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Merkmale und Probleme des Ertragswertverfahrens

Titel: Merkmale und Probleme des Ertragswertverfahrens

Hausarbeit , 2019 , 24 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Manuel Reinfeld (Autor:in)

BWL - Controlling
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende wissenschaftliche Arbeit befasst sich mit dem Verfahren des Ertragswertes. Zunächst werden die theoretischen Grundlagen und die Anwendungsgebiete erläutert. Anschließend wird auf die Vor- und Nachteile dieser Theorie eingegangen. Ziel dieser Arbeit ist es zunächst, geeignete Bewertungsanlässe für eine Unternehmensbewertung vorzustellen und anschließend die spezifischen Probleme und Merkmale des Ertragswertverfahrens aufzuführen und eine Prognose für zukünftige Anwendungsgebiete zu geben.

Die Wirtschaftswissenschaften befassen sich bereits seit mehreren Jahrzehnten mit dem Thema der Unternehmensbewertung. Es wird stetig daran gearbeitet, die bestehenden Verfahren weiter zu entwickeln und zu optimieren, um möglichst genaue Unternehmenswerte darstellen zu können. Theoretiker sowie Praktiker treiben durch immer wieder neu auftretende Diskussionen diese Thematik an. Unternehmensbewertungen werden zu unterschiedlichen Zwecken durchgeführt, um den Wert eines Unternehmens darzustellen. Sie werden unter anderem für die Wertermittlung bei Fusionen von Unternehmen, bei Berechnungen von Ausschüttungsbeträgen (zum Beispiel von Minderheitsaktionären für einen Squeeze-out), beim Abschluss von Abführungsverträgen, Erbschaften oder auch legitimer Unternehmenskäufe durchgeführt.

Da nur geringe Fehleinschätzungen von den zu bewertenden Objekten bereits erhebliche Preisunterschiede verursachen können, ist es von höchster Bedeutung, dass der ermittelte Wert fehlerfrei dargestellt wird. Aus der daraus resultierenden Unverzichtbarkeit von tatsachengetreuen Bewertungen von Unternehmen haben sich zahlreiche Verfahren gebildet. Das Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e. V. (IDW) hat aus diesem Anlass bereits 1983 Rahmenbedingungen für die Bewertungen von Unternehmen definiert. Diese wurden in den "Grundsätzen zur Durchführung von Unternehmensbewertungen" zusammengefasst. Diese Standards, auch IDW S1 genannt, dienen als Leitfaden für die Bewertung von Unternehmen. Sie werden stetig weiterentwickelt und an die aktuelle Gesetzgebung angepasst.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 THEORETISCHE GRUNDLAGEN

2.1 BEWERTUNGSANLÄSSE

2.1.1 Dominierte Bewertungsanlässe

2.1.2 Nicht dominierte Bewertungsanlässe

2.3 BESCHREIBUNG DES ERTRAGSWERTVERFAHRENS

2.3.1 Das Ertragswertverfahren bei Immobilien und Grundstücken

2.4 ERMITTLUNG VON ERTRAGSÜBERSCHÜSSEN

2.5 KAPITALISIERUNGSZINSFUß

2.5.1 Basiszinssatz

2.5.2 Risikozuschlag

2.5.2.1 Bernoulli-Theorie

2.5.2.2 CAPM-Theorie

2.5.3 Ertragsteuerbelastung

2.5.4 Wachstumsabschlag

2.5.5 DER ERTRAGSWERT

3 ANWENDUNG

3.2 BERECHNUNG UNTER BERÜCKSICHTIGUNG DES CAPM

4 WÜRDIGUNG DES ERTRAGSWERTVERFAHRENS

4.1 VORTEILE DES ERTRAGSWERTVERFAHRENS

4.2 NACHTEILE DES ERTRAGSWERTVERFAHRENS

5 FAZIT

5.2 ZUSAMMENFASSUNG

5.3 ZUKUNFTSPROGNOSE

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die spezifischen Merkmale, Probleme und die zukünftige Anwendbarkeit des Ertragswertverfahrens vor dem Hintergrund eines stetig wandelnden wirtschaftlichen Umfelds.

  • Analyse der theoretischen Grundlagen und Anwendungsgebiete des Ertragswertverfahrens.
  • Untersuchung der Ermittlung von Ertragsüberschüssen und des Kapitalisierungszinsfußes.
  • Vergleich und Einordnung von Berechnungsmethoden wie der Bernoulli-Theorie und dem CAPM-Modell.
  • Kritische Würdigung der Vor- und Nachteile sowie der praktischen Relevanz des Verfahrens.

Auszug aus dem Buch

2.5.2 Risikozuschlag

Wie schon zuvor erwähnt sind die Ausschüttungen aus einer Unternehmung risikobehaftet. Möglich sind Einbußen oder auch das Ausbleiben von erwarteten Zuflüssen, die das zukünftige Betriebsergebnis negativ beeinflussen können. Diese können durch umwelt- wie auch branchenspezifische Faktoren eintreten. Weiterhin bestehen operative Risiken die durch Änderung von Beschaffungs-, Produktions-, Produkt oder Absatzstrukturen eintreten können.

