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Die Psychische Entwicklung im Altersverlauf anhand der psychologischen Gerontologie

Título: Die Psychische Entwicklung im Altersverlauf anhand der psychologischen Gerontologie

Trabajo , 2013 , 19 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Jan Brune (Autor)

Sociología - Trabajo, Educación, Organización
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Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich vor allem mit der Gerontopsychologie nach Matthias Kliegel. Dabei wird unter anderem auf den Bezug zur Arbeitswelt, den Begriff des "Alters" und die psychische Entwicklung mit zunehmendem Alter eingegangen.

Der Begriff "Alter" wird mit dem der Weisheit verknüpft. Menschen höheren Lebensalters wird eine hohe Weisheit zugesprochen, die sie sich aufgrund ihrer Lebenserfahrung angeeignet haben. Das wird auch in Filmen und Märchen deutlich, in denen häufig der alte und weise Großvater dargestellt wird, der mit seinem Wissen und seiner Erfahrung den jungen Menschen mit Rat und Tat zur Seite steht.

Die Thematik des Alterns beeinflusst das Denken und Handeln eines Menschen. So wird in unserer Gesellschaft häufig gefragt: "Bist du dafür nicht noch zu jung?" oder: "Bist du dafür nicht schon zu alt?" Matthias Kliegel hat in seinem Buch "Psychologische Grundlagen der Gerontologie" verschiedene Altersdefinitionen zusammengetragen. Laut der Literatur der Altersforschung sind Menschen alt, wenn sie das sechzigste Lebensjahr vollendet haben. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) setzt hingegen die Grenze beim fünfundsechzigsten Lebensjahr an, da dies in den meisten Ländern die Altersgrenze für das Ende der Berufstätigkeit darstellt. Eine weitere Definitionsmöglichkeit besteht in Bezug auf körperliche Leistungsmaxima, wie zum Beispiel der Muskelkraft, Seh- und Hörfähigkeit, oder geistigen Beeinträchtigung. Doch da bei einem gesunden Menschen nicht der Zeitpunkt festgelegt werden kann, wann die vier genannten Leistungsmaxima einsetzen, ist diese Definition meiner Ansicht nach diskutabel. Wahl und Heyl beschreiben den Begriff des Alterns meiner Ansicht nach treffend, indem sie ihn als einen "dynamischen Prozess" beschreiben.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1.0 Einführung

2.0 Kontext zur Arbeitswelt

3.0 Gerontologie

4.0 Gerontopsychologie nach Matthias Kliegel

4.1 Multidirektionalität und Multidimensionalität von Altersveränderungen

4.2 Die psychische Entwicklung im Alter

4.2.1 Kognition

4.2.2 Intelligenz

4.2.3 Gedächtnis

5.0 Selektive Optimierung und Kompensation als Theorie des erfolgreichen Alterns trotz Einschränkungen

6.0 Fazit

7.0 Quellen

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die psychische Leistungsfähigkeit im Altersverlauf vor dem Hintergrund der psychologischen Gerontologie. Zentrale Forschungsfrage ist dabei, inwiefern altersbedingte Verschleißerscheinungen der kognitiven Fähigkeiten auftreten und ob diese durch spezifische Kompensationsmechanismen ausgeglichen oder aufgehalten werden können, um eine erfolgreiche Teilhabe am Erwerbsleben zu ermöglichen.

  • Bedeutung des Alters in der Arbeitswelt
  • Grundlagen der Gerontopsychologie nach Matthias Kliegel
  • Kognitive Ressourcen: Intelligenz und Gedächtnis im Alter
  • Das SOK-Modell als Anpassungsstrategie

Auszug aus dem Buch

4.2.3 Gedächtnis

Das Gedächtnis stellt neben der Intelligenz ein weiteres zentrales Themenfeld der kognitiven Ressourcen dar. Es dient dem Einprägen, Behalten und Wiedererkennen von Sachverhalten oder -informationen. Dadurch können die eigene Identität und Selbstständigkeit aufrechterhalten werden, indem Erfahrungen oder Wissen vor einer Handlung abgerufen werden und so Handlungen oder Reaktionen intuitiv ausgeführt werden können. Ähnlich wie bei der Intelligenz werden in dem Themenbereich der kognitiven Ressourcen unterschiedliche Definitionsstufen verwendet. So unterscheiden Wahl und Heyl (vgl. 2004: S. 170) zwischen dem episodischen, prozeduralen, semantischen und impliziten Gedächtnis. Kliegel und Martin (vgl. 2010: S. 192 ff.) stellen diesen Begriffen noch die Begriffe prospektives und retrospektives Gedächtnis voran.

4.2.3.1 Prospektives Gedächtnis

Das prospektive Gedächtnis ist für die selbständige Erinnerungsleistung vor allem in Alltagssituationen zuständig. Eines der am häufigsten vorkommenden Probleme im Alltag ist das Vergessen einer geplanten Handlung (vgl. Kliegel/Martin, 2003: S. 193). Die Forschung kann nicht belegen, ob das Auftreten dieses Phänomens ausschließlich am Alter liegt oder nicht. Jedoch ist festzustellen, dass ältere Probanden eher zu Auslassungsfehlern bei Tests neigen als junge Probanden. So ist die Gefahr bei Älteren darin zu sehen, dass durch die verstärkte Neigung zu prospektiven Gedächtnisfehlern bereits ausgeführte Handlungen im Zweifelsfall wiederholt ausgeführt werden, wodurch bei Arbeitsprozessen oder zum Beispiel bei der Medikamenteneinnahme sich oder anderen Schaden zugefügt werden kann (vgl. Kliegel/Martin, 2010: S. 204 ff.).

