Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Health - Stress management

Betriebliche Gesundheitsförderung. Auswirkungen und Prävention von psychischer Belastung

Title: Betriebliche Gesundheitsförderung. Auswirkungen und Prävention von psychischer Belastung

Research Paper (undergraduate) , 2019 , 35 Pages , Grade: 2.7

Autor:in: Anastasia Boger (Author)

Health - Stress management
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Die Arbeit setzt sich mit der Thematik der Gesundheitsförderung, speziell den Auswirkungen von Belastung und Beanspruchung, auseinander.

Zunächst widmet sich der Autor mit der Thematik des Burnout- Syndroms, des Präsentismus und Absentismus. Anschließend werden Begriffe der Belastung, der Beanspruchung, dem Stress und seinen theoretischen Axiome beziehungsweise Grundlagen thematisiert. Abschließend geht es um Settings und um die Ausführungsmöglichkeiten am Beispiel eines ambulanten Intensivpflegedienstes. Dieses Kapitel gliedert sich des Weiteren auf die Thematik der Gesundheitsförderung und deren Rahmenbedingungen. Um das Problem und seine Auswirkungen näher beschreiben zu können, lehnt sich der Autor an den demografischen Wandel und die Digitalisierung.

Das Ziel der Arbeit ist, die Auseinandersetzung der Auswirkungen von psychischen Belastung- und Beanspruchungserleben, Stress, Stressbewältigung und gesundheitsförderliche Interventionen zu eruieren.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Problemstellung und Fragestellung

Zielsetzung

Prävalenz von Burnout und psychischen Erkrankungen

Begriffsexplikation Burnout

Ursachen

Symptome

Die 12 Burnout Stadien nach Freudenberger

Erschöpfungsspirale:

Präsentismus und Absentismus

Begriffsexplikation Präsentismus

Gründe und Faktoren als Zusammenwirkung

Theoretischer Bezugsrahmen

Ottawa- Charta nach WHO

Begriffsexplikation psychische Gesundheit, psychische Belastung, psychische Beanspruchung

Begriffsexplikation Stress, Arbeitsstress

Eustress, Disstress und das AAS- Modell nach Selye

Das transaktionale Stressmodell nach Lazarus

Bewältigungsstrategien ( Copingstrategien) und Ressourcen/ Präventiv gegen Stress, Belastung und Burnout entgegenwirken

Resilienz

Ressourcen

Weitere Copingstrategien

Problemorientiertes Coping

Emotionsorientiertes Coping

Bewertungsorientiertes Coping

Prävention in Bezug auf Burnout, Stress und Belastung

Begriffsexplikation Setting

Gesunde Führung, Prävention und ihre Qualitäten

Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit setzt sich mit den Auswirkungen von Belastung und Beanspruchung am Arbeitsplatz sowie dem Burnout-Syndrom auseinander. Ziel ist es, durch eine fundierte Literaturrecherche Strategien zur Prävention und Gesundheitsförderung aufzuzeigen, um psychischen Erkrankungen in einem sich wandelnden Arbeitsumfeld entgegenzuwirken.

  • Burnout-Syndrom und seine Stadien nach Freudenberger
  • Die Auswirkungen von Präsentismus und Absentismus
  • Theoretische Stressmodelle (Lazarus, Selye) und deren Relevanz
  • Widerstandskräfte, Resilienz und Bewältigungsstrategien (Coping)
  • Betriebliche Präventionsansätze und gesunde Führung

Auszug aus dem Buch

Die 12 Burnout Stadien nach Freudenberger

H. Freudenberger teilte Burnout in Stadien ein. Diese bestehen aus 12 Stadien und greifen in den Verläufen ineinander ein. Freudenberger beschreibt u.a. Auch, dass sich dieser Zyklus, in Abhängigkeit jedes einzelnen Individuums bspw. Durch seine Persönlichkeit, Vorgeschichte, Selbstbild und die Ressource zur Stressbewältigung bildet. Des Weiteren sind Dauer und der weitere Verlauf ins nächste Stadium von den oben benannten Faktoren abhängig.

Stadium 1:

Der Zwang sich zu beweisen

Freudenberger beschreibt diese Phase bzw. dieses Stadium als ein Streben nach dem ständigen verbissenem Erfolg, vermehrter Leistung und einer höheren Erwartungshaltung. In diesem Anfangsstadium wirkt sich dieser Drang danach, erstmals positiv aus und behält seine Dynamik.

Verliert es seine gesunde Dynamik, erkennt der Betroffene nicht seine Rückschläge und Grenzen.

Des Weiteren kann es gut möglich sein, dass die hohen Ansprüche und Erwartungen an sich selbst, durch anspruchsvolle Elternteile oder aber auch Vorbilder gestellt werden. Besonders Frauen stellen hier ihre Talente, Fertigkeiten und Fähigkeiten unter Beweis.

Hierbei beschreibt Freudenberger einen unmerklichen Übergang des ersten Stadiums ins zweite.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Diese Hausarbeit thematisiert die Gesundheitsförderung in Bezug auf Arbeitsbelastung, Stress und das Burnout-Syndrom unter Berücksichtigung des demografischen Wandels.

Prävalenz von Burnout und psychischen Erkrankungen: Das Kapitel liefert bevölkerungsrepräsentative Daten zum Auftreten von Burnout und analysiert Zusammenhänge mit anderen psychischen Störungen.

