Betriebliche Gesundheitsförderung. Auswirkungen und Prävention von psychischer Belastung


Studienarbeit, 2019

35 Seiten, Note: 2.7


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Einleitung
Problemstellung und Fragestellung
Zielsetzung

Prävalenz von Burnout und psychischen Erkrankungen
Begriffsexplikation Burnout
Ursachen
Symptome
Die 12 Burnout Stadien nach Freudenberger
Erschöpfungsspirale:

Präsentismus und Absentismus
Begriffsexplikation Präsentismus
Gründe und Faktoren als Zusammenwirkung

Theoretischer Bezugsrahmen
Ottawa- Charta nach WHO
Begriffsexplikation psychische Gesundheit, psychische Belastung, psychische Beanspruchung
Begriffsexplikation Stress, Arbeitsstress
Eustress, Disstress und das AAS- Modell nach Selye
Das transaktionale Stressmodell nach Lazarus

Bewältigungsstrategien ( Copingstrategien) und Ressourcen/ Präventiv gegen Stress, Belastung und Burnout entgegenwirken
Resilienz
Ressourcen
Weitere Copingstrategien
Problemorientiertes Coping
Emotionsorientiertes Coping
Bewertungsorientiertes Coping
Prävention in Bezug auf Burnout, Stress und Belastung

Begriffsexplikation Setting
Gesunde Führung, Prävention und ihre Qualitäten

Fazit

Abbildungsverzeichnis

Literaturverzeichnis

Einleitung

Die vorliegende Hausarbeit setzt sich mit der Thematik der Gesundheitsförderung - Auswirkungen von Belastung und Beanspruchung auseinander sowie dem Burnout Syndrom. Das erste Kapitel befasst sich umfassend mit der Thematik des Burnout- Syndroms. Im weiteren Verlauf des Kapitels geht es um Präsentismus, Gründe hierzu und seine Faktoren. Im vierten Kapitel, nehme ich Bezug auf die Ottawa Charta und umfasse die Begriffe der Belastung, der Beanspruchung, dem Stress und seinen theoretischen Axiomen bzw. Grundlagen. Des Weiteren beschreiben die Kapitel außerdem das AAS-Modell und das transaktionale Stressmodell. Folglich gehe ich auf Widerstandskräfte und Copingstrategien ein. Im letzten Kapitel geht es um Settings und um die Ausführungsmöglichkeiten der Prävention. Hierbei werden auch die Führungsqualitäten erwähnt. Dieses Kapitel gliedert sich des Weiteren auf die Thematik der Gesundheitsförderung und deren Rahmenbedingungen.

Problemstellung und Fragestellung

Um das Problem und seine Auswirkungen näher beschreiben zu können, lehne ich mich erstmalig an den demografischen Wandel und die Digitalisierung. Bezüglich des demografischen Wandels ist zu erwähnen, dass sich der Rahmen in eine noch unbekannte Art und Weise stark verschiebt. Aktuellen Zahlen zu Folge ist die Einwohnerzahl auf ca. 83 Millionen gestiegen. Die sinkende Zahl der Menschen jüngeren Alters und gleichbleibend steigender Zahl älterer Menschen, zählt zu dem größten Faktoren der Verschiebung. Nach statistischen Angaben ist jede zweite Person älter als 45 Jahre und jede fünfte Person älter als 66 Jahre. Die homogene Gruppe der über 65-Jährigen ist somit der größte Anteil der Gesamtbevölkerung. Die Anzahl dieser Bevölkerungsgruppe hat in den vergangenen 20 Jahren stark zugenommen. Diese ist zwischen 1996 und 2016 von rund 13 Millionen auf 16,7 Millionen gestiegen.1

Eine Art Kompensation bot die Zuwanderung vor allem jüngerer Menschen. Bezüglich der Digitalisierung ist es erwähnenswert, dass dieses einen weiteren Stressor mit sich birgt und nicht nur für die der jüngeren Generation, sondern auch die der älteren Generation, als weitere Belastung zählen kann, welches ich im Verlauf dieser Arbeit noch erwähnen werde. Diesbezüglich ist u.a. auch eine Verschiebung des Krankheitspanoramas festzustellen. Die unabdingbare Situation, die durch höhere Belastung und einvernehmlichen Beanspruchungen erscheint, löst einen immensen Stress aus. In unserem heutigen Jahrhundert stehen wir in vielen Facetten wie der Globalisierung, Technisierung, Industrialisierung in einem ständigen Prozess der Veränderung.

