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Vertreter, Autor, Autorität. Herrschaftsbegründung bei Thomas Hobbes "Leviathan"

Titre: Vertreter, Autor, Autorität. Herrschaftsbegründung bei Thomas Hobbes "Leviathan"

Dossier / Travail , 2018 , 24 Pages , Note: 3,0

Autor:in: Christoph Deichert (Auteur)

Lettres - Littérature comparée
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Die folgende Arbeit geht der Frage nach, welche Bedeutung die Begriffe Vertreter, Autor und Autorität im Kontext des Werkes "Leviathan" bei Thomas Hobbes haben. Denn nicht nur technische Vorstellungen der Zeit spiegeln sich im Leviathan wieder, sondern auch das Theater, denn Thomas Hobbes zeichnet einige Analogien zu einem kulturellen Schauspielhaus.

Im ersten Teil der Arbeit wird das Werk deshalb kontextualisiert, was dazu dient, die Begriffe Vertreter, Autor und Autorität in das Gesamtwerk einzuordnen. Diese Kontextualisierung beinhaltet die Biografie von Thomas Hobbes, das Bildnis des Leviathans, eine Kurzzusammenfassung des Werkes, die Sprache sowie das vertretende Menschenbild. Im zweiten Schritt werden diese Begriffe im Kontext des Leviathans selbst dargestellt, um die Herrschaftsbegründung im Sinne von Thomas Hobbes darzustellen.

In einem letzten Schritt vor dem zusammenfassenden Fazit werden diese drei rekonstruierten Begriffe nochmals miteinander in Beziehung gesetzt.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Aufbau der Arbeit

1.2 Forschungsstand

1.3 Quellenkritik

2. Kontextualisierung des Leviathan

2.1 Kurzbiografie von Thomas Hobbes

2.2 Bildnis des Leviathans

2.3 Kurzusammenfassung des Leviathans

2.4 Sprache

2.5 Menschenbild

3. Vertreter, Autor und Autorität im Leviathan

3.1 Vertreter

3.2 Autor

3.3 Autorität

3.4 Autorisation

4. Schlussbemerkungen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung und das Zusammenspiel der Begriffe Vertreter, Autor und Autorität innerhalb des Werkes „Leviathan“ von Thomas Hobbes, um die herrschaftstheoretische Begründung des hobbesianischen Staates zu rekonstruieren.

  • Die historische und inhaltliche Kontextualisierung des „Leviathan“.
  • Die Analyse des Menschenbildes und der sprachphilosophischen Grundlagen bei Hobbes.
  • Die detaillierte Untersuchung der Konzepte „Vertreter“, „Autor“ und „Autorität“.
  • Die Rekonstruktion der staatlichen Autorisation als Voraussetzung für legitime Herrschaft.

Auszug aus dem Buch

3.1 Vertreter

Suzanne Dovi bezeichnet, in der Stanford Enzyklopädie für Philosophie, politische Repräsentation als ein Bestandteil der Politik und identifiziert hierfür fünf wesentliche Elemente. Erstens, ein Beteiligter (egal ob Mensch oder Organisation) repräsentiert. Zweitens, eine Person oder Gruppe werden repräsentiert. Drittens, es existiert ein Objekt der Repräsentation. Solche Objekte können Optionen, Perspektiven, Interessen und Diskurse sein. Viertens, der politische Kontext der Repräsentation. Fünftens, ausgeschlossene Objekte, wobei diese Objekte denjenigen aus dem dritten Punkt entsprechen.

Die Repräsentation als Vertragsfigur findet sich laut Sybille De la Rosa im „Leviathan“. Dort beschreibt Hobbes die Repräsentation mit der Metapher des Schauspielers oder der Maske. In der betreffenden Textstelle setzt Hobbes eine Person, im alltäglichen Umgang, dem Schauspieler auf der Bühne gleich. Dies begründet er mit der Begrifflichkeit des Auftretens. Auftreten bedeutet laut der Definition im Leviathan jemand anderen darstellen oder vertreten. Oder um es noch präziser auszudrücken, der Schauspieler verkörpert eine andere Person und handelt in ihrem Namen. Daneben benennt Hobbes unterschiedliche Arten der Verkörperung einer anderen Person wie folgt:

„...Und das wird bei verschiedenen Anlässen verschieden benannt, als Stellvertreter oder Repräsentant, Statthalter, Vikar, Anwalt, Abgeordneter, Sachwalter, Beauftragter und dergleichen. Die Worte und Handlungen einiger juristischer Personen werden von denen, die sie vertreten, als ihre eigenen anerkannt. Und dann ist diese Person der Beauftragte...“

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung bettet das Werk von Thomas Hobbes in den philosophischen Kontext des 17. Jahrhunderts ein und formuliert die zentrale Fragestellung zur Rolle von Vertreter, Autor und Autorität.

