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Textsortenwandel in Slogans in der Anzeigenwerbung der Automobilindustrie

Titel: Textsortenwandel in Slogans in der Anzeigenwerbung der Automobilindustrie

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2019 , 29 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Sarah Veit (Autor:in)

Germanistik - Linguistik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Arbeit wird das Phänomen der Slogans in der Werbesprache anhand einer Analyse verschiedener Slogans der Automobilbranche veranschaulicht. Als Beispiele dienen Slogans der Automarke Opel aus den verschiedenen Jahrzehnten 1950er, 1960er, 1970er, 1980er, 1990er, 2000er sowie der 2010er.

Slogans sind in der heutigen Zeit nicht mehr aus der Werbung, in welcher Form auch immer sie präsentiert wird, wegzudenken. Slogans sind gerade lang genug, um eine Werbebotschaft zu transportieren, jedoch kurz genug, um im Gedächtnis zu bleiben. Der Fokus der Analyse liegt auf den in Slogans transportierten Botschaften und inwieweit Slogans das Thema des jeweiligen Jahrzehnts wiederspiegeln.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definition Werbung

2.1 Definition Anzeigen/Plakatwerbung

2.2 Definition Slogans

3. Analytische Methode und Untersuchungsgegenstand

3.1 Framing-Theorie und Slogans

3.2 Sprachstrukturelle Merkmale als Analysemethode der Slogans

4. Analyse der Slogans der Marke Opel

4.1 Analyse des Slogans aus den 1950ern

4.2 Analyse des Slogans aus den 1960ern

4.3 Analyse des Slogans aus den 1970ern

4.4 Analyse des Slogans aus den 1980ern

4.5 Analyse des Slogans aus den 1990ern

4.6 Analyse des Slogans aus den 2000ern

4.7 Analyse des Slogans der heutigen Zeit

5. Zusammenfassung und Zukunftsentwurf

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den Wandel der Werbesprache in Slogans der Automobilindustrie, wobei Anzeigewerbungen der Marke Opel von den 1950er Jahren bis 2012 als Grundlage dienen. Ziel ist es zu analysieren, wie Slogans gesellschaftliche Themen der jeweiligen Jahrzehnte widerspiegeln und welche sprachstrukturellen Veränderungen dabei zu beobachten sind.

  • Analyse des textuellen Aufbaus von Werbeslogans über mehrere Jahrzehnte.
  • Anwendung der Framing-Theorie zur Untersuchung der Werbewirkung.
  • Untersuchung von sprachstrukturellen Merkmalen und emotiver Lexik.
  • Betrachtung des Wandels von Bild-Text-Kombinationen hin zu bildzentrierter Werbung.
  • Identifikation der Spiegelung gesellschaftlicher Werte in der Automobilwerbung.

Auszug aus dem Buch

4.1 Analyse des Slogans aus den 1950ern

In Abb.1 sieht man die Werbung des Modells Opel Olympia Rekord aus den 1950er Jahren (vgl. Abb. 1). Bei dieser Anzeigenwerbung besteht der Slogan nicht nur aus einem einzelnen, sondern aus zwei Sätzen: „Eine Dame wird REKORD-Fahrerin“(ebd.) und „Die Fahrkunst endet mit dem Parken“ (ebd.). Im Slogan: „Eine Dame wird REKORDFahrerin“ wird zunächst der Name des beworbenen Modells aufgegriffen (vgl. ebd.).

Es wird versucht, das Auto für Frauen attraktiv zu machen und so eine weitere Zielgruppe zu erschließen und als potentielle Käufer zu gewinnen. (vgl. Tietz/Zentes 1980: 22 & Schmidt 2004:253f.). Dieser Slogan enthält eine versteckte Metapher, welche ein Frame von den Olympischen Spielen aktiviert. Da die Frau „REKORD-Fahrerin“ (vgl. Abb. 1; Busse 2012: 276f.; Matthes 2014: 11f.) wird und man den Begriff Rekord meist mit einer außergewöhnlichen Leistung verbindet (vgl. ebd.).

