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Die Exekutive und die CIA. Über den Erfolg verdeckter Operationen

Título: Die Exekutive und die CIA. Über den Erfolg verdeckter Operationen

Trabajo Escrito , 2018 , 22 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Jan Helmes (Autor)

Política - Región: USA
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Diese Arbeit geht anhand dreier verdeckter Operationen der CIA den Fragen nach, ob sich das Machtgefälle zwischen Exekutive und Auslandsgeheimdienst über die Jahrzehnte durch die unterschiedlichen Akteure verändert hat und ob dieses Verhältnis als Basis für eine erfolgreiche Geheimoperation relevant war und ist.

Nach dem zweiten Weltkrieg ist der Aufstieg der Vereinigten Staaten zur Supermacht abgeschlossen, man steht in ständigem Konkurrenzkampf mit der Sowjetunion im Kalten Krieg. Um den Einfluss der USA im internationalen Ausland zu stärken braucht es eine starke Intelligence Agency, welche mit dem Auslandsgeheimdienst, der CIA am 18. September 1947 gegründet wird.
Operationen“ (Peine/Sturm 2008: 277). In den folgenden Jahrzehnten nach der Gründung kommt es zu unzähligen verdeckten Operationen durch die CIA. In der folgenden Arbeit werden drei Fälle, die "PBSUCCESS" und der Sturz der Regierung in Guatemala 1954, die "Invasion der Schweinebucht" in Kuba 1961 sowie die "Iran-Contra-Affäre" der Reagan-Regierung Mitte der 1980er Jahre vergleichend dahingehend untersucht, wie sich das Verhältnis zwischen dem US-Präsidenten (Exekutive) und dem Präsidenten der CIA auswirkt, auf den erfolgreichen Ausgang einer verdeckten Operation, um abschließend eine Bewertung abgeben zu können, wie hoch der Einfluss des Machtgefälles zwischen den Ämtern ist. Die zu untersuchenden Fälle wurden deshalb ausgesucht, da die verdeckten Operationen zum Einen in verschiedenen Jahrzehnten stattfanden und somit unterschiedliche Akteure die für die Analyse relevanten Ämter bekleiden, sowie, dass diese Missionen alle im Ausland stattfanden und dem Zusammenhang des "Kampf gegen die Sowjetunion und den Kommunismus" stehen.

Nach der Vorstellung der drei Fälle erfolgt am Ende der Arbeit eine abschließende Stimmungnahme zur Forschungsfrage.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Motivation, Aufbau und Ziel der Arbeit

2 PBSUCCESS

2.1 Historischer Verlauf der verdeckten Operation

2.2 Verhältnis US-Präsident & Direktor der CIA

2.3 Zwischenfazit

3 Invasion der Schweinebucht

3.1 Historischer Verlauf der verdeckten Operation

3.2 Verhältnis US-Präsident & Direktor der CIA

3.3 Zwischenfazit

4 Iran-Contra Affäre

4.1 Historischer Verlauf der verdeckten Operation

4.2 Verhältnis US-Präsident & Direktor der CIA

4.3 Zwischenfazit

5 Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht anhand der drei Fallbeispiele PBSUCCESS, Invasion der Schweinebucht und Iran-Contra-Affäre, wie das Machtverhältnis zwischen dem US-Präsidenten und dem Direktor der CIA den Erfolg verdeckter Operationen beeinflusst und ob sich dieses Gefälle über die Jahrzehnte gewandelt hat.

  • Analyse des Einflusses der persönlichen Beziehung zwischen US-Präsidenten und CIA-Direktoren auf die Durchführung verdeckter Operationen.
  • Anwendung des bürokratietheoretischen Ansatzes zur Untersuchung sicherheitspolitischer Entscheidungsprozesse.
  • Vergleichende Betrachtung historischer Geheimdienstmissionen aus verschiedenen Jahrzehnten des Kalten Krieges.
  • Bewertung des Einflusses von Machtgefällen innerhalb der Exekutive auf die Erfolgschancen von Geheimoperationen.

Auszug aus dem Buch

2.1 Historischer Verlauf der verdeckten Operation

Die 1950er Jahre gelten als „Golden Age“ der verdeckten Operationen der CIA. „PBSUCCESS“, das erste untersuchte Fallbeispiel fällt in diesen Zeitraum und gilt als eine der bekannteren und erfolgreichen Operationen unter der Regierung von US-Präsident Dwight D. Eisenhower.

Der folgende kurze historische Überblick basiert auf dem Buch „The CIA’s Classified Account of Its Operations in Guatemala, 1952-1954“ von Nick Cullather, veröffentlicht im Jahr 1999.

Ziel der Mission war der amtierende guatemaltekische Präsident Jacobo Árbenz Guzmán und dessen Regierung, welche gestürzt werden sollte. Diesen Regierungssturz wollte die Agency durchführen, da Árbenz’ Regime als kommunistisch galt. Eine Annahme die auf Erkenntnissen aus dem Jahr 1952 basiert, da in diesem Jahr ein steigender kommunistischer Einfluss in Guatemala gemessen wurde (Cullather 1999: 17 & 25).

