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Betriebliches Gesundheitsmanagement von Sparkasseninstituten in Deutschland. Struktur und Organisation

Título: Betriebliches Gesundheitsmanagement von Sparkasseninstituten in Deutschland. Struktur und Organisation

Tesis de Máster , 2019 , 104 Páginas , Calificación: 1,2

Autor:in: Alexander Oster (Autor)

Deporte - Medicina deportiva, terapia, nutrición
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Diese Arbeit analysiert das betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) von bundesdeutschen Sparkassen. Im Fokus stehen die Organisation und Struktur des BGM und es werden einzelne Institute diesbezüglich miteinander verglichen. Dazu wird eine Online-Befragung Faktoren ermitteln und untersuchen, die es erlauben, den Implementierungsgrad des BGM zu betrachten. Um unternehmensspezifische Unterschiede aufzuzeigen, werden Charakteristika wie die Unternehmensgröße abgefragt und in Verbindung mit dem BGM gesetzt.

Darüber hinaus soll die Datenerhebung den beteiligten Instituten künftig fundierte Entscheidungen erlauben, um den Implementierungsgrad ihres BGM zu steigern. Für die Datenerhebung wurden insgesamt 100 Sparkasseninstitute angefragt. An der Befragung haben sich 43 Institute beteiligt.

In Deutschland fehlen bisher fundierte, branchenspezifische Studien zur Gesundheitsförderung bzw. dem Gesundheitsmanagement von Unternehmen. Um effektive Gesundheitsprogramme zu entwickeln, sind jedoch die Bedingungen der einzelnen Branchen zu berücksichtigen. Denn physische Anforderungen und Belastungen wie ständiges Stehen oder Sitzen, das Einnehmen einer Zwangshaltung über einen längeren Zeitraum oder schweres Heben sind in den Berufen jeweils unterschiedlich. Andere Bereiche hingegen bringen vor allem psychische Belastungen, etwa durch die Erwartung ständiger Aufmerksamkeit und Konzentration, durch Termin- und Leistungsdruck, durchgehender Erreichbarkeit und Unterbrechungen bei der Arbeit, mit sich.

