Der Erfolg des "Narrenschiffs" von Sebastian Brant und die Etablierung der Narrenliteratur


Hausarbeit, 2018

19 Seiten, Note: 1,0

Anonym


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Sebastian Brant und seine Zeit
2.1. Historischer Kontext und gesellschaftliche Werte
2.2. Werte und Intentionen Sebastian Brants

3. Wirkabsichten und Erfolg des Narrenschiffs
3.1. Gattung und Konzept
3.2. Die Wirkabsicht des Textes
3.3. Rezeption und Nachwirkung

4. Fazit

Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Mit dem Narrenschiff gelang Sebastian Brant einen der bedeutendsten Erfolge in der deutschsprachigen Literatur. Die außerordentlich hohe Rezeption des Werkes verdankte Brant insbesondere seiner zielgenauen Fokussierung der behandelten Inhalte auf die Probleme und häufig kommunizierten Themen seiner Zeit. Insbesondere auf Grundlage der mit dem Narrenschiff an die Bevölkerung tradierten Didaxe sorgte für die langfristige Wirkung des Werkes. Neben dem Einfluss der inhaltlichen Aspekte, begünstigten die Möglichkeiten der Gutenberg- Galaxis insbesondere durch die zahlreichen Nachdrucke des Narrenschiffs in unterschiedlichen Sprachen die Möglichkeit zur großflächigen Verbreitung des Werkes. Durch die besondere Struktur des Narrenschiffs fand Brant nicht nur bei hoch gebildeten Humanisten, sondern auch bei der häufig wenig gebildeten Allgemein-Bevölkerung - die teils über spärliche, wenn nicht über gar keine Fähigkeiten über Lesen und Schreiben verfügte - ausgesprochen viele Rezipienten. Durch den bahnbrechenden Erfolg ermöglichte Sebastian Brant die Etablierung eines veränderten Begriffs des Narren in der deutschsprachigen Literatur und ebnete den Pfad für die Entstehung einer Vielzahl an weiteren Werke der Narrenliteratur.1

Ziel dieser Hausarbeit ist die Erschließung des kausalen Zusammenhangs zwischen dem literarischen Erfolg und den konkreten Inhalten des Narrenschiffs. Jene Zielsetzung wird anhand einer konkreten Fragestellung präzisiert: Auf welche Weise kommen die moralisch-didaktisch ausgerichteten Wirkabsichten Sebastian Brants im Narrenschiff zur Geltung und welchen Stellenwert haben sie für den nachhaltigen Erfolg des Werkes? Die Erschließung der Fragestellung erfolgt sowohl durch entsprechende Belege im Primärtext, als auch auf Grundlage der für die Fragestellung relevanten Forschungsliteratur. Inhaltlich wird dabei wie folgt vorgegangen: Zunächst folgt eine komprimierte Darstellung des historischen Kontextes um den Veröffentlichungszeitraum. Die besonderen zeitlichen Gegebenheiten sollen erläutert, und mit Hilfe von entsprechenden Belegen im Narrenschiff aufgezeigt werden. Hierbei stehen sowohl die gesellschaftlichen Besonderheiten und die ethisch-religiösen Werte der Zeit, als auch die Intentionen und Wertvorstellungen Sebastian Brants im Fokus der Betrachtung. Anschließend werden gattungsspezifische und konzeptuelle Fragen - die sich mit dem Narrenschiff als Gesamtwerk und dessen besondere Struktur befassen - im Kontext der Fragestellung untersucht. Daran anknüpfend erfolgt eine Analyse der konkreten inhaltlichen Aspekte des Narrenschiff die für dessen Erfolg als wesentlich anzusehen sind. Auf Grund des Umfangs des Narrenschiffs,, können nur einige Exempel der didaktischen ausgerichteten Wirkungs-Intentionen Sebastian Brants für die Argumentation herangezogen werden. Auch auf den für den Erfolg des Werkes nicht unerheblichen Beitrag der Holzschnitte können auf Grund des Umfang des Werkes nur im Kontext der Rezeption konkrete Bezüge erfolgen. Nachdem die für die wesentlichen, für die Fragestellung relevanten Inhalte aufgeschlüsselt worden sind, sollen abschließend die konkreten Nachwirkungen und die Rezeption des Narrenschiffs dargestellt werden. Zuletzt wird die Fragestellung unter Berücksichtigung der erarbeiteten Inhalte in Form eines Fazits beantwortet.

