beeinflussen und die Verbindung zwischen den Menschen und der Organisation sicherzustellen, damit Leistungsprozesse entstehen, indem Menschen bestimmte Aufgaben in einer bestimmten Zeit und in einer bestimmten Qualität erledigen. Für eine erfolgreiche Schulentwicklung sind aber Mitarbeiter und Führungskräfte notwendig, die sich und andere führen können. Deshalb weist das Konzept einer "Führung zur Selbstführung" für die Schulentwicklung eine hohe Relevanz auf.

Beim Konzept der Selbstführung wird auf Führung nicht verzichtet. Die Führungsperson greift jedoch nur noch dort ein, wo Selbstführung nicht oder noch nicht gelingt. In solchen Situationen muss die Führungsperson den Mitarbeitern ein Feedback geben, sie beraten und ihnen vielleicht sogar ein gezieltes Fortbildungsangebot unterbreiten. In der Realisation des Konzepts einer "Führung zur Selbstführung" zeigt sich somit die Professionalität der Lehr- und Führungskräfte einer Schule.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Der Begriff der Führung

3. Die „Führung zur Selbstführung“ und die „laterale Führung“ als wesentliche Aufgaben der Schulleitung

4. Begründung für die „Führung zur Selbstführung“

4.1 Die Schule im Wandel

4.2 Der Wunsch nach Autonomie

4.3 Die flache Hierarchie

4.4 Systemisch-konstruktivistische Überlegungen

5. Bedingungen für eine erfolgreiche Realisation des Konzepts

5.1 Persönliche Eigenschaften als Voraussetzung für die Führung der eigenen Person

5.1.1 Selbstbewusstsein und Menschenbild

5.1.2 Selbstreflexion

5.1.3 Verantwortungsbewusstsein

5.1.4 Selbststeuerung

5.1.5 Motivation

5.2 Zusammenarbeit und Kommunikation als notwendige Bedingungen

5.2.1 Horizontale Kooperation (Teamarbeit)

5.2.2 Aufbau einer Vertrauenskultur

5.3 Zielklärung

5.3.1 Die Zielformulierung

5.3.2 Bedeutung von Zielen für die Mitarbeiter

5.3.3 Aufbau einer Evaluationskultur

5.3.3.1 Aufbau einer Feedbackkultur

5.3.3.2 Die Beratung

5.4 Systematische Personalentwicklung

5.4.1 Mitarbeiterpotentiale erkennen

5.4.2 Mitarbeiterpotentiale fördern

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit verfolgt das Ziel, die notwendigen Bedingungen für die Implementierung einer „Führung zur Selbstführung“ in Schulen zu untersuchen, um Schulleitungen dabei zu unterstützen, ihre Organisations- und Personalentwicklung zukunftsfähig zu gestalten. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, wie Lehrkräfte dazu befähigt werden können, Verantwortung zu übernehmen und autonom zu agieren.

  • Evolutionäre Schulentwicklungsprozesse
  • Führung zur Selbstführung und laterale Führung
  • Bedeutung von Kooperation, Teamarbeit und Vertrauenskultur
  • Systematische Personalentwicklung und Feedbacksysteme
  • Selbstmanagement und Motivationsförderung von Lehrkräften

Auszug aus dem Buch

4.3 Die flache Hierarchie

Organisationen sind überwiegend hierarchisch aufgebaut. Die Menschen in solchen Organisationen gehören unterschiedlichen Ebenen an, die in einem Über-, Unter- oder Gleichordnungsverhältnis zueinander stehen. Die übergeordnete Ebene nimmt gegenüber der untergeordneten Ebene Leitungsfunktionen wahr. Bei einer steilen Hierarchie ist die Anzahl der Hierarchieebenen sehr hoch. Die Organisationsstruktur in der Schule ist demgegenüber durch eine flache Hierarchie gekennzeichnet, da die Anzahl der Hierarchieebenen sehr niedrig ist. In der Regel umfasst die Schule drei (Schulleitung, Abteilungsleitung und Lehrkräfte), oft nur zwei Ebenen (Schulleitung und Lehrkräfte). Für die Schulleitung ist es dadurch unmöglich, jede einzelne Lehrperson zu führen. Durch die flache Hierarchie in der Schule wird das eigenständige und selbstverantwortliche Handeln der Mitarbeiter unterstützt bzw. gefordert. Da für die Mitarbeiter Freiräume entstehen, wird deren Motivation gestärkt, deren Kreativität gefördert und es entstehen Impulse für Innovationen. Dies führt zu einer Steigerung der Zufriedenheit bei den Mitarbeitern. Außerdem kann davon ausgegangen werden, dass die Qualität der getroffenen Entscheidungen tendenziell höher ist, da die Mitarbeiter über ein hohes Expertenwissen verfügen. Die Aufgabe der Schulleitung besteht nicht mehr im direkten Einwirken, indem Anweisungen gegeben werden und kontrolliert wird, sondern im Anregen, Unterstützen und Fördern der Kollegen auf der untergeordneten Hierarchieebene. Die Aufgabe der Schulleitung wandelt sich somit zu einer Führungskraft, die als ein „Coach“ anzusehen ist, der Dienstleister seiner Mitarbeiter ist. Die Dienstleistung besteht darin, den Mitarbeitern dabei zu helfen, erfolgreich die Herausforderungen der Schulwirklichkeit zu bewältigen, indem die Schulleitung die Kollegen dazu befähigt, sich selbst zu führen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Die Einleitung beleuchtet die Komplexität der Schulentwicklung und führt das Konzept der „Führung zur Selbstführung“ als notwendige Antwort auf gesellschaftliche Wandlungsprozesse ein.

