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Anorexia nervosa bei weiblichen Jugendlichen

Titre: Anorexia nervosa bei weiblichen Jugendlichen

Dossier / Travail , 2018 , 15 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Lena Burmester (Auteur)

Travail Social
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Résumé Extrait Résumé des informations

Diese Hausarbeit befasst sich mit dem Thema "Anorexia nervosa bei weiblichen Jugendlichen", deren mögliche Ursachen und was dies für die Profession der Sozialen Arbeit bedeutet. Die wichtigsten Begriffe zum Thema werden kurz definiert, die wichtigsten Fakten zur Verbreitung und Häufigkeit der Erkrankung erläutert und es wird Bezug auf die historische Entwicklung genommen.

Es wird zudem auf die wichtigsten möglichen Entstehungsfaktoren, die soziokulturellen, biologischen und genetischen, persönlichen sowie familiären Faktoren, eingegangen. Der Krankheitsverlauf und entstehende Folgen werden in kurzem Umfang beleuchtet. Im Hauptteil werden die Meinungen unterschiedlicher Wissenschaftler dargestellt, mit dem Ziel die Fragestellung "Ist die Familiendynamik der Hauptfaktor bei der Entstehung von Anorexia nervosa bei weiblichen Jugendlichen?" im anschließenden Diskussionsteil zu beantworten, da in vielen Fällen die Familie die meiste Beachtung bei der Ursachenfindung bekommt und sie sich selbst häufig die Schuld gibt. Durch die Literaturrecherche und Gegenüberstellung verschiedener Wissenschaftler ist das abschließende Ergebnis dieser Hausarbeit, dass die Entstehung von Anorexia nervosa multifaktoriell ist.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Abstract

2. Einleitung

3. Begriffsannäherungen

3.1 Essstörung

3.2 Anorexia nervosa

4. Anorexia nervosa bei weiblichen Jugendlichen

4.1 Verbreitung und Häufigkeit von Anorexia nervosa bei weiblichen Jugendlichen

4.2 Historische Entwicklung von Anorexia nervosa bei weiblichen Jugendlichen

4.3 Entstehungsfaktoren von Anorexia nervosa bei weiblichen Jugendlichen

4.3.1 Soziokulturelle Faktoren

4.3.2 Biologische und genetische Faktoren

4.3.3 Persönliche Faktoren

4.3.4 Familiäre Faktoren

4.4 Krankheitsverlauf und Folgen von Anorexia nervosa bei weiblichen Jugendlichen

5. Die Rolle der Sozialen Arbeit in Bezug auf Anorexia nervosa bei weiblichen Jugendlichen

6. Diskussionsteil

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die komplexen Ursachen der Anorexia nervosa bei weiblichen Jugendlichen und beleuchtet die Rolle der Sozialen Arbeit im Umgang mit dieser Erkrankung. Dabei steht die zentrale Forschungsfrage im Mittelpunkt, ob die Familiendynamik als primärer Hauptfaktor für die Entstehung dieser Essstörung betrachtet werden kann.

  • Historische Entwicklung und medizinische Einordnung der Anorexia nervosa.
  • Analyse multifaktorieller Entstehungsfaktoren (soziokulturell, biologisch, persönlich, familiär).
  • Krankheitsverlauf, physische Folgen und psychische Auswirkungen auf Jugendliche.
  • Aufgaben und Handlungsmöglichkeiten der Sozialen Arbeit in Beratung und Prävention.

Auszug aus dem Buch

4.3.2 Biologische und genetische Faktoren

Die wissenschaftliche Bedeutung von biologischen und genetischen Faktoren in Bezug auf Anorexia nervosa sind umstritten. Es wurde jedoch durch Untersuchungen bei eineiigen und zweieiigen Zwillingen bewiesen, dass eineiige Zwillinge „sehr viel häufiger gleichartig (konkordant) hinsichtlich des Auftretens von Magersucht sind“ (Fichter, 2009, S.40). Ist ein eineiiger Zwilling an Anorexia nervosa erkrankt, steigt laut Fichter (2009) die Wahrscheinlichkeit um 60%, dass der andere Zwilling ebenfalls erkrankt ist oder noch erkranken wird. Bei zweieiigen Zwillingen dagegen sei das Risiko des anderen Zwillings auch zu erkranken nur bei 6-10%, also nicht bedeutend höher als bei normalen Geschwister. Anhand von Zwillingen lässt sich dies besonders gut untersuchen, da eineiige Zwillinge genau das gleiche Erbgut besitzen, bei zweieiigen Zwillingen ist die Übereinstimmung nicht ausgeprägter als bei normalen Geschwistern.