Die literarische Grundlage dieser Hausarbeit bildet die Reclam Edition des Narrenschiffs von 2005, welche von Joachim Knape herausgegeben wird. Die verwendete Edition des Narrenschiffs basiert auf Grundlage des berliner Exemplars des Druckes A2

2. Sebastian Brant und seine Zeit

2.1 Historischer Kontext und gesellschaftliche Werte

Brants Narrenschiff erscheint in der Zeit des Aufbruchs in die Neuzeit und der damit verbundenen Entdeckung der Zeitenwende, welche mit dem Übergang vom Spätmittelalter zum Humanismus und der Renaissance bewusst wahrgenommen und gekennzeichnet wurde. In einer solchen Zeit der Umbrüche werden gesellschaftliche Werte durch eine Vielzahl von maßgeblichen Faktoren bestimmt: Der Beginn der frühbürgerlichen Revolutionen und die damit verbundene religiöse Zwiespältigkeit brachte beispielsweise ein (oftmals kritisches) Bewusstsein des geistlichen Wandels mit sich, welches zu Unsicherheiten in ethischen, religiösen und moralischen Fragen führte.3 Von religiösen Ausschreitungen berichtet Brant beispielsweise im Kapitel vom Endkrist'.

Jch vorchl das schiff kum nym zu landt

Sant Peters schyfflin istjm schwangk

Ich sorg gar vast den vndergangk

Die wallen schlagen all sytt dran

Es würt vil sturm vndplagen han

Gar wenig worheyl man yetz hart

Die heilig gschrifft würt vast verkwrl

Vnd ander vilyetz vß geleitt (Kap. 103, V. 64-69)

In jenen Versen wird die religiöse Diskrepanz der Gesellschaft anhand der Schiffsmetapher illustriert. Er thematisiert hier möglicherweise frühbürgerlichen Revolutionen. Mit Sicherheit thematisiert er hier allerdings religiöse Konflikte und Ausschreitungen und verweist auf eine mögliche Verschlimmerung dieser Situation. Außerdem werde der Sinn der Bibel oftmals falsch interpretiert, weshalb der Wahrheitsgehalt mancher Predigten in Frage zu stellen ist. Stephan Fuchs weist sowohl auf die hohe Bedeutung des Holzschnittes, als auch auf den Textinhalt jenes Kapitels hin und interpretiert das ganze Kapitel wie folgt: Zu sehen ist seiner Ansicht nach ein Schiff der Kirche und der gläubigen Christen, welche jedoch gleichzeitig Narren sind. Obgleich es sich auch auf dem rechten Weg befinden kann, ist zu befürchten, dass das Schiff und damit das Christentum untergehen könnte.4 Verbunden mit der Problematik um religiöse Zwiespältigkeiten begleitete die Menschen eine permanente Angst um das eigene Seelenheil und damit auch um Todesthematik und Vergänglichkeit (yanitas). Die Menschen waren sich unsicher über die angemessenen Orientierungspunkte, die ihre Lebensweise den moralischen Vorstellungen Gottes entsprechend gestalten würden, da viele geistliche Amtsträgerjener Zeit als korrupt entlarvt wurden. Die Aktualität der Todesthematik war nicht zuletzt durch die hohe Sterblichkeitsrate und die noch aus der großen Pestwelle des 14. Jahrhunderts bekannte Gefahr des schnellen Todes ein häufig kommuniziertes Thema im Alltagsleben der Menschen. Im Narrenschiff äußert sich Brant z.B. im Motto des Kapitels Nitfursehen den dot zur Allgegenwärtigkeit und Unveränderlichkeit des Todes: Alls das / das leben ye gewann; Vnd t&ttlich ist / das muß dar 'von (Kap. 85, Motto V. 3 f.). Außerdem war die Seuchengefahr im 16. Jahrhundert keinesfalls gering. Durch die häufige Migration von Bauern oder reisenden Händlern wurde die Ausbreitung von Seuchen und Krankheiten sogar begünstigt. Neben religiösen und gesundheitlichen Sorgen, waren die unsicheren wirtschaftlichen und politischen Bedingungen der Zeit stetig in der Bevölkerung präsent. Das Bewusstsein über die Schwäche des Reiches in wirtschaftlicher und militärischer Hinsicht wurde mit nicht erfüllten Erwartungen der oft wechselnden Kaiser negativ unterfüttert. Auch an der Schwelle zur Neuzeit bestimmten Ständeordnung und dogmatisch­christliche Moralvorstellungen noch stark das Denken und die Handlungsweise der Menschen. Dadurch trugen stetigen Unruhen und die offenkundigen Missstände kirchlicher Autoritäten noch deutlicher zu Unsicherheiten der Bevölkerung bei. Zahlreiche Missstände und Probleme, sowie drängenden Unruhen und qualvolle Orientierungslosigkeit bestimmten also die Denk- und Handlungsweise der Menschen jener Zeit. Dadurch suchte man nach starken Orientierungspunkten und fand diese insbesondere in der Autorität der Kirche, um aus der Undurchsichtigkeit des irdischen Seins schließlich doch noch zur unveränderbaren Tatsache des Todes und der damit verbundenen potentiellen Belohnung des Himmels zu kommen.5