Dies birgt nicht nur eine höhere Belastungsquelle bzw. einen Stressor mit sich, sondern kann sich daraus resultierend, in Folge von Stress in einigen psychischen Erkrankungen aufzeigen bzw. wiederspiegeln. Diese Hausarbeit geht mit der Fragestellung einher, wie sich Belastung- und Beanspruchung äußern kann und mit welchen Maßnahmen und welcher Prävention, diese Phänomene und Erkrankungen sich in ermesslichen Grenzen zu halten sind. Nach dem erfassten Fehlzeiten –Report zählen auch unter den 40 häufigsten Diagnosen,in der Branche der Banken und Versicherungen, depressive Episoden mit 4,7 % (AU-Tage in %), Reaktionen auf schwere Belastungen und Anpassungsstörungen mit 3,0 %. Der Krankenstand der Berufsgruppe in der Branche Erziehung und Unterricht beläuft sich in der der Aufsichts-/ Führungskräfte- Erziehung, Sozialarbeit, Heilerziehungspflege auf 5%, 157,2 Fälle und 1.822,3 Tage, ( je 100 AOK- Mitglieder). Berufe in der Gesundheits- und Krankenpflege weisen einen Stand auf von 4,6 %, 207, 9 Fälle und 1.685,6 Tage. In der Branche Gesundheits- und Sozialwesen sind in Altenheimen, Alten- und Behindertenwohnheimen 7,4 % mit der Krankheitsart Psyche erkrankt.

In Krankenhäusern 6,4 %, in Pflegeheimen 7,2 %, stationäre Einrichtungen zur psychosozialen Betreuung 7,6 %.2 Diesbezüglich steigt hierbei die Fallzahl der psychischen Erkrankungen. Die Problematik die sich daraus resultieren lässt, ist die der solcher, dass man in Bezug auf psychische Erkrankungen entgegenwirken kann. Und Stressoren, die negativ auf die Bewältigung von Stress, Arbeitsbelastung wirkt, ausschalten kann bzw. minimieren kann.

Zielsetzung

Das Ziel meiner Arbeit ist unter einer ausgiebigen Literaturrecherche, die Auseinandersetzung, Ausdifferenzierung und Eruierung von psychischen Belastungen- und Beanspruchungserleben, Stress, Stressbewältigung und gesundheitsförderliche Interventionen.

Prävalenz von Burnout und psychischen Erkrankungen

Mit den Daten der Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland (DEGS1) liegen zum ersten Mal bevölkerungsrepräsentative Zahlen zur Abschätzung der Häufigkeit des Burnout Syndroms vor. Frauen haben mit 5,2% deutlich häufiger als Männer mit 3,3% jemals eine ärztliche oder psychotherapeutische Diagnose Burnout zugeschrieben.

Ein diagnostiziertes Syndrom innerhalb des letzten Jahres hatten 1,9% der Frauen und 1,1% der Männer. Bei Personen im mittlerem Lebensalter und mit mittlerem oder hohem Sozialstatus wird besonders häufig ein Burnout- Syndrom diagnostiziert. Werden die 12-Monatsdiagnosen vom Burnout Syndrom und psychischen Störungen parallel analysiert, so zeigt sich, dass 70,3% der Personen der Diagnose Burnout unter psychischen Störungen leiden, aber nur 27,5% der Personen mit psychischen Störungen dieses Syndrom nicht haben. Besonders ausgeprägt ist dies bei Angststörungen (58,0% versus 15,0%), depressiven Störungen (46,4%) und somatoformen Störungen (26,8%).3 Im Jahr 2016 entfielen auf Frauen 143,5 Ausfalltage je 1.000 AOK Mitglieder, auf Männer hingegen „nur“ 83,2 Tage.4

Begriffsexplikation Burnout

Lustlosigkeit, Energieverlust und ein Gefühl der totalen inneren Leere, sowie eine reduzierte Stresstoleranz und eine Überschätzung an dem eigenem Selbst, sind Begleit- und oder auch Folgeerscheinungen des Burnout Syndroms. Diese und andere Folgeerscheinungen manifestieren sich von Zeit zu Zeit in unser körperliches sowie auch psychisches Befinden. Es scheint eine Etablierung des Burnout Erscheinungssyndroms zugeben, welches zu einer Trend- bzw. Zivilisationskrankheit tendiert. Heute betrifft es nicht nur die Berufsgruppe der Manager, sondern auch viele weitere Berufsgruppen die dem „Compressed Multitasking“ und „Work flow`s“ ausgesetzt sind. Diese Begriffe meinen eine immer mehr werdende Akkumulation von Tätigkeiten auf immer kleiner und kürzer werdende Einheiten.