Zusammenfassung der Kapitel

1.0 Einführung: Die Einleitung beleuchtet den gesellschaftlichen Wandel und das Bild vom Altern, stellt die Frage nach der geistigen Leistungsfähigkeit im Alter und diskutiert Schwierigkeiten bei einer einheitlichen Definition des Begriffs "Alter".

2.0 Kontext zur Arbeitswelt: Dieses Kapitel analysiert die gesundheitlichen Belastungen im Berufsleben und die Herausforderungen für Unternehmen angesichts einer alternden Belegschaft.

3.0 Gerontologie: Es erfolgt eine Definition der Gerontologie als wissenschaftliches Feld der Alternsforschung, inklusive der Vorstellung verschiedener Einzeldisziplinen wie der psychologischen Gerontologie.

4.0 Gerontopsychologie nach Matthias Kliegel: Das Kapitel führt in die psychologische Betrachtung von Veränderungsprozessen während der Lebensspanne ein und erläutert die Konzepte der Multidirektionalität und Multidimensionalität.

4.1 Multidirektionalität und Multidimensionalität von Altersveränderungen: Hier werden die unterschiedlichen Entwicklungsverläufe in Leistungs- und Ressourcenbereichen anhand von grafischen Modellen detailliert beschrieben.

4.2 Die psychische Entwicklung im Alter: Dieses Kapitel verlagert den Fokus auf die Veränderungen kognitiver Fähigkeiten, insbesondere unter Berücksichtigung der sensorischen und psychomotorischen Leistungsfähigkeit.

4.2.1 Kognition: Die Kognition wird als entscheidende Ressource für Alltagsleistungen identifiziert und die Problematik starrer Altersgrenzen in der Gesellschaft kritisch hinterfragt.

4.2.2 Intelligenz: Das Kapitel differenziert zwischen kristalliner und fluider Intelligenz und erläutert, wie erfahrungsbasiertes Wissen altersbedingte Verlangsamungen kompensieren kann.

4.2.3 Gedächtnis: Es werden verschiedene Gedächtnisformen wie das episodische, prozedurale, prospektive und retrospektive Gedächtnis definiert und deren Leistungsfähigkeit im Alter analysiert.

5.0 Selektive Optimierung und Kompensation als Theorie des erfolgreichen Alterns trotz Einschränkungen: Das SOK-Modell wird als theoretischer Rahmen vorgestellt, der aufzeigt, wie ältere Menschen durch Selektion, Optimierung und Kompensation ein selbstwirksames Leben führen können.

6.0 Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass ein Leistungsabbau im Alter durch Kompensationsmechanismen abgefedert wird und für Unternehmen eine flexiblere Arbeitsgestaltung sinnvoll ist.

7.0 Quellen: Auflistung der verwendeten Literatur und statistischen Erhebungen.

Schlüsselwörter

Altern, Gerontopsychologie, Kognition, Intelligenz, Gedächtnis, SOK-Modell, Multidirektionalität, Arbeitswelt, Leistungsfähigkeit, Kompensation, Lebensspanne, Entwicklung, Altersforschung, fluide Intelligenz, kristalline Intelligenz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der psychischen Entwicklung im Altersverlauf unter besonderer Berücksichtigung der psychologischen Gerontologie.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Felder umfassen die kognitive Leistungsfähigkeit, die Intelligenz, das Gedächtnis und die Anpassungsstrategien älterer Menschen im Kontext der Arbeitswelt.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, zu analysieren, wie psychische Ressourcen im Alter variieren und ob diese trotz altersbedingter Veränderungen durch individuelle Strategien erfolgreich bewahrt werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin stützt sich auf eine Literaturanalyse gerontologischer Forschungsansätze sowie auf statistische Daten des Statistischen Bundesamtes.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil behandelt die theoretischen Grundlagen der Gerontopsychologie, die spezifischen kognitiven Bereiche (Intelligenz, Gedächtnis) sowie das SOK-Modell zur Anpassung an das Alter.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Altern, Kognition, SOK-Modell, Leistungsfähigkeit, Intelligenz und Gerontopsychologie.

Wie unterscheidet sich die fluide von der kristallinen Intelligenz im Alter?

Während die fluide Intelligenz (Informationsverarbeitung) im Alter typischerweise abnimmt, kann die kristalline Intelligenz (Erfahrungswissen) stabil bleiben und Defizite in der Geschwindigkeit ausgleichen.

Warum ist das SOK-Modell für ältere Arbeitnehmer relevant?

Es bietet einen Mechanismus, durch den sich Mitarbeiter im Alter durch gezielte Auswahl von Aufgaben und optimierte Arbeitsweisen weiterhin produktiv einbringen können.

Welche Schlussfolgerung zieht die Autorin für Unternehmen?

Unternehmen sollten flexibler in der Besetzung von Arbeitsplätzen werden, um die spezifischen Stärken älterer Arbeitnehmer wie Erfahrung und geringere Fehlerquote optimal zu nutzen.

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Detalles

Título
Die Psychische Entwicklung im Altersverlauf anhand der psychologischen Gerontologie
Universidad
University of Dusseldorf "Heinrich Heine"
Calificación
1,3
Autor
Jan Brune (Autor)
Año de publicación
2013
Páginas
19
No. de catálogo
V513701
ISBN (Ebook)
9783346104847
ISBN (Libro)
9783346104854
Idioma
Alemán
Etiqueta
psychische entwicklung altersverlauf gerontologie
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Jan Brune (Autor), 2013, Die Psychische Entwicklung im Altersverlauf anhand der psychologischen Gerontologie, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/513701
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