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CDG und DSE - Aufgaben und Zukunftsperspektiven

Title: CDG und DSE - Aufgaben und Zukunftsperspektiven

Term Paper , 2001 , 13 Pages , Grade: 2-

Autor:in: Christian Dickmann (Author)

Politics - Topic: Development Politics
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Summary Excerpt Details

Gegenstand dieser Arbeit sind zwei Organisationen der staatlichen Entwicklungszusammenarbeit (EZ): Die Carl-Duisberg-Gesellschaft (CDG) und die Deutsche Stiftung für internationale Entwicklung (DSE).
Zunächst sind diese beiden Institutionen vorzustellen. Dabei werden neben einem kurzen historischen Abriss die Aufgaben, das Selbstverständnis sowie Struktur und Finanzierung Beachtung finden.
Nach dieser getrennten Betrachtung wird versucht herauszufinden, inwiefern sich die Aufgabenbereiche dieser beiden Einrichtungen überschneiden. Ein Blick auf die Debatte über diese Frage wird unter dem Aspekt stehen, welche Vor- und Nachteile sich aus einer Fusion der beiden Organisationen ergäben. Dabei wird anhand von im wesentlichen zwei Quellen sowohl auf den Verlauf der Debatte über die Jahrzehnte hinweg als auch auf neue Überlegungen nach der Bundestagswahl 1998 eingegangen werden.
In einem weiteren Schritt geht es um die Frage, wie es um den Einfluss des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ) auf die Arbeit der staatlichen Organisationen der EZ bestellt ist. Insbesondere wird betrachtet, ob die institutionelle Nähe dieser Einrichtungen zur staatlichen Verwaltung deren Arbeit verbessert, oder, gerade im Vergleich mit den Nicht-Regierungsorganisationen, zu einem Übergewicht von Bürokratie führt.
Abschließend sollen die Teilergebnisse der verschiedenen Fragestellungen zusammen-geführt und ein Fazit gezogen werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2.

2.1 Carl-Duisberg-Gesellschaft (CDG)

2.2 Deutsche Stiftung für internationale Entwicklung (DSE)

2.3 Kooperation oder Fusion?

2.4 Flexibilität oder Bürokratie?

3. Fazit

4. Literatur

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert die Strukturen, Aufgaben und Zukunftsperspektiven der Carl-Duisberg-Gesellschaft (CDG) und der Deutschen Stiftung für internationale Entwicklung (DSE) im Rahmen der deutschen staatlichen Entwicklungszusammenarbeit. Dabei wird untersucht, ob eine Fusion der Organisationen sinnvoll ist und wie sich die staatliche Bürokratie im Vergleich zu Nicht-Regierungsorganisationen auf die Arbeit auswirkt.

  • Historische Entwicklung und Selbstverständnis von CDG und DSE
  • Aufgabenbereiche und institutionelle Strukturen der beiden Organisationen
  • Debatte um Kooperation versus Fusion zur Effizienzsteigerung
  • Einfluss des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ)
  • Vergleich der staatlichen Entwicklungszusammenarbeit mit Nicht-Regierungsorganisationen

Auszug aus dem Buch

2.4 Flexibilität oder Bürokratie?

„Sie können ohne weiteres eine Million für den größten Blödsinn zum Fenster rausschmeißen, solange sie es unter Beachtung der Haushaltsvorschriften tun, aber wehe Ihnen, wenn sie auch nur eine 10-Pfennig-Briefmarke für die sinnvollste Sache der Welt aufwenden wollen, wenn es nicht gemäß den Haushaltsvorschriften geschieht.“

Wie sieht es allgemein mit der staatlichen EZ aus: Ist sie tatsächlich so bürokratisch, wie in dem nicht ganz ernst gemeintem Zitat eines DSE-Mitarbeiters angedeutet und damit im Nachteil gegenüber nichtstaatlichen Organisationen oder bedeutet mehr Verwaltung vielleicht auch mehr Effektivität?

