Der Straßburger Alexander-Roman im Kontext der (früh)höfischen Epik

Mittelhochdeutscher Alexanderroman, Candacis Episode, höfische Epik


Hausarbeit, 2015

17 Seiten, Note: 1,0

Anonym


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Literaturhistorischer Entstehungskontext

3. Relevante Merkmale der höfischen Epik

4. Die Candacis Episode
4.1. Der Palast von Candacis als höfischer Raum
4.2. Alexander und Candacis

5. Stellenwert der Candacis Episode und Forschungstendenzen

6. Fazit

7. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Alexander der Große - heldenhafter Feldherr, heilsgeschichtlicher Heide oder tugendhafter Ritter? Die mittelalterliche Rezeption des antiken Königs von Makedonien gibt der mediävistischen Forschung bis heute eine Vielzahl an Rätseln auf. Obwohl es zahlreiche Fassungen des mittelalterlichen Alexanderromans gibt, deren Deutungsperspektiven vielfältige Interpretationsmöglichkeiten bietet, befasst sich diese Hausarbeit mit einer ganz konkreten Fassung der Geschichte: Der Straßburger Alexander, dessen Entstehungszeit um 1170 datiert wird, setzt einen Roman fort, welcher zwanzig Jahre zuvor von einem Kleriker namens Lambrecht verfasst wurde (Vorauer Alexander).1 Obwohl der Bearbeiter des Romans und der genau Entstehungsort unbekannt ist, lässt sich anhand der Textgestalt aussagen, dass der Verfasser geistlich gebildet war und sein Dialekt eine moselfränkisch oder rheinfränkisch Sprache zeigt. Ebenso intransparent ist die Frage nach dem Auftraggeber des Romans, da es (typisch für mittelalterliche Schrifterzeugnisse) keinerlei Nennungen dahingehend gibt. Man kann daher nicht in Erfahrung bringen, ob es sich bei der Straßburger Alexander-Fassung um eine Auftragsdichtung eines weltlichen Herren handelt oder ob sie dem geistlichen Bereich entstammt. Stilistisch gesehen, wurden im Verlauf der Bearbeitung des Vorauer Alexanderromans einige signifikante Verbesserungen vorgenommen: Die Reime und Verse wurden ausgebessert, der Gesamtstil geglättet und der Wortschatz modernisiert und durch eine Vielzahl von französischen Lehnwörtern angereichert. Inhaltlich wurde der Plot des Romans bis zum Tod Alexanders fortgesetzt. Die Fortsetzung des Romans wurde allerdings nicht wie im Vorauer Alexander nach einer französischen Vorlage geschrieben. Sie basiert auf lateinischen Vorlagen. Trotzdem zeigen sich in dieser Fassung paradoxer Weise einige ausgesprochen moderne Züge innerhalb des Romans, welche in einem eigenartigen Kontrast zur geistlichen Deutungsperspektive der Alexander-Figur im Gesamtromans stehen. Doch wie äußern sich diese moderne Züge? Kann man den Roman auf Grund dieser Inhalte bereits zur (früh)höfischen Epik zählen oder muss man ihn als eine Heilsgeschichte mit modernen Ansätzen deuten? Wenn die vermutliche Entstehungszeit des Straßburger Alexanders stimmt, verdeutlicht die stark fortgeschrittene literarische Technik in jedem Fall eine der Besonderheiten dieser Roman-Fassung und kann als eines der modernsten Literaturwerke seiner Zeit angesehen werden. Möglicherweise trug der Straßburger Alexander damit sogar entscheidend zur Ausbildung des höfischen Literaturstils im deutschen Raum bei. Durch die Problematik der spärlichen Überlieferungen lässt sich dies allerdings nicht belegen.2 Der Frage, ob man die Alexander-Fassung auf Grund seiner modernen Elemente der höfischen Epik oder zumindest als eine Vorstufe in Form eines Mischtypus angesehen kann und welche Besonderheiten der Straßburger Roman in Bezug auf „höfische“ Literaturmerkmale aufweist, wird in dieser Hausarbeit anhand der Candacis-Episode in Alexanders Orientfahrt nachgegangen, da sie ein besonders hohes Potenzial für „höfische“ Literaturmerkmale aufweist. Auf die Einleitung folgt zunächst eine komprimierte Darstellung des Entstehungskontextes der Straßburger Alexander-Fassung. Anschließend werden typische Merkmale von „höfischen“ Literaturformen angeführt, die für den Straßburger Alexander und insbesondere für die Candacis-Episode relevant sind. Daraufhin folgt eine systematischen Analyse der für die Fragestellung relevanten Stellen innerhalb der Candacis-Episode, wobei untersucht wird, welche inhaltlichen Darstellungen typisch „höfisch“ sind und wie sich diese äußern. Diese Analyse wird untergliedert, indem zunächst die Darstellung des Palastes der Königin Candacis, also die räumliche Instanz, welche in dieser Episode dominiert, untersucht wird. Darauf folgt eine Analyse der Interaktionen zwischen Alexander und Candacis. Einzelne Stellen aus anderen Teilen des Romans werden nur in der anschließend folgenden Analyse des Stellenwertes der Candacis-Episode im Kontext des Gesamtromans miteinbezogen, wobei außerdem einige Forschungstendenzen dargestellt werden, welche unterschiedliche Standpunkte zu der Gesamtthematik vertreten. Zuletzt wird die Hausarbeit unter Berücksichtigung der eigenen Untersuchungen und dem Einbezug der Forschungstendenzen in Form eines Fazits abgeschlossen.

