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Rhythmus. Entstehung und kognitive Wahrnehmung

Título: Rhythmus. Entstehung und kognitive Wahrnehmung

Trabajo Escrito , 2013 , 23 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Oksana Danych (Autor)

Musicología - Música contemporánea
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In der vorliegenden Arbeit beschäftige ich mich mit dem Thema des musikalischen Rhythmus. Am Anfang wird die allgemeine Information über Rhythmus, solche wie: was ist genau der Rhythmus, welche Bedingungen sind für Entstehung des Rhythmus notwendig, dargelegt. In diesem Zusammenhang wird auch über Metrum und Puls gesprochen. Es wird nachher die Frage der kognitiven Repräsentation des Rhythmus berührt.

Ein großer Teil dieser Arbeit wird der Rhythmuswahrnehmung gewidmet. Als erstes wird die Studie zur Klassifikation musikalischer Rhythmen von Frau de la Motte-Haber wiedergegeben. Helga de la Motte-Haber beschäftigte sich mit der Frage der ästhetischen Rhythmuswahrnehmung. Unter kognitiven Aspekten der
Rhythmuswahrnehmung wird die physiologische Reifung, die für die akustische Wahrnehmung relevant ist, beschrieben. Auch wird kurz diskutiert, ob die ökologische Wahrnehmungstheorie von J. Gibson für die Rhythmuswahrnehmung gelten könnte. Es werden die Prozesse, die für die Rhythmuswahrnehmung grundlegend sind, erläutert und die Modelle des inneren Zeitgebers dargelegt.

In dem nächsten Abschnitt der Arbeit wird das Thema Rhythmusausführung behandelt. Es wird das Phänomen der negativen Asynchronie erläutert. Da wird die Frage aufgeworfen, ob die Synchronizität durch das Üben erreicht werden kann. Ausserdem werden verschieden Erklärungsmodelle (Nervenleitungshypothese und Schwellenwert-Hypothese) wiedergegeben. Letztes Thema, das hier erläutert wird, ist das Tempo. Was ist entscheidend für das Tempoempfinden? Gibt es Tempopräferenzen bei bestimmten Zielgruppen?

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Rhythmus

2. Kognitive Repräsentation

3. Rhythmuswahrnehmung

3.1 Ästhetische Werte

4. Rhythmuswahrnehmung (Fortsetzung)

4.1 Kognitive Aspekte der Entwicklung der Rhythmuswahrnehmung

4.2 Rhythmuswahrnehmung (allgemein)

4.3 Kategoriale Rhythmuswahrnehmung

5. Produktion von Rhythmen

5.1 Asynchronie

5.2 Andere Aspekte der Rhythmusausführung

6. Tempo

6.1 Erkennung von Tempounterschieden

6.2 Tempobevorzugungen

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die kognitiven und physiologischen Prozesse der Rhythmuswahrnehmung sowie die Mechanismen der rhythmischen Produktion. Ziel ist es, ein tieferes Verständnis dafür zu entwickeln, wie musikalische Rhythmen mental repräsentiert, kategorisiert und physisch umgesetzt werden.

  • Grundlagen der Rhythmusdefinition und kognitiven Repräsentation.
  • Empirische Untersuchung der ästhetischen Rhythmuswahrnehmung.
  • Entwicklungsaspekte und psychologische Grundlagen der Rhythmuswahrnehmung.
  • Physiologische Mechanismen der rhythmischen Produktion und das Phänomen der Asynchronie.
  • Einflussfaktoren auf das Tempoempfinden und die individuelle Tempobevorzugung.

Auszug aus dem Buch

3. Rhythmuswahrnehmung

Mit den ästhetischen Werten der wahrgenommen Rhythmen beschäftigen sich Musikpsychologen ziemlich selten. Frau de la Motte-Haber widmete eine Untersuchung, die aus zwei Experimenten bestand, der Klassifikation der musikalischen Rhythmen (1968) Das Hauptziel der Studie war also „Ähnlichkeiten und Unterschiede der rhythmischen Eindrucksqualitäten“ ( de la Motte-Haber, „Ein Beitrag zur Klassifikation musikalischer Rhythmen“, S.54) zu gewinnen. Erstes Experiment hatte mehrere Stufen: I. Experiment 1. In dem ersten Experiment sollten die Versuchspersonen die Rhythmen bezüglich subjektiver Merkmale beurteilen. Dafür wurde das Polaritätsprofil (PP) benutzt. Die Versuchspersonen sollten die Objekte auf der Skala graduell einstufen. Die Adjektivpaare (insgesamt 76 Polaritäten) wurden aus musiktheoretischen Arbeiten und aus Ausdrucksbezeichnungen der Musik seit R. Schumann zusammengesetzt. (S. Tab. I ) Ausserdem wurden Rhythmen bezüglich objektiver Merkmale skaliert. Dafür wurde 20 rein musiktheoretische Merkmale zusammengesetzt. (S. Tabelle II) Alle Daten wurden statistisch ausgewertet. Für diesen Versuch hat man Q- und R-Analyse benutzt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Rhythmus: Definition des Rhythmus als Ordnungsprinzip von Bewegung und Zeit, das in enger Beziehung zum Puls und Metrum steht.

2. Kognitive Repräsentation: Erläuterung der verschiedenen Ebenen der Repräsentation, von der sensorischen Ebene bis zur Ebene der Handlungsplanung.

3. Rhythmuswahrnehmung: Analyse der ästhetischen Bewertung von Rhythmen anhand von empirischen Experimenten zu subjektiven und objektiven Merkmalen.

4. Rhythmuswahrnehmung (Fortsetzung): Betrachtung der kognitiven Entwicklungsaspekte, der allgemeinen Wahrnehmungsprozesse und der kategorialen Wahrnehmung.

5. Produktion von Rhythmen: Untersuchung der motorischen Umsetzung von Rhythmen, insbesondere das Phänomen der Asynchronie und deren Erklärungsmodelle.

6. Tempo: Analyse der Erkennung von Tempounterschieden sowie individueller und gruppenspezifischer Tempobevorzugungen.

Schlüsselwörter

Rhythmuswahrnehmung, Kognitive Repräsentation, Musikpsychologie, Asynchronie, Metrum, Puls, Tempowahrnehmung, Sensomotorik, Ästhetische Werte, Motorik, Musikcognition, Polaritätsprofil, Zeitwahrnehmung, Rhythmusproduktion, Pulsation

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die psychologischen und kognitiven Grundlagen der Wahrnehmung und Produktion von Rhythmen in der Musik.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die zentralen Felder sind die kognitive Repräsentation, die ästhetische Wahrnehmung von Rhythmen, die physiologischen Prozesse bei der Rhythmusproduktion und die Faktoren des Tempoempfindens.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Prozesse zu identifizieren, die für die Entstehung und Verarbeitung von Rhythmus beim Menschen notwendig sind.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es werden musikpsychologische Theorien und empirische Studienergebnisse (u.a. Studien von de la Motte-Haber und Aschersleben) analysiert und zusammengefasst.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Bereiche Wahrnehmung (mit kognitiven und ästhetischen Aspekten), Produktion (mit Fokus auf Synchronisationsfehler) und Tempo (inklusive Bevorzugung und Diskrimination).

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Rhythmuswahrnehmung, Kognitive Repräsentation, Asynchronie, Metrum, Puls und Tempowahrnehmung.

Welche Rolle spielt die "Asynchronie" bei der Rhythmusproduktion?

Asynchronie beschreibt das Phänomen, dass bei der sensomotorischen Synchronisation zeitliche Abweichungen zwischen dem akustischen Signal und dem Tastendruck des Menschen auftreten.

Wie lässt sich die kategoriale Rhythmuswahrnehmung beschreiben?

Sie beschreibt, dass Rhythmen nicht als Kontinuum, sondern in diskreten Klassen wahrgenommen werden, die oft auf einfachen numerischen Proportionen basieren.

Warum spielt die physiologische Reifung bei der Rhythmuswahrnehmung eine Rolle?

Die Reifung des Nervensystems, insbesondere die Myelinisierung der Nervenbahnen, ist eine Voraussetzung für die Geschwindigkeit der motorischen Reaktion und die Informationsverarbeitung bei der Rhythmuswahrnehmung.

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Detalles

Título
Rhythmus. Entstehung und kognitive Wahrnehmung
Universidad
University of Freiburg
Curso
Hauptseminar
Calificación
1,3
Autor
Oksana Danych (Autor)
Año de publicación
2013
Páginas
23
No. de catálogo
V512358
ISBN (Ebook)
9783346095442
ISBN (Libro)
9783346095459
Idioma
Alemán
Etiqueta
Musik Rhythmus Metrum Puls Tempo Wahrnehmung
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Oksana Danych (Autor), 2013, Rhythmus. Entstehung und kognitive Wahrnehmung, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/512358
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