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Auswirkungen von geldpolitischen Maßnahmen auf den amerikanischen Aktien- und Immobilienmarkt

Empirische Analyse

Titre: Auswirkungen von geldpolitischen Maßnahmen auf den amerikanischen Aktien- und Immobilienmarkt

Thèse de Bachelor , 2013 , 64 Pages , Note: 1,8

Autor:in: Aykut Turgut (Auteur)

Economie politique - Statistiques et Méthodes
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In der vorliegenden Analyse wurde die Beziehung zwischen ausgewählten geld-politischen/makroökonomischen Variablen und den Aktien- und Immobilienmärkten in den USA empirisch getestet. In der Literatur wurde dieser Zusammenhang für verschiedene Länder untersucht. Allerdings wird zum ersten Mal eine solche Kombination dieser Variablen in die Analyse herangezogen.

Nach dem schweren Börsencrash im Jahr 1929 wurde die amerikanische Notenbank kritisiert, nicht präventiv auf die Entwicklungen an der Börse reagiert zu haben. Die Fed hätte mit einer restriktiven Geldpolitik der Spekulation entgegenwirken sollen, um negative realwirtschaftliche Folgen einer groß gewordenen Spekulationsblase zu vermeiden. In jüngeren Papieren wird der US-Notenbank sogar vorgeworfen die Krise mit ausgelöst zu haben. Ähnliche Auffassungen gibt es nach dem Ausbruch der Subprime-Krise, weil sie eine lockere Geldpolitik betrieb und die Kreditvergabe begünstigte. Die Wechselwirkungen zwischen Geldpolitik und Aktien-sowie Immobilienmärkten sind also von großer Bedeutung.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretische Bestimmungsgründe bezüglich der Auswirkung auf die Aktien und Immobilienmärkte

2.1 Instrumente der Geldpolitik

2.2 Der Zusammenhang zwischen der Geldpolitik und dem Aktienmarkt

2.3 Der Zusammenhang zwischen Geldpolitik und dem Immobilienmarkt

2.4 Reaktion der Aktien- und Immobilienmärkte auf geldpolitische Veränderungen

3. Bisherige empirische Studien

3.1 Die Auswirkungen der Geldpolitik der Fed auf den US- amerikanischen Aktienmarkt

3.2 Die Reaktion des Immobilienmarktes auf die Geldpolitik

3.3 Die Beurteilung Geldpolitik in Zeiten der Krise

4. Eine ökonometrische Analyse der Effekte der Geldpolitik

4.1 Eine vorläufige Analyse der Daten und Überprüfung auf Stationarität

4.2 Die ökonometrische Methode

4.2.1 Methode der kleinsten Quadrate

4.2.2 Vektorautoregressive Modell

4.2.3 Test auf Kointegration nach Engle und Granger

4.3 Defizite des Modells

5. Empirische Evidenz

5.1 Überprüfung der Daten auf Stationarität

5.2 Der Zusammenhang zwischen Geldpolitik und Aktienmarkt

5.3 Der Zusammenhang zwischen Geldpolitik und Immobilienmarkt

6. Fazit und Schlussfolgerungen

Zielsetzung & Themen

Die Bachelorarbeit verfolgt das Ziel, die Auswirkungen geldpolitischer Maßnahmen auf den US-amerikanischen Aktien- und Immobilienmarkt empirisch zu analysieren und dabei die dauerhaften Gleichgewichtsbeziehungen zwischen verschiedenen volkswirtschaftlichen Indikatoren zu untersuchen.

  • Analyse des Einflusses der Geldpolitik auf Vermögenspreise
  • Untersuchung der Transmissionskanäle (q-Kanal, Kreditkanal, Erwartungskanal)
  • Empirische Überprüfung mittels Kointegrationsansatz und VAR-Modellen
  • Vergleich der Reaktionen von Aktien- und Immobilienmärkten
  • Beurteilung der Geldpolitik in Krisenzeiten (Subprime-Krise)

Auszug aus dem Buch

2.1 Instrumente der Geldpolitik

Zur Stabilisierung des Banken- und Finanzsystems in den USA wurde 1913 das Federal Reserve System gegründet. Die Ziele des Federal Reserve System kristallisierten sich erst nach etlichen Gesetzesänderungen wie dem Employment Act von 1946 und dem Full Employment and Balance Growth Act von 1978 heraus. Darin heißt es: Das Board of Governors und das Federal Open Market Committee sollen das Wachstum der Geldmengenaggregate in Einklang mit langfristigem Produktionswachstum derart gestalten, dass ein maximaler Beschäftigungsgrad, stabile Preise und moderate langfristige Zinsen zu erzielen sind.

Die Fed verfügt über drei Steuerungsinstrumente um die übergeordneten Ziele umzusetzen: Mindestreserven, Diskontpolitik und Offenmarktgeschäfte.

1) Mindestreserven

Nach dieser Regel müssen die Banken einen gewissen Prozentsatz ihrer Einlagen als Zentralbankgeld bei den Federal Reserve Banks halten. Somit kann eine Verringerung der Mindestreserve dazu führen, dass mehr Geld in die Wirtschaft gelangt, was eine Form der expansiven Geldpolitik darstellt. Sie setzt Rahmenbedingungen für den Einsatz der übrigen geldpolitischen Instrumente und besitzt eher ordnungspolitischen Charakter.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Bedeutung der Wechselwirkungen zwischen Geldpolitik und Assetpreisen sowie die Problemstellung der Arbeit.

2. Theoretische Bestimmungsgründe bezüglich der Auswirkung auf die Aktien und Immobilienmärkte: Detaillierte Erläuterung der geldpolitischen Instrumente und der theoretischen Transmissionskanäle, über die die Geldpolitik auf Aktien- und Immobilienmärkte wirkt.

3. Bisherige empirische Studien: Überblick über existierende Forschungsergebnisse zu den Auswirkungen der Fed-Geldpolitik auf den Aktienmarkt und den Immobilienmarkt sowie Betrachtung von Krisensituationen.

4. Eine ökonometrische Analyse der Effekte der Geldpolitik: Darstellung der methodischen Vorgehensweise, inklusive Datenprüfung, OLS-Regressionen, VAR-Modellen und Kointegrationstests nach Engle und Granger.

5. Empirische Evidenz: Anwendung der ökonometrischen Modelle auf die Datensätze und Auswertung der Ergebnisse hinsichtlich der Zusammenhänge zwischen Geldmengen, Zinsen und Assetpreisen.

6. Fazit und Schlussfolgerungen: Zusammenfassung der wichtigsten empirischen Erkenntnisse und Ausblick auf zukünftigen Forschungsbedarf.

Schlüsselwörter

Geldpolitik, Federal Reserve, Aktienmarkt, Immobilienmarkt, S&P 500, Hauspreisindex, Kointegration, VAR-Modell, OLS-Schätzung, Transmissionskanäle, Zinssatz, Geldmenge, Konjunktur, Finanzmarktstabilität, Assetpreise.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht empirisch, wie geldpolitische Entscheidungen der US-Notenbank (Fed) die Kursentwicklungen auf dem amerikanischen Aktien- und Immobilienmarkt beeinflussen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der geldpolitischen Steuerung, der Funktionsweise der Transmissionskanäle und der ökonometrischen Messung von langfristigen Gleichgewichtsbeziehungen zwischen makroökonomischen Variablen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Hauptziel ist die Identifikation von Gemeinsamkeiten und Unterschieden bei der Reaktion von Aktien- und Immobilienpreisen auf geldpolitische Impulse sowie die Überprüfung auf stabile langfristige Kointegrationsbeziehungen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es werden ökonometrische Verfahren wie die Methode der kleinsten Quadrate (OLS), Vektorautoregressive Modelle (VAR) sowie der Kointegrationstest nach Engle und Granger eingesetzt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung der Transmissionskanäle, die Analyse bisheriger empirischer Literatur und die eigene ökonometrische Schätzung unter Verwendung von Quartalsdaten der USA.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Geldpolitik, Aktienmarkt, Immobilienmarkt, Kointegration, Zinssteuerung und ökonometrische Modellierung beschreiben.

Wie reagiert der Aktienmarkt laut der empirischen Analyse auf Zinsänderungen?

Die Analyse zeigt einen signifikanten negativen Zusammenhang zwischen der Federal Funds Rate und dem Aktienkurs; ein Anstieg der Zinsen führt tendenziell zu sinkenden Kursen.

Welchen Einfluss hat die Geldmenge auf den Immobilienmarkt?

Es wurde ein positiver Zusammenhang festgestellt: Eine Erhöhung der Geldmenge führt langfristig zu einem Anstieg des House Price Index (HPI), da dies die Kreditaufnahme vergünstigt.

Warum wurden Dummy-Variablen in die ökonometrische Analyse integriert?

Dummy-Variablen wurden eingesetzt, um Strukturbrüche in den Zeitreihen, wie den Börsencrash 1987 oder die Weltwirtschaftskrise 2008, abzubilden und so die Schätzgenauigkeit zu verbessern.

Was ist das zentrale Fazit zur Bedeutung der Geldpolitik?

Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass die Geldpolitik einen signifikanten Einfluss auf Assetpreise hat, wobei die Reaktionsintensität und Schnelligkeit zwischen Aktien- und Immobilienmarkt aufgrund ihrer unterschiedlichen Liquidität variieren.

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Résumé des informations

Titre
Auswirkungen von geldpolitischen Maßnahmen auf den amerikanischen Aktien- und Immobilienmarkt
Sous-titre
Empirische Analyse
Université
University of Duisburg-Essen  (Fachbereich Wirtschaftswissenschaften Lehrstuhl für VWL, insb. Makroökonomik)
Cours
Makroökonomie
Note
1,8
Auteur
Aykut Turgut (Auteur)
Année de publication
2013
Pages
64
N° de catalogue
V512792
ISBN (ebook)
9783346102584
ISBN (Livre)
9783346102591
Langue
allemand
mots-clé
VWL Makroökonomie Statistik Ökonometrie Aktienmarkt Immobilienmarkt Instrumente der Geldpolitik VAR Modell
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Aykut Turgut (Auteur), 2013, Auswirkungen von geldpolitischen Maßnahmen auf den amerikanischen Aktien- und Immobilienmarkt, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/512792
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