2. Literaturhistorischer Entstehungskontext

Der Straßburger Alexander entstand wahrscheinlich genau um die Zeit, in der die Rezeption der französischen Literatur „interessant“ für den Adel im deutschen Raum wurde. Diese spiegelten allerdings ein utopisches Bild des höfischen Adels wider und entsprachen keinesfalls mittelalterlicher Realität. Obwohl scharfe Grenzziehungen in der historischen Literaturwissenschaft durch die ungenauen Datierungen nahezu unmöglich sind, ergab sich um diese Zeit ein deutlich sichtbares Interesse des deutschen Hofpublikums an höfisch-weltlichen Literaturformen. Präzise Grenzziehungen um diese Zeit würden allerdings keinen sinnigen Bestand haben, da auch Klöster und Kirchen aktiv in der Produktion von Literatur geblieben sind. Es gibt daher für Literaturhistoriker keinen Einschnitt von geistlichen Literaturformen um 1170 auch wenn der Übergang vom 12. ins 13. Jahrhundert von Historikern gerne als Epochengrenze ausgemacht wird. Fakt ist jedoch, dass um diese Zeit hunderte Lehnwörter und Lehnbedeutungen in den deutschen Sprachraum integriert wurden. Um die vermutete Entstehungszeit des Straßburger Alexanderromans entsteht z.B. auch der donauländische Minnesang, der dem höfischen Rezipientenkreis als Quelle der literarischen Unterhaltung diente.3 Nach der Frühphase des erstmaligen Auftretens, prägten sich höfische Literaturformen relativ schnell und zahlreich aus. Um 1185 wurde durch die Lyrik Friedrichs von Hausen und „Eneit“ von Heinrich von Veldeke die eigentliche Blütezeit der höfischen Dichtung eingeleitet. Der Straßburger Alexander steht also im Kontext von neu entstehenden Literaturformen und fortgeführter geistlicher Literaturproduktion. Jener Entstehungskontext könnte erste Erklärungsansätze für die besondere Mischung der Straßburger Alexander-Fassung von höfisch-weltlichen Elementen einerseits und geistlicher Heilsgeschichte andererseits bieten.4

