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Die Städte der Ludowinger anhand von Gotha und Freyburg

Título: Die Städte der Ludowinger anhand von Gotha und Freyburg

Trabajo , 2015 , 20 Páginas , Calificación: 2,3

Autor:in: Christian Schwambach (Autor)

Historia de Europa - Edad Media, Edad Moderna
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Die Ludowinger kamen aus Mainfranken nach Thüringen und vermochten es dort Fuß zu fassen und den Herrschaftsbereich auszudehnen. Diese Herrschaft umfasste einen Zeitraum von circa 200 Jahren und endete erst mit Tod Heinrich Raspes, welcher sogar deutscher Gegenkönig zu Kaiser Friedrich II. war. Innerhalb dieser Zeit lagen einige bedeutende Städte in der Herrschaftssphäre der Ludowinger. Insbesondere die Marktstädte Gotha und Eisenach sind hierbei zu nennen. Hinzu kamen bedeutende Burgen, wie beispielsweise die Wartburg und auch einige kleinere Städte, wie zum Beispiel Creuzburg oder Freyburg.
Daraus lässt sich die Frage entwickeln, wie sich die ludowingischen Städte entwickelten und wodurch sich diese unterschieden. Diese Frage soll anhand einer vergleichenden Darstellung von Freyburg und Gotha exemplarisch beantwortet werden. Um dies gewährleisten zu können, besteht die Notwendigkeit zunächst eine Definition des Begriffes „Stadt“ vorzunehmen. Anschließend wird das Wirken der Ludowinger in Hinblick auf deren Städtepolitik genauer beleuchtet. Hierbei soll dargelegt werden, welche Städte die Ludowinger erwarben und welche gegründet wurden. Anschließend sollen vor allem die Arten der ludowingischen Städte, deren Funktion und deren Verhältnis zu den Burgen untersucht werden. Im folgenden Kapitel werden die Entwicklungen von Gotha und Freyburg analysiert und verglichen. Es muss angemerkt werden, dass die Ludowinger auch im hessischen Raum aktive Bautätigkeiten vornahmen. Diese werden in dieser Arbeit allerdings nicht berücksichtigt.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Forschungsstand

3. Definition von mittelalterlichen Städten

4. Der Aufstieg der Ludowinger und deren Städtegründungen

4.1 Typologisierung der ludowingischen Städte

4.2 Funktionen der ludowingischen Städte

5. Vergleichende Darstellung zur Entwicklung von Gotha und Freyburg unter den Ludowingern

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die städtepolitische Entwicklung der Ludowinger im spätmittelalterlichen Thüringen. Ziel ist es, anhand eines Vergleichs zwischen den Städten Gotha und Freyburg aufzuzeigen, wie sich die Herrschaftspolitik der Ludowinger, ihre Städtegründungen und das Verhältnis zwischen städtischen Siedlungen und Burgen gestalteten.

  • Städtepolitik der Ludowinger im Hochmittelalter
  • Definition und Funktion mittelalterlicher Städte
  • Vergleichende Analyse der Stadtentwicklung (Gotha vs. Freyburg)
  • Verhältnis zwischen Burg und Stadt in ludowingischer Zeit
  • Strategische Aspekte bei der Gründung von Marktstädten

Auszug aus dem Buch

4.2 Funktion der ludowingischen Städte

Die Funktionsanalyse erfolgt nicht an speziellen Beispielen. Eine gesonderte Analyse der Funktion aller ludowingischen Städte würde den Rahmen dieser Arbeit sprengen und würde in vielen Fällen sehr analog ausfallen. Aus diesem Grund behandelt dieses Kapitel allgemein die Funktionen von Städten, die sich auf die Städte der Ludowinger übertragen lassen. Bei der Betrachtung der Funktion darf die Burg nicht außer Acht gelassen werden. Es empfiehlt sich einen Blick auf deren Aufgaben zu werfen, damit danach die Funktionen der Städte hergeleitet werden können.

Burgen hatten zunächst die Aufgabe des Wehrbaus. Weiterhin dienten sie hin und wieder als Wohnsitz der Landesherren und waren der Mittelpunkt der territorialen Verwaltungsbezirke. Die von Hans Patze aufgestellten Funktionen bieten einen Ansatz zur Darstellung der Funktion von Burgen. Es muss allerdings angemerkt werden, dass die Verwaltungsfunktion etwas relativiert werden muss, denn die Administration war im Mittelalter noch nicht so fortgeschritten wie in den modernen Staaten. Aus diesem Grund sollte der Begriff des „Verwaltungsbezirkes“ mehr ein gedankliches Konstrukt sein.

