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Implikationen der Einführung eines Pay-per-Use-Modells in ein bestehendes Unternehmen

Eine qualitativ empirische Analyse und Evaluation

Titel: Implikationen der Einführung eines Pay-per-Use-Modells in ein bestehendes Unternehmen

Bachelorarbeit , 2018 , 50 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Leo Siegle (Autor:in)

BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit gibt einen Überblick über die Auswirkungen der Einführung eines Pay-per-Use-Modells auf das bestehende Unternehmen und welche Chancen und Risiken sich dadurch ergeben. Zur Erhebung der Daten wurden fünf Unternehmen entlang eines Interviewleitfadens zu ihren Erfahrungen und Einschätzungen befragt. Das Ergebnis dieser Studie zeigt, dass die Einführung eines Pay-per-Use-Modells zu einer marginalen Veränderung unternehmensinterner Strukturen führt als auch zu leichten Modifikationen am eigentlichen Produkt. Erheblich ist hingegen die Auswirkung auf die einzelnen unternehmerischen Risiken, welche sich in ihrer Art und Zusammensetzung durch die Einführung dieses Modells stark ändern. Beherrscht ein Unternehmen diese neuen Risiken, so birgt das Modell die große Chance sich vom Wettbewerb zu differenzieren, neue Märkte zu erschließen und eine partnerschaftliche Wertschöpfung mit dem Kunden einzugehen.

Ein dynamischer Markt und ein immer stärker werdender Wettbewerb sind die Grundlage innovativer Geschäftsmodelle. Ein Pay-per-Use-Modell setzt an diesem Punkt an und ermöglicht es einem Unternehmen, sich durch die Verknüpfung von Produkt und Dienstleistungen, kombiniert mit einer leistungsgerechten Abrechnung, von der Konkurrenz zu differenzieren.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. THEORETISCHE GRUNDLAGEN

2.1 DEFINITIONEN

2.2 ABGRENZUNG DES BEGRIFFS PPU

2.3 ENTSTEHUNG DES PPU-MODELLS

2.4 DIE VERSCHIEDENEN PPU-MODELLE

3. EMPIRISCHE UNTERSUCHUNG

3.1 METHODISCHES VORGEHEN

3.2 ERHEBUNG

3.2.1 Auswahl der Interviewpartner

3.2.2 Interviewpartner

3.2.3 Inhalt des Interviewleitfadens

4. ERGEBNISSE

4.1 VERÄNDERUNGEN

4.1.1 Veränderung unternehmensinterner Strukturen

4.1.2 Veränderungen am Produkt

4.2 VORAUSSETZUNG FÜR EINE ERFOLGREICHE IMPLEMENTIERUNG BEIM KUNDEN

4.2.1 Grundvoraussetzungen

4.2.2 Verträge und Leistungsumfang

4.3 RISIKEN

4.3.1 Marktrisiko

4.3.2 Verfügbarkeitsrisiko

4.3.3 Investitionsrisiko

4.3.4 Weitere Risiken

4.4 CHANCEN

5. DISKUSSION

6. FAZIT, AUSBLICK UND LIMITATION

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, die Auswirkungen der Einführung eines Pay-per-Use-Modells (PPU) in bestehende Unternehmen zu untersuchen sowie die damit verbundenen Chancen und Risiken durch eine qualitative empirische Analyse zu evaluieren.

  • Grundlagen innovativer Geschäftsmodelle und PPU-Konzepte.
  • Methodik der qualitativen Expertenbefragung.
  • Veränderungen unternehmensinterner Strukturen und am Produkt.
  • Analyse zentraler Risiken (Marktrisiko, Verfügbarkeitsrisiko, Investitionsrisiko).
  • Chancen durch Differenzierung und partnerschaftliche Wertschöpfung.

Auszug aus dem Buch

4.3.1 Marktrisiko

Bietet ein Hersteller seinem Kunden ein PPU-Modell an, so übernimmt dieser einen großen Teil dessen wirtschaftlichen Risikos, konkret geht es um eine unzureichende Anlagenauslastung, im Falle von Absatzschwankungen und so um einen erheblichen Teil des Marktrisikos (Schuh, Gudergan, & Kampke, 2016). Bezahlt der Kunde, wie in einem PPU-Modell üblich, pro Output und es kommt durch Absatzschwankungen zu einer unerwarteten Reduktion des Outputs, vermindert sich dadurch folglich auch der kumulierte Erlös, welchen der Hersteller für das bereitgestellte Produkt erhält. Absatzschwankungen beim Kunden schlagen sich somit direkt auf den Erlös des Herstellers um.