3. Relevante Merkmale der höfischen Epik

Um die Handhabung von höfischen Elemente im Straßburger Alexanders untersuchen zu können, bedarf es zunächst gewisser Kategorien, die bezeichnend für das „Höfische“ in entsprechenden Literaturformen sind. Im Folgenden werden einige Merkmale gelistet, welche sich für die Candacis- Episode des Straßburger Alexander als relevant erweisen können. Das Programmwort „höfisch“ spiegelt sich in entsprechender Literatur als das am meisten erstrebenswerte Gesellschaftsideal wider. Der Bedeutungsumfang erstreckt sich über zahlreiche Merkmale, die von sichtbarer Natur sein konnten: Der optischen Glanz, der körperliche Schönheit und Vollkommenheit, dem Reichtum oder einer gelungenen Erziehung, welche eine feines Benehmen sicherstellt. Das Gesellschaftsideal zeigt sich allerdings auch in metaphysischen Sphären, wie in dem gesellschaftlichen Ansehen mit einer edelmütigen Gesinnung, in einer vornehme Abstammung, in der Beachtung von ritterlichen Tugenden und in charakterlicher Frömmigkeit. Das Wort wurde als Adjektiv für eine Vielzahl an Idealisierungen verwendet und bot viel Potenzial für Komposita.5 Das Literaturmerkmal der „höfischen“ Liebe oder Minne ist, auch wenn eine eindeutige Definition bedingt durch die Forschungslage relativ problematisch zu erschließen ist, in jedem Fall separat von romantischer Liebe zu betrachten, da ihr eine Mischung aus Ritter bzw. Hofmann mit entsprechenden Tugenden und ein Liebhaber mit feinen Sitten zu Grunde liegt. Der höfischen Liebe als treibende Kraft, wird in in entsprechender Literatur alles Andere unterordnet.6 Oftmals vollzieht sie sich heimlich und somit ungesetzlich. Der Mann bzw. Held ordnet sich den Wünschen und Bedürfnissen der von ihm begehrten Frau unter. Außerdem bemüht er sich zumeist (gemessen an höfischen Idealen) besser und vollkommener zu sein als alle anderen Männer, um sich der Frau gegenüber als würdiger zu erweisen.7 Die höfische Dame verfügt in entsprechender Literatur oftmals über kreative Fertigkeiten wie Nähen, Spinnen, Weben und Stricken und die Ergebnisse von künstlerischer Gestaltung werden oftmals erwähnt. Solche handwerkliche Tätigkeiten werden in der Literatur auch von hoch angesehenen Damen als ehrenwerte Tätigkeiten angesehen.8 Die höfische Dame gilt in der Literatur als Inbegriff der Schönheit und moralischer Vollkommenheit und hat damit in der Literatur oftmals die Funktion, die von ihr repräsentierten Werte an den Mann zu vermitteln.9 den Edle Haltung und entsprechendes Verhalten geht dabei mit der „höfischen"zuht bzw. der Disciplina einher. Diese bezeichnet sowohl die höfische Schulbildung einer adeligen Figur, kann sich aber auch die sittliche Entwicklung des Helden in einem Gesamtprozess beziehen. Höflichkeit, Selbstbeherrschung und gutes Betragen wird in der Literatur häufig als Resultat dieser zuht angesehen, welche die innere Welt einer adeligen Person harmonisiert und sie stimmig macht. Dadurch kommt dann das anmutige und elegante Verhalten zur Ausdruck.10 Die Zurschaustellung und ausführliche Umschreibung von Reichtümern und wertvollem Besitz ist ebenfalls ein wichtiger Faktor der höfischen Kultur. Neben dem bereits erwähnten äußeren Glanz, welcher hauptsächlich auf die Bekleidung der Person zielt, werden prunkvolle und elegante Räume, Gebäude und Gegenstände in der höfischen Literatur stark hervorgehoben bzw. betont. Die zumeist sehr ausführliche Beschreibung von Besitztümern und Reichtümern zeigt die enorme Wichtigkeit von materiellen Gütern. Dies kann sich auch in Form von Geschenken widerspiegeln. Je prunkvoller und wertvoller ein Geschenk ist, desto mehr Macht und Reichtum offenbart der Schenkende den Beschenkten. Die Schenkung geht dabei oftmals zu großen Anteilen vom Gastgeber aus. Wertvolle Geschenke entsprechen außerdem der höfischen Tugend der Freigebigkeit, welche in der Literatur ebenfalls idealisiert wird.11 Das höfische Künstlertum, bei dem die ausführliche Umschreibung von Festen mit Musik, Tanz und dem Spielen von Saiteninstrumenten im Mittelpunkt der romanhaften Schilderung steht, ist ebenfalls ein Merkmal von höfischen Literaturformen.12

4. Die Candacis Episode

In der Orientfahrt des Alexander-Romans und damit auch in der Candacis Episode erzählt der unbekannte Autor, mit Ausnahme einiger eigener Kommentare zur Publikumspflege, in Briefform aus der Sicht von Alexander selbst über eine bisher unbekannte Welt. Der Orient beflügelt seit seit Beginn der romanhaften Überlieferung in der Antike die Einbildungskraft mittelalterlicher Autoren. Der Orient wurde im Mittelalter durch außergewöhnliche Merkmale in der Literatur ausgestatte. Die seltsame Flora und Fauna, fremdartige Völkerschaften und schier unermesslicher Reichtum dominierte dieses Bild. Die betreffenden Passagen im Straßburger Alexander weisen dabei signifikante Veränderungen und Erweiterungen gegenüber der genutzten lateinischen Vorlage auf, was ein starkes Indiz für das Bestreben des Autors, die Geschichte für einen höfischen Rezipientenkreis des Feudaladels interessant zu gestalten.13 Dafür spricht außerdem, dass sich viele der bereits erwähnten höfische Literaturmerkmale als erstes in der Straßburger Alexander-Fassung belegen lassen.14 Der Frage nach der konkreten Darstellung von höfischen Merkmalen wird nun anhand der Candacis Episode des Straßburger Alexander (V. 5511-6461) untersucht.15