H. Freudenberger definiert Burnout wie folgt: „Burnout ist ein Energieverschleiß, eine Erschöpfung auf Grund von Überforderung, die von innen oder von außen- durch Familie, Arbeit, Freunde, Wertsysteme oder die Gesellschaft- kommen kann und einer Person Energie, Bewältigungsmechanismen und innere Kraft raubt. Burnout ist ein Gefühlszustand, der begleitet ist von übermäßigem Stress, und der schließlich persönliche Motivationen, Einstellungen und Verhalten beeinträchtigt.“5

Nicht gerade zufriedenstellend ist das heutige Diagnosefeld des Burnout Syndroms im Klassifikationssystem unter dem ICD 10-Z 73 Probleme mit Bezug auf Schwierigkeiten bei der Lebensbewältigung zusammengefasst. Hierunter fallen auch die Zustände der totalen Erschöpfung und chronischer Müdigkeit.

Burnout ist somit nicht als eigenständige Arbeitsunfähigkeit auslösende psychische Störung bzw. Erkrankung in der ICD- Gruppe kodiert und stellt eine geringfügige Inklusion dar. Mit der Veröffentlichung des ICD-116 soll dieses sehr wahrscheinlich ab dem Jahre 2022 weiter, näher aufgeführt und definiert werden. Besonders gefährdete Berufsgruppen dieser Erkrankung sind u.a. die Bereiche des Sozial- und Gesundheitswesens. Unter anderem zählen hierzu Ärzte, Gesundheits- und Krankenpfleger, Altenpfleger/-innen, Psychologen und Sozialarbeiter, sowie viele Führungspositionen und Beamte. Bekannterweise entwickelt sich das Syndrom nicht wie eine Erkältungserscheinung sprich von einem Tag auf den anderen. Das Burnout Syndrom entwickelt sich hingegen schleichend und über Monate hinaus, bis die Symptomatik kaum unbemerkbar bleibt und sich manifestiert.

Ursachen

Die Ursachen weisen hier eine sehr vielschichtige Betrachtungsweise auf. Zum einen zählen die persönlichen Ursachen eine große begünstigende Rolle. Wer beispielsweise an einem „Helfersyndrom“ leidet, welches in besonderer Form in den pflegerischen Berufen und Ausführungen aufkommt, hilft vermehrt seinen Menschen aus seinem Umfeld, um die derjenigen Probleme zu lösen, dabei werden seine eigenen Grundbedürfnissen und seine eigenen Probleme vernachlässigt. Das Verhaltensmuster, führt in den meisten Fällen zu einer Überlastung somit auch mit einer begleitenden andauernden Überforderung an seinem Arbeitsplatz und kann in eine Burnout Erkrankung übergehen. Des Weiteren zählt die Stressbelastungsgrenze eine wichtige Rolle. Diese ist nämlich von Person zu Person sehr unterschiedlich und kann verstärkt oder vermindert ausgeprägt sein. Der Faktor der Vorbelastung oder einer Vorerkrankung hat hier auch eine wesentliche Prägung auf die Belastbarkeit und das Stressempfinden.

Darüber hinaus beeinflussen situationsabhängige Faktoren das psychische Belastungserleben. Nennenswert sind auch die Einflussfaktoren des Arbeitsbereiches auf die ich im weiteren Abschnitt bei der Beleuchtung von Stressor und Belastung eingehen werde. Zudem zählen auch die Arbeitsbelastung, Präsentismus und die Stressoren der Arbeitsumgebung.