2.2 Werte und Intentionen Sebastian Brants

Der Autor des moralsatirisch-didaktischen Werkes, dem diese Hausarbeit gewidmet ist, war ein außerordentlich gelehrter Humanist, der verschiedene berufliche Tätigkeiten ausführte. Als Schriftsteller war Brant bereits in den neunziger Jahren des 15. Jahrhunderts ausgesprochen positiv behaftet. Obwohl er in einer Zeit lebte, in der sich große geistige und soziale Umbrüche anbahnten, blieb seine Denkweise und Weltanschauung nach Manfred Lemmer stets mittelalterlich geprägt. In seinen Publikationen versuchte er stets die Stellung der Kirche und ihre Autorität zu stützen. Kirchenkritischen Äußerungen und Schriften gegenüber äußerte er sich dementsprechend zurückhaltend. Sein Bild der Geschichte basierte auf den Anschauungen der Kirche und des Reichs. Seine sozialen und politischen Ideen prägten sich stets auf Grundlage der allgemeinen Hierarchien und der Ständeordnung aus. Auch in seiner oftmals problematischen Sicht auf die Wissenschaft zeigen sich seine konservative Charakterzüge:6

Jch acht nit / das man vil kunst künn

Vnd stell do mit noch hochfart gwynn

Vnd meynt dar durch syn stoltz / vnd klug

Wer wisist/ der kan kunst genüg

Wer lert durch hochfart / vnd durch gelt

Der spiegelt sich alleyn der weit (Kap. 92, V. 35-40)

Anhand dieser Verse des Narrenschiffs kritisiert er die praktizierenden Wissenschaftler, die häufig nur aus wirtschaftlichen Interessen und zu ihrem eigenen Vorteil forschen. Zahlreiche weitere Kapitel (beispielsweise Kapitel 66, 103 und 107) belegen seine kritische Sichtweise auf die Wissenschaft. Während Lemmer sich bei der Charakterisierung Brants hauptsächlich auf sein religiöses und politisches Verständnis beruft, weist Ulrich Gaier auf seine für die Zeit sehr moderne Konzeption im Narrenschiff und damit auf sein Selbstverständnis als Autor hin. Er charakterisiert seine Vorgehensweise im Bereich von Gattung und gedankliche Ganzheit des Werkes, sowie der Art und Weise der Berufung auf antike Quellen und auch den belehrenden Gesamtanspruch des Werkes als „originell“ und „unmittelalterlich“.7 Auch der reflektierte Umgang mit den neuen Medien spricht für seine durchaus modernen Charakterzüge. Als Schriftsteller und Publizist entspricht Brant wohl dem zeitlich üblichen Bild eines humanistischen Kommunikators, der die Möglichkeiten der Gutenberg-Galaxis für sich zu nutzen wusste. Er nahm die kommunikativen Chancen des medialen Wandels früh war und nutzte den Buchdrucks unmittelbar für die Verbreitung seiner Werke.8 Im Narrenschiff übt Brant sogar Kritik an Vertretern und Befürwortern älterer Mediensystemen aus. Anhand des Boten, der im Kapitel Narrehte bottschafft als Vertreter der Medien vor dem Buchdruck dargestellt wird, problematisiert Brant beispielsweise die Unzuverlässigkeit und Langwierigkeit einer Briefsendung:

Vnd was er tun soll / vnd man heißt

Das er / vor wyn /dar vmb nit 'weißt

Vnd langzyt vff der Straß sich sum

Do mit dasjm vil lüt bekum (Kap 80, V. 11-14)

Ebenso wird der Berufsstand des Schreibers bei ihm deutlich negativ markiert: Schriber vnd glysßner sint noch vH; Die tribenyetz 'wild rüterspil (Kap. 79, V. 26 f.). Auch wenn Brant offenbar den Möglichkeiten der medialen Innovationen gegenüber nicht abgeneigt war und sich als Autor konzeptuell sehr modern verhält, war sein Weltbild durch eine ausgeprägte christlich-konservative Wertvorstellung geprägt. Im Narrenschiff lässt sich dies zahlreich belegen. Jegliche Ablehnung des Christentums, ob auf Grund einer anderen Herkunft, eines anderen Glaubens oder gar ketzerischem Verhalten, markiert er beispielsweise explizit als Narrheit:

