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Hat das Bewerbungsfoto Einfluss auf die Personalauswahl? Wie physische Attraktivität auf Führungskräfte wirkt

Title: Hat das Bewerbungsfoto Einfluss auf die Personalauswahl? Wie physische Attraktivität auf Führungskräfte wirkt

Textbook , 2020 , 73 Pages

Autor:in: Katrin Gerleigner (Author)

Psychology - Industrial and organizational psychology
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Gesicht und Körper sind wichtige Merkmale, um die Attraktivität einer Person zu erfassen und objektiv zu messen. Schöne Menschen erhalten mehr Aufmerksamkeit und ihr Umfeld schreibt ihnen positive Eigenschaften zu.

Welche physischen Merkmale lassen eine Person als attraktiv erscheinen? Wie wirkt Attraktivität nach außen? Wie verläuft die Personalauswahl eines Unternehmens und welche Anforderungen müssen Bewerber erfüllen? Welche Auswahlverfahren gibt es?

Katrin Gerleigner analysiert, ob die physische Attraktivität einer Person einen bedeutenden Einfluss auf die Personalauswahl hat. Mit Hilfe einer Umfrage prüft sie die These, ob das Bewerbungsfoto die Entscheidung stärker beeinflusst als Leistungsmerkmale wie die Berufserfahrung. Ihr Buch richtet sich an Führungskräfte und Personalmanager.

Aus dem Inhalt:
- Halo-Effekt;
- Bewerbungsverfahren;
- Neidfaktor;
- Attractiveness Stereotype;
- Attractiveness Attention Boost

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Physische Attraktivität

2.1 Definition

2.2 Merkmale

2.2.1 Gesicht

2.2.2 Körper

2.3 Wirkmechanismen

2.3.1 Attractiveness Consensus

2.3.2 Attractiveness Stereotype

2.3.3 Attractiveness Attention Boost

2.3.4 Attractiveness Glamour Effect

2.3.5 Attractiveness Treatment Advantage

2.3.6 Moderation der Wirkung physischer Attraktivität

3 Personalauswahl

3.1 Auswahlverfahren

3.1.1 Biografieorientierter Ansatz

3.1.2 Eigenschaftsorientierter Ansatz

3.1.3 Simulationsorientierter Ansatz

3.2 Auswahlentscheidung

4 Physische Attraktivität als Einflussfaktor auf die Personalauswahl

5 Methodisches Vorgehen

5.1 Hypothesen und Fragestellungen

5.2 Untersuchungsdesign

5.3 Datenerhebung

5.3.1 Fragebogenkonstruktion

5.3.2 Befragungsablauf und Teilnehmerrekrutierung

5.3.3 Datenauswertung

5.4 Stichprobe

5.4.1 Stichprobenbeschreibung

6 Ergebnisse

6.1 Deskriptive Statistik

6.2 Hypothesenprüfende Statistik

6.3 Weitere Ergebnisse

7 Diskussion

7.1 Kritische Auseinandersetzung der Ergebnisse

7.2 Datenerhebung und Gütekriterien

8 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, ob die physische Attraktivität eines Bewerbers in Deutschland einen signifikanten Einfluss auf die Personalauswahl und Einstellungsentscheidung von Führungskräften und Personalern hat, insbesondere im Vergleich zu klassischen Leistungsmerkmalen wie Noten und Berufserfahrung.

  • Einfluss physischer Attraktivität auf Personalentscheidungen
  • Wirkmechanismen der Attraktivitätswahrnehmung (z.B. Halo-Effekt)
  • Analyse von Personalauswahlverfahren und deren Anfälligkeit für Beurteilungsfehler
  • Empirische Untersuchung mittels Vignettenanalyse
  • Vergleich der Gewichtung von Attraktivität versus Leistungsdaten

Auszug aus dem Buch

2.3.1 Attractiveness Consensus

Wird das Sprichwort, Schönheit liegt im Auge des Betrachters wortwörtlich genommen, so könnte man davon ausgehen, dass Attraktivität eine subjektive Wahrnehmung und Einschätzung einer Person ist. Diese wäre abhängig von ihren Vorlieben sowie dem Geschmack des Einzelnen. In der Literatur können Belege gefunden werden, dass Schönheit nicht subjektiv ist, sondern objektiv gemessen werden kann. Der Attractiveness Consensus ist die Basis für alle weiteren Wirkmechanismen der physischen Attraktivität und erklärt, dass die Attraktivität auf die Zuschreibung verschiedener Merkmale zu einer Person zurückzuführen ist (Rosar et al., 2014, S. 187-188). Rosar et al. bezeichnet den Attractiveness Consensus treffend als: „Schönheit wirkt, weil wir alle Schönheit erkennen“ (2014, S. 188). Es gibt verschiedene Verfahren, um die physische Attraktivität zu messen, die am häufigsten verwendeten sind das Rating- oder Rangordnungsverfahren sowie der Paarvergleich. Um die Rating- und Rangordnungsverfahren miteinander zu beurteilen, wurden in der Studie von Hassebrauck (1993, S. 31) Probanden Fotografien vorgelegt, welche sie nach ihrem Aussehen und anschließend auf ihre Attraktivität über eine 9-stufige Likert-Skala einstufen sollten. Zum Abschluss der Studie mussten die Probanden die Portraits in eine Rangordnung bringen. Durch diese Studie konnten die Mittelwerte des Ratings- sowie der Rangordnung ermittelt und miteinander verglichen werden. Dieses Verfahren wird auch die truth-by-consensus Methode genannt. Die Ergebnisse zeigen, dass es in der Urteilsbewertung der Attraktivität einer Person große Übereinstimmungen bei den unterschiedlichen Betrachtern gibt. Die Abweichungen sind marginal und lassen sich auf geringe Geschmacksunterschiede zurückführen (Hassebrauck, 1993, S. 31-38). Somit lässt sich die physische Attraktivität durch verschiedene Erhebungsmethoden erfassen und kann als ein askriptives Merkmal angesehen werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Arbeit führt in die Bedeutung der physischen Attraktivität für den ersten Eindruck ein und stellt die Forschungsfrage zur Relevanz dieses Merkmals bei der Personalauswahl in Deutschland.

