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Wassersport im antiken Griechenland

Titre: Wassersport im antiken Griechenland

Dossier / Travail , 2011 , 10 Pages

Autor:in: Christian Schwambach (Auteur)

Histoire globale - Antiquité
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Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Wassersport im antiken Griechenland. Anhand von ausgewählten Quellen soll dabei gezeigt werden, in wie weit das Schwimmen in der griechischen Antike verbreitet war und welche Schwimmstile bekannt waren. Des weiteren soll die Arbeit Aufschluss darüber geben, welche besonderen Schwimmleistungen bekannt waren. Da das Schwimmen erst 1896, bei den ersten olympischen Spielen der Neuzeit in Athen, mit ins Programm aufgenommen wurde, stellt sich auch die Frage, ob es in der antiken Welt Agone in dieser Disziplin gab. Die literarische Grundlage dieser Arbeit stellt das Werk Erwin Mehls dar.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Schwimmen in der Antike

2.1 Verbreitung in der griechischen Gesellschaft

2.2 Möglichkeiten zum Schwimmen

2.3 Agone und Schwimmleistungen

3. Schwimmstile

4. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung, Verbreitung und Praxis des Schwimmens im antiken Griechenland basierend auf historischen Quellen. Dabei steht insbesondere die Frage im Fokus, welche Rolle der Wassersport in der Gesellschaft einnahm, ob es organisierte Wettkämpfe gab und welche Schwimmtechniken den Griechen bereits bekannt waren.

  • Verbreitung des Schwimmens in der antiken griechischen Bevölkerung
  • Die Rolle des Schwimmens in militärischen und alltäglichen Kontexten
  • Historische Nachweise für Schwimmbecken und Badeanlagen
  • Existenz von Agonen (Wettkämpfen) im antiken Schwimmsport
  • Identifikation überlieferter Schwimmstile wie Brust- und Rückenschwimmen

Auszug aus dem Buch

2.1 Verbreitung in der griechischen Gesellschaft

Das Schwimmen war bereits in der Antike verbreitet. Dies lässt sich durch ein Zitat Platons belegen. „…, wogegen man diejenigen die die gegenteilige Geistesverfassung zeigen, als weise bezeichnen muß, mögen sie auch, wie man zu sagen pflegt, weder schreiben noch schwimmen können,…“3. Dieses Zitat aus den „Gesetzen“ Platons, welche er bis zu seinem Tod schrieb und nicht vollendete, zeigt zunächst, dass Schwimmen in der Antike bekannt war. Andererseits gibt es auch Aufschluss über die Bedeutung des Schwimmens, denn der Athener führt in diesem Zitat Schwimmen in einer Reihe mit Schreiben an. Daraus lässt sich schließen, dass das Schwimmen für einen Bürger ebenso unabdingbar wie das Schreiben war. Die geografische Lage bestätigt dies, denn in Anbetracht dessen, dass Griechenland viele Inseln besitzt und vom Ionischen, Kretischen, Ägäischen und dem Mittelmeer umgeben ist, sind Schwimmkenntnisse sehr förderlich. Das älteste bekannte Werk, in dem das Schwimmen thematisiert wird, ist Homers Odyssee, welche zirka 700 v. Chr. entstand4. In der Odyssee werden die letzten 40 Tage der zehnjährigen Irrfahrt des Odysseus, bis zu dessen Heimkehr, thematisiert. Im fünften Gesang rettet sich Odysseus, auf Rat der Leukothea, schwimmend an Land, nachdem er mit seinem Schiff in einen Sturm gekommen war. „..., schlüpfe aus diesen Kleidern und überlasse das Floß den Winden, daß sie es tragen, und mit den Armen schwimmend strebe nach der Hinkunft zu dem Phaiakenlande,…“5 Damit wird auch die natürliche Notwendigkeit des Schwimmens deutlich, denn in der damaligen Zeit war das Schiff eines der wichtigsten Transportmittel. Das Schwimmen wurde im Altertum als Ergänzung zu Gymnastik geschätzt. Aus diesem Grund ist es auch nicht verwunderlich, dass zum Beispiel der Faustkämpfer Tisandros aus Naxos auch Schwimmen trainierte.6 Ebenso gab es für das Schwimmen Hilfsmittel, wie beispielsweise aufgeblasene Schläuche oder Binsenbündel.7

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung umreißt das Forschungsthema des antiken Wassersports und stellt die zentrale Fragestellung zur Verbreitung und sportlichen Institutionalisierung des Schwimmens dar.

2. Schwimmen in der Antike: Dieses Kapitel analysiert die gesellschaftliche Relevanz des Schwimmens, die geografischen Gegebenheiten, die baulichen Möglichkeiten sowie die spärliche Quellenlage zu antiken Schwimmwettkämpfen.

3. Schwimmstile: Hier werden die in der Literatur erwähnten Schwimmarten, namentlich Brust- und Rückenschwimmen, untersucht sowie Hinweise auf physikalisches Verständnis von Wasserwiderstand diskutiert.

4. Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst zusammen, dass Schwimmen ein essenzieller Bestandteil des antiken Lebens war, jedoch im Gegensatz zum Ringen oder anderen Sportarten keine ausgeprägte, durch Quellen belegte Wettkampfkultur entwickelte.

Schlüsselwörter

Antikes Griechenland, Schwimmsport, Agone, Pausanias, Homer, Odyssee, Brustschwimmen, Rückenschwimmen, Wasserbecken, Kolymbethra, Sportgeschichte, Phaiaken, Schwimmtechnik, antike Gesellschaft, Athletik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit behandelt die Bedeutung, die Verbreitung und die Ausübung des Schwimmens innerhalb der griechischen Antike unter Einbeziehung literarischer und historischer Quellen.

Welche zentralen Themenfelder werden in der Arbeit adressiert?

Die Schwerpunkte liegen auf der alltäglichen Notwendigkeit des Schwimmens, der Existenz von Schwimmbecken sowie der Frage, ob Schwimmen als organisierter Wettkampfsport (Agon) existierte.

Was ist die primäre Zielsetzung oder Forschungsfrage?

Die Arbeit untersucht, wie weit das Schwimmen verbreitet war, welche Stile bekannt waren und ob es in der antiken Welt organisierte Schwimmwettkämpfe gab.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine quellenkritische Analyse antiker literarischer Texte, wie etwa der Werke von Homer, Platon, Herodot, Pausanias und Nonnos.

Welche Inhalte bilden den Hauptteil?

Der Hauptteil analysiert die Verbreitung in der Gesellschaft, untersucht bauliche Zeugnisse für Schwimmbecken und diskutiert die Überlieferung zu Wettkämpfen sowie Schwimmtechniken.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Wichtige Begriffe sind antiker Wassersport, Agone, Schwimmstile, historische Quellenanalyse sowie die gesellschaftliche Bedeutung von Schwimmfertigkeiten in der Antike.

Warum gibt es kaum Belege für Schwimmwettkämpfe?

Die Arbeit legt dar, dass Schwimmen zwar als lebenswichtige Fähigkeit und Ausgleich zum Sport geschätzt wurde, aber nie den Stellenwert der panhellenischen Spiele erreichte, weshalb nur wenige antike Autoren darüber berichten.

Welche Rolle spielten physikalische Effekte beim Schwimmen?

Anhand von Texten des Autors Nonnos wird diskutiert, dass antike Schwimmer bereits Techniken wie das Nutzen des "Windschattens" im Wasser kannten, um Kräfte zu sparen.

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Résumé des informations

Titre
Wassersport im antiken Griechenland
Université
http://www.uni-jena.de/
Auteur
Christian Schwambach (Auteur)
Année de publication
2011
Pages
10
N° de catalogue
V512707
ISBN (ebook)
9783346099938
ISBN (Livre)
9783346099945
Langue
allemand
mots-clé
wassersport griechenland
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Christian Schwambach (Auteur), 2011, Wassersport im antiken Griechenland, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/512707
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