Erste Pläne über einen Regierungssturz in Guatemala gehen jedoch nicht zurück auf die Exekutive um Eisenhower oder die CIA um Direktor Allen W. Dulles, sondern auf den nicaraguanischen Präsidenten Anastosio Somoza Garcia, der in Árbenz eine Bedrohung der eigenen Herrschaft sah (Cullather 1999: 28ff.). Somoza wandte sich an die US-Regierung um Harry S. Truman und die sogenannte „PBFORTUNE“ wurde geplant. Weitere Teilhaber an der Planung waren die CIA und die United Fruit Company (heute Chiquita Brands International). Die United Fruit Company (UFC) beteiligte sich, da diese einen Großteil des Agrarlandes in Guatemala besaßen, welche Árbenz enteignen, verstaatlichen und an die Kleinbauern zurückgeben wollte.

Zusammenfassung der Kapitel

Motivation, Aufbau und Ziel der Arbeit: Einführung in die Forschungsfrage zum Verhältnis zwischen US-Präsident und CIA sowie die Vorstellung des bürokratietheoretischen Rahmens.

PBSUCCESS: Untersuchung des Putsches in Guatemala 1954 und der Rolle der engen persönlichen und familiären Beziehungen innerhalb der Eisenhower-Regierung.

Invasion der Schweinebucht: Analyse des Scheiterns der Kuba-Invasion 1961 aufgrund mangelhafter Kommunikation und des gestörten Vertrauensverhältnisses zwischen Kennedy und der CIA.

Iran-Contra Affäre: Betrachtung des Skandals in den 1980er Jahren unter Reagan, bei dem die CIA für politische Ziele außerhalb der kongressionalen Kontrolle genutzt wurde.

Fazit: Zusammenfassende Bewertung, dass eine enge Abstimmung und eine klare hierarchische Führung für den Erfolg verdeckter Operationen unerlässlich sind, wobei die CIA oft als Sündenbock für die Exekutive dient.

Schlüsselwörter

CIA, Verdeckte Operationen, US-Präsident, Kalter Krieg, PBSUCCESS, Invasion der Schweinebucht, Iran-Contra-Affäre, Exekutive, Bürokratieansatz, Außenpolitik, Machtgefüge, Geheimdienst, Entscheidungsprozess, Allen W. Dulles, Ronald Reagan

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit analysiert das Zusammenspiel zwischen dem US-Präsidenten und dem Direktor der CIA bei der Durchführung von verdeckten Operationen im Kalten Krieg.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Im Mittelpunkt stehen die institutionellen und persönlichen Beziehungen zwischen der politischen Führung und dem Auslandsgeheimdienst sowie deren Auswirkungen auf den Erfolg oder Misserfolg von Geheimoperationen.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Arbeit untersucht, wie sich das Machtgefälle zwischen der Exekutive und der CIA über die Jahrzehnte verändert hat und ob dieses Verhältnis ein entscheidender Faktor für den Erfolg verdeckter Missionen ist.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Der Autor nutzt einen bürokratietheoretischen Ansatz, der den Fokus auf die handelnden Personen in den Ämtern und deren bargaining-Prozesse legt, statt nur institutionelle Routinen zu betrachten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in drei historische Fallstudien: den Regierungssturz in Guatemala (PBSUCCESS), das gescheiterte Invasionsvorhaben an der Schweinebucht sowie die Iran-Contra-Affäre.

Welche Schlagworte charakterisieren die Untersuchung?

Wichtige Begriffe sind Machtgefälle, Geheimdienstkontrolle, bürokratische Interessen, politische Instrumentalisierung der CIA und sicherheitspolitische Außenpolitik der USA.

Welche Rolle spielte die United Fruit Company bei der Operation PBSUCCESS?

Die United Fruit Company fungierte als einflussreicher Akteur, der aufgrund seiner gefährdeten Agrarinteressen in Guatemala über direkte Verbindungskanäle zu den Dulles-Brüdern den Umsturz mit vorantrieb.

Warum wurde die CIA nach der Invasion der Schweinebucht zum Sündenbock?

Obwohl Präsident Kennedy die Verantwortung öffentlich übernahm, dienten der CIA die Planungsfehler und die mangelhafte Informationsweitergabe als offizielle Rechtfertigung für das Scheitern, um die Exekutive aus der Schusslinie zu ziehen.

Final del extracto de 22 páginas  - subir

Detalles

Título
Die Exekutive und die CIA. Über den Erfolg verdeckter Operationen
Universidad
University of Cologne  (Lehrstuhl für Internationale Politik und Außenpolitik)
Curso
Schwerpunktmodul: Internationale Beziehungen: Nachrichtendienste in der Außenpolitik und der internationalen Politik
Calificación
1,3
Autor
Jan Helmes (Autor)
Año de publicación
2018
Páginas
22
No. de catálogo
V514347
ISBN (Ebook)
9783346113689
ISBN (Libro)
9783346113696
Idioma
Alemán
Etiqueta
internationale Beziehungen USA Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten von Amerika Iran Kuba Kennedy Nachrichtendienste CIA Reagan Eisenhower
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Jan Helmes (Autor), 2018, Die Exekutive und die CIA. Über den Erfolg verdeckter Operationen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/514347
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