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Expertenstandards in der Pflege für Menschen mit Demenz einführen

Mehr Lebensqualität durch Beziehungsgestaltung

Título: Expertenstandards in der Pflege für Menschen mit Demenz einführen

Trabajo Escrito , 2020 , 23 Páginas

Autor:in: Ana Rudolphi (Autor)

Ciencias de la enfermería - Demencia
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In dieser Arbeit wird zunächst auf die Entstehungsgeschichte, die rechtliche Bedeutung sowie die Entwicklung und Einführung pflegerischer Expertenstandards in Deutschland behandelt. Es folgt die Darstellung der wesentlichen Inhalte des Expertenstandards "Beziehungsgestaltung in der Pflege von Menschen mit Demenz", indem die Struktur des Standards gezeigt sowie die wesentliche Grundlage dieses pflegerischen Ansatzes der Personzentrierung von Tom Kitwood erläutert wird. Elemente zur Vorbereitung und Durchführung von Interventionen zur Beziehungsgestaltung und -förderung bilden den Abschluss. Anschließend wird der Frage nachgegangen, wie Prüfkriterien aussehen könnten, mit denen die Wirksamkeit von Interventionen zur Erreichung der Beziehungsgestaltung zu verifizieren sind. Es sollen Prüfkriterien formuliert werden, um ermitteln zu können, wie eine Intervention emotional wirkt beziehungsweise ob Beziehungsgestaltung überhaupt stattfindet.

In Deutschland beträgt die Zahl der Menschen mit Demenz aktuell rund 1,7 Millionen, von denen die meisten von der Alzheimer-Krankheit betroffen sind. Für die Pflege gehört Demenz zu den großen Herausforderungen. Die Zahlen machen deutlich, wie wichtig Forschung ist, um die Qualität der Pflege von Menschen mit Demenz zu verbessern. Das Deutsche Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP) hat das Thema Beziehungsgestaltung in einem neuen Expertenstandard in den Vordergrund gestellt. Die Bedürfnisse dieser Menschen nach einer sicheren Beziehung erfordern eine wichtige pflegerische Kompetenz, nämlich das Erkennen dieser Bedürfnisse und die Auswahl der passenden Interventionen. Dies ist der Kern des personzentrierten Ansatzes, also das Werkzeug zu erfolgreichem pflegerischem Handeln.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Methode

3 Entwicklung und Bedeutung pflegerischer Expertenstandards in Deutschland

3.1 Entstehungsgeschichte

3.2 Rechtliche Bedeutung und Auswirkung der Expertenstandards in der Praxis

3.3 Entwicklung, Einführung und Aktualisierung der DNQP-Expertenstandards

3.4 Veröffentlichte Expertenstandards des DNQP

4 Expertenstandard „Beziehungsgestaltung in der Pflege von Menschen mit Demenz“

4.1 Struktur des Expertenstandards

4.2 Person-zentrierter Ansatz von Tom Kitwood

4.3 Beziehungsgestaltung und -förderung von Menschen mit Demenz

5 Prüfkriterien für die Beziehungsgestaltung von Menschen mit Demenz

5.1 Prüfprozess bei der Intervention zur Beziehungsgestaltung

5.2 Interventionsbeispiel: Einsatz von Musik/Singen

5.3 Mögliche Beobachtungs- und Prüfkriterien

6 Diskussion

7 Fazit und Ausblick

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit setzt sich kritisch mit dem Expertenstandard „Beziehungsgestaltung in der Pflege von Menschen mit Demenz“ auseinander. Ziel ist es, trotz fehlender expliziter Evaluationsvorgaben im Standard, praktikable Prüfkriterien zu entwickeln, um die Wirksamkeit beziehungsfördernder Interventionen – fokussiert auf das Beispiel Musik/Singen – messbar bzw. beobachtbar zu machen.

  • Bedeutung und rechtliche Verbindlichkeit pflegerischer Expertenstandards
  • Grundlagen des person-zentrierten Ansatzes nach Tom Kitwood
  • Strategien zur Beziehungsgestaltung und -förderung in der Demenzpflege
  • Entwicklung von Beobachtungs- und Prüfkriterien für pflegerische Interventionen
  • Methodische Ansätze zur Evaluation subjektiven Erlebens in der Pflege

Auszug aus dem Buch

Mögliche Beobachtungs- und Prüfkriterien

Der Expertenstandard gibt eine Reihe von Literaturangaben im Rahmen seiner Literaturrecherche an, die wichtige Hinweise auf mögliche Beobachtungskriterien über Beziehungsgestaltung in der Pflege von Menschen mit Demenz darstellen. (vgl. DNQP 2019, S. 170 ff.) Da ich meinen Gedanken und Ideen, ohne fremde Einflüsse und nur auf eigene persönliche und berufliche Erfahrungen basierend, freien Lauf lassen wollte, habe ich diese bewusst außen vorgelassen. Im Folgenden werden mögliche Beobachtungskriterien dargestellt.