Als Stressor kann hier bspw. eine erhöhte Lautstärke empfunden werden. Aber auch Schichtarbeit, monotonische Aufgabenbereiche sowie auch Routinearbeiten, können sehr demotivierend sein und auf Dauer zu einer erhöhten Frustrationstoleranz führen. Außerdem spielt die Konstellation der Mitarbeiter eine wichtige Rolle. So wirkt es negativ auf den jeweiligen Mitarbeiter aus mit nicht kompatiblen Mitarbeitern zusammenzuwirken oder es kommt ggf. zum Erzwingen der Teamarbeit. Ein weiterer wichtiger Aspekt, ist der Aufgabenbereich. So kann z.B. ein Aufgabenbereich eines Mitarbeiters der seinen Fertigkeiten, Fähigkeiten und Vorlieben nicht entspricht, tendenziell vermehrt zur Erschöpfung führen, als anderen ohne mehr geleistet zu haben.

Einige weiterer nennenswerte Faktoren, sind die ständigen im Hintergrund gehaltenen Verlustängste zum Arbeitsplatz und eine Unterbezahlung, die eine Neigung zum Überstundenaufbau und somit eine Überlastung, Stress und Erschöpfung mit sich birgt.

Symptome

Die Frühsymptomatik erweist sich hierbei als sehr vielschichtig:

- Unsicherheit, Empfindlichkeit, Verwirrung
- Launenhaftigkeit, Nörgelei, Misstrauen
- Überzeugung der Unentbehrlichkeit
- Ungerechte Schuldzuweisungen
- Keine Ruhe für die Belange nachgeordneter Mitarbeiter
- Hektik
- Beschränkung sozialer Kontakte
- Verleugnung eigener Bedürfnisse
- Verlust des früheren Idealismus
- Ängste, Negativismus, Pessimismus
- Übermäßige Müdigkeit bei Schlafunruhe bis Schlaflosigkeit
- Subtile Vernachlässigung bis zur Unterlassung der Befriedigung der Bedürfnisse

Spätsymptomatik:

- Depersonalisation
- Stagnation
- Verlust der Identität
- Vermehrter Konsum von Genussgiften bis hin zum Drogen- und Alkoholabusus
- Negative Emotionen
- Sinnes leere
- Unzureichende Gedankengänge
- Verdruss
- Isolation
- Verlust seiner Beziehungen und dem sozialen Netzwerk
- Vermehrter Bedarf an Schlaf, übermäßige Müdigkeit
- Depressive Phasen bis hin zur Depression
- Innere Leere
- Suizidale Gedankengänge
- Völlige Erschöpfung

Die 12 Burnout Stadien nach Freudenberger

H. Freudenberger teilte Burnout in Stadien ein. Diese bestehen aus 12 Stadien und greifen in den Verläufen ineinander ein. Freudenberger beschreibt u.a. Auch, dass sich dieser Zyklus, in Abhängigkeit jedes einzelnen Individuums bspw. Durch seine Persönlichkeit, Vorgeschichte, Selbstbild und die Ressource zur Stressbewältigung bildet. Des Weiteren sind Dauer und der weitere Verlauf ins nächste Stadium von den oben benannten Faktoren abhängig.

Stadium 1:

Der Zwang sich zu beweisen

Freudenberger beschreibt diese Phase bzw. dieses Stadium als ein Streben nach dem ständigen verbissenem Erfolg, vermehrter Leistung und einer höheren Erwartungshaltung. In diesem Anfangsstadium wirkt sich dieser Drang danach, erstmals positiv aus und behält seine Dynamik.

Verliert es seine gesunde Dynamik, erkennt der Betroffene nicht seine Rückschläge und Grenzen.

Des Weiteren kann es gut möglich sein, dass die hohen Ansprüche und Erwartungen an sich selbst, durch anspruchsvolle Elternteile oder aber auch Vorbilder gestellt werden. Besonders Frauen stellen hier ihre Talente, Fertigkeiten und Fähigkeiten unter Beweis.

Hierbei beschreibt Freudenberger einen unmerklichen Übergang des ersten Stadiums ins zweite.

Stadium 2:

Verstärkter Einsatz

In diesem Stadium bedient sich der Zwang sich beweisen, an unterschiedlichen Aufgabenbereiche mit der Zuschreibung der Dringlichkeit. In diesem Stadium sich u.a. auch das Engagement und das Verantwortungsbewusstsein. Lang unterdrückte Unsicherheiten können hier wieder zum Vorschein kommen. Diese führen wiederum zu einem erhöhten und weiteren Antrieb um bspw. Inkompetenzen- oder auch Abhängigkeitsängste zu unterdrücken.

