Diese Unterweisung thematisiert das sachliche und rechnerische Prüfen von Eingangrechungen im Rahmen der Ausbildereignungsprüfung der/des Kauffrau/Kaufmanns für Büromanagement. Die Handlungskompetenzen umfassen die Fachkompetenz, Methodenkompetenz und Individualkompetenz.
Inhaltsverzeichnis
1. Kurzanalyse der Auszubildenden und Lernvoraussetzungen
2. Einordnung der Stoffauswahl
3. Rahmenbedingungen
4. Handlungskompetenzen der Unterweisungen
5. Methodische Analyse
6. Motivation
7. Lernzielkontrolle
8. Arbeitsmittel
9. Leitfaden zum Ablauf der Ausbildungseinheit
Zielsetzung und Themen der Unterweisung
Das primäre Ziel dieser Arbeit ist die strukturierte Vorbereitung und Durchführung einer praxisnahen Unterweisung für eine Auszubildende zur Kauffrau für Büromanagement mit dem Schwerpunkt auf der fachgerechten Prüfung von Eingangsrechnungen.
- Analyse der Lernvoraussetzungen der Auszubildenden
- Methodische Gestaltung der Unterweisung mittels Lerngespräch und Lernauftrag
- Vermittlung der sachlichen und rechnerischen Rechnungsprüfung
- Motivationsförderung durch Praxisbezug und aktives Einbinden
- Strukturierte Lernerfolgskontrolle und Transfer in die betriebliche Praxis
Auszug aus dem Buch
1. Kurzanalyse der Auszubildenden und Lernvoraussetzungen
Die Auszubildende Lisa Fritz ist 19 Jahre alt und besuchte zuletzt das Gymnasium, welches sie erfolgreich mit der Hochschulreife abschloss. Ihren Ausbildungsberuf "Kauffrau für Büromanagement" erlernt sie in der PF Vertriebs GmbH & Co. KG mit den Schwerpunkten Auftragssteuerung und -koordination und kaufmännische Abläufe in kleinen und mittleren Unternehmen. Sie ist noch in dem ersten Lehrjahr und hat bis jetzt die allgemeine Verwaltung, Lager, Sekretariat und Auftragsbearbeitung besucht. Sie kennt sich mit den betrieblichen Abläufen mittlerweile gut aus. Seit kurzem ist sie in der Finanzbuchhaltung und bringt keine Erfahrungen aus dem Bereich mit. Die Rechnungsprüfung ist für sie ein neues Thema. Im Ausbildungsbetrieb fällt Lea Fritz durch großes Interesse an dem zu erlernenden Beruf auf. Sie verfügt über eine sehr gute Auffassungsgabe und zeichnet sich durch Zuverlässigkeit und Sorgfalt aus.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Kurzanalyse der Auszubildenden und Lernvoraussetzungen: Porträt der Auszubildenden inklusive ihrer bisherigen Erfahrungen, Stärken und ihrem aktuellen Ausbildungsstand.
2. Einordnung der Stoffauswahl: Kontextualisierung der Unterweisung durch Einbettung in vorangegangene und nachfolgende Ausbildungsthemen.
3. Rahmenbedingungen: Festlegung der äußeren Faktoren wie Lernort und Zeitpunkt, um eine optimale Konzentrationsphase zu gewährleisten.
4. Handlungskompetenzen der Unterweisungen: Definition der zu entwickelnden Fach-, Methoden- und Individualkompetenzen der Auszubildenden.
5. Methodische Analyse: Begründung der Wahl des Lerngesprächs kombiniert mit einem Lernauftrag zur Förderung der aktiven Mitarbeit.
6. Motivation: Strategien zur Weckung des Interesses durch Alltagsbezüge wie Online-Shopping und die Verdeutlichung des Nutzens der Aufgabe.
7. Lernzielkontrolle: Darstellung der Vorgehensweise zur Überprüfung des Lernerfolgs und zur Sicherung der Qualität durch Checklisten.
8. Arbeitsmittel: Auflistung der für die Unterweisung notwendigen Materialien und Werkzeuge.
9. Leitfaden zum Ablauf der Ausbildungseinheit: Detaillierte tabellarische Planung der Unterweisung inklusive Zielsetzung und Begründung der einzelnen Schritte.
Schlüsselwörter
Unterweisung, Auszubildende, Kauffrau für Büromanagement, Rechnungsprüfung, sachliche Prüfung, rechnerische Prüfung, Lerngespräch, Lernauftrag, Handlungskompetenz, Ausbildungsbetrieb, Finanzbuchhaltung, Fachkompetenz, Methodenkompetenz, Checkliste, Lernerfolgskontrolle
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der detaillierten Planung und didaktischen Aufbereitung einer betrieblichen Unterweisung für eine Auszubildende im Bereich der Eingangsrechnungsprüfung.
Was sind die zentralen Themenfelder der Unterweisung?
Die Schwerpunkte liegen auf der sachlichen und rechnerischen Prüfung von Eingangsrechnungen sowie der Einbindung dieser Tätigkeit in den betrieblichen Ablauf der Finanzbuchhaltung.
Was ist das primäre Ziel der Ausbildungseinheit?
Die Auszubildende soll nach der Unterweisung in der Lage sein, eigenständig Eingangsrechnungen sachlich und rechnerisch zu prüfen und Fehler zu identifizieren.
Welche wissenschaftliche Methode wird zur Vermittlung verwendet?
Es wird das Lerngespräch gewählt, um die Auszubildende aktiv einzubinden, ergänzt durch einen praktischen Lernauftrag zur Anwendung des Wissens.
Was wird im Hauptteil der Unterweisung behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Vermittlung der Prüfschritte, die Identifikation von Rechnungsbestandteilen und die praktische Anwendung mittels einer zu erstellenden Checkliste.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie Unterweisung, Rechnungsprüfung, Handlungskompetenz und Lernerfolgskontrolle definieren.
Warum wird als Einstieg das Thema Online-Shopping gewählt?
Das Thema dient als Brücke zum Vorwissen der Auszubildenden, um das komplexe Thema der Rechnungsprüfung greifbarer und motivierender zu gestalten.
Wie wird sichergestellt, dass die Auszubildende das Gelernte nachhaltig anwendet?
Durch die Erstellung einer individuellen Checkliste und eine spätere Nachbesprechung wird die Eigenständigkeit gefördert und die Qualität der Prüfung langfristig gesichert.
- Citation du texte
- Anonym (Auteur), 2019, Eingangsrechnungen sachlich und rechnerisch prüfen. Unterweisung Kauffrau/Kaufmann für Büromanagement, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/513745