Verbale und nonverbale Kommunikation: Die Qualität der Gespräche bzw. der Kommunikation des Menschen mit Demenz wird vor, während und nach der Intervention beobachtet und dokumentiert. Dauer, Intensität, Häufigkeit sowie Art der Kommunikation sind wichtige Merkmale, die Auskunft über die Qualität der Kommunikation geben (Augenkontakt, zustimmende Blicke, Erröten, Blasswerden, Konzentration, wird das Gesprochene verstanden und gehört). Ist der Mensch noch persönlich orientiert, so dass er noch auf seinen Familiennamen oder/und Vornamen reagiert und sich direkt angesprochen fühlt, so ist dies eine wichtige Ressource bei der Beziehungsförderung und -gestaltung. Wird Sie oder Du bevorzugt? Dies kann Nähe oder Distanz bedeuten. Wird ein Unterschied gemacht bei der Ansprache oder werden alle Menschen mit Du oder Sie angesprochen?

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die steigende Prävalenz von Demenzerkrankungen in Deutschland und begründet die Notwendigkeit des neuen Expertenstandards zur Beziehungsgestaltung.

2 Methode: In diesem Kapitel wird das Vorgehen der Literaturrecherche und der eigenen empirischen Reflexion zur Entwicklung von Prüfkriterien dargelegt.

3 Entwicklung und Bedeutung pflegerischer Expertenstandards in Deutschland: Es wird der historische Kontext sowie die rechtliche Relevanz der Expertenstandards als Instrumente der Qualitätssicherung erläutert.

4 Expertenstandard „Beziehungsgestaltung in der Pflege von Menschen mit Demenz“: Dieser Teil beschreibt die Struktur des Standards und führt in den person-zentrierten Ansatz von Tom Kitwood ein.

5 Prüfkriterien für die Beziehungsgestaltung von Menschen mit Demenz: Hier werden eigene Konzepte für einen Prüfprozess und spezifische Beobachtungskriterien zur Verifizierung der Beziehungsqualität entwickelt.

6 Diskussion: Die Ergebnisse werden reflektiert und die Schwierigkeiten bei der objektiven Messbarkeit von zwischenmenschlichen Beziehungen im Demenzkontext kritisch erörtert.

7 Fazit und Ausblick: Die Arbeit schließt mit einer Würdigung des Expertenstandards und gibt Anregungen für die praktische Umsetzung sowie den Bedarf an weiterer wissenschaftlicher Forschung.

Schlüsselwörter

Expertenstandard, Beziehungsgestaltung, Demenz, Pflege, Lebensqualität, person-zentriert, Tom Kitwood, Prüfkriterien, Beobachtung, Interventionsbeispiel, Qualitätssicherung, Kommunikation, Biografiearbeit, Evaluation, Bindung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den DNQP-Expertenstandard zur Beziehungsgestaltung bei Menschen mit Demenz und entwickelt Ansätze zu dessen praktischer Evaluation.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themen umfassen die Qualitätssicherung in der Pflege, den person-zentrierten Ansatz nach Tom Kitwood sowie die praktische Beziehungsgestaltung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, Prüfkriterien zu entwerfen, die helfen, die Wirksamkeit von beziehungsfördernden Maßnahmen bei Menschen mit Demenz greifbar zu machen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wurde eine Literaturrecherche durchgeführt, ergänzt durch ein professionelles Brainstorming basierend auf der eigenen Berufserfahrung der Autorin.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen der Expertenstandards, die Analyse des spezifischen Demenz-Standards und die Erarbeitung eigener Prüfkriterien.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Expertenstandard, Beziehungsgestaltung, Demenz, person-zentrierte Pflege und Evaluation.

Warum ist der Expertenstandard für die Pflegepraxis rechtlich wichtig?

Expertenstandards gelten als vorweggenommene Sachverständigengutachten; ihre Missachtung kann haftungsrechtlich als Fahrlässigkeit ausgelegt werden.

Welche Rolle spielt die Musik im Kontext dieser Arbeit?

Musik dient als exemplarisches Interventionsbeispiel, um zu demonstrieren, wie beziehungsfördernde Maßnahmen konkret gestaltet und evaluiert werden können.

Warum ist die Evaluation von Beziehungsgestaltung so schwierig?

Beziehungen basieren auf subjektivem Erleben und Fühlen, was einer objektiven, standardisierten Messung entzogen ist und von der Interpretation des Beobachters abhängt.

Was ist der Kern des person-zentrierten Ansatzes nach Kitwood?

Der Kern liegt in der Wahrung der Einzigartigkeit der Person und der Befriedigung emotionaler Bedürfnisse wie Trost, Identität und soziale Verbundenheit.

Final del extracto de 23 páginas  - subir

Detalles

Título
Expertenstandards in der Pflege für Menschen mit Demenz einführen
Subtítulo
Mehr Lebensqualität durch Beziehungsgestaltung
Universidad
Alice Salomon University of Applied Sciences Berlin AS
Autor
Ana Rudolphi (Autor)
Año de publicación
2020
Páginas
23
No. de catálogo
V514786
ISBN (Ebook)
9783346104748
ISBN (Libro)
9783346104755
Idioma
Alemán
Etiqueta
Expertenstandard Demenz Beziehungsgestaltung
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Ana Rudolphi (Autor), 2020, Expertenstandards in der Pflege für Menschen mit Demenz einführen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/514786
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