Begriffsexplikation Burnout: Hier wird Burnout definiert als ein Prozess des Energieverschleißes und der Erschöpfung durch Überforderung, der sich schleichend manifestiert.

Ursachen: Dieses Kapitel beleuchtet vielschichtige persönliche und situationsabhängige Einflussfaktoren, wie beispielsweise das Helfersyndrom, monotone Arbeitsbereiche oder Schichtarbeit.

Symptome: Es wird eine differenzierte Aufzählung von Früh- und Spätsymptomen des Burnout-Syndroms vorgenommen, die von Hektik bis hin zu suizidalen Gedankengängen reicht.

Die 12 Burnout Stadien nach Freudenberger: Das Kapitel beschreibt detailliert den stufenweisen Verlauf des Burnout-Prozesses bis hin zur totalen Erschöpfung.

Erschöpfungsspirale: Eine grafische und inhaltliche Darstellung verdeutlicht das sukzessive Absinken des Leistungsniveaus bei gleichzeitig zunehmender psychischer Belastung.

Präsentismus und Absentismus: Hier wird der Produktivitätsverlust bei Anwesenheit trotz Krankheit sowie die Gründe und Faktoren, die dazu führen, analysiert.

Theoretischer Bezugsrahmen: Dieses Kapitel stellt die Ottawa-Charta als Axiom für gesundheitsförderliche Interventionen vor und definiert psychische Belastungsbegriffe.

Bewältigungsstrategien ( Copingstrategien) und Ressourcen/ Präventiv gegen Stress, Belastung und Burnout entgegenwirken: Hier werden Resilienz und verschiedene Coping-Methoden wie problem- oder emotionsorientiertes Handeln als Schutzfaktoren erläutert.

Begriffsexplikation Setting: Dieses kurze Kapitel definiert den Begriff Setting als Gesamtheit der Umgebungsfaktoren einer Person oder Gruppe.

Gesunde Führung, Prävention und ihre Qualitäten: Der Abschnitt diskutiert betriebliches Gesundheitsmanagement, Präventionsstufen und moderne Ansätze wie das Work-Life-Blending.

Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass angesichts steigender psychischer Belastungen eine Anpassung von Organisationsstrukturen und Führungsstilen sowie eine verstärkte Prävention zwingend notwendig sind.

Schlüsselwörter

Burnout, Prävention, Stressmanagement, Resilienz, Arbeitsbelastung, psychische Gesundheit, Copingstrategien, Präsentismus, Ottawa-Charta, Betriebliches Gesundheitsmanagement, Arbeitsstress, Erschöpfung, Gesundheitsförderung, Führungskultur, psychische Belastung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den Zusammenhängen zwischen psychischen Belastungen am Arbeitsplatz, dem Entstehen von Burnout-Symptomen und den Möglichkeiten der betrieblichen Prävention.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Felder umfassen die Definition von Burnout, theoretische Stressmodelle, betriebliche Gesundheitsförderung sowie individuelle Bewältigungsstrategien wie Resilienz.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die ausgiebige Auseinandersetzung und Eruierung von psychischen Belastungen und Beanspruchungserleben sowie das Aufzeigen gesundheitsförderlicher Interventionen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde für die Arbeit verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer ausgiebigen Literaturrecherche sowie der Datenerfassung und Analyse bestehender Stress- und Burnout-Modelle.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil behandelt die Stadien des Burnout nach Freudenberger, die Konzepte von Präsentismus und Absentismus, theoretische Stressmodelle von Selye und Lazarus sowie Präventionsstufen im betrieblichen Umfeld.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Burnout, Prävention, Stressmanagement, Resilienz, Arbeitsbelastung und Gesundheitsförderung.

Was versteht man nach Freudenberger unter dem ersten Burnout-Stadium?

Das erste Stadium ist der „Zwang sich zu beweisen“, in dem ein Streben nach verbissenem Erfolg und erhöhter Leistung vorliegt, das den Betroffenen noch dynamisch erscheinen lässt.

Wie unterscheidet sich Eustress von Disstress?

Eustress ist positiv besetzter Stress, der erfolgreich bewältigt wurde, während Disstress als schädigender Stress definiert ist, der über längere Zeit anhält und krank machen kann.

Welche Rolle spielt die Führung im betrieblichen Gesundheitsmanagement?

Eine gesunde Führung, die sich an humanistischen Werten orientiert und Wertschätzung sowie Schutz der Unversehrtheit bietet, ist laut Arbeit für die Prävention von zentraler Bedeutung.

Excerpt out of 35 pages  - scroll top

Details

Title
Betriebliche Gesundheitsförderung. Auswirkungen und Prävention von psychischer Belastung
College
University of Applied Sciences Hamburg
Grade
2.7
Author
Anastasia Boger (Author)
Publication Year
2019
Pages
35
Catalog Number
V513609
ISBN (eBook)
9783346099594
ISBN (Book)
9783346099600
Language
German
Tags
Stress Burnout Prävention Widerstandsquellen Ressourcen Fehlzeiten
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anastasia Boger (Author), 2019, Betriebliche Gesundheitsförderung. Auswirkungen und Prävention von psychischer Belastung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/513609
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  35  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint