Diese Arbeit stellt eine Branchenstrukturanalyse nach dem "Five-Forces-Modell" von Michael E. Porter vor. Das Ziel ist es, dieses Analyseverfahren in der Theorie darzustellen und am Beispiel des Fußballvereins Borussia Dortmund anzuwenden. Es wird auf die Ansätze der Industrieökonomik eingegangen sowie das Konzept und die Ziele der Branchenstrukturanalyse erläutert. Außerdem werden die fünf Komponenten des Modells von Porter aufgezeigt und der Verein Borussia Dortmund vorgestellt. Danach folgt eine Charakterisierung der Branche, bei der die Produkte und Dienstleistungen, die Hauptwettbewerber und die Kundenzusammensetzungen näher beleuchtet werden. Folglich, um einen Eindruck über die Größe der Branche zu schaffen, werden Absatzzahlen, Umsätze und Marktpotential betrachtet.
Der Fußball ist heutzutage mehr als nur ein Spiel. Er ist global, innovativ und weist einen hohen Wirtschaftsfaktor auf. Durch externe Geldgeber und die immense Nachfrage schießen Ablösesummen und Gehälter gewaltig in die Höhe. Der Wert der Fußballbranche nimmt stetig zu und die Wettbewerber müssen sich mit vielen internen und externen Faktoren auseinandersetzen, um einen langfristigen Erfolg zu gewährleisten.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Theoretische Grundlagen
2.1 Ansatz der Industrieökonomik
2.2 Konzept und Ziele der Branchenstrukturanalyse
2.3 Die Komponenten des „Five-Forces-Modells“ von Porter
2.4 BVB 09 e. V. Dortmund
3. Branchenstrukturanalyse am Beispiel des BVB 09 e.V. Dortmund
3.1 Charakterisierung der Branche
3.2 Größe der Branche
3.3 Verhandlungsmacht der Lieferanten
3.4 Substitution durch Ersatzprodukte
4. Fazit
Zielsetzung und Themen der Arbeit
Diese Hausarbeit hat das Ziel, das "Five-Forces-Modell" von Michael E. Porter als Instrument der Branchenstrukturanalyse theoretisch darzustellen und exemplarisch auf den Fußballverein Borussia Dortmund anzuwenden, um dessen wettbewerbliche Position und die Rentabilität der Branche zu evaluieren.
- Grundlagen der Industrieökonomik und des Modells von Porter
- Charakterisierung und ökonomische Dimensionen der Fußballbranche
- Analyse der Verhandlungsmacht der Lieferanten am Beispiel des BVB
- Untersuchung der Substitutionsgefahr durch Ersatzprodukte im Profifußball
- Kritische Reflexion der Marktattraktivität und Wettbewerbsfähigkeit
Auszug aus dem Buch
Die Komponenten des „Five-Forces-Modells“ von Porter
Die Abbildung 2 zeigt das „Five-Forces-Modell“ von Michael E. Porter. Die fünf Wettbewerbskräfte sind die Rivalität der bestehenden Wettbewerber, die Bedrohung durch neue Konkurrenten, die Verhandlungsmacht der Abnehmer sowie der Lieferanten und die Substitution durch Ersatzprodukte. Sie hängen zusammen und zeigen das Gewinnpotenzial und die Wettbewerbsintensität einer Branche auf. Die Kräfte sind für die Strategieentwicklung unerlässlich, da sie das Fundament einer Branche darstellen. Somit ist es von großer Wichtigkeit diese Kräfte genauestens zu untersuchen und richtig zu interpretieren, um sich zu wehren bzw. sie zu einem Vorteil zu nutzen. Das bedeutet, dass die Unternehmen mittels einer effektiven Strategie diese Kräfte beeinflussen und die Struktur einer Branche gestalten können. Anhand der Untersuchung ist jedoch von kurzfristigen Faktoren zu unterscheiden. Dies können bspw. konjunkturelle Schwankungen, Materialverknappung, Streiks usw. sein, welche die kurzfristige Rentabilität der Unternehmen beeinflussen können. Mit der Zeit, neuen Innovationen und Konkurrenten am Markt verschiebt sich eine Marktstruktur zwangsläufig. Dennoch muss eine Analyse langfristig als Grundgerüst der Branchenstruktur dienen.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Die Einleitung stellt den ökonomischen Wert der modernen Fußballbranche dar und führt das "Five-Forces-Modell" als methodisches Werkzeug für die Analyse des BVB ein.
2. Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel erläutert die industrieökonomischen Ansätze, das Ziel der Branchenstrukturanalyse, die fünf Komponenten nach Porter sowie eine Vorstellung des Vereins Borussia Dortmund.
3. Branchenstrukturanalyse am Beispiel des BVB 09 e.V. Dortmund: Der Hauptteil analysiert die Struktur der Fußballbranche, deren Marktgröße und wendet spezifisch die Konzepte der Verhandlungsmacht der Lieferanten sowie der Substitution auf Borussia Dortmund an.
4. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse der Analyse zusammen und diskutiert die zunehmende Globalisierung und den steigenden Kapitaldruck als zentrale Herausforderungen für moderne Fußballvereine.
Schlüsselwörter
Branchenstrukturanalyse, Five-Forces-Modell, Michael E. Porter, Borussia Dortmund, Fußballbranche, Industrieökonomik, Verhandlungsmacht, Lieferanten, Ersatzprodukte, Wettbewerbsintensität, Marktstruktur, Transfermarkt, Sponsoring, Bundesliga, Produktloyalität.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der theoretischen Anwendung und praktischen Durchführung einer Branchenstrukturanalyse innerhalb der Profifußballbranche unter Verwendung des Modells von Michael E. Porter.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Zentrale Themen sind die ökonomischen Grundlagen des Fußballs, die Marktattraktivität, der Einfluss von Wettbewerbskräften und die wirtschaftliche Positionierung von Borussia Dortmund.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Ziel ist es, das "Five-Forces-Modell" im Kontext des Sports anzuwenden, um die spezifischen Dynamiken und Erfolgsfaktoren für einen Verein wie den BVB zu analysieren.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit nutzt die Branchenstrukturanalyse nach Michael E. Porter als theoretisches Framework und kombiniert diese mit einer fallbezogenen Untersuchung des BVB 09 e.V.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Charakterisierung der Branche, eine Analyse der Marktgröße sowie eine detaillierte Prüfung der Verhandlungsmacht von Lieferanten (Spieler/Trainer) und der Substitutionsgefahr.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Branchenstrukturanalyse, Five-Forces-Modell, Wettbewerbsintensität, BVB, Marktpotenzial und Profifußball.
Warum wird die Verhandlungsmacht der Lieferanten im Kontext des BVB als so bedeutend angesehen?
Da Spieler und Trainer die wesentlichen Produktlieferanten sind, bestimmt deren Marktwert und Leistungsqualität maßgeblich die Kostenstruktur und den sportlichen Erfolg des Vereins.
Wie bewertet der Autor die Substitutionsgefahr für den Fußball?
Der Autor stellt fest, dass es kein direktes Substitut für das Produkt "Fußballspiel" gibt, die Gefahr jedoch durch das Abwandern von Fans zu anderen Ligen oder Sportarten bei mangelnder Attraktivität besteht.
Inwiefern hat sich die Rolle des BVB laut der Arbeit verändert?
Der Verein wird nicht mehr nur als reiner Sportverein wahrgenommen, sondern als wirtschaftlich agierendes Großunternehmen, das in einem globalen Markt mit hohen Umsätzen konkurriert.
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- Johannes Kölmel (Autor), 2019, Branchenstrukturanalyse nach dem "Five-Forces-Modell" von Michael E. Porter am Beispiel des BVB, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/513865