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Six Sigma als innovatives Qualitätsmanagementkonzept

Título: Six Sigma als innovatives Qualitätsmanagementkonzept

Trabajo Escrito , 2005 , 25 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Nina Weisser (Autor)

Economía de las empresas - Administración de empresas, gestión, organización
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Einleitung

Die weitere Internationalisierung und Globalisierung der Märkte und der daraus resultierende Verdrängungswettbewerb hat den enormen Kostendruck auf die deutschen Unternehmen extrem verschärft. Mit steigenden Kundenanforderungen an Produkte und Dienstleistungen ist jedoch auch die Qualität der Prozesse ein immer entscheidenderer Faktor für die Wettbewerbsfähigkeit und somit das Ergebnis von Unternehmen geworden.

Um in diesem dynamischen und daher riskanten Umfeld Marktanteile halten oder sogar ausweiten zu können, wurden in der Vergangenheit Qualitätsmanagementkonzepte wie das Total Quality Management entwickelt. Diese sollten durch die Implementierung von kundenorientierten Qualitätsstandards bei gleichzeitiger Kostenminimierung langanhaltende Unternehmenserfolge realisieren. Vor mehreren Jahren entstand in den USA ein neuer Qualitätsmanagementansatz, die Six Sigma Methode. Diese zeichnet sich vor allem durch den datenorientierten Ansatz und die Verwendung statistischer Messungen der Prozessleistung mit dem Ziel der Null- Fehler-Qualität aus.

Da Six Sigma auch in Deutschland ein Thema mit wachsender Bedeutung ist, soll mit der vorliegenden Arbeit ein Überblick über diese neue Methode gegeben werden. Im ersten Kapitel werden zunächst die spezifischen Elemente wie die statistischen Grundlagen, die Philosophie des Konzeptes sowie Instrumente und Mitarbeiterqualifizierungen erläutert. Anschließend wird im zweiten Kapitel die Implementierung von Six Sigma dargestellt, beginnend mit der Projektauswahl gefolgt von der methodischen Projektdurchführung bei Prozessverbesserung und - neuentwicklung. Im dritten und letzten Kapitel wird abschließend ein kurzer Vergleich mit anderen Qualitätsmanagementkonzepten gegeben.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Die Six Sigma Methode

1.1 Statistische Grundlagen

1.2 Philosophie

1.3 Instrumente

1.4 Qualifizierungskonzept der Mitarbeiter

2. Umsetzung von Six Sigma Projekten

2.1 Projektauswahl

2.2 Durchführung der Projekte

2.2.1. Prozessverbesserung ( DMAIC-Zyklus)

2.2.1.1 Define

2.2.1.2. Measure

2.2.1.3. Analyse

2.2.1.4. Improve

2.2.1.5. Control

2.2.3 Entwicklungsprozesse ( DMADV-Zyklus)

3. Unterschied zu anderen Qualitätsmanagementkonzepten

Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit gibt einen strukturierten Überblick über Six Sigma als innovatives Qualitätsmanagementkonzept, erläutert dessen statistische Grundlagen sowie die methodische Umsetzung in Projekten und vergleicht den Ansatz mit anderen bekannten Qualitätsmanagementkonzepten zur Steigerung der Unternehmenswettbewerbsfähigkeit.

  • Statistische Grundlagen und das Null-Fehler-Qualitätsziel
  • Die Six Sigma Philosophie und strategische Ausrichtung
  • Methodische Vorgehensweise bei Prozessverbesserungen (DMAIC) und Neuentwicklungen (DMADV)
  • Qualifizierungskonzept und Rollenverteilung innerhalb einer Six Sigma Organisation
  • Wirtschaftliche Bedeutung und Vergleich zu anderen Qualitätsmanagementmethoden

Auszug aus dem Buch

1.1 Statistische Grundlagen

Der griechische Buchstabe Sigma (σ) ist eine statistische Größe aus der Wahrscheinlichkeitsrechnung und beschreibt die Standardabweichung von Ergebnissen einer Messreihe um den arithmetischen Mittelwert (Sollwert µ).

Die Gauß’sche Normalverteilung zeigt die Summe dieser Variation in Form einer glockenartigen Kurve. Wie Abbildung 1 verdeutlicht, umfasst eine Standardabweichung von 1σ 68% aller Werte, bei 2σ sind es 95% und bei 6σ sogar 99,99966% aller Werte. Eine Standardabweichung, die 100% der Werte einschließt, kann theoretisch nicht erreicht werden, da die Kurve die Abszisse erst bei einem unendlichen Sigmawert schneidet.

Dieser mathematisch-statistische Ansatz lässt sich auf wirtschaftliche Prozesse übertragen, da auch hier der Sollwert und die Variationen von Outputs messbar sind. Die Qualitätsanforderungen an die Prozessergebnisse repräsentieren die Unter- und die Obergrenze der Merkmalswerte, so dass deren Überschreitung ein fehlerhaftes Produkt darstellt. Je stärker die Variationen reduziert werden und je größer so die Anzahl der sich innerhalb des Toleranzbereichs befindenden Variationen ist, umso höher ist das Qualitäts- und damit das Sigmaniveau des Prozesses. Liegen 99,99966% der Outputwerte innerhalb des Bereichs, so besitzt der Prozess ein 6σ-Niveau. Unter dieser Prämisse gibt es dann statistisch gesehen nur 3,4 Fehler bei 1 Million Möglichkeiten, weshalb der Begriff Six Sigma ein Synonym für Null-Fehler-Qualität ist.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung thematisiert den steigenden Kostendruck und die Bedeutung von Qualitätsmanagementkonzepten im globalen Wettbewerb und führt in die Six Sigma Methode als datenorientierten Ansatz zur Null-Fehler-Qualität ein.

1. Die Six Sigma Methode: Dieses Kapitel erläutert die statistischen Grundlagen der Gauß'schen Normalverteilung, die zugrunde liegende Unternehmensphilosophie, die Instrumente der "Toolbox" sowie das hierarchische Qualifizierungskonzept der Mitarbeiter.

2. Umsetzung von Six Sigma Projekten: Hier wird der Auswahlprozess von Projekten beschrieben und der methodische Ablauf durch die standardisierten Phasen des DMAIC-Zyklus zur Prozessverbesserung sowie des DMADV-Zyklus für Entwicklungsprozesse detailliert dargestellt.

3. Unterschied zu anderen Qualitätsmanagementkonzepten: Das Kapitel grenzt Six Sigma von anderen Konzepten wie TQM ab und hebt den Fokus auf den strukturierten Methodeneinsatz, die statistische Überwachung und die radikale Verbesserung der Rentabilität hervor.

Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass Six Sigma zwar auf bekannten Instrumenten aufbaut, aber durch seine methodische Strenge und klare Ergebnisorientierung einen signifikanten Mehrwert für Unternehmen in schwierigen wirtschaftlichen Situationen bietet.

Schlüsselwörter

Six Sigma, Qualitätsmanagement, DMAIC, Null-Fehler-Qualität, Prozessoptimierung, statistische Grundlagen, Prozessfähigkeit, DPMO, Black Belt, Prozessverbesserung, Qualitätskosten, Unternehmensstrategie, Innovationsmanagement.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt Six Sigma als innovatives Qualitätsmanagementkonzept und untersucht dessen Funktionsweise, Implementierung und Nutzen für Unternehmen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Themen sind die statistischen Grundlagen von Six Sigma, die spezifische Projektmanagement-Methodik (DMAIC/DMADV), die Rollenverteilung der geschulten Mitarbeiter sowie der Vergleich zu anderen Qualitätsmanagement-Ansätzen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, einen Überblick über Six Sigma zu geben und aufzuzeigen, wie durch datenorientierte statistische Messungen und methodische Projektdurchführung eine "Null-Fehler-Qualität" und damit eine höhere Rentabilität erreicht werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, die verschiedene theoretische Ansätze und praktische Erfahrungen mit Six Sigma (wie bei Motorola oder GE) zusammenführt und strukturiert wiedergibt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden die statistischen Konzepte (Sigma-Niveau), die Werkzeuge zur Prozessanalyse, das Rollensystem (Gürtelklassen) und der Ablauf von Verbesserungsprojekten (DMAIC) sowie Innovationsprojekten (DMADV) detailliert beschrieben.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Six Sigma, Null-Fehler-Qualität, DMAIC, Prozessoptimierung, Qualitätskosten, statistische Prozesskontrolle und Unternehmensrendite.

Warum ist das Qualifizierungskonzept nach Gürtelklassen für Six Sigma so wichtig?

Es schafft ein hierarchisches System mit klar definierten Kompetenzen, das sicherstellt, dass geschulte Mitarbeiter (Champions, Black Belts, etc.) gezielt für die Projektsteuerung und -durchführung eingesetzt werden können.

Was ist der wesentliche Unterschied zwischen dem DMAIC- und dem DMADV-Zyklus?

Während der DMAIC-Zyklus zur Verbesserung und Optimierung bereits bestehender Prozesse eingesetzt wird, findet der DMADV-Zyklus Anwendung bei der Einführung völlig neuer Produkte oder Prozesse (Design for Six Sigma).

Welche Rolle spielen die Qualitätskosten (COPQ) im Konzept?

Die Reduzierung der "Costs of Poor Quality" ist ein zentraler wirtschaftlicher Treiber; Six Sigma zielt darauf ab, diese Kosten durch Fehlervermeidung anstatt Fehlerbeseitigung signifikant unter das Niveau klassischer Ansätze zu senken.

Final del extracto de 25 páginas  - subir

Detalles

Título
Six Sigma als innovatives Qualitätsmanagementkonzept
Universidad
University of Applied Sciences and Arts Hildesheim, Holzminden, Göttingen
Calificación
1,0
Autor
Nina Weisser (Autor)
Año de publicación
2005
Páginas
25
No. de catálogo
V51272
ISBN (Ebook)
9783638472906
ISBN (Libro)
9783656787570
Idioma
Alemán
Etiqueta
Sigma Qualitätsmanagementkonzept
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Nina Weisser (Autor), 2005, Six Sigma als innovatives Qualitätsmanagementkonzept, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/51272
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