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Gesamteindruck zu Duccios "Maesta"

Titre: Gesamteindruck zu Duccios "Maesta"

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2002 , 19 Pages , Note: 1

Autor:in: Robert Gander (Auteur)

Art - Peinture
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Bei der Maestà handelt es sich um das Hauptwerk Duccio di Buoninsegnas und überhaupt um eines der wichtigsten Tafelbilder der mittelalterlichen Malerei. Es wird immer wieder für Fragen von Form und Inhalt herangezogen, was wegen ihrer gigantischen Ausmaße, die es einst hatte, nicht verwundert.
Ich werde in der folgenden Arbeit neben dem politischen Aspekt, den ich in einem der ersten Kapitel behandle, in erster Linie auf die Quellen und Vorbilder, die Duccio hatte, eingehen. Sofern es zu diesem Zweck nötig ist, einzelne Darstellungen genauer zu betrachten - hinsichtlich Farbe, Stil, etc. -, werde ich das tun. Im Allgemeinen wird aber versucht werden, einen Gesamteindruck des Werkes zu geben, hinsichtlich Aufbau und narrativer Abfolge, was meiner Meinung nach zum Verständnis dieses Altarstückes unabdingbar ist. Es wird auf der anderen Seite weniger detailliert auf die einzelnen kleineren Tafeln eingegangen, da dies erstens den Rahmen dieser Arbeit sprengen würde und ohne entsprechende Abbildungen wenig Sinn hätte.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Geschichte und Schicksal der Maestà

3. Die politische Funktion der Maestà

3.1 Die Schlacht von Monteperti

3.2 Die Madonna del Voto

3.3 Die Maestà Duccios

3.4 Die Maestà Martinis

3.5 Die Maestà Memmis

3.6 Die Maestà Lorenzettis

4. Die Vorderseite

5. Die Vorderseite der Predella

5.1 Die Verkündigung

5.2 Die Geburt

5.3 Die Anbetung der Könige

5.4 Die Darstellung im Tempel

5.5 Der Kindermord

5.6 Die Rückkehr aus Ägypten

5.7 Der zwölfjährige Jesus im Tempel

6. Die Rückseite der Predella

7. Die Rückseite

7.1 Wie ist der Passionszyklus zu lesen?

7.2 Die Quellen für die Rückseite

8. Duccio und seine Werkstatt

9. Schlusswort

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Hauptwerk Duccio di Buoninsegnas, die Maestà, mit einem Fokus auf deren politischer Funktion, den verwendeten ikonografischen Quellen sowie der internen Organisation der Werkstatt. Ziel ist es, ein Verständnis für den Gesamtaufbau, die narrative Abfolge und den künstlerischen Entstehungsprozess des bedeutenden Altarstücks zu vermitteln.

  • Historischer Kontext und Schicksal des Werkes
  • Politische Instrumentalisierung als Propagandamittel
  • Ikonografie und narrative Struktur der Vorder- und Rückseite
  • Einfluss byzantinischer Vorbilder und Manuskripttraditionen
  • Werkstattstruktur und Zusammenarbeit verschiedener Künstler

Auszug aus dem Buch

3. Die politische Funktion der Maestà

Bevor ich genauer auf die einzelnen Darstellungen der gigantischen Tafel (ursprünglich war sie fünf Meter hoch und 4,68 Meter breit) eingehe, die die Gottesmutter auf der Vorderseite und Szenen aus dem Leben Christi auf der Predella und der Rückseite darstellen, werde ich hier die politische Funktion des Bildes erläutern. Abgesehen von Andachtszwecken wurde die Maestà nämlich auch als Propagandamittel eingesetzt.

Im Jahre 1310 wurde das Sieneser Rathaus fertig gestellt. Zentraler politischer Bezugspunkt blieb aber die Bischofkirche, genauer: das Altarbild. Es diente als Instrument Kommunalgeschichte zu machen. Aber wie kam es dazu?

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in das Hauptwerk Duccios unter Berücksichtigung von Form, Inhalt und der methodischen Herangehensweise der Untersuchung.

2. Geschichte und Schicksal der Maestà: Darstellung der Entstehungsgeschichte, der feierlichen Überführung in den Dom sowie der späteren, tragischen Zerstückelung des Werkes.

3. Die politische Funktion der Maestà: Analyse des Altarbildes als Propagandamittel im Kontext der sienesischen Geschichte und der Verflechtung von religiöser und staatlicher Macht.

4. Die Vorderseite: Beschreibung der zentralen Komposition mit der thronenden Madonna sowie der Anordnung der Heiligen, Apostel und Stadtpatrone.

5. Die Vorderseite der Predella: Erläuterung des Zyklus vom Leben Christi und der prophetischen Bezüge aus dem Alten Testament.

6. Die Rückseite der Predella: Diskussion der unterschiedlichen Rekonstruktionsansätze für die Komposition und den thematischen Inhalt der Rückseiten-Predella.

7. Die Rückseite: Detaillierte Untersuchung des Passionszyklus, seiner Leseart und der Rückgriffe auf byzantinische oder literarische Quellen.

8. Duccio und seine Werkstatt: Auseinandersetzung mit der Rolle der Gehilfen und dem Beweis für eine arbeitsteilige Organisation unter der Führung Duccios.

9. Schlusswort: Zusammenfassende Reflexion über die Forschungsperspektiven und die Bedeutung des Werkes.

Schlüsselwörter

Duccio di Buoninsegna, Maestà, Siena, Kunstgeschichte, Trecento, Altarbild, Ikonografie, Byzanz, Werkstatt, Passionszyklus, politische Propaganda, Madonna, Predella, Sakrale Kunst, Mittelalterliche Malerei.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit analysiert die Maestà von Duccio di Buoninsegna, das zentrale Tafelbild der sienesischen Kunst des Trecento, hinsichtlich ihrer Entstehung, ihrer politischen Bedeutung und ihrer ikonografischen Quellen.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Schwerpunkte liegen auf der politischen Funktion als Propagandamittel für die Kommune Siena, der strukturellen Aufteilung der Vorder- und Rückseite sowie der Analyse der Werkstattorganisation.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, durch die Betrachtung von Aufbau und narrativer Abfolge ein tiefgreifendes Verständnis für die Intention des Künstlers und die Bedeutung des Altarstücks für seine Zeit zu schaffen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit stützt sich auf eine kunsthistorische Analyse des Bildprogramms, vergleicht ikonografische Details mit zeitgenössischen Quellen und evaluiert Forschungsliteratur zur Werkstattpraxis.

Was behandelt der Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil deckt die politische Rolle der Maestà, die detaillierte Beschreibung der Vorder- und Rückseite sowie die Untersuchung der Quellen – insbesondere byzantinischer Manuskripte – ab.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Dokument?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Maestà, Siena, Duccio, Ikonografie, byzantinische Einflüsse und Werkstattorganisation definiert.

Warum wurde die Maestà als Propagandamittel genutzt?

Das Werk wurde nach einem militärischen Sieg Sienas als Instrument zur Stärkung der kommunalen Identität und zur Repräsentation der "Königin von Siena" eingesetzt, wodurch die Geistlichkeit und die Bürgerschaft gleichermaßen angesprochen wurden.

Welche Bedeutung hatte die Änderung des Vertrages 1310 für Duccio?

Die Vertragsänderung von einer Vergütung nach Zeitaufwand zu einer Bezahlung pro Teilstück deutet darauf hin, dass die Arbeit beschleunigt werden sollte und Duccio verstärkt seine Werkstatt zur Vollendung der 34 ausstehenden Szenen einbezog.

Wie lässt sich die byzantinische Prägung des Werkes nachweisen?

Diese zeigt sich unter anderem in der Kreuzigungsdarstellung, der Einbeziehung spezifischer byzantinischer Manuskript-Traditionen und der bewussten Abkehr von der damals aufkommenden, emotionalen italienischen Bildsprache.

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Résumé des informations

Titre
Gesamteindruck zu Duccios "Maesta"
Université
University of Innsbruck
Cours
Das Trecento
Note
1
Auteur
Robert Gander (Auteur)
Année de publication
2002
Pages
19
N° de catalogue
V51557
ISBN (ebook)
9783638474993
ISBN (Livre)
9783638791823
Langue
allemand
mots-clé
Gesamteindruck Duccios Maesta Trecento
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Robert Gander (Auteur), 2002, Gesamteindruck zu Duccios "Maesta", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/51557
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Extrait de  19  pages
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