Zur Risikominimierung setzen alle Experten auf eine Mindestzahlung seitens des Abnehmers. Darunter ist ein Sockelbetrag zu verstehen, welchen der Kunde in jedem Fall entrichten muss, unabhängig von seinem generierten Output. Dies bedeutet, dass selbst wenn die Kosten des Abnehmers, welche sich nach Output multipliziert mit den Kosten/Output ergeben, rechnerisch unter der Mindestzahlung liegen, dieser festgelegte Betrag trotzdem entrichtet werden muss. Das Unternehmen des Experten P4 vertritt dabei folgenden Standpunkt: „Wir würden ungern das komplette Marktrisiko nehmen, weil wir sagen, wir treiben das nicht. Wir sind nicht extern derjenige der vermarktet, deswegen ist die Standartposition, dass wir eine minimale Zahlung haben wollen“ (Experte P4, 2018, S.4). Der Sockelbetrag liegt in diesem Fall unterhalb der üblichen Rate für ein Leasingangebot oder einer Finanzierung und entlastet den Hersteller nicht komplett vom Marktrisiko, sondern dient als Grundabsicherung des Modells. Die Marche bei einem Sockelbetrag ist minimal. „Wir machen unser Geschäft ja nicht mit dem Sockelbetrag. Wenn wir jetzt alle Projekte auf Sockelbetrag fahren würden, dann macht das Geschäft keinen Sinn“ (Experte P4, 2018, S.12).

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Einführung in die Problematik wachsenden Wettbewerbsdrucks und die Rolle von Pay-per-Use-Modellen als innovative Differenzierungsstrategie.

2. THEORETISCHE GRUNDLAGEN: Definition zentraler Begriffe wie PPU, hybride Leistungsbündel und Abgrenzung zu ähnlichen Modellen wie Subscription oder Full-Service.

3. EMPIRISCHE UNTERSUCHUNG: Beschreibung des methodischen Vorgehens mittels leitfadengestützter Experteninterviews und Vorstellung der befragten Experten.

4. ERGEBNISSE: Detaillierte Darstellung der Auswirkungen auf interne Strukturen und Produkte sowie Analyse der spezifischen Risiken und Chancen für Hersteller.

5. DISKUSSION: Abgleich der Forschungsergebnisse mit existierender Fachliteratur und theoretischen Konzepten wie Market-Pull und Technology-Push.

6. FAZIT, AUSBLICK UND LIMITATION: Zusammenfassung der Kernergebnisse und kritische Würdigung der Methodik sowie zukünftige Forschungsansätze.

Schlüsselwörter

Pay-per-Use, Geschäftsmodellinnovation, Risikomanagement, Marktrisiko, Verfügbarkeitsrisiko, Investitionsrisiko, Industrie 4.0, Experteninterview, qualitative Analyse, hybrides Leistungsbündel, Kundenbindung, Digitalisierung, Prozesswissen, Differenzierung, Leistungsvergütung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Implikationen der Einführung eines Pay-per-Use-Modells (PPU) in bestehende Unternehmen, wobei der Fokus auf den veränderten Unternehmensstrukturen sowie den auftretenden Chancen und Risiken liegt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Studie?

Die Arbeit thematisiert die theoretische Fundierung von PPU-Modellen, deren empirische Untersuchung durch Experteninterviews sowie eine detaillierte Risiko- und Chancenbewertung für anbietende Unternehmen.

Was ist das primäre Ziel der Forschung?

Ziel ist es, einen Überblick über die Auswirkungen eines PPU-Modells zu geben und aufzuzeigen, wie Unternehmen die mit diesem Modell einhergehenden Risiken beherrschen können, um Wettbewerbsvorteile zu generieren.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es wurde eine qualitative empirische Studie durchgeführt, bei der sechs Experten aus verschiedenen Branchen mittels eines leitfadengestützten Experteninterviews befragt wurden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung, das methodische Vorgehen bei der Erhebung, die Präsentation der Ergebnisse hinsichtlich der Veränderungen bei Herstellern und Produkten sowie die Diskussion der Risiken und Chancen.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Pay-per-Use, Marktrisiko, Investitionsrisiko, Verfügbarkeitsrisiko, hybrides Leistungsbündel sowie die digitale Transformation von Geschäftsmodellen.

Welche Rolle spielt die IT-Anbindung bei PPU-Modellen?

Laut der Studie ist die IT-Anbindung der Produkte eine zwingende Grundvoraussetzung, da nur durch Echtzeitüberwachung via Sensoren der Status und der Output zur leistungsgerechten Abrechnung dokumentiert und Verfügbarkeit garantiert werden kann.

Warum ist die Exklusivität bei PPU-Modellen so wichtig?

Die Exklusivität schützt den Hersteller vor einem riskanten Mix aus Geschäftsmodellen beim Kunden, da bei einem sogenannten Modellmix die Gefahr besteht, dass das PPU-Produkt nur ineffizient für Auftragsspitzen genutzt wird, was den Erlös schmälert.

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Details

Titel
Implikationen der Einführung eines Pay-per-Use-Modells in ein bestehendes Unternehmen
Untertitel
Eine qualitativ empirische Analyse und Evaluation
Hochschule
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Note
1,0
Autor
Leo Siegle (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
50
Katalognummer
V514755
ISBN (eBook)
9783346108913
ISBN (Buch)
9783346108920
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Pay-per-Use Pay-per-Use-Modell Geschäftsmodell Geschäftsmodellentwicklukg Risiken Chancen Subscription-Modell Full-Service-Modell Performance-based Contracting Pay-per-X Pay-per-Kilometer Pay-per-Hours Pay-per-Page Pay-per-Unit Empirische Untersuchung Interview Interviewleitfaden
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Leo Siegle (Autor:in), 2018, Implikationen der Einführung eines Pay-per-Use-Modells in ein bestehendes Unternehmen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/514755
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Leseprobe aus  50  Seiten
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