4.1. Der Palast von Candacis als höfischer Raum

Zu Beginn der Candacis-Episode nähert sich Alexander der Stadt Meroves, in der der Palast von Candacis steht und lässt seine Zelte dort aufstellen. Gleich darauf macht er seine Anwesenheit kenntlich, indem er der Königin seinen dienist mit allen trüwen (V. 5530) entbot und sandte ihr ein bilide wol gemalet nah Amon minen gote (V. 5532 und 5533) als wertvolles Geschenk. Die Königin zeigt sich durch ihre Antwort sehr „höfisch", indem sie ihm einerseits durch die Schenkung an Alexander von vz'Z herliche gaben (V. 5535) ihren Reichtum und ihre Macht demonstriert. In der von ihrem Boten übermittelten Nachricht lässt sie außerdem nach seiner militärischen Macht fragen:

„unde hiez mir fragen,

ob ih were alsein andir man

und mit were undertan

di werll alle biz al da" (V. 5536- 5539).

Er bejaht ihre Frage und beginnt mit einer umfangreichen Aufzählung der Geschenke, welche ihm Candacis zugekommen lassen hat: Sie schenkt ihm demnach hundrit guldine gote (V. 5543), andirhalp möre (V. 5545), drizic gute goltfaz (V. 5551), nunzich elfande [...] unde baz (V. 5552), paniere [...] seszich unde mere (V. 5553 und 555A),funf hundrit fugelin (V. 5558), hundrit balkin vein (V. 5561), eine cröne wo!gezieret (V. 5567), ein her [...] Monosceros ist iz genant (V. 5580 und 5583) und einen begabten Künstler, der ihn porträtieren konnte:

„der was also getan

daz er konde malen.

Der malede zö dem male

an einer tabelen minen Uh“ (V. 5592- 5595).

Der jeweiligen Aufzählung folgt dabei zumeist eine umfassende Beschreibung, die dessen Besonderheiten und materielle Werte zusätzlich betont. Die erwähnte Krone, die sie ihm zukommen lies, kann als Beispiel hierfür genannt werden:

eine crâne wol gezieret unde harte wo! gewieret mit edelen gesteine, gröz unde deine, alsiz difrowe wolde.

'Äehcn ketenen von golde wären dar ane gehangen, dä mite was bevagen di crâne hêrlîche (V. 5569- 5577).

Die Zurschaustellung von prunkvollen Reichtümern beginnt also bereits vor der eigentlichen Begegnung zwischen Alexander und Candacis in Form von Geschenken, welche von Candacis ausgehen. Da sie die Gastgeberin repräsentiert kann man das unausgewogene Verhältnis der Schenkungen nachvollziehen. Zu Beginn des Aufeinandertreffens Alexanders des Großen mit Candacis befindet sich Alexander am dem prunkvollen Palast. Eine ausführliche Umschreibung von Reich- und Besitztümern steht an dieser Stelle ebenfalls im Fokus seiner Nacherzählung. Die Beschreibung der Szenerie beginnt mit dem Saal, in dem Alexander von Candacis empfangen wird. Dieser ist mit ônichîno geleget (V. 5888). Die Säulen des Palastes werden als reine (V. 5889) und von edelem gesteine (V.5890) beschrieben. Das Dach ist guldîn (V. 5891) und darunter befinden sich Manie wunder (V. 5892). Innerhalb des Palastes finden sich demnach beispielsweise spanbette (V. 5893), die vow gelûterten golde (V. 5896) sind. Die zugehörigen Bettdecken sind vow rotem golde wo! gênât (V. 5898). Die Speisetafel im Zentrum des Raumes besteht aus elfenbeine, gezîret mitgesteine (V. 5901 und 5902). Die daran stehenden Bänke bestehen aus rôtgolt (V. 5903) und der gesamte Innenraum wird als überaus prächtig charakterisiert:

„Derpalas was hère, gezîrt mit manigen êren. Obene di swibogen wären mitgolde ubirzogen.iW 5905- 5909).