Vnd sie Ion jnnjr narrheit bliben

Vnd vonjr dorheyt wenig schriben

Als Saracenen / Türcken / Heyden

All die vom glouben sint gescheyden

Den glich ich ouch / die ketzer schul

Die halft zu Prag/den narren stül (Kap. 98, V. 7-12)

Die negative Darstellung von Ausländern und Andersgläubigen vermag allerdings auch der zeitlich präsenten Furcht vor den Osmanen geschuldet sein, welche durch den Fall Konstantinopels von 1453 noch unmittelbar präsent war. Nach Brants Auffassung verfügt jeder Mensch durch die Gnade Gottes über die Möglichkeit der freien Entscheidung zum Guten oder Bösen. Seine Intentionen knüpfen an diese Vorstellung an: Sie basieren auf der Erziehung und Lehre von Menschen mit fehlerhaftem Verhalten, ohne eine direkte Beeinflussung des freien Willens oder Zwängen zu tugendhaftem Verhalten.9 Insgesamt war Brant also unbestritten eine Persönlichkeit von bemerkenswerter Schaffenskraft, Vielseitigkeit, Sprachbegabung, Objektivität und charakterlicher Geschlossenheit. Als fortschrittlichen Humanisten kann man Brant jedoch wohl nur zutreffend würdigen, wenn man seine selbstgewählte Bindung an Vergil und den Moralisten Petrarca auf der einen und an die biblischen Moralvorstellungen des alten Testaments auf der anderen Seite erkennt und sein darauf beruhendes Streben nach einer klassischen Geisteshaltung der Läuterung, Erhöhung, veredelnden Stilisierung und Selbstbeschränkung.10

[...]


1 Baschnagel, Georg: „Narrenschiff“ und „Lob der Torheit“. Zusammenhänge und Beziehungen (Europäische Hochschulschriften: Reihe 1, Deutsche Literatur und Germanistik 283), Frankfurt am Main 1979, S. 7 ff. (Im Folgenden zitiert als: Baschnagel, ..Narrenschiff'' und „Lob der Torheit“).

2 Knape, Joachim: Sebastian Brant. Das Narrenschiff. Mit allen 114 Holzschnitten des Drucks Basel 1494, Stuttgart 2005, S. 88 (Im Folgenden zitiert als: Knape, Das Narrenschiff).

3 Manger, Klaus: Das Narrenschiff. Entstehung, Wirkung und Deutung (Erträge der Forschung 186), Darmstadt 1983, S. 1-4 (Im Folgenden zitiert als: Manger, Entstehung, Wirkung und Deutung).

4 Fuchs, Stephan: „...Und Netzen Das Bapyren Schyff‘. Schiffsmetapher, Buchmetapher und Autordiskurs im Narrenschiff Sebastian Brants, in: Neophilologus 82 (1998), S. 83-95, S. 84 f. (Im Folgenden zitiert als: Fuchs, „...Und Netzen Das Bapyren Schyff‘).

5 Singer, Karin: Vanitas und Memento mori im „Narrenschiff“ des Sebastian Brant (Motive und Metaphern), Würzburg 1967, S. 26-35 (Im Folgenden zitiert als: Singer, Vanitas und Memento mori).

6 Lemmer, Manfred: Die Holzschnitte zu Sebastian Brants ..Narrenschiff''. Leipzig3 1994, S. 123-126 (Im Folgenden zitiert als: Lemmer, Die Holzschnitte).

7 Gaier, Ulrich: Studien zu Sebastian Brants Narrenschiff, Tübingen 1966, S. 4 f. (Im Folgenden zitiert als: Gaier, Studien).

8 Knape, Das Narrenschiff, S. 16 f.

9 Gaier, Studien, S.5ff.

10 Wuttke, Dieter: Art. Brant, Sebastian (1457-1521), in: LexMA2 (1983), Z. 574-576.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten

Details

Titel
Der Erfolg des "Narrenschiffs" von Sebastian Brant und die Etablierung der Narrenliteratur
Hochschule
Ruhr-Universität Bochum  (Germanistisches Institut)
Note
1,0
Jahr
2018
Seiten
19
Katalognummer
V515116
ISBN (eBook)
9783346106148
ISBN (Buch)
9783346106155
Sprache
Deutsch
Schlagworte
narrenschiff, didaxe, narrenliteratur, satire, sebastian brant, rezeption, rezeptionsästhetik, ethisch-religiösen Werte der Zeit, Historischer Kontext und gesellschaftliche Werte, Werte und Intentionen Sebastian Brants, Gattung und Konzept, das narrenschiff, Die Wirkabsicht des Textes, Rezeption und Nachwirkung
Arbeit zitieren
Anonym, 2018, Der Erfolg des "Narrenschiffs" von Sebastian Brant und die Etablierung der Narrenliteratur, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/515116

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