Extracto


1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG

2 ZIELSETZUNG

3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND

3.1 Definitionen der relevanten Felder BGF, BGM, BEM und Arbeitsschutz

3.1.1 Begriffsentwicklung

3.1.2 Betriebliche Gesundheitsförderung

3.1.3 Betriebliches Gesundheitsmanagement

3.1.4 Betriebliches Eingliederungsmanagement

3.1.5 Arbeitsschutz

3.1.6 Die Verbindungen zwischen BGM, BGF, BEM und dem Arbeitsschutz

3.2 Mehrwert eines BGM

3.2.1 Ziele und Vorteile eines BGM

3.2.2 Kennzahlen für ein BGM

3.3 Beschreibung des aktuellen Kenntnis- und Forschungsstandes

3.3.1 Krankenstand der Bankenbranche

3.3.2 Studien zum BGM in der Bankenbranche

3.3.2.1 Plath et al. 2008

4 METHODIK

4.1 Fragestellung(en) / Forschungsfrage(n)

4.1.1 Operationalisieren

4.2 Hypothesen

4.3 Untersuchungseinheit / Stichprobe

4.3.1 Beschreibung der Untersuchungseinheit

4.3.2 Rekrutierung

4.3.3 Zusammensetzung der Stichprobe

4.4 Untersuchungsmethodik

4.4.1 Untersuchungsplan

4.4.2 Forschungsdesign

4.5 Messinstrument

4.5.1 Fragebogenentwicklung

4.5.2 Items und Skalierungen

4.5.3 Fragebogen-Pretest

4.5.4 Fragebogenplattform

4.6 Datenerhebung

4.7 Datenauswertung

4.7.1 Datenaufbereitung

4.7.2 Statistische Verfahren

4.7.3 Einsatz von Statistiksoftware

5 ERGEBNISSE

5.1 Deskriptive Auswertung

5.1.1 Rücklaufquote

5.1.2 Allgemeine Angaben zur untersuchten Stichprobe

5.1.3 Ressourcen für das BGM

5.1.4 Analyse der BGF

5.1.5 Kennzahlen zur Erfolgsmessung der BGF-Maßnahmen

5.1.6 Analyse des BGM

5.1.7 Zusammenarbeit mit externen Partnern

5.1.8 Gründe für die Einführung eines BGM

5.1.9 Herausforderungen bei der Umsetzung eines BGM

5.1.10 Einflussfaktoren auf ein gesundes Unternehmen aktuell und in fünf Jahren

5.2 Hypothesenprüfung

5.2.1 Forschungsfrage 2

5.2.1.1 Hypothese 1

5.2.1.2 Hypothese 2

5.2.1.3 Hypothese 3

5.2.1.4 Hypothese 4

5.2.2 Forschungsfrage 3

5.2.2.1 Hypothese 5

5.2.2.2 Hypothese 6

5.2.2.3 Hypothese 7

5.2.2.4 Hypothese 8

6 DISKUSSION

6.1 Bewertung und Interpretation der Untersuchungsergebnisse

6.1.1 Deskriptive Ergebnisse

6.1.2 Ergebnisse der Hypothesenprüfung

6.2 Kritische Reflexion der Untersuchung/ Vorgehensweise

6.3 Ausblick

7 ZUSAMMENFASSUNG

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit analysiert die Struktur und Organisation des betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) bei deutschen Sparkassen, um Faktoren zu ermitteln, die den Implementierungsgrad beeinflussen und einen Vergleich zwischen verschiedenen Instituten zu ermöglichen.

  • Struktur und Organisation des BGM in Sparkassen
  • Einfluss von Unternehmensgröße und Ressourcen auf das BGM
  • Vergleich von Handlungsansätzen und Implementierungsgraden
  • Herausforderungen bei der Umsetzung von Gesundheitsmaßnahmen
  • Einflussfaktoren auf die Zukunftsfähigkeit eines gesunden Unternehmens

Auszug aus dem Buch

1 Einleitung und Problemstellung

Prozesse des Wandels in der Gesellschaft und Arbeitswelt verändern das Krankheitsgeschehen. Jeder vierte Arbeitnehmer scheidet 2010 laut Erhebungen des Statistischen Bundesamtes aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig aus dem Erwerbsleben aus. Im Durchschnitt sind diese Personen dann 55 Jahre alt (Statistisches Bundesamt, 2010).

Je nach Branche und Tätigkeit unterscheiden sich die Belastungen, denen die Beschäftigten ausgesetzt sind (Schmidt et al., 2015, S. 1). Allgemein ist der Anteil der psychischen Erkrankungen in den letzten Jahren stetig gestiegen. Dies erhöht den Krankenstand besonders dann, wenn seelische Leiden chronisch werden. Als weiterer Negativfaktor für die Beschäftigung zeigt sich der demografische Wandel, da mittlerweile viele Unternehmen Probleme mit einer überalterten Belegschaft haben (Struhs-Wehr, 2017, V). Zudem hat schließlich, so ergab eine Gallup-Studie im Jahr 2015, bereits jeder sechste Arbeitnehmer innerlich gekündigt. Als Gründe hierfür wurden vor allem persönliche Unzufriedenheit und ein schlechtes Betriebsklima genannt. Arbeitnehmer, die sich emotional mit ihrem Unternehmen verbunden fühlen, erwirtschaften mehr. Zudem sind bei jenen auch die Fehlzeiten niedriger (Nink, 2015).

Werden in Unternehmen Fragen zum Thema der Gesundheit analysiert, gilt oft die Fehlzeitenquote als Indikator für ein gesundes oder krankes Unternehmen. Fehlzeiten haben allerdings begrenzt Aussagekraft, da sie gesundheitsrelevante Probleme erst sehr spät erkennen lassen (Walter & Münch, 2009, S. 139–154). Der reine Krankenstand erlaubt keine Aussagen dazu, ob die Fehlzeiten tatsächlich krankheitsbedingt sind, durch fehlende Motivation der Mitarbeiter verursacht werden oder auf zwischenmenschlichen Spannungen im Unternehmen basieren.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG: Die Einleitung beleuchtet den demografischen Wandel und steigende psychische Belastungen als Herausforderungen für Unternehmen und führt die Notwendigkeit eines systematischen betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) ein.