2. Kontextualisierung des Leviathan: Dieses Kapitel liefert eine biografische Einordnung von Hobbes, interpretiert das berühmte Frontispiz des Leviathans und fasst die wesentlichen Aspekte von Sprache und Menschenbild zusammen.

3. Vertreter, Autor und Autorität im Leviathan: Hier erfolgt die begriffliche Analyse der zentralen Konzepte, wobei deren Bedeutung für die Herrschaftsbegründung und die staatliche Handlungsfähigkeit im Fokus steht.

4. Schlussbemerkungen: Die Arbeit fasst die Ergebnisse der Begriffsrekonstruktion zusammen und setzt diese in Bezug zueinander, um die Funktionsweise der absoluten Macht im hobbesianischen Staat zu verdeutlichen.

Schlüsselwörter

Thomas Hobbes, Leviathan, politische Philosophie, Naturzustand, Staatsbegründung, Souveränität, Repräsentation, Vertreter, Autor, Autorität, Autorisation, Herrschaftstheorie, Gesellschaftsvertrag, politische Ikonografie, Staatstheorie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die politische Philosophie von Thomas Hobbes mit einem spezifischen Fokus auf die Konzepte von Vertreterschaft, Autorenschaft und Autorität innerhalb des Werkes „Leviathan“.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zentrale Themen sind die historische Einordnung des „Leviathan“, die sprachphilosophische Bedeutung der Begriffe bei Hobbes sowie die staatsrechtliche Begründung von Herrschaft.

Welches primäre Ziel verfolgt der Autor?

Das Ziel ist es, die Bedeutung von Vertreter, Autor und Autorität zu bestimmen, um daraus die herrschaftstheoretische Begründung des hobbesianischen Staates nachvollziehbar zu machen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine begriffliche und theoretische Rekonstruktion auf Basis der Primärliteratur von Thomas Hobbes unter Einbeziehung relevanter Sekundärliteratur.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Kontextualisierung des Werkes (Biografie, Sprache, Menschenbild) und die detaillierte analytische Aufarbeitung der Begriffe Vertreter, Autor, Autorität und Autorisation.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselwörter sind unter anderem Leviathan, Souveränität, Gesellschaftsvertrag, Staatsbegründung und Repräsentation.

Welche Rolle spielt das „Theater“ in Hobbes’ Argumentation?

Hobbes nutzt Theater-Analogien wie „Schauspieler“ und „Maske“, um das Konzept der Repräsentation und die Beziehung zwischen dem Vertreter und denjenigen, die er vertritt, zu erklären.

Wie unterscheidet Hobbes zwischen dem Naturzustand und dem staatlichen Zustand?

Der Naturzustand ist durch Staatenlosigkeit und den „Krieg aller gegen alle“ geprägt, während der staatliche Zustand durch einen Vertrag und die Einsetzung einer übergeordneten, autorisierten Gewalt Sicherheit schafft.

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Résumé des informations

Titre
Vertreter, Autor, Autorität. Herrschaftsbegründung bei Thomas Hobbes "Leviathan"
Université
University of Hagen  (Institut für Neuere deutsche Literatur- und Medienwissenschaft)
Cours
Diskursiver Entwurf: Wissen, Aufklärung, Handeln
Note
3,0
Auteur
Christoph Deichert (Auteur)
Année de publication
2018
Pages
24
N° de catalogue
V512737
ISBN (ebook)
9783346140906
ISBN (Livre)
9783346140913
Langue
allemand
mots-clé
vertreter autor autorität herrschaftsbegründung thomas hobbes leviathan
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Christoph Deichert (Auteur), 2018, Vertreter, Autor, Autorität. Herrschaftsbegründung bei Thomas Hobbes "Leviathan", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/512737
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Extrait de  24  pages
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