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Deep Traffic Reinforcement Learning. Steuern eines Fahrzeugs durch eine simulierte Straßenumgebung mit dichtem Verkehr

Titre: Deep Traffic Reinforcement Learning. Steuern eines Fahrzeugs durch eine simulierte Straßenumgebung mit dichtem Verkehr

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2019 , 35 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Andreas Schurr (Auteur), Reinhold Ackermann (Auteur)

Informatique - Informatique Appliquée à la Gestion
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In den folgenden Abschnitten dieser Arbeit sollen die Themen rund um Reinforcement Learning und ein Praxisbeispiel mit Hilfe von Reinforcement Learning dargestellt werden. Das Praxisbeispiel bezieht sich auf ein simuliertes Verkehrssystem, welches mit Hilfe von Reinforcement Learning selbstständig lernt, ob und wann ein Fahrzeug eigenständig überholen soll.

„Wir stehen am Vorabend einer weiteren mobilen Revolution. In Zukunft werden autonome Fahrzeuge aktiv am Straßenverkehr teilnehmen.“ (Maurer et al., 2015)

Durch die ansteigende Anzahl der Teilnehmer am Straßenverkehr wird es immer voller und enger auf den Straßen Deutschlands. Typischer Wochenbeginn – alle auf dem Weg zur Arbeit - PKWs, LKWs, Busse und an sonnigen Tagen, die Motorradfahrer. An Teilnehmern am Straßenverkehr fehlt es keines Wegs. Bei dichtem Verkehr steigt dadurch des Risikos eines Unfalls oder eines Staus. Mit autonom fahrenden Fahrzeugen wird sich in naher Zukunft einiges ändern – voraussichtlich auch zum Vorteil aller Autofahrer, wie beispielsweise das Erledigen von Aufgaben oder das Vorbereiten auf ein Kundengespräch während der Fahrt. Dem Autofahrer werden Schritt für Schritt mehr und mehr Aufgaben beim Autofahren abgenommen. Aber auch negative Folgeerscheinungen können entstehen. Beispielsweise die Abhängigkeit der Technik und das Vertrauen in das System. Um das autonome Fahren ermöglichen zu können, benötigten die Fahrzeuge viele notwendige Daten. Diese werden beispielsweise von Sensoren, Kameras oder auch Positionierungssystemen geliefert und in Echtzeit mittels Prozessoren und Kommunikationsschnittstellen anderer Fahrzeuge verarbeiten. Unter anderem ist auch die Verkehrsinfrastruktur ein bedeutender Teil des Ganzen Vorhabens. So müssen die Verkehrsinfrastruktur sowie die Kommunikationsinfrastruktur zusammen harmonieren und mit einander kollaborieren. Hierfür könnte Reinforcement Learning eine entscheidende Rolle beim autonomen Fahren übernehmen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Zielsetzung

1.3 Vorgehensweise

2 Reinforcement Learning

2.1 Grundlagen

2.2 Beispiele

2.3 Algorithmen

3 Praxisbeispiel

3.1 Abgrenzung

3.2 Beschreibung

3.3 Implementierung

3.4 Ergebnis

4 Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit vermittelt ein grundlegendes Verständnis für Reinforcement Learning und demonstriert dessen Anwendungspotenzial durch ein simuliertes Verkehrssystem, in dem Fahrzeuge autonomes Überholverhalten erlernen.

  • Grundlagen des Machine Learning und Reinforcement Learning
  • Praktische Anwendung von Deep Learning Algorithmen
  • Optimierung von Modellparametern in einer 2D-Simulationsumgebung
  • Evaluierung der Leistungsfähigkeit autonomer Fahrzeugsteuerungen
  • Diskussion gesellschaftlicher Auswirkungen autonomer Mobilität

Auszug aus dem Buch

2.3 Algorithmen

Mathematisch gesehen handelt es sich beim verstärkten Lernen um ein dynamisches System aus einem Agenten und seiner Umgebung mit diskreten Zeitschritten (t = 0,1,2, ...). Zu jedem Zeitpunkt t ist die Welt in einem Zustand zt. Das bedeutet der Agent wählt eine Aktion at aus. Dann wechselt das System in den Zustand zt+1 und der Agent erhält hierfür die Belohnung bt. In folgender Abbildung wird dies dargestellt.

Die Strategie des Agenten wird mit πt bezeichnet, wobei πt (z,a) die Wahrscheinlichkeit ist, dass die Aktion at = a ist, falls der Zustand zt = z ist. Die Algorithmen des verstärkten Lernens bestimmen, wie der Agent seine Strategie aufgrund seiner Erfahrungen verändert. Das Ziel des Agenten ist es dabei, seine Rückmeldungen zu optimieren, damit er sein Ziel erreichen kann. Idealerweise ist ein Agent in einem Zustand, bei dem er alle vergangenen Erfahrungen aufsummiert, die für die Erreichung seines Ziels notwendig sind. Mehr als die vollständige Geschichte von allen vergangenen Wahrnehmungen sind auch nicht notwendig und reichen somit vollkommen aus. „Wenn die Wahrscheinlichkeit eines Zustands nur vom vorausgehenden Zustand und einer vorausgehenden Aktion des Agenten in diesem Zustand abhängt, erfüllt der Entscheidungsprozess die Markov-Eigenschaft.“

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik der autonomen Mobilität ein, beleuchtet die gesellschaftlichen Herausforderungen und definiert das Ziel, Reinforcement Learning anhand eines Verkehrssimulationsbeispiels zu erklären.

2 Reinforcement Learning: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen des verstärkten Lernens, stellt bekannte Anwendungsbeispiele vor und führt die mathematischen Algorithmen hinter den Lernprozessen ein.

3 Praxisbeispiel: Der Praxisteil beschreibt die Implementierung und kontinuierliche Optimierung eines Deep Learning Modells zur Steuerung von Fahrzeugen in einer simulierten Verkehrsumgebung anhand zahlreicher Testläufe.

4 Schlussbetrachtung: Das letzte Kapitel reflektiert die technologischen, ethischen und sozialen Auswirkungen des autonomen Fahrens und diskutiert potenzielle Vorteile für die zukünftige Mobilität sowie bestehende Herausforderungen.

Schlüsselwörter

Reinforcement Learning, Autonomes Fahren, Machine Learning, Deep Traffic Algorithmus, Künstliche Intelligenz, Verkehrssimulation, Markov-Entscheidungsprozess, Neuronale Netze, Optimierung, Mobilität, Sensortechnik, Strategieentwicklung, Datenverarbeitung, Verkehrsinfrastruktur, Automatisierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit den Grundlagen des Reinforcement Learning und der praktischen Anwendung von Deep Learning zur Steuerung autonomer Fahrzeuge in einer simulierten Verkehrsumgebung.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Felder umfassen die theoretischen Konzepte des maschinellen Lernens, die algorithmische Umsetzung von Lernstrategien und die gesellschaftliche Relevanz des autonomen Fahrens.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Hauptziel ist es, ein Verständnis für die Funktionsweise von Reinforcement Learning zu schaffen und durch eine Testreihe in einer Simulation zu zeigen, wie Modellparameter das Verhalten autonomer Akteure optimieren können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die Methodik der explorativen Parameteroptimierung, bei der durch wiederholte Testläufe in einer Simulationsumgebung versucht wird, die Durchschnittsgeschwindigkeit der Agenten zu maximieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung des Reinforcement Learning und die detaillierte Dokumentation des Praxisbeispiels, inklusive der Implementierung und der Analyse von 15 verschiedenen Testläufen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Reinforcement Learning, Autonomes Fahren, Deep Traffic Algorithmus und Parameteroptimierung.

Was bedeuten die verschiedenen Parameter wie "Epsilon" oder "Gamma" in der Simulation?

Diese Parameter steuern den Lernprozess: Während "Gamma" die Richtlinie für die Belohnungsmaximierung vorgibt, regelt "Epsilon" das Verhältnis zwischen der Ausnutzung bekannter Strategien und dem Ausprobieren neuer Aktionen.

Warum konnte in einigen Testläufen keine Verbesserung erzielt werden?

Die Ergebnisse zeigen, dass die Optimierung von Modellen nicht linear verläuft; einige Parameteränderungen führten aufgrund von Overfitting oder suboptimalen Konfigurationen zu einer Verschlechterung der Durchschnittsgeschwindigkeit.

Welches Fazit ziehen die Autoren aus ihrem Praxisbeispiel?

Die Autoren stellen fest, dass das System zwar stetig lernt, aber eine signifikante Optimierung ein komplexer Prozess ist, der über das einfache Anpassen von Werten hinausgeht und tiefere algorithmische Anpassungen erfordert.

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Résumé des informations

Titre
Deep Traffic Reinforcement Learning. Steuern eines Fahrzeugs durch eine simulierte Straßenumgebung mit dichtem Verkehr
Université
University of Applied Sciences Essen
Cours
Big Data & Data Science
Note
1,7
Auteurs
Andreas Schurr (Auteur), Reinhold Ackermann (Auteur)
Année de publication
2019
Pages
35
N° de catalogue
V514309
ISBN (ebook)
9783346108005
ISBN (Livre)
9783346108012
Langue
allemand
mots-clé
BigData Deep Learning Reinforcement Learning autonomes Fahren
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Andreas Schurr (Auteur), Reinhold Ackermann (Auteur), 2019, Deep Traffic Reinforcement Learning. Steuern eines Fahrzeugs durch eine simulierte Straßenumgebung mit dichtem Verkehr, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/514309
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