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Ethnische Zugehörigkeit als Indikator für soziale Schieflage in der Wahlbeteiligung

Título: Ethnische Zugehörigkeit als Indikator für soziale Schieflage in der Wahlbeteiligung

Trabajo de Seminario , 2016 , 7 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Mira Wiegand (Autor)

Política - Otros temas de política internacional
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Um den Einfluss ethnischer Zugehörigkeit als ein Indikator der soziale Schieflage in der Wahlbeteiligung ansatzweise erklären zu können, sollte zunächst einmal der Indikator selbst betrachtet und erläutert werden. Was also ist Ethnie oder Ethnizität bzw. was ist eine ethnische Zugehörigkeit oder eine ethnische Gruppe?

Das Wort „ethnisch“ stammt von dem griechischen Wort „ethnikós“ ab und bedeutet zum Volk gehörend. Demnach bedeutet eine ethnische Zugehörigkeit zu einer Gruppe, mit anderen Mitgliedern dieser Gruppe ein bestimmtes Gemeinschaftsbewusstsein zu besitzen und mit ihnen verschiedene Eigenschaften, wie die Sprache, Kultur, Traditionen, Religion oder Gebräuche zu teilen. Dabei ist die ethnische Herkunft nicht identisch mit Nationalität zu sehen. Im Grunde kann auch jemand aus Essen in Duisburg aufgrund seiner ethnischen Herkunft diskriminiert werden.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Ethnische Zugehörigkeit

2. Sinkende Wahlbeteiligung

3. Ethnische Zugehörigkeit als Indikator für soziale Schieflage in der Wahlbeteiligung

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen der ethnischen Zugehörigkeit und der sozialen Schieflage bei der Wahlbeteiligung in Deutschland. Ziel ist es, zu analysieren, inwiefern ethnische Zugehörigkeit als Indikator für eine geringere Partizipation an demokratischen Wahlen fungiert und welche sozialen Faktoren diesen Prozess beeinflussen.

  • Begriffsbestimmung von Ethnie und Ethnizität
  • Analyse der sinkenden Wahlbeteiligung in modernen Demokratien
  • Einfluss des sozialen Umfelds und der prekären Lebensverhältnisse auf das Wahlverhalten
  • Rolle der räumlichen Trennung von Wählergruppen
  • Repräsentationsproblematik von Volksparteien

Auszug aus dem Buch

Ethnische Zugehörigkeit

Um den Einfluss ethnischer Zugehörigkeit als ein Indikator der soziale Schieflage in der Wahlbeteiligung ansatzweise erklären zu können, sollte zunächst einmal der Indikator selbst betrachtet und erläutert werden. Was also ist Ethnie oder Ethnizität bzw. was ist eine ethnische Zugehörigkeit oder eine ethnische Gruppe?

Das Wort „ethnisch“ stammt von dem griechischen Wort „ethnikós“ ab und bedeutet zum Volk gehörend. Demnach bedeutet eine ethnische Zugehörigkeit zu einer Gruppe, mit anderen Mitgliedern dieser Gruppe ein bestimmtes Gemeinschaftsbewusstsein zu besitzen und mit ihnen verschiedene Eigenschaften, wie die Sprache, Kultur, Traditionen, Religion oder Gebräuche zu teilen. Dabei ist die ethnische Herkunft nicht identisch mit Nationalität zu sehen. Im Grunde kann auch jemand aus Essen in Duisburg aufgrund seiner ethnischen Herkunft diskriminiert werden.

In der Wissenschaft gibt es zwei Konzepte über die Ethnizität, die nebeneinander stehen und gleichermaßen genutzt werden. Zum einen gibt es den sogenannten primordialistischen Ethnizitätsbegriff und zum anderen den konstruktivistischen Ethnizitätsbegriff. Der primordialistischen Ethnizitätsbegriff erklärt eine ethnische Gruppe als eine Gruppierung von Menschen auf Grundlage eines gemeinsamen Territoriums, einer gemeinsamen Sprache und einer gemeinsamen Kultur. Der konstruktivistischen Ethnizitätsbegriff hingegen versteht eine ethnische Gruppe als eine „Wir-Gruppe“, also eine Gruppierung von Menschen, die sich mit dieser Gruppe Identifizieren. Die Merkmale des konstruktivistischen Begriffs ethnischer Gruppen sind die geteilten kulturellen Werte, ein gemeinsames Feld der Kommunikation und Interaktion sowie eine bestimmbare Zugehörigkeit.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Ethnische Zugehörigkeit: Dieses Kapitel definiert die Begriffe Ethnie und Ethnizität und stellt die wissenschaftlichen Konzepte des Primordialismus und Konstruktivismus gegenüber.