Stadium 3:

Subtile Vernachlässigung eigener Bedürfnisse

Dieses Stadium geht vor allem mit einer reduzierten Aufmerksamkeit für sich selbst und die persönlichen Bedürfnisse einher.

In diesem Stadium scheint es so, als würde die Zeit nicht mehr ausreichen.

Zeitlich und kräftemäßig findet eine Überlastung statt. Vor allem werden die eigenen persönlichen Bedürfnisse vernachlässigt oder zum Teil ganz oder gar nicht wahrgenommen.

Der Sinn für Humor schwindet allmählich und die Interaktion Kommunikation zu anderen Menschen schwindet wozu es zu einer reduzierten angemessenen Reaktion kommt.

Stadium 4:

Verdrängung von Konflikten und Bedürfnissen

Kennzeichnung dieses Stadiums, ist das Auftreten von vermehrten inneren Konflikten. Zufolge entstehen hierbei auch kreisende Gedanken um z.B. dem Schlafmangel, Kraftverlust, aber auch des Gesundheitszustandes. Besonders Frauen greifen zu Bewältigungsmechanismen, die die Bewusstwerdung blockieren, wie auch die Angst und diese Konflikte unterdrücken und verleugnen.

Des Weiteren kennzeichnet sich dieses Stadium durch einen sehr erhöhten Schlafbedarf.

Stadium 5:

Umdeutung von Werten

Charakteristisch für Stadium 5, ist die Umdeutung von Werten, die sich oft in einem gestörten Zeitbegriff manifestiert. Die angenehmen Seiten des Lebens, verschwinden teilweise oder ganz. Außerdem kommen in diesem Stadium Zustände der Desorientierung auf und Verwirrung.

Stadium 6:

Verstärkte Verleugnung der aufgetretenen Probleme

Die Verleugnung ist quasi, ein unbewusster Prozess. Das Ausmaß ist hierbei sehr vakant und die subtile Vernachlässigung ist sehr verschärft. Die Veränderungen aus Stadium 3, verschärfen sich auch in diesem Stadium sehr umfassend und beziehen sich auf das ganze Weltbild.

Stadium 7:

Rückzug

In dieser Phase findet die Verleugnung der Bedürfnisse verstärkt statt. Da in dieser Phase die Überlastung sehr hoch ist, zieht sich der Betroffene innerlich von seiner Umgebung zurück und distanziert sich nicht nur von seinem Umfeld sondern auch von sich selbst. Das Hauptsymptom welches sich hierbei resultiert ist das Gefühl von Orientierungs- und Hoffnungslosigkeit. In dieser Phase nimmt der Zynismus seinen Lauf.

[...]


1 https://www.destatis.de/DE/Themen/Querschnitt/Demografischer-Wandel/demografie-mitten-im-wandel.html

2 Badura, Ducki, Schröder, Klose, Meyer, Fehlzeiten-Report 2017

3 http://www.gbe-bund.de/gbe10/ergebnisse.prc_tab?fid=25405&suchstring=Burnout&query_id=&sprache=D&fund_typ=TXT&methode=2&vt=1&verwandte=1&page_ret=0&seite=&p_lfd_nr=1&p_news=&p_sprachkz=D&p_uid=gast&p_aid=4806890&hlp_nr=3&p_janein=J2017

4 Fehlzeiten-Report 2017

5 Vgl. Freudenberger, Herbert, North, Gail, Burnout

6 https://www.dimdi.de/static/de/klassifikationen/icd/icd-10-gm/kode-suche/htmlgm2019/

Ende der Leseprobe aus 35 Seiten

Details

Titel
Betriebliche Gesundheitsförderung. Auswirkungen und Prävention von psychischer Belastung
Hochschule
Hamburger Fern-Hochschule
Note
2.7
Autor
Jahr
2019
Seiten
35
Katalognummer
V513609
ISBN (eBook)
9783346099594
ISBN (Buch)
9783346099600
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Zu meinem Themenschwerpunkt widmete ich meine Arbeit der Gesundheitsförderung und möglichen Auswirkungen und der Bedeutung von Belastung und Beanspruchungserleben.
Schlagworte
Stress, Burnout, Prävention, Widerstandsquellen, Ressourcen, Fehlzeiten
Arbeit zitieren
Anastasia Boger (Autor), 2019, Betriebliche Gesundheitsförderung. Auswirkungen und Prävention von psychischer Belastung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/513609

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