Patze kommt zu dem Entschluss, dass die Städte den Burgen hinsichtlich der Verteidigungsfunktion überlegen waren, da Städte ebenfalls Türme und Mauern besaßen und eine größere Anzahl von Verteidigern aufnehmen konnten. Diese Argumentation scheint zunächst logisch, hat allerdings Lücken. Es steht außer Frage, dass Städte, welche größer als Burgen sind, auch mehr Verteidiger aufnehmen können. Allerdings bedeutet dies auch, dass eine größere Angriffsfläche vorhanden und somit die Anzahl der Verteidiger über eine größere Strecke verteilt ist. Weiterhin haben Höhenburgen beispielsweise auch einen topografischen Vorteil. Im Falle der Ludowinger muss angezweifelt werden, ob Städte wie Eisenach oder Freyburg einen Vorteil gegenüber den entsprechenden Burgen bei der Verteidigung hatten. Aus diesem Grund lässt sich Patzes Feststellung, dass Städte besser zu verteidigen seien, nur bedingt halten. Wenngleich sich Städte und Burgen im Verteidigungsfall auch gegenseitig unterstützen konnten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Vorstellung der Forschungsfrage zur Entwicklung ludowingischer Städte und Begründung des Vergleichs zwischen Gotha und Freyburg.

2. Forschungsstand: Überblick über die bestehende Literatur zur Landesgeschichte Thüringens und die Einschätzung der bisherigen Forschung zur ludowingischen Städtepolitik.

3. Definition von mittelalterlichen Städten: Erläuterung der allgemeinen Kriterien einer mittelalterlichen Stadt wie Markt, Rechtsstatus und wirtschaftliche Funktion.

4. Der Aufstieg der Ludowinger und deren Städtegründungen: Historischer Überblick über die Baumaßnahmen und die Territorialisierung der Ludowinger, inklusive der Unterkapitel zur städtischen Typologisierung und funktionalen Einordnung.

5. Vergleichende Darstellung zur Entwicklung von Gotha und Freyburg unter den Ludowingern: Detaillierter Vergleich von Lage, Aufbau, Entstehung und rechtlichen Privilegien der beiden Beispielstädte.

Schlüsselwörter

Ludowinger, Thüringen, Gotha, Freyburg, Mittelalter, Städtepolitik, Stadtgründung, Landesherrschaft, Burg, Markt, Neuenburg, Wartburg, Stadtentwicklung, Rechtsgeschichte, Territorialpolitik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die städtepolitische Aktivität der Ludowinger im hochmittelalterlichen Thüringen und untersucht, wie diese Herrscher ihre Macht durch die Anlage von Städten und Burgen festigten.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Im Zentrum stehen die Definition der mittelalterlichen Stadt, die Typologisierung ludowingischer Städte sowie ein direkter Vergleich der Stadtentwicklungen von Gotha und Freyburg.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Unterschiede und Gemeinsamkeiten bei der Entwicklung ludowingischer Städte herauszuarbeiten und zu prüfen, inwiefern diese für die Festigung der landesherrlichen Macht entscheidend waren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine vergleichende Analyse unter Einbeziehung relevanter fachwissenschaftlicher Literatur, Lexika und historischer Quellen zur Verfassungs- und Baugeschichte.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung zum Begriff der mittelalterlichen Stadt, eine historische Darstellung des ludowingischen Aufstiegs sowie eine detaillierte Fallstudie zu den Städten Gotha und Freyburg.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Ludowinger, Thüringen, Stadtgründung, Landesherrschaft, Burgpolitik und Mittelalter beschreiben.

Wie unterscheidet sich die Entstehung von Gotha von der von Freyburg?

Gotha existierte bereits als Marktort vor der intensiven Ausbauphase durch die Ludowinger, während Freyburg primär eine planmäßige, auf territorialpolitische Sicherung ausgerichtete Neugründung in enger Verbindung zur Neuenburg war.

Welche Rolle spielten die Burgen bei der Entwicklung der untersuchten Städte?

Burgen dienten oft als wehrpolitische Anlagen zur Absicherung des Territoriums und der Zölle; bei kleineren Städten wie Freyburg war der Bezug zur Höhenburg deutlich stärker ausgeprägt als bei wirtschaftlich orientierten Zentren wie Gotha.

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Detalles

Título
Die Städte der Ludowinger anhand von Gotha und Freyburg
Universidad
http://www.uni-jena.de/
Calificación
2,3
Autor
Christian Schwambach (Autor)
Año de publicación
2015
Páginas
20
No. de catálogo
V512667
ISBN (Ebook)
9783346099471
ISBN (Libro)
9783346099488
Idioma
Alemán
Etiqueta
städte ludowinger gotha freyburg
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Christian Schwambach (Autor), 2015, Die Städte der Ludowinger anhand von Gotha und Freyburg, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/512667
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