Ein Lesetagebuch über diverse Artikel der Missionsgeschichte


Einsendeaufgabe, 2017

5 Seiten, Note: 1,7


Leseprobe

1. Artikel: Alte Kirche; TRE

Lesedatum: 23.01.2017

Persönliche Bemerkung:

Die Kirche hat sich im Laufe der Zeit zu einer Staatsreligion entwickelt. Erst wurden die Juden bekehrt, später wurden auch immer mehr Heiden missioniert. Dies hatte verschiedene Gründe, v.a. politische Gründe, Bekehrung durch Asketen oder andere Christen. Bis ins 5. Jahrhundert gab es keine berufsmäßigen Missionare, keine Missionsschulen oder derartige Strategien. Es wurden Menschen aus allen Schichten bekehrt, auch Frauen. Für mich ist dies wichtig geworden, weil ich es interessant finde, wie sich damals Menschen bekehrt haben, bevor es Missionare gab.

2. Artikel: Das Mittelalter; TRE

Lesedatum: 23.01.2017

Persönliche Bemerkung:

Im Mittelalter gab es andere Rahmenbedingungen. Vorrangig wurden Heiden bekehrt. Oft war Mission aber auch eng verknüpft mit den Machtansprüchen und Expansionsbestrebungen christlicher Herrscher. Es gab die byzantische und die nestorianische Mission. Diese war in Südostasien und recht erfolgreich. Die Juden wurden auch versucht, zu bekehren. Es gab Überzeugungsarbeit. Oft wurden sie aber auch vor die Wahl gestellt, ob Taufe oder Ausweisung. Außerdem gab es auch Mission unter Muslimen, wobei diese nicht recht erfolgreich war. Es gab auch schon Missionsschriften und Versuche, den Koran zu widerlegen. Ich finde dies besonders wichtig, da man die Geschichte verstehen muss, um die Gegenwart zu begreifen. Manches im Umgang mit anderen Völkern ähnelt sich zum Heutigen, manches aber auch nicht.

3. Artikel: Von der Reformationszeit bis zur Gegenwart; TRE

Lesedatum: 23.01.2017/26.01.2017

Persönliche Bemerkung:

Mir ist bewusst geworden, dass die spanische und die portugiesische Expansion sich voneinander unterschieden haben. Außerdem, dass die römisch-katholische Kirche, besonders die Jesuiten, missionarisch sehr aktiv waren. Manche Vertreter der evangelischen Kirche waren der Meinung, dass alle erreicht worden wären und die Mission abgeschlossen ist. Die Missionsbewegungen gingen meist mit Kolonisation einher. Das betrifft v.a. den Bereich in Südamerika, Afrika und Südostasien. Die Entwicklung in der Geschichte lässt uns heute davon lernen, was gut und was schlecht lief und ich habe neue Erkenntnisse über geschichtliche Geschehnisse erlangt.

4. Artikel: Neue Anfänge im Osten und Westen (1600-1800); Neill

Lesedatum: 26.01.2017

Persönliche Bemerkung:

Die Missionsbewegung der Protestanten begann erst später, da es erstmal Konflikte innerhalb der deutschen Gebiete zu besänftigen galt. Schließlich galt das Prinzip „cuius regio, eius religio“ – in jedem Gebiet ist der Herrscher auch für die jeweilige Landeskirche verantwortlich. Erst mit den Engländern und Holländern kam die protestantische Botschaft hinaus in die nichtwestliche Welt. Es gab mehrere Missionare, die die Botschaft wirklich überzeugend weitergeben wollten. Sie waren aber doch immer in irgendeiner Weise an ihr Herkunftsland gebunden. Es wurde auch mehrere Bibelübersetzungen in den Sprachen fremder Völker verfasst. Klassische Missionsgesellschaften kamen recht spät auf. Ich persönlich finde dies für mich interessant, da man als angehender Missionar die damalige Verknüpfung von Kolonisation und Mission verstehen sollte. Denn je nachdem wo man hinkommt, wird teilweise noch über Kolonisten geschimpft oder sie werden als „besser“ angesehen.