2 ZIELSETZUNG: Das Kapitel definiert das Ziel der Arbeit, den Implementierungsgrad von BGM-Strukturen bei Sparkassen durch eine Online-Befragung zu untersuchen und Faktoren für unternehmensspezifische Unterschiede aufzuzeigen.

3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND: Es erfolgt eine theoretische Einordnung der Begriffe BGM, BGF, BEM und Arbeitsschutz sowie eine Darstellung des Forschungsstandes, insbesondere im Hinblick auf die Bankenbranche.

4 METHODIK: Dieser Abschnitt beschreibt das explorative Forschungsdesign, die Datenerhebung via Online-Fragebogen sowie die operationalisierten Variablen zur Überprüfung der aufgestellten Hypothesen.

5 ERGEBNISSE: Hier werden die Ergebnisse der empirischen Studie deskriptiv dargestellt und die Hypothesen mittels statistischer Verfahren (Rangkorrelation nach Spearman) geprüft.

6 DISKUSSION: Die Ergebnisse werden kritisch bewertet, interpretiert, in den wissenschaftlichen Kontext gesetzt und methodische Einschränkungen sowie ein Ausblick für zukünftige Forschungen formuliert.

7 ZUSAMMENFASSUNG: Dieses Kapitel fasst das methodische Vorgehen, die Kernaspekte der Analyse und die zentralen Erkenntnisse der Arbeit kompakt zusammen.

Schlüsselwörter

Betriebliches Gesundheitsmanagement, BGM, Betriebliche Gesundheitsförderung, BGF, Sparkassen, Bankensektor, psychische Gesundheit, Fehlzeiten, Präsentismus, Arbeitszufriedenheit, Gesundheitsmonitoring, Führungskultur, Unternehmenserfolg, Personalmanagement, empirische Untersuchung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Master-Thesis grundlegend?

Die Arbeit analysiert die Struktur und Organisation des betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) in deutschen Sparkassen, um deren Implementierungsstand zu untersuchen.

Welche zentralen Themenfelder stehen im Fokus?

Zentral sind die Abgrenzung und Zusammenführung von BGM, BGF, BEM und Arbeitsschutz sowie die Identifikation von Treibern und Hindernissen für die Implementierung dieser Strukturen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, den Implementierungsgrad des BGM in Sparkassen zu messen, Unterschiede zwischen Instituten aufzuzeigen und fundierte Entscheidungsgrundlagen für die Praxis zu schaffen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zur Anwendung?

Der Verfasser nutzt einen quantitativen, explorativen Ansatz in Form einer Online-Befragung von Entscheidungsträgern in 100 Sparkassen, deren Daten anschließend statistisch ausgewertet werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung der BGM-Felder, die methodische Anlage der empirischen Erhebung sowie die detaillierte Präsentation und Diskussion der Umfrageergebnisse.

Welche Schlagworte charakterisieren diese Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär über die Begriffe BGM, Sparkassen, Gesundheitsförderung und betriebliche Gesundheitsstrukturen definieren.

Wie wirkt sich die Unternehmensgröße auf das BGM aus?

Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass mit steigender Mitarbeiteranzahl tendenziell mehr finanzielle Ressourcen bereitgestellt werden, jedoch teilweise auch Herausforderungen wie fehlendes Know-how oder organisatorische Widerstände abnehmen.

Warum ist das Thema gerade für Sparkassen relevant?

Aufgrund des hohen Drucks und Stressfaktors in der Finanzbranche und der spezifischen regionalen Filialstruktur ist ein nachhaltiges BGM für die Zukunftsfähigkeit der Sparkassen als Arbeitgeber essenziell.

Final del extracto de 104 páginas  - subir

Detalles

Título
Betriebliches Gesundheitsmanagement von Sparkasseninstituten in Deutschland. Struktur und Organisation
Universidad
Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement GmbH
Calificación
1,2
Autor
Alexander Oster (Autor)
Año de publicación
2019
Páginas
104
No. de catálogo
V513575
ISBN (Ebook)
9783346101655
ISBN (Libro)
9783346101662
Idioma
Alemán
Etiqueta
betriebliches gesundheitsmanagements sparkasseninstituten deutschland struktur organisation
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Alexander Oster (Autor), 2019, Betriebliches Gesundheitsmanagement von Sparkasseninstituten in Deutschland. Struktur und Organisation, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/513575
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