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Präventive Maßnahmen gegen kardiovaskuläre Erkrankungen. Wie wirksam ist eine mediterrane Ernährung?

Titre: Präventive Maßnahmen gegen kardiovaskuläre Erkrankungen. Wie wirksam ist eine mediterrane Ernährung?

Texte Universitaire , 2018 , 69 Pages , Note: 2,3

Autor:in: Johannes Wiegand (Auteur)

Santé - Sciences de l'alimentation
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Résumé Extrait Résumé des informations

Im Rahmen der vorliegenden Arbeit soll ermittelt werden, welche Auswirkung eine mediterrane Ernährungsweise auf kardiovaskuläre Krankheiten hat. Zur Lösung der Studienfrage wird ein systematisches Review, eine quantitative und eine qualitative Studie herangezogen. Die Studien werden auf ihre Qualität hin mit Hilfe von geeigneten Bewertungsbögen beurteilt. Zu allen von anderen Quellen verwendeten Informationen sind Literaturhinweise vorhanden.

Laut der World Health Organisation (WHO) sind kardiovaskuläre Erkrankungen (CVD) mit 17,5 Millionen der jährlich 56 Millionen Todesfällen, die häufigste Todesursache weltweit. Somit stirbt fast jeder dritte Mensch an einer kardiovaskulären Krankheit. Alleine in Deutschland belaufen sich die Krankheitskosten für Herz-Kreislauf-Erkrankungen auf etwa 47 Milliarden Euro jährlich. So sind kardiovaskuläre Erkrankungen die größte Belastung für das deutsche Gesundheitswesen.

Nach der kurzen Einführung in das Thema vorliegende Arbeit beschäftigt sich zunächst mit dem systematischen Review "Effects of the Mediterranean Diet on Cardiovascular Outcomes—A Systematic Review and Meta-Analysis" von Hillis et al. (2016), welches bezüglich des Inhaltes und der Ergebnisse dargestellt wird und mithilfe der AMSTAR- Bewertung auf Qualitätsmerkmale untersucht wird. Im zweiten Teil der Arbeit wird die Primärstudie ,"Primary Prevention of Cardiovascular Disease with a Medi-terranean Diet‘" von Aros et al. (2013) vorgestellt und verschiedenen Bewertungskriterien aus Checklisten unterzogen. Schließlich wird die qualitative Studie "Barriers to adopting a Mediterranean diet in Northern European adults at high risk of developing cardiovascular disease" von Appleton et al. aus dem Jahr 2017 inhaltlich dargestellt, anhand passender Instrumente bewertet und die Ergebnisse vorgestellt.

Zuletzt erfolgt eine Diskussion über die Konsequenzen der gewonnenen Erkenntnisse durch die drei Studien bezüglich der Bevölkerung und des Gesundheitswesens.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Hinführung zum Thema

1.2 Begriffserklärung

2 Systematische Übersichtsarbeit

2.1 Inhaltlicher Überblick

2.2 Ergebnisse

2.3 Methodische Qualität

3 Primäre Studie

3.1 Systematische Literaturrecherche

3.2 Begründung für identifizierte Studie

3.3 Allgemeine Information

3.4 Charakteristika

3.5 Ergebnisse

3.6 Methodische Qualität

3.7 Diskussion

4 Qualitative Studie

4.1 Inhaltsangabe

4.2 Analyse

4.3 Diskussion der qualitativen Arbeit

5 Diskussion

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die präventive Wirksamkeit einer mediterranen Ernährungsweise in Bezug auf das Risiko kardiovaskulärer Erkrankungen. Dabei wird analysiert, welchen Einfluss diese Ernährungsform auf gesundheitliche Parameter hat und welche Barrieren einer Ernährungsumstellung in nicht-mediterranen Populationen entgegenstehen.

  • Analyse des Einflusses der mediterranen Diät auf kardiovaskuläre Hauptereignisse.
  • Bewertung der methodischen Qualität aktueller wissenschaftlicher Übersichtsarbeiten und Primärstudien.
  • Untersuchung psychosozialer und praktischer Barrieren bei der Ernährungsumstellung.
  • Diskussion der Bedeutung gesundheitsfördernder Maßnahmen durch Krankenkassen und staatliche Institutionen.

Auszug aus dem Buch

1.1 Hinführung zum Thema

Laut der World Health Organisation (WHO) sind kardiovaskuläre Erkrankungen (CVD) mit 17,5 Millionen der jährlich 56 Millionen Todesfällen, die häufigste Todesursache weltweit. Somit stirbt fast jeder dritte Mensch an einer kardiovaskulären Krankheit (Busch et al. 2017: 151). Alleine in Deutschland belaufen sich die Krankheitskosten für Herz-Kreislauf-Erkrankungen auf etwa 47 Milliarden Euro jährlich (Statistisches Bundesamt 2017). So sind kardiovaskuläre Erkrankungen die größte Belastung für das deutsche Gesundheitswesen.

Wesentliche Risikofaktoren, wie zum Beispiel Adipositas, Diabetes oder Hypertonie, die zur Entstehung von kardiovaskulären Erkrankungen beitragen, können jedoch vermieden werden. Diese können durch Verhaltensweisen, wie sportliche Aktivität, einem geringen Konsum von Alkohol, dem Verzicht auf Rauchen und dem Verzehr von gesunder Nahrung, vorgebeugt werden (Busch et al. 2017: 151).

