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Textaufbau und Orthografie in Lernertexten von Grundschülern

Titre: Textaufbau und Orthografie in Lernertexten von Grundschülern

Dossier / Travail , 2014 , 18 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Jessica Deifel (Auteur)

Didactique de l'Allemand - Grammaire, Style, Méthode de travail
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Diese Arbeit beschäftigt sich mit dem Textaufbau und der Orthografie in Lernertexten von GrundschülerInnen. Zunächst wird das Stufenmodell der Schreibentwicklung nach Valtin dargestellt und anschließend auf die beiden Lernertexte angewendet. Nachfolgend werden die Lernertexte graphematisch analysiert, wobei insbesondere das phonographische Prinzip, das silbische Prinzip und das morphologische Prinzip im Vordergrund stehen. Abschließend werden Merkmale von Textualität nach Hausendorf und Kesselheim beschrieben und verschiedene, bedeutsame Zeitschriftenaufsätze zur Didaktik der Orthografie vorgestellt.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Lernertexte von GrundschülerInnen

2. Das Stufenmodell der Schreibentwicklung nach Valtin

3. Anwendung des Stufenmodells der Schreibentwicklung nach Valtin auf die Lernertexte

4. Graphematische Analyse der Lernertexte

4.1 Das phonographische Prinzip

4.2 Das silbische Prinzip

4.3 Das morphologische Prinzip

5. Merkmale von Textualität nach Hausendorf und Kesselheim

6. Zeitschriftenaufsätze zur Didaktik der Orthographie

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit analysiert zwei Lernertexte von Grundschülern im Hinblick auf ihren Textaufbau, ihre orthographischen Besonderheiten sowie ihre Textualität. Ziel ist es, die individuellen Schreibkompetenzen der Kinder anhand etablierter wissenschaftlicher Modelle einzuordnen und die Wirksamkeit didaktischer Ansätze zu reflektieren.

  • Analyse der Schreibentwicklung nach dem Stufenmodell von Renate Valtin.
  • Graphematische Untersuchung der Texte basierend auf dem phonographischen, silbischen und morphologischen Prinzip nach Peter Eisenberg.
  • Überprüfung der Textualitätsmerkmale nach Hausendorf und Kesselheim.
  • Darstellung und kritische Einordnung aktueller didaktischer Ansätze zum Rechtschreibunterricht.

Auszug aus dem Buch

1. Lernertexte von GrundschülerInnen

Die Inhalte des folgenden Portfolios beziehen sich auf zwei Texte von GrundschülerInnen, die dem Corpus ,Kartoffelkäfergeschichten‘ entstammen und im weiteren Verlauf kurz inhaltlich zusammengefasst werden. Des Weiteren soll eine erste Einschätzung hinsichtlich ihres Textaufbaus und ihrer Orthographie gegeben werden. Die beiden Texte, die im Folgenden als ,Text 1‘ und ,Text 2‘ bezeichnet werden, beginnen mit dem vorgegebenen Satz „Es war einmal ein kleiner Kartoffelkäfer“ (Zum besseren Verständnis wird von den beiden AutorInnen als männlich ausgegangen).

Der erste Text handelt von einem kleinen Kartoffelkäfer, der durch die Stadt fliegt und auf der Suche nach seiner Mutter ist. Zusätzlich dazu hat er „fürchterlichen Hunger“ (Text 1, Z. 3-4), der jedoch von einer Plastik-Erdbeere nicht gestillt werden kann. Als der Käfer an ein Kartoffelfeld gelangt begegnen ihm viele Menschen, die auf ihn aufmerksam werden („die Menschen sagen da ist ein Kartoffelkäfer“ (Text 1, Z. 7-8)). An dem Feld isst der Kartoffelkäfer so viel, dass er Bauchschmerzen bekommt und zu seinem Freund Nickolas Spinne geht, dem er von seinen Erlebnissen berichtet. Bei der Spinne findet er auch seine Mutter wieder.