2 Physische Attraktivität: Dieses Kapitel definiert physische Attraktivität, beschreibt zentrale Merkmale (Gesicht und Körper) und erläutert diverse Wirkmechanismen, die den Einfluss von Attraktivität auf soziale Interaktionen und beruflichen Erfolg erklären.

3 Personalauswahl: Es werden verschiedene Personalauswahlverfahren, wie der biografie-, eigenschafts- und simulationsorientierte Ansatz, sowie die Kriterien für eine fundierte Auswahlentscheidung dargestellt.

4 Physische Attraktivität als Einflussfaktor auf die Personalauswahl: Dieses Kapitel verknüpft die theoretischen Erkenntnisse zur Attraktivität mit dem Kontext der Personalauswahl und diskutiert den aktuellen Forschungsstand dazu.

5 Methodisches Vorgehen: Hier werden die Hypothesen, das Untersuchungsdesign der Vignettenanalyse, die Datenerhebung via Online-Fragebogen sowie die Stichprobe der Studie beschrieben.

6 Ergebnisse: Die deskriptive und hypothesenprüfende Statistik präsentiert die Befunde der Studie hinsichtlich des Einflusses von Attraktivität und Leistungsmerkmalen auf die Einstellungsentscheidung.

7 Diskussion: Die Ergebnisse werden kritisch hinterfragt, die Validität der Datenerhebung evaluiert und die gewonnenen Erkenntnisse in den theoretischen Rahmen eingeordnet.

8 Fazit: Das Fazit fasst die Bestätigung des Attraktivitätseinflusses zusammen und diskutiert Implikationen für die Praxis, insbesondere im Hinblick auf anonyme Bewerbungsverfahren.

Schlüsselwörter

Physische Attraktivität, Personalauswahl, Halo-Effekt, Bewerbungsfoto, Einstellungsentscheidung, Attractiveness Consensus, Attractiveness Stereotype, Vignettenanalyse, Leistungsmerkmale, Berufserfahrung, Anforderungsanalyse, Personalmanagement, Eifersuchtseffekt, Beauty Penalty, Beauty Is Beastly Effect.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht den Einfluss der physischen Attraktivität von Bewerbern auf die Entscheidungsprozesse in der Personalauswahl in Deutschland.

Was sind die zentralen Themenfelder der Studie?

Zentrale Themen sind die Theorie der physischen Attraktivität, verschiedene Wirkmechanismen (wie der Halo-Effekt) sowie die Methoden und Prozesse der professionellen Personalauswahl.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Das Ziel ist es, empirisch zu prüfen, ob attraktive Bewerber signifikant bessere Einstellungschancen haben als weniger attraktive Bewerber, selbst wenn objektive Leistungsmerkmale vorliegen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Autorin verwendet eine Vignettenanalyse (auch faktorieller Survey genannt), um in einem Online-Experiment die Beurteilung von simulierten Bewerbungsprofilen zu untersuchen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Aufarbeitung der Attraktivitätsforschung, eine Analyse der gängigen Auswahlverfahren sowie die methodische Umsetzung und Auswertung der eigenen empirischen Datenerhebung.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie physische Attraktivität, Personalauswahl, Halo-Effekt, Vignettenanalyse und Einstellungsentscheidung geprägt.

Welche Rolle spielt das Geschlecht bei den Ergebnissen?

Die Untersuchung prüfte unter anderem, ob weibliche Entscheider attraktive Bewerberinnen stärker ablehnen (Neidfaktor), konnte diesen Effekt jedoch nicht statistisch signifikant bestätigen.

Warum wird die Vignettenanalyse als Methode genutzt?

Diese Methode erlaubt es, in einem experimentellen Design Merkmale wie Attraktivität systematisch zu variieren und so den Einfluss auf die Personalentscheidung unter kontrollierten Bedingungen isoliert zu betrachten.

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Details

Title
Hat das Bewerbungsfoto Einfluss auf die Personalauswahl? Wie physische Attraktivität auf Führungskräfte wirkt
Author
Katrin Gerleigner (Author)
Publication Year
2020
Pages
73
Catalog Number
V514840
ISBN (eBook)
9783964871978
ISBN (Book)
9783964871985
Language
German
Tags
physische Attraktivität Attraktivität Halo-Effekt Bewerbungsverfahren Neidfaktor Attractiveness Stereotype Attractiveness Attention Boost
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Katrin Gerleigner (Author), 2020, Hat das Bewerbungsfoto Einfluss auf die Personalauswahl? Wie physische Attraktivität auf Führungskräfte wirkt, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/514840
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