Die Einzigartigkeit dieser Szenerie wird im Anschluss daran hervorgehoben, indem Alexander darlegt, dass di ne mah û nieman gesagen (V. 5912). Unterhalb des Palastes fließt ein Fluss, der von optischem Glanz erfüllt ist, weil er näh dem golde verweter sih (V. 5916). Wenn die Sonne auf den Palast scheint, leuchtet daz golt (V. 5920) des Palastes nach seiner Schilderung ebenso, wie der wach der under (V. 5921). Während diesen und weiteren ausführlichen Darstellungen des prunkvollen Palastes von Candacis mit einem Inventar an Gegenständen von unschätzbarem Wert, zeigt sich ein weiteres Literaturmerkmal, welches auf einen höfisch-weltlichen Rezipientenkreis hindeutet: Candacis veranstaltet ein typisch höfisches Fest mit Musik, Tanz, Gesang und einer ausgiebigen Bewirtung Alexanders. Die bei dem Fest anwesenden Personen werden mit typisch höfischen Charakterisierungen umschrieben: So werden bspw. riter unde frowen [...] mit wunderlichen bilide (V. 5958 und 5960) erwähnt, die dem Fest beiwohnen. Das Gefolge von Candacis scheint ebenfalls in jenen Kontext projiziert zu werden, da sie sowohl für höfische Unterhaltung in Form von Saitenspiel sorgen, als auch über die Fähigkeiten verfügen, sich dem Hof angemessen zu verhalten:

„tüsintjungelinge von irn ingesinde, diplagen hubischeite vile mit allir slahte seitspile, unde fünf hundritjuncheren, di mit allen eren des hobis wolplagen“ (V. 6035- 6041).

[...]


1 Haupt, Barbara: Alexanders Orientfahrt (Straßburger Alexander). Das Fremde als Spielraum für ein neues Kulturmuster, in: Yoshinori Shichiji (Hg.): Akten des VIII. Internationalen Germanisten-Kongresses, Tokyo 1990, S. 285- 295, S. 285 f. (Im Folgenden zitiert als: Haupt: Orientfahrt)

2 Bumke, Joachim: Geschichte der deutschen Literatur im hohen Mittelalter, München4 2000, S. 65 (Im Folgenden zitiert als: Bumke: Geschichte).

3 Bumke: Geschichte, S. 50- 55.

4 Bumke: Geschichte, S. 55- 57.

5 Bumke, Joachim: Höfische Kultur. Literatur und Gesellschaft im hohen Mittelalter, München112005, S. 80- 82 (Im Folgenden zitiert als: Bumke: Kultur).

6 Jaeger, Charles Stephen: Die Entstehung höfischer Kultur. Vom höfischen Bischof zum höfischen Ritter (Philologische Studien und Quellen 167), Berlin 2001, S. 162 (Im Folgenden zitiert als: Jaeger: Entstehung).

7 Bumke: Kultur, S. 503- 505.

8 Bumke: Kultur, S. 473.

9 Bumke: Kultur, S. 453.

10 Jaeger: Entstehung, S. 191- 202.

11 Bumke: Kultur, S. 314- 317.

12 Bumke: Kultur, S. 309-310.

13 Haupt: Orientfahrt, S. 285- 287.

14 Jaeger: Entstehung, S. 222.

15 Lienert, Elisabeth: Pfaffe Lambrecht Alexanderroman. Mittelhochdeutsch / Neuhochdeutsch, Stuttgart 2007, S. 448­504.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten

Details

Titel
Der Straßburger Alexander-Roman im Kontext der (früh)höfischen Epik
Untertitel
Mittelhochdeutscher Alexanderroman, Candacis Episode, höfische Epik
Hochschule
Ruhr-Universität Bochum  (Germanistisches Institut)
Note
1,0
Jahr
2015
Seiten
17
Katalognummer
V515109
ISBN (eBook)
9783346104786
ISBN (Buch)
9783346104793
Sprache
Deutsch
Schlagworte
alexander, alexanderroman, höfische Epik, Merkmale der höfischen Epik, Literaturhistorischer Entstehungskontext, höfischer Raum, Der Palast von Candacis, Candacis-Episode, Stellenwert der Candacis Episode, Forschungstendenzen, höfischer roman, mittelhochdeutsch
Arbeit zitieren
Anonym, 2015, Der Straßburger Alexander-Roman im Kontext der (früh)höfischen Epik, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/515109

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