2. Sinkende Wahlbeteiligung: Hier wird der historische Rückgang der Wahlbeteiligung in Deutschland bei verschiedenen Wahlebene (Bundestag, Landtag, Europa) dargelegt.

3. Ethnische Zugehörigkeit als Indikator für soziale Schieflage in der Wahlbeteiligung: Dieses Kapitel verknüpft Forschungsergebnisse der Bertelsmann-Stiftung mit der Hypothese, dass soziales Umfeld und ethnische Homogenität das Wahlverhalten maßgeblich prägen.

4. Fazit: Das Kapitel fasst zusammen, dass soziale Exklusion und eine prekäre Lebenssituation eng mit der ethnischen Identität und einer verminderten Wahlbeteiligung korrelieren.

Schlüsselwörter

Ethnische Zugehörigkeit, Wahlbeteiligung, soziale Schieflage, Nichtwähler, Ethnizität, Politische Partizipation, Bertelsmann-Stiftung, Prekäre Lebensverhältnisse, Sozialer Status, Demokratie, Volksparteien, Politische Exklusion, Migrationshintergrund, Wahlverhalten, Gesellschaftliche Integration.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Frage, ob und wie die ethnische Zugehörigkeit als Indikator für die soziale Schieflage bei der Wahlbeteiligung in Deutschland dienen kann.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themenfelder sind die soziologische Definition von Ethnizität, die Analyse sinkender Wahlbeteiligungsraten und der Zusammenhang zwischen sozialem Milieu und politischer Partizipation.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Gründe für die geringe Wahlbeteiligung in bestimmten Bevölkerungsgruppen zu identifizieren und zu untersuchen, wie soziale und ethnische Abgrenzungen die Entscheidung zum Urnengang beeinflussen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und einer Zusammenführung bestehender empirischer Studien, insbesondere jener der Bertelsmann-Stiftung und der European Social Survey Daten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die wissenschaftlichen Ethnizitätsbegriffe, den Trend sinkender Wahlbeteiligung und die Erkenntnisse über den Einfluss prekärer Lebensverhältnisse sowie räumlicher Trennung auf die Wahlentscheidung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Schlüsselwörter sind Wahlbeteiligung, ethnische Zugehörigkeit, soziale Schieflage, Nichtwähler und politische Partizipation.

Welche Rolle spielt die räumliche Trennung für das Wahlverhalten?

Laut den zitierten Studien führt die räumliche Konzentration von Nicht-Wählern dazu, dass die soziale Norm der Wahlbeteiligung sinkt und der politische Prozess als exklusiv oder irrelevant wahrgenommen wird.

Warum fühlen sich manche Wählergruppen vom politischen Prozess ausgeschlossen?

Aufgrund von prekären Lebensverhältnissen, fehlendem Kontakt zu aktiven Wählern in ihrem Umfeld und dem Gefühl, dass ihre spezifischen Interessen von Volksparteien nicht repräsentiert werden, ziehen sich diese Gruppen zunehmend aus der Wahlbeteiligung zurück.

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Detalles

Título
Ethnische Zugehörigkeit als Indikator für soziale Schieflage in der Wahlbeteiligung
Universidad
University of Duisburg-Essen  (Institut für Politikwissenschaften)
Curso
Nichtwähler*innen in Europa
Calificación
1,7
Autor
Mira Wiegand (Autor)
Año de publicación
2016
Páginas
7
No. de catálogo
V512471
ISBN (Ebook)
9783346097316
Idioma
Alemán
Etiqueta
ethnische zugehörigkeit indikator schieflage wahlbeteiligung
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Mira Wiegand (Autor), 2016, Ethnische Zugehörigkeit als Indikator für soziale Schieflage in der Wahlbeteiligung, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/512471
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