Der Autor dieses Textes hat meines Erachtens bereits einige Regeln hinsichtlich des Textaufbaus verinnerlicht. Die Geschichte wurde durch eine gute Interpunktion in Sätze gegliedert, die fortlaufend aufeinander aufbauen. Inhaltlich ist der Text leicht verständlich, da er primär das Thema des fürchterlichen Hungers und der Suche nach der Mutter des Kartoffelkäfers behandelt und nicht davon abschweift. Alle Handlungen des Protagonisten dienen der Befriedigung dieser beiden Bedürfnisse und erreichen ihren Höhepunkt in dem letzten Satz des Textes in welchem beschrieben wird, wie die Suche des Käfers ein Ende findet: „bei Nickolas war seine Muter“ (Text 1, Z. 12).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Lernertexte von GrundschülerInnen: Dieses Kapitel stellt zwei ausgewählte Texte von Grundschülern vor, fasst deren Inhalt zusammen und gibt eine erste Einschätzung zu Textaufbau und Orthographie ab.

2. Das Stufenmodell der Schreibentwicklung nach Valtin: Hier wird das theoretische Modell von Renate Valtin zur schriftsprachlichen Entwicklung von Schreibanfängern anhand von sieben Niveaustufen erläutert.

3. Anwendung des Stufenmodells der Schreibentwicklung nach Valtin auf die Lernertexte: Das Kapitel wendet das vorgestellte Stufenmodell konkret auf die zuvor präsentierten Lernertexte an, um die individuellen Schreibniveaus der Autoren einzuordnen.

4. Graphematische Analyse der Lernertexte: Die Lernertexte werden hier mithilfe der graphematischen Prinzipien von Peter Eisenberg (phonographisch, silbisch, morphologisch) detailliert analysiert.

5. Merkmale von Textualität nach Hausendorf und Kesselheim: Dieser Abschnitt untersucht, inwieweit einer der Texte die Kriterien von Textualität wie Begrenzbarkeit, Verknüpfbarkeit und thematische Zusammengehörigkeit erfüllt.

6. Zeitschriftenaufsätze zur Didaktik der Orthographie: Das Abschlusskapitel präsentiert und reflektiert fünf fachwissenschaftliche Aufsätze, die sich mit Strategien und Methoden für den Rechtschreibunterricht in der Grundschule befassen.

Schlüsselwörter

Schreibentwicklung, Orthographie, Lernertexte, Grundschule, Graphematik, Textualität, Stufenmodell, Phonembewusstsein, Rechtschreibförderung, Silbisches Prinzip, Morphologisches Prinzip, Phonographisches Prinzip, Schriftspracherwerb, Didaktik, Rechtschreibfehler.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Analyse kindlicher Lernertexte im Grundschulalter unter besonderer Berücksichtigung ihrer schriftsprachlichen Entwicklung und ihrer orthographischen Qualität.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Themen sind der Schriftspracherwerb, die graphematische Analyse von Fehlern sowie die linguistische Bestimmung von Textualität.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, das Schreibniveau von zwei Grundschülern mithilfe des Stufenmodells von Valtin zu bestimmen und ihre Texte anhand linguistischer Prinzipien nach Eisenberg sowie Hausendorf und Kesselheim zu evaluieren.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Es wird eine qualitative Textanalyse angewandt, die durch die Anwendung etablierter Modelle der Schriftdidaktik und Textlinguistik strukturiert wird.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine entwicklungspsychologische Einordnung der Schreibversuche, eine systematische graphematische Analyse der Fehler sowie eine Untersuchung der Textqualität nach linguistischen Merkmalen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Schreibentwicklung, Orthographie, Graphematik, Textualität und Rechtschreibdidaktik.

Warum wird das Modell von Valtin zur Analyse genutzt?

Es dient dazu, die Schreibversuche der Kinder in eine entwicklungstheoretische Systematik einzuordnen und den Lernfortschritt besser nachvollziehbar zu machen.

Welche Rolle spielt das morphologische Prinzip nach Eisenberg?

Es hilft zu verstehen, warum Kinder Wörter trotz lautlicher Variationen häufig korrekt schreiben, wenn sie die zugrundeliegende Morphemkonstanz oder Auslautverhärtung bereits anwenden können.

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Résumé des informations

Titre
Textaufbau und Orthografie in Lernertexten von Grundschülern
Université
Bielefeld University
Note
1,0
Auteur
Jessica Deifel (Auteur)
Année de publication
2014
Pages
18
N° de catalogue
V512635
ISBN (ebook)
9783346094766
ISBN (Livre)
9783346094773
Langue
allemand
mots-clé
textaufbau orthografie lernertexten grundschülern
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Jessica Deifel (Auteur), 2014, Textaufbau und Orthografie in Lernertexten von Grundschülern, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/512635
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Extrait de  18  pages
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