5. Artikel: Neue missionarische Kräfte in Europa und Amerika (1792-1858); Neill

Lesedatum: 26.01.2017

Persönliche Bemerkung:

Mit William Careys Schrift „Eine Untersuchung der Verpflichtung der Christen, Mittel und Wege für die Bekehrung der Heiden zu finden“ von 1792 begann eine neue Ära. Besonders herausragend fand ich die Tatsache, dass die englischsprachige Welt bis heute vier Fünftel der nichtkatholischen Missionare gestellt hat. Careys Satz: „Unternimm große Dinge für Gott; erwarte große Dinge von Gott.“ und sein unermüdlicher Eifer und Ausdauer sind mir besonders wichtig geworden. Auch war es interessant zu lesen, dass Kolonisation und Mission nicht immer Hand in Hand gingen; es gab Interessenskonflikte mit der Ostindischen Handelskompanie und Missionaren. Mit dem Tod der ersten protestantischen Missionare in Indien war das Wirken dort allerdings nicht vorbei; die Missionsarbeit ging blühend weiter. Dennoch war die Zahl der Getauften im gesamten Zeitabschnitt gering im Vergleich zum Verlust an missionarischem Personal. Das Zeugnis der damaligen Missionare, Geduld, Ausdauer und einen großen Glauben zu haben, hat mich berührt.

6. Artikel: Die Blütezeit des Kolonialismus, 1858-1914; Neill

Lesedatum: 26.01.2017

Persönliche Bemerkung:

Besonders interessant fand ich es, die missionsgeschichtliche Entwicklung von vielen Regionen auf mehreren Kontinenten anzusehen und zu vergleichen. Es entwickelten sich viele Missionsgesellschaften von vielen unterschiedlichen Konfessionen.

Japan war, wie auch heute, ein schwer zugängliches Land. Es gab teilweise Christenverfolgung mit Todesstrafe. In Japan gab es dennoch immer wieder einzelne Erweckungen. Von 1882 bis 1888 stieg die Zahl der japanischen Christen von 5000 auf 25.514 an.

In China gab es durch James Hudson Taylor eine große Erweckung. Er gründete die China-Inland-Mission. Interessant finde ich vor allem einen Bericht über Konflikte zwischen Missionaren, bei welchem Gott eingriff und sie letztendlich nicht mehr ohneeinander arbeiten wollen. Die Boxer-Bewegung sorgte zwar für Christenverfolgung und auch Tote, aber dennoch wurden die Missionare nicht ganz aus China vertrieben. Interessant ist auch, dass die Chinesen an der praktischen Verwirklichung des Glaubens mehr interessiert waren als an seiner inneren Entwicklung.

In Korea wurde wiederum auf biblische Unterweisung großer Wert gelegt. Auf den Philippinen herrschte ein großes Unabhängigkeitsbewusstsein. Auch in anderen Teilen Asiens und auch im Pazifik kam es zu Erweckungen. Am Beispiel Indonesien ist mir besonders aufgefallen, dass die Missionare eine hohe Stellung hatten und ohne sie quasi nichts lief. Und obwohl in Neuguinea eine hohe Missionstätigkeit vorhanden war und ist, sind 1974, bei Verfassung des Buchs, immer noch unerforschte Gebiete da.

[...]

Ende der Leseprobe aus 5 Seiten

Details

Titel
Ein Lesetagebuch über diverse Artikel der Missionsgeschichte
Note
1,7
Autor
Jahr
2017
Seiten
5
Katalognummer
V513021
ISBN (eBook)
9783346100801
Sprache
Deutsch
Schlagworte
lesetagebuch, artikel, missionsgeschichte
Arbeit zitieren
Jasmin Bruhn (Autor:in), 2017, Ein Lesetagebuch über diverse Artikel der Missionsgeschichte, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/513021

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