2. Der Begriff der Führung: Dieses Kapitel definiert Führung als Beeinflussungsprozess und differenziert zwischen Management- und Leadership-Aufgaben im schulischen Kontext.

3. Die „Führung zur Selbstführung“ und die „laterale Führung“ als wesentliche Aufgaben der Schulleitung: Hier wird die Notwendigkeit diskutiert, Macht abzugeben und durch laterale Führung eine Kultur der Eigenverantwortung zu etablieren.

4. Begründung für die „Führung zur Selbstführung“: Das Kapitel analysiert die Gründe für den Wandel, den Wunsch nach Autonomie, flache Hierarchien und konstruktivistische Sichtweisen.

5. Bedingungen für eine erfolgreiche Realisation des Konzepts: Dieser umfangreiche Teil behandelt die persönlichen Voraussetzungen, die Bedeutung von Zusammenarbeit, Zielklärung, Evaluationskultur und systematischer Personalentwicklung.

6. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass eine professionelle Schulleitung Rahmenbedingungen schaffen muss, die Selbstführung ermöglichen, um den aktuellen Anforderungen gerecht zu werden.

Schlüsselwörter

Führung zur Selbstführung, Schulentwicklung, laterale Führung, Schulleitung, Selbstmanagement, Vertrauenskultur, Feedbackkultur, Personalentwicklung, Teamarbeit, Autonomie, Eigenverantwortung, Coaching, Organisationsentwicklung, Lehrerkooperation, pädagogische Professionalität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der notwendigen Neuausrichtung schulischer Führungskultur hin zu einer „Führung zur Selbstführung“, um Schulen angesichts komplexer gesellschaftlicher Herausforderungen professioneller zu entwickeln.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zu den zentralen Themen gehören die Bedeutung von Selbstmanagement, die Gestaltung flacher Hierarchien, der Aufbau von Vertrauens- und Feedbackkulturen sowie die systematische Förderung von Mitarbeiterpotentialen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Hauptziel ist es, die spezifischen Rahmenbedingungen zu identifizieren, die innerhalb einer Schule gegeben sein müssen, damit Lehrkräfte dazu befähigt werden, sich selbst und ihre Aufgaben in Teams erfolgreich zu führen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Fundierung durch Fachliteratur und ergänzt diese durch die Ergebnisse einer schulinternen Evaluation des Autors, um praxisnahe Details zu beleuchten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Begründung des Konzepts sowie eine detaillierte Ausarbeitung der Voraussetzungen wie persönliche Eigenschaften, Kommunikationsbedingungen, Zielklärung und Personalentwicklung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die zentralen Schlagworte sind Führung zur Selbstführung, Schulentwicklung, laterale Führung, Vertrauenskultur und professionelles Selbstmanagement.

Wie unterscheidet sich "laterale Führung" von klassischer Führung?

Laterale Führung findet auf gleicher Hierarchieebene statt, etwa in Teams, und basiert nicht auf disziplinarischer Macht, sondern erfordert Überzeugungskraft, Kooperationsfähigkeit und die Fähigkeit, andere zur Selbstorganisation zu motivieren.

Welche Rolle spielen Fehler in einer "Führung zur Selbstführung"?

Fehler werden als notwendiger Teil des Entwicklungsprozesses begriffen, die durch Reflexion in Stärken umgewandelt werden können, sofern eine Atmosphäre des Vertrauens existiert, in der Fehler konstruktiv behandelt werden.

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Details

Title
Bedeutung und Realisation des Konzepts der "Führung durch Selbstführung" durch die Schulleitung
Grade
2,3
Author
Jörg Rohrbach (Author)
Publication Year
2011
Pages
25
Catalog Number
V512343
ISBN (eBook)
9783346098580
ISBN (Book)
9783346098597
Language
German
Tags
Begründung für die "Führung zur Selbstführung" Autonomie flache Hiearchie systemisch-konstruktivistische Überlegungen Zusammenarbeit und Kommunikation Zielklärung Systematische Personalentwicklung Schulentwicklung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jörg Rohrbach (Author), 2011, Bedeutung und Realisation des Konzepts der "Führung durch Selbstführung" durch die Schulleitung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/512343
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