In „Eine Dame wird REKORD-Fahrerin“ (ebd.) wird keine Person direkt angesprochen, der Slogan erhält jedoch die Klangfarbe eines Kommentars während einer Veranstaltung der Olympischen Spiele, bei welcher ein Athlet neue Rekorde aufstellt. (vgl. ebd.). Fremdsprach Lexik ist im Falle dieses Slogans keine zu finden (vgl. ebd.). Der Produktname ist im Slogan großgeschrieben (vgl. Abb. 1). Der Slogan ist im Tempus Futur I geschrieben (vgl. ebd. & Meibauer 2015: 22f.), was vor allem darauf hinweist, dass die Handlung in der Zukunft liegt, da der Betrachter beziehungsweise die Betrachterin die (Kauf-)Handlung erst noch ausführen muss (vgl. Abb.1 & Schulz 2018). Es sind des Weiteren keine Satzzeichen vorhanden und der Slogan besteht aus einem Satz (vgl. ebd.). Bei Kompositum „REKORD-Fahrerin“ (Abb. 1) handelt es sich um Bewertungswörter. Es wird impliziert, sie sei aufgrund des von ihr aufgestellten Rekordes eine überdurchschnittliche Fahrerin (vgl. ebd. & Römer/Matzke 2005: 30).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung definiert Slogans als essentielles Mittel zur Wiedererkennung und stellt die Forschungsfrage nach dem Wandel der Werbebotschaften in der Automobilbranche.

2. Definition Werbung: Dieses Kapitel erläutert den allgemeinen Werbebegriff sowie das AIDA-Prinzip und betont die Funktion von Werbung als Kulturphänomen.

3. Analytische Methode und Untersuchungsgegenstand: Es werden die Framing-Theorie nach Minsky und Matthes sowie sprachstrukturelle Analysemethoden vorgestellt, um die Wirkung von Slogans methodisch zu untersuchen.

4. Analyse der Slogans der Marke Opel: Das Kernkapitel analysiert chronologisch Opel-Werbeanzeigen von den 1950ern bis zur Gegenwart hinsichtlich ihrer sprachlichen Gestaltung und gesellschaftlichen Einbettung.

5. Zusammenfassung und Zukunftsentwurf: Das Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen und stellt fest, dass Werbung zunehmend bildzentriert wird und Slogans über die Zeit kürzer und eingängiger wurden.

6. Fazit: Das Fazit beantwortet die Forschungsfrage und resümiert den Wandel der Slogans zu international verständlichen, englischsprachigen Werbeelementen.

Schlüsselwörter

Werbung, Slogan, Automobilindustrie, Framing-Theorie, Sprachwandel, Opel, Anzeigenwerbung, Werbebotschaft, Semantik, Pragmatik, Automobilmarketing, Kaufhandlung, Emotive Lexik, Markenwahrnehmung, Kulturphänomen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert den historischen Textsortenwandel von Werbeslogans in der Automobilindustrie anhand der Marke Opel von den 1950er Jahren bis 2012.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die linguistische Analyse von Werbesprache, die Anwendung der Framing-Theorie und die Untersuchung der Spiegelung gesellschaftlicher Trends in der Werbung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es aufzuzeigen, wie sich die Slogans textuell verändert haben und inwiefern sie das jeweilige gesellschaftliche Thema ihrer Zeit (z.B. Wiederaufbau, Sicherheit, Komfort) reflektieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird hauptsächlich die Framing-Theorie nach Minsky und Matthes verwendet, kombiniert mit sprachstrukturellen Analysen der Lexik, Syntax und Pragmatik.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil beinhaltet die detaillierte Analyse spezifischer Opel-Anzeigen aus sieben Jahrzehnten, wobei jeweils ein Slogan pro Dekade untersucht wird.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Slogan, Automobilmarketing, Framing-Theorie, Sprachwandel und Werbesprache.

Wie hat sich der Aufbau der Anzeigen über die Jahre verändert?

Es lässt sich ein deutlicher Wandel feststellen: Während in den 1950er bis 1990er Jahren Anzeigen aus einer Dreiteilung (Bild, Fließtext, Slogan) bestanden, ist der Fließtext ab den 2000ern zunehmend verschwunden.

Welche Rolle spielt die Sprache der Slogans heute?

Moderne Slogans sind deutlich kürzer und eingängiger geworden. Zudem hat sich die Tendenz zur Verwendung englischsprachiger Begriffe verstärkt, um eine internationale Reichweite zu erzielen.

Ende der Leseprobe aus 29 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Textsortenwandel in Slogans in der Anzeigenwerbung der Automobilindustrie
Hochschule
Johannes Gutenberg-Universität Mainz  (Deutsches Institut)
Note
1,7
Autor
Sarah Veit (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
29
Katalognummer
V513975
ISBN (eBook)
9783346098313
ISBN (Buch)
9783346098320
Sprache
Deutsch
Schlagworte
textsortenwandel slogans anzeigenwerbung automobilindustrie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sarah Veit (Autor:in), 2019, Textsortenwandel in Slogans in der Anzeigenwerbung der Automobilindustrie, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/513975
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Leseprobe aus  29  Seiten
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