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Gibt es eine Korrelation der Prävalenz von Malaria mit Wirtschaftswachstum?

Schwerpunkt Afrika und Tourismus

Title: Gibt es eine Korrelation der Prävalenz von Malaria mit Wirtschaftswachstum?

Bachelor Thesis , 2019 , 58 Pages

Autor:in: Carl Busch (Author)

Economy - Health Economics
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In dieser Bachelorarbeit werden zwei Themenfelder kombiniert, die selten zusammen betrachtet werden. Auf der einen Seite steht die Volkswirtschaft und auf der anderen die Gesundheit einer Population. Der Einfluss von Infektionskrankheiten auf das Leben der Bevölkerung in den tropischen und subtropischen Ländern der Welt ist enorm. Als europäischer Tourist stellt sich die Frage nach der Prävention auf Reisen. Dies betrifft zum einen die nötigen Impfungen und zum anderen das Malariarisiko. Wie abschreckend dieses Risiko sein kann zeigen meine Daten.

Wie groß der Einfluss von Malaria auf die wirtschaftliche Lage dieser Länder ist, habe ich in dieser Bachelorarbeit anhand statistischer Wirtschafts- und Gesundheitsdaten untersucht.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

4 Einleitung und Motivation

5 Theorie

5.1 Malaria

5.1.1 Definition

5.1.2 Verbreitung in Afrika und Bekämpfung

5.2 Wirtschaftliche Situation in Malarialändern

5.2.1 Vergleich zu malariafreien Ländern

5.2.2 Korrelation mit Tourismus

5.2.3 Geschichtlicher Aspekt

5.2.4 Zur Betrachtung geeignete Länder

6 Armut und Malaria

6.1 Allgemeiner Zusammenhang

6.2 Mikroökonomische Auswirkungen der Malaria

7 Wirtschaftsfaktor Tourismus

8 Quantitative Untersuchung

8.1 Ländervergleich

8.2 Regressionsanalyse

9 Schlussteil/Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht den Einfluss von Malaria auf das Wirtschaftswachstum in betroffenen Ländern, mit einem besonderen Fokus auf den afrikanischen Kontinent und die Rolle der Tourismusbranche als abhängigem Wirtschaftsfaktor. Die zentrale Forschungsfrage lautet, ob eine signifikante Korrelation zwischen der Malariaprävalenz und dem wirtschaftlichen Erfolg besteht und welche Rolle dabei infrastrukturelle und gesundheitspolitische Faktoren spielen.

  • Zusammenhang zwischen Malariaprävalenz und Wirtschaftswachstum
  • Die Rolle der Tourismusbranche in Malarialändern
  • Einfluss von Geografie und Institutionen auf die Krankheitsausbreitung
  • Analyse mikroökonomischer Folgen der Malaria für Haushalte und Bildung
  • Empirische quantitative Untersuchung mittels Regressionsanalysen

Auszug aus dem Buch

5.1.1 Definition

Malaria ist eine Infektionskrankheit, die vor allem in den Tropen und Subtropen aller Kontinente mit Ausnahme von Australien vorkommt. 40 % der Weltbevölkerung leben in Malaria-Endemiegebieten (WHO World Malaria Report 2018). Die weibliche Anopheles-Mücke fungiert als Vektor und überträgt durch ihren blutsaugenden Stich den jeweiligen Plasmodium-Parasiten. In Einzelfällen ist auch eine Übertragung durch Bluttransfusionen von einer Mutter an ihr Ungeborenes und durch benutzte Spritzen möglich. Von den rund 200 Plasmodium-Arten können fünf Erkrankungen beim Menschen hervorrufen.

Die weltweit verbreitetste und auch gefährlichste Art ist das Plasmodium falciparum, das die bekannte Malaria tropica auslöst und in jedem Malariagebiet existiert. Plasmodium vivax und Plasmodium ovale hingegen lösen die Malaria tertiana aus (Fieberschübe am ersten und dritten Tag). Ersteres kommt vor allem in Nordafrika, im Nahen Osten sowie in Pakistan, Indien, Nepal, Sri Lanka und Mittelamerika vor, während Letzteres vor allem in Westafrika auftritt.

Plasmodium malariae löst die Malaria quartana aus (Fieberschübe am ersten und vierten Tag) und ist die seltenste Form der Malaria-Erreger. Plasmodium knowlesi löst hingegen nur selten eine Erkrankung beim Menschen aus.

Die Parasiten gelangen über den Speichel der Mücke in die Blutbahn, wo sich der Erreger Richtung Leber fortbewegt. In den Leberzellen vermehren sich die Parasiten. Danach werden die Erythrozyten infiziert und die ersten messbaren klinischen Symptome treten auf.

Zusammenfassung der Kapitel

4 Einleitung und Motivation: Die Einleitung verbindet die Themengebiete Volkswirtschaft und Infektionskrankheiten und stellt die Forschungsfrage nach der Korrelation zwischen Malaria und Wirtschaftswachstum in Afrika.

5 Theorie: Dieses Kapitel definiert Malaria, beleuchtet ihre Verbreitung sowie Bekämpfung und analysiert die wirtschaftliche Situation in Malarialändern im Vergleich zu malariafreien Regionen.

6 Armut und Malaria: Hier wird der wechselseitige Zusammenhang zwischen Armut und Infektionskrankheiten untersucht, wobei besonders die mikroökonomischen Auswirkungen der Malaria beleuchtet werden.

7 Wirtschaftsfaktor Tourismus: Dieses Kapitel erörtert die Bedeutung des Tourismus als wichtige Einkommensquelle für Entwicklungsstaaten und dessen Abhängigkeit vom gesundheitlichen Status der Zielregion.

8 Quantitative Untersuchung: Eine empirische Analyse mittels Regressionsmodellen vergleicht verschiedene Ländergruppen hinsichtlich Malariarate, BIP pro Kopf und Touristenankünften.

9 Schlussteil/Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, bestätigt die Korrelation zwischen Malaria und wirtschaftlicher Entwicklung und betont die Notwendigkeit kostengünstiger Interventionsmaßnahmen.

Schlüsselwörter

Malaria, Wirtschaftswachstum, Tourismus, Afrika, Humankapital, Malariaprävalenz, Armut, Regressionsanalyse, Malaria-Elimination, Entwicklungsländer, BIP pro Kopf, Gesundheitsökonomie, Moskitonetz, Anopheles-Mücke, Good Governance

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen der Malaria-Prävalenz und der wirtschaftlichen Entwicklung in betroffenen Ländern, insbesondere in Afrika.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Schwerpunkte liegen auf der Verknüpfung von Gesundheitsökonomie, Armutsforschung und der Tourismusbranche.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Arbeit fragt, ob eine statistisch nachweisbare Korrelation zwischen dem Vorkommen von Malaria und dem Wirtschaftswachstum besteht.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?

Es werden Literaturanalysen zur Theorie durchgeführt, ergänzt durch quantitative Regressionsanalysen mit Daten des Weltbank-Datensatzes.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil behandelt die Definition und Verbreitung der Krankheit, die Auswirkungen auf Haushalte und Bildung sowie die spezifische Korrelation zum Tourismussektor.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den Kernbegriffen zählen Malaria, Wirtschaftswachstum, Tourismus, Humankapital und Malariaprävalenz.

Warum spielt der Tourismus eine so zentrale Rolle in dieser Arbeit?

Der Tourismus ist ein Wirtschaftszweig, der für viele Entwicklungsländer eine wichtige Devisenquelle darstellt, aber gleichzeitig hochsensibel auf gesundheitliche Risiken wie Malaria reagiert.

Welche Rolle spielen die Inselstaaten wie Mauritius oder Sansibar in den Fallbeispielen?

Inselstaaten dienen als Untersuchungsobjekte, da ihre geografische Isolation die Eliminierung von Malaria im Vergleich zu Festlandstaaten vereinfacht und somit als Modell für erfolgreiche Entwicklungsstrategien dient.

Warum wurde die Jugendarbeitslosigkeit als Variable verworfen?

Aufgrund der Datenqualität und der hohen Bedeutung des informellen Sektors in den untersuchten Ländern erwies sich die Jugendarbeitslosigkeit als unzuverlässige Vergleichsvariable.

Welches Fazit zieht der Autor in Bezug auf die Bekämpfung von Malaria?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass selbst kostengünstige Maßnahmen wie die Verteilung von Moskitonetzen einen signifikanten Beitrag zur Senkung der Malariarate und damit zur Förderung des wirtschaftlichen Wohlstands leisten.

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Details

Title
Gibt es eine Korrelation der Prävalenz von Malaria mit Wirtschaftswachstum?
Subtitle
Schwerpunkt Afrika und Tourismus
College
Humboldt-University of Berlin
Author
Carl Busch (Author)
Publication Year
2019
Pages
58
Catalog Number
V514719
ISBN (eBook)
9783346120885
ISBN (Book)
9783346120892
Language
German
Tags
Malaria Wirtschaftswachstum Afrika Tourismus Gesundheit
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Carl Busch (Author), 2019, Gibt es eine Korrelation der Prävalenz von Malaria mit Wirtschaftswachstum?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/514719
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