Es ist notwendig diese Risiken in der Unternehmensbewertung mit zu berücksichtigen. Neben dem Basiszinssatz ist der Risikozuschlag eine wichtige Komponente des Kapitalisierungszinssatzes. Aufgrund der wichtigen Rolle des Risikozuschlages haben sich unterschiedliche Verfahren zur Berechnung gebildet. Die häufigsten Verfahren, die für die Berechnung herangezogen werden, sind die Bernoulli-Theorie, welche einen subjektivistischen Ansatz verfolgt und das CAPM (Capital Asset Pricing Model), welches auf einem objektivierten Ansatz aufbaut. Es gibt viele weitere Verfahren zur Berechnung des Risikozuschlages, auf die in dieser Arbeit aufgrund der anderweitigen Fokussierung nicht eingegangen wird.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Einführung in die Thematik der Unternehmensbewertung und Darlegung der Zielsetzung sowie des Aufbaus der wissenschaftlichen Arbeit.

2 THEORETISCHE GRUNDLAGEN: Erläuterung der verschiedenen Bewertungsanlässe, der Funktionsweise des Ertragswertverfahrens, der Ermittlung von Nettozuflüssen und der detaillierten Komponenten des Kapitalisierungszinsfußes.

3 ANWENDUNG: Praktische Demonstration des Verfahrens anhand eines Rechenbeispiels unter Einbeziehung des CAPM zur Bestimmung des Risikozuschlags.

4 WÜRDIGUNG DES ERTRAGSWERTVERFAHRENS: Kritische Analyse der Vorzüge des Verfahrens im deutschsprachigen Raum sowie Diskussion der Nachteile in Bezug auf subjektive Präferenzen und die Problematik der Risikoermittlung.

5 FAZIT: Zusammenfassende Betrachtung der Erkenntnisse und eine Einschätzung zur zukünftigen Relevanz und Anwendbarkeit des Ertragswertverfahrens.

Schlüsselwörter

Unternehmensbewertung, Ertragswertverfahren, Kapitalisierungszinsfuß, Basiszinssatz, Risikozuschlag, Bernoulli-Theorie, CAPM, Sicherheitsäquivalent, Ertragsüberschüsse, Risikoaversion, Unternehmenswert, Investition, Diskontierung, Wirtschaftsplanung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Ertragswertverfahren als einem der gängigsten Verfahren zur Unternehmensbewertung im deutschsprachigen Raum.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit thematisiert die theoretischen Grundlagen der Bewertung, die Ermittlung von Zahlungsströmen, die Bestimmung des Kapitalisierungszinsfußes sowie die kritische Würdigung der Methodik.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, die Merkmale und Probleme des Ertragswertverfahrens zu identifizieren und zu bewerten, inwieweit es zukünftig in einem volatilen Wirtschaftsumfeld anwendbar bleibt.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Der Autor nutzt Literaturanalysen zu Bewertungsverfahren und illustriert die theoretischen Konzepte anhand von finanzmathematischen Formeln und einem praxisorientierten Rechenbeispiel.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung der Bewertungskomponenten, die Anwendung des Modells unter Berücksichtigung des CAPM und eine kritische Diskussion der Verfahrensweise.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Neben dem zentralen Begriff der Unternehmensbewertung prägen Begriffe wie Risikozuschlag, Ertragswert, Kapitalisierungszinsfuß und CAPM die fachliche Ausrichtung.

Warum spielt die Bernoulli-Theorie bei der Risikoermittlung eine Rolle?

Die Bernoulli-Theorie dient als subjektivistischer Ansatz, um die individuelle Risikoeinstellung des Entscheiders über die Nutzenfunktion in die Bewertung einfließen zu lassen.

Wie unterscheidet sich das CAPM vom subjektiven Ansatz?

Das CAPM bietet einen objektivierten Ansatz zur Bestimmung des Risikozuschlags, indem es Marktdaten und Beta-Faktoren heranzieht, anstatt nur persönliche Präferenzen zu betrachten.

Welches Fazit zieht der Autor zur zukünftigen Anwendbarkeit?

Der Autor prognostiziert, dass das Verfahren aufgrund seiner Simplizität weiterhin für schnelle Bewertungsanlässe relevant bleibt, jedoch zunehmend an methodische Grenzen stößt.

Welchen Einfluss hat der Risikozuschlag auf das Ergebnis?

Wie im Rechenbeispiel gezeigt, kann bereits ein moderater Risikozins von 1,2 % den Unternehmenswert signifikant um ca. 10.000 T€ reduzieren.

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Merkmale und Probleme des Ertragswertverfahrens
Hochschule
Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg
Veranstaltung
Controlling
Note
1,7
Autor
Manuel Reinfeld (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
24
Katalognummer
V512424
ISBN (eBook)
9783346091055
ISBN (Buch)
9783346091062
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Ertragswertverfahren Unternehmensbewertung DCF CAPM Kapitalwertmethode Nettoverfahren Bruttoverfahren
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Manuel Reinfeld (Autor:in), 2019, Merkmale und Probleme des Ertragswertverfahrens, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/512424
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  24  Seiten
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