Der Bund ist der weitaus bedeutendste Finanzgeber der Organisationen der staatlichen EZ. Das Verfahren der Mittelgewährung ist aufwendig, wie man am Beispiel der CDG zeigen kann. Die Aushandlung des Haushaltes spaltet sich auf in den Verwaltungs- und den Programmhaushalt, der die Mittel für die Entwicklungsmaßnahmen enthält. Der Verwaltungshaushalt wird zu Beginn eines jeden Jahres von der Organisation erstellt und als erster Entwurf dem BMZ und dem Bundesministerium der Finanzen (BMF) zugeleitet. Daran schließt sich ein mehrstufiges Klärungs- und Änderungsverfahren zwischen den Ministerien, dem Bundesrechnungshof und der betroffenen Organisation statt. Bestehen von keiner Seite mehr Änderungswünsche, wird der Entwurf dem Bundestag übergeben, der von seinem Änderungsrecht speziell im Personalhaushalt ebenfalls oft Gebrauch macht.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit führt in die zwei zentralen Organisationen der staatlichen Entwicklungszusammenarbeit, die CDG und die DSE, ein und skizziert die Fragestellungen zur Organisationsstruktur, möglichen Fusion und dem Einfluss staatlicher Bürokratie.

2.: Dieses Kapitel dient als Überbegriff für die detaillierte Vorstellung und Analyse der zwei Organisationen sowie der Diskussion über deren Zusammenarbeit.

2.1 Carl-Duisberg-Gesellschaft (CDG): Das Kapitel stellt die Gründung, Struktur, Finanzierung und die Aufgaben der CDG als Partnerorganisation der deutschen Wirtschaft im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit vor.

2.2 Deutsche Stiftung für internationale Entwicklung (DSE): Hier werden die Entstehungsgeschichte, der dezentrale Aufbau und die vielfältigen fachspezifischen Zentralstellen der DSE als Fortbildungseinrichtung beleuchtet.

2.3 Kooperation oder Fusion?: Das Kapitel behandelt die langjährige Debatte über die Notwendigkeit einer Zusammenführung von CDG und DSE sowie die vom BMZ angestoßenen Konzepte zur Effizienzsteigerung durch eine neue Institution.

2.4 Flexibilität oder Bürokratie?: Diese Analyse untersucht den komplexen haushaltspolitischen Entscheidungsweg der staatlichen Organisationen und vergleicht deren Arbeitsweise und Effektivität mit der von Nicht-Regierungsorganisationen.

3. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und reflektiert kritisch über die Effizienz der 30-jährigen Fusionsdiskussion sowie den Wandel in der staatlichen Entwicklungspolitik.

4. Literatur: Dieses Kapitel listet die für die Untersuchung herangezogenen Quellen und Dokumente auf.

Schlüsselwörter

Entwicklungszusammenarbeit, CDG, DSE, BMZ, Fusion, Bürokratie, Haushaltsrecht, berufliche Bildung, staatliche Verwaltung, Nicht-Regierungsorganisationen, Synergieeffekte, Wissensvermittlung, Effizienz, Strukturreform, Entwicklungshilfe.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Rollen und Strukturen der Carl-Duisberg-Gesellschaft (CDG) und der Deutschen Stiftung für internationale Entwicklung (DSE) innerhalb der deutschen staatlichen Entwicklungszusammenarbeit.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Felder umfassen den historischen Hintergrund, die institutionelle Organisation, die Effizienz der staatlichen Verwaltung sowie die Debatte über eine mögliche Fusion der beiden genannten Einrichtungen.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Ziel ist es, die Aufgabenbereiche beider Organisationen abzugrenzen, die Vor- und Nachteile einer Fusion zu diskutieren und den Einfluss staatlicher Verwaltungsstrukturen auf die Effektivität der Entwicklungszusammenarbeit kritisch zu beleuchten.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es handelt sich um eine deskriptive und analytische Arbeit, die auf einer Auswertung von Fachliteratur, offiziellen Gutachten des BMZ sowie einer vergleichenden Analyse der Organisationsstrukturen basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der CDG und DSE, die Analyse der Kooperations- und Fusionsdebatte sowie eine kritische Auseinandersetzung mit der Haushaltsbürