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Welche Bedeutung spielt die Klinische Sozialarbeit für die Interventionsansätze des Konzepts der Regulationsstörung?

Titel: Welche Bedeutung spielt die Klinische Sozialarbeit für die Interventionsansätze des Konzepts der Regulationsstörung?

Hausarbeit , 2018 , 33 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit untersucht die Regulationsstörung und die Bedeutung der Sozialarbeit für Interventionsansätze.

Regulationsstörungen sind ein weit verbreitetes Störungsbild in der frühen Kindheit. Ein solches Störungsbild liegt vor, wenn Säuglinge bzw. Kinder sich in ihrem Verhaltens-, Erlebens- und Gefühlszustand nur unzureichend selbst regulieren können. Entstehungsbedingungen finden sich sowohl im kindlichen Bereich, als auch bedingt durch elterliche sowie umweltbezogene Faktoren. Besonders einflussreich ist die Wechselbeziehung zwischen Kind und primärer Bezugsperson, seien es nun fehlende Kompetenzen auf Seiten der Eltern oder Auffälligkeiten des Kindes, welche nicht zu einer gemeinsamen, funktionalen Regulation führen.

Stattdessen kommt es zu einem Teufelskreis an Dysfunktionalität zwischen beiden, sodass der Säugling nicht beruhigt werden kann, negative Rückkopplungssignale an die Eltern gesendet werden, die wiederum Schuldgefühle und Ärger entwickeln, was sich im Rückschluss nochmals auf ihre Regulationshilfen und das Erleben des Kindes auswirkt. Interventionen, wie Entlastungsgespräche, Entwicklungsberatung in Form von Psychoedukation, Förderung des Säuglings und Eltern-Kind/Säuglings-Therapie, erzielen zunehmende Behandlungswirkung. Die Klinische Sozialarbeit, mit ihrem weitgreifenden Fokus auf das bio-psycho-soziale Gesundheitsverständnis könnte in der Behandlung, vor allem bezogen auf soziale Faktoren, eine bedeutsame Unterstützung bieten.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Frühkindliche Entwicklung der Regulierung

2. Frühkindliche Regulierung

2.1 Selbstregulation

2.2 Co-Regulation

2.3 Intuitive elterliche Kompetenzen

3. Entwicklungsdynamisches Modell der Regulationsstörung

3.1 Störungsbild der Regulationsstörung

3.2 Entstehungsbedingungen

3.3 Wechselbeziehung der Eltern-Kind-Interaktion

4. Interventionsansätze zur Behandlung der Regulationsstörung

4.1 Professionen

4.2 Allgemeine Rahmenbedingungen

4.3 Therapieansätze

4.4 Konkrete Behandlungselemente

4.4.1 Stufe 1 – Behandlung gemäß der Symptomtrias

4.4.2 Stufe 2 - Behandlung der Beziehungsdynamik

4.5 Aktueller Forschungsstand

5. Bedeutung der Klinischen Sozialarbeit in der Behandlung der Regulationsstörung

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Diese Arbeit untersucht die zentrale Rolle der Klinischen Sozialarbeit innerhalb der therapeutischen Interventionsansätze bei frühkindlichen Regulationsstörungen, um durch einen bio-psycho-sozialen Ansatz die Eltern-Kind-Interaktion nachhaltig zu stabilisieren.

  • Grundlagen der frühkindlichen Selbst- und Co-Regulation.
  • Entwicklungsdynamisches Modell und Entstehungsbedingungen der Regulationsstörung.
  • Stufenmodell der Intervention: Von der Symptombewältigung bis zur Beziehungsarbeit.
  • Multimodale Therapieansätze und videogestützte Interaktionsbeobachtung.
  • Die Bedeutung der Klinischen Sozialarbeit bei psychosozialen Belastungsfaktoren.

Auszug aus dem Buch

Videogestützte Interaktionsbeobachtung

In erstellten Videoaufnahmen der Eltern-Kind-Interaktion kann der Therapeut gemeinsam mit den Bezugspersonen das Verhalten auf verbaler, nonverbaler und Handlungsebene analysieren.

Dabei wird der Fokus auf die Angemessenheit, Sensibilität und Fähigkeiten der elterlichen Kompetenzen zur Co-Regulation gesetzt. Vorerst sollten Situationen positiver Gegenseitigkeit gemeinsam betrachtet und hervorgehoben werden als positives Feedback an die Eltern. Das Rückspiegeln besonders gelungener Interaktion mit dem Kind, sei es auch nur in kleinem Maße, stärkt das Selbstvertrauen der Eltern in ihre intuitiven Kompetenzen sowie auch die therapeutische Beziehung. Gleichzeitig wird die elterliche Sensibilität für die Signale des Kindes und das Einnehmen seiner Perspektive geschult. Weiterhin sollte erörtert werden, wie diese funktionalen Beziehungserfahrungen zunehmend im Alltag integriert werden können und welche Schwierigkeiten dabei zu erwarten sind. Das Betrachten von erfolgreichen Videoszenen kann ebenso Therapiefortschritte und -prozesse dokumentieren und transparent machen.

Bei ausreichender Belastbarkeit und Vertrautheit mit dem Therapeuten, können ebenfalls Szenen negativer Gegenseitigkeit betrachtet werden. Mechanismen dysfunktionaler Interaktion, wie Doppelbotschaften und fehlende Kontingenz, können auf der beobachtbaren Interaktionsebene identifiziert, nacherlebt und hinterfragt werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Frühkindliche Entwicklung der Regulierung: Einführung in die postnatalen Entwicklungsaufgaben und die Bedeutung der Interaktion für die kindliche Regulation.

2. Frühkindliche Regulierung: Erläuterung der intrapsychischen Selbstregulation und der interpsychischen Co-Regulation als komplementäres System zwischen Kind und Bezugsperson.

3. Entwicklungsdynamisches Modell der Regulationsstörung: Analyse des Störungsbildes, der multifaktoriellen Entstehungsbedingungen und der dysfunktionalen Wechselbeziehung zwischen Eltern und Kind.

4. Interventionsansätze zur Behandlung der Regulationsstörung: Vorstellung der verschiedenen Professionen, Therapieansätze und des zweistufigen Behandlungsmodells sowie der aktuellen Forschungslage.

5. Bedeutung der Klinischen Sozialarbeit in der Behandlung der Regulationsstörung: Diskussion der Klinischen Sozialarbeit als notwendige Instanz zur Bewältigung psychosozialer Risikofaktoren mittels des bio-psycho-sozialen Ansatzes.

Schlüsselwörter

Klinische Sozialarbeit, Regulationsstörung, Eltern-Kind-Interaktion, Co-Regulation, Selbstregulation, Frühkindliche Entwicklung, Bindung, Therapieansätze, Psychoedukation, Videogestützte Interaktionsbeobachtung, Psychosoziale Belastung, Symptomtrias, Frühintervention, Interaktionsdiagnostik, Resilienz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beleuchtet die Behandlung frühkindlicher Regulationsstörungen und bewertet dabei insbesondere den Stellenwert der Klinischen Sozialarbeit im therapeutischen Prozess.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind die frühkindliche Regulationsfähigkeit, die Dynamik der Eltern-Kind-Interaktion, therapeutische Interventionsstufen sowie die Rolle psychosozialer Faktoren bei der Entstehung und Behandlung von Störungen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Arbeit fragt nach der Bedeutung der Klinischen Sozialarbeit für die Interventionsansätze bei Regulationsstörungen und wie diese Profession zur Stabilisierung der Eltern-Kind-Beziehung beitragen kann.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Arbeit?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse bestehender Modelle (z.B. des Münchner Modells) und der Auswertung klinischer Studien zur Wirksamkeit therapeutischer Interventionen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen der Entwicklung, die Erläuterung des entwicklungsdynamischen Modells, eine detaillierte Darstellung von Interventionsansätzen (Stufe 1 und 2) sowie eine kritische Auseinandersetzung mit dem Forschungsstand.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie Klinische Sozialarbeit, Regulationsstörung, Co-Regulation, Eltern-Kind-Beziehung und therapeutische Intervention definieren.

Wie unterscheidet sich die Behandlung der Stufe 1 von Stufe 2?

Stufe 1 fokussiert auf die Entlastung der Eltern, Psychoedukation und die Herstellung einer geregelten Tagesstruktur. Stufe 2 ist bei komplexeren Problemen indiziert und zielt direkt auf die Bearbeitung der Beziehungsdynamik, etwa durch Videofeedback und kognitive Umstrukturierung der elterlichen Wahrnehmung.

Warum spielt die Klinische Sozialarbeit eine so wichtige Rolle?

Sie adressiert aufgrund ihres bio-psycho-sozialen Kompetenzprofils nicht nur die Symptomatik, sondern vor allem die sozialen Risikofaktoren, die eine gesunde Interaktion zwischen Eltern und Kind langfristig behindern können.

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Details

Titel
Welche Bedeutung spielt die Klinische Sozialarbeit für die Interventionsansätze des Konzepts der Regulationsstörung?
Hochschule
Hochschule für angewandte Wissenschaften Landshut, ehem. Fachhochschule Landshut
Note
1,3
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
33
Katalognummer
V513192
ISBN (eBook)
9783346104861
ISBN (Buch)
9783346104878
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Klinische Sozialarbeit Regulationsstörung Intervention frühe Kindeheit Säuglingsalter Wechselbeziehung Regulation Eltern-Kind-Therapie Eltern-Säuglings-Therapie Entwicklungstherapie Entwicklungsberatung frühkindlich Co-Regulation Eltern-Kind-Interaktion
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2018, Welche Bedeutung spielt die Klinische Sozialarbeit für die Interventionsansätze des Konzepts der Regulationsstörung?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/513192
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Leseprobe aus  33  Seiten
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