Die AutorInnen möchten ihren Fokus auf die gesunde Ernährung, als einen der präventiven Hauptfaktoren, legen und deren Wirkung auf kardiovaskuläre Erkrankungen ausmachen. Laut den Leitlinien für die Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen (2016) gehören folgende zehn Bestandteile zu einer gesunden Ernährung: 1) wenig gesättigte (<10%) und dafür mehr ungesättigte Fettsäuren, 2) möglichst wenig Transfettsäuren (<1% der Gesamtenergieaufnahme), 3) wenig Salz (<5%), 4) ausreichend Ballaststoffe (30-45g), 5) viele Früchte (200g), 6) viel Obst (200g), 7) moderater Fischkonsum (1-2 mal wöchentlich), 8) Nüsse (30g), 9) möglichst wenig Alkohol, 10) wenig Zucker. Durch Einhaltung von acht der zehn Ernährungsregeln könnte die Anzahl an kardiovaskulär bedingten Todesfällen halbiert werden und das Erkrankungsrisiko erheblich gesenkt werden.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Es wird die globale Belastung durch kardiovaskuläre Erkrankungen sowie die Bedeutung gesunder Ernährung als präventiver Faktor dargestellt und die zentrale Forschungsfrage formuliert.

Systematische Übersichtsarbeit: Dieser Abschnitt analysiert ein Review zu Effekten der mediterranen Ernährung auf kardiovaskuläre Ereignisse und bewertet dessen methodische Qualität.

Primäre Studie: Hier erfolgt eine detaillierte Auswertung einer randomisierten, kontrollierten Studie bezüglich ihrer Charakteristika, Ergebnisse und methodischen Bias-Risiken.

Qualitative Studie: Dieses Kapitel betrachtet Barrieren bei der Ernährungsumstellung bei Personen mit hohem Risiko durch die Analyse von Fokusgruppengesprächen.

Diskussion: Es erfolgt eine Zusammenführung der gewonnenen Erkenntnisse und eine kritische Auseinandersetzung mit der Bedeutung für die öffentliche Gesundheitsförderung.

Schlüsselwörter

Kardiovaskuläre Erkrankungen, Mediterrane Ernährung, Prävention, Herz-Kreislauf-Risiko, Ernährungsverhalten, Meta-Analyse, Gesundheitsförderung, Ernährungsumstellung, Patientenaufklärung, Primärprävention, Sekundärprävention, Fettreduzierte Ernährung, Lebensqualität, Risikofaktoren, Evidenzbasierte Medizin.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Wirksamkeit einer mediterranen Ernährungsweise bei der Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die wissenschaftliche Evidenz für präventive Ernährungseffekte, die methodische Analyse von klinischen Studien und die Identifikation von Barrieren, die eine Ernährungsumstellung in der Bevölkerung erschweren.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, die präventive Wirksamkeit der mediterranen Ernährungsweise auf die Vorbeugung kardiovaskulärer Erkrankungen bei Erwachsenen über 40 Jahren zu bestimmen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine systematische Analyse von vorhandenen Reviews und Primärstudien sowie die qualitative Bewertung von Fokusgruppenergebnissen angewandt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden ein systematischer Review, eine Primärstudie (RCT) sowie eine qualitative Studie detailliert dargestellt und kritisch bewertet.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kardiovaskuläre Erkrankungen, mediterrane Ernährung, Prävention, Ernährungsumstellung und Gesundheitsförderung sind die prägenden Begriffe.

Wie unterscheidet sich die Interventionsgruppe der Primärstudie?

Die Interventionsgruppe wurde in zwei Untergruppen unterteilt: eine erhielt zusätzliches Olivenöl, die andere eine tägliche Portion Nüsse.

Was sind die Haupthindernisse bei der Ernährungsumstellung laut der qualitativen Studie?

Zu den Haupthindernissen zählen hohe Kosten, zeitaufwändige Zubereitung, mangelndes Wissen und eine im Alltag dominante Verfügbarkeit von Fast-Food.

Wird die Gesamtmortalität durch die mediterrane Ernährung in der Primärstudie signifikant gesenkt?

Nein, die Primärstudie zeigt keinen signifikanten Effekt der mediterranen Ernährungsweise auf die Gesamtmortalität.

Welcher Forschungsbedarf wird für die Zukunft abgeleitet?

Es besteht Forschungsbedarf insbesondere für jüngere Altersgruppen sowie zur Untersuchung sozioökonomischer Einflussfaktoren auf die Ernährungsweise.

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Résumé des informations

Titre
Präventive Maßnahmen gegen kardiovaskuläre Erkrankungen. Wie wirksam ist eine mediterrane Ernährung?
Université
University of Applied Sciences Fulda  (University of Applied Sciences)
Cours
Evidenzbasierung in der Prävention und Gesundheitsförderung
Note
2,3
Auteur
Johannes Wiegand (Auteur)
Année de publication
2018
Pages
69
N° de catalogue
V514977
ISBN (ebook)
9783346117090
ISBN (Livre)
9783346117106
Langue
allemand
mots-clé
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Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Johannes Wiegand (Auteur), 2018, Präventive Maßnahmen gegen kardiovaskuläre Erkrankungen. Wie wirksam ist eine mediterrane Ernährung?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/514977
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