Forschungen haben außerdem ergeben, dass bei von Anorexia nervosa Betroffenen der Hirnstoffwechseln des Botenstoffes Serotonin verändert ist. Dies könnte ein Hinweis auf eine genetische Veranlagung als Ursache für die Erkrankung sein, jedoch ist eine Veränderung des Hirnstoffwechsels durch die reduzierte Nahrungszunahme nicht auszuschließen. Die „Monoaminhypothese von Essstörungen“ (Fichter, 2009, S.40) geht von einer stärkeren Gefährdung von Menschen aus an einer Essstörung zu erkranken, die eine Monoaminabnormität aufweisen. Zu den biogenen Monaminen gehören die Botenstoffe Serotonin, Noradrenalin und Dopamin. Menschen mit einer Monoaminabnormität weisen häufiger Persönlichkeitsmerkmale wie Perfektionismus auf, welche typisch für eine Anorexia nervosa sind.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Abstract: Bietet einen kompakten Überblick über die Themenstellung, die untersuchten Faktoren der Anorexia nervosa und das Ergebnis der multifaktoriellen Entstehungsursachen.

2. Einleitung: Führt in die Thematik ein, stellt die Forschungsfrage bezüglich der Familiendynamik vor und skizziert den Aufbau der Untersuchung.

3. Begriffsannäherungen: Definiert die zentralen Begriffe Essstörung und Anorexia nervosa unter Einbeziehung wissenschaftlicher Fachliteratur.

4. Anorexia nervosa bei weiblichen Jugendlichen: Analysiert die Verbreitung, die historische Entwicklung sowie die soziokulturellen, biologischen, persönlichen und familiären Entstehungsfaktoren und deren Folgen.

5. Die Rolle der Sozialen Arbeit in Bezug auf Anorexia nervosa bei weiblichen Jugendlichen: Erläutert die Arbeitsfelder der Sozialen Arbeit, insbesondere in der Prävention und der psychosozialen Beratung.

6. Diskussionsteil: Führt die Erkenntnisse zusammen und beantwortet die zentrale Fragestellung, indem die Multifaktorialität der Erkrankung hervorgehoben wird.

Schlüsselwörter

Anorexia nervosa, Magersucht, weibliche Jugendliche, Essstörung, Familiendynamik, Soziale Arbeit, Prävention, Entstehungsfaktoren, Körperbild, Pubertät, multifaktoriell, Psychologie, Adoleszenz, Gesundheitswissenschaften, Beratungsstellen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Anorexia nervosa bei weiblichen Jugendlichen, ihren Ursachen und der Relevanz dieser Thematik für die Profession der Sozialen Arbeit.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Arbeit behandelt die medizinischen und psychologischen Grundlagen, die historischen Hintergründe, verschiedene soziokulturelle sowie biologische Entstehungsfaktoren und die Unterstützungsmöglichkeiten durch soziale Dienste.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, das Verständnis für die Ursachen der Anorexia nervosa zu vertiefen und insbesondere zu klären, ob die Familiendynamik als alleiniger Hauptfaktor bei der Entstehung der Erkrankung gesehen werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine Literaturarbeit, die auf der Analyse und Gegenüberstellung der Meinungen verschiedener Wissenschaftler und Fachautoren basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden neben der Begriffsdefinition die Verbreitung, der Krankheitsverlauf, die physischen und psychischen Folgen sowie detailliert die verschiedenen Entstehungsfaktoren analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Anorexia nervosa, multifaktoriell, Familiendynamik, Soziale Arbeit, Jugendliche, Essstörung, Prävention und Beratung.

Welche Rolle spielt die Familie nach Auffassung der Autorin bei der Entstehung der Krankheit?

Die Autorin kommt zu dem Schluss, dass die Familie zwar eine Rolle spielen kann, die Familiendynamik jedoch nicht als alleiniger Hauptfaktor isoliert werden darf, da die Entstehung der Anorexia nervosa multifaktoriell ist.

Wie unterstützt die Soziale Arbeit konkret bei der Anorexia nervosa?

Die Soziale Arbeit agiert präventiv durch Aufklärung an Schulen und unterstützend durch psychosoziale Beratungsstellen, die sowohl den Erkrankten als auch ihren Angehörigen zur Seite stehen.

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Résumé des informations

Titre
Anorexia nervosa bei weiblichen Jugendlichen
Université
University of Applied Sciences and Medical University
Note
1,3
Auteur
Lena Burmester (Auteur)
Année de publication
2018
Pages
15
N° de catalogue
V514773
ISBN (ebook)
9783346107923
ISBN (Livre)
9783346107930
Langue
allemand
mots-clé
Magersucht Anorexia Nervosa Soziale Arbeit
Sécurité des produits
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Citation du texte
Lena Burmester (Auteur), 2018, Anorexia nervosa bei weiblichen Jugendlichen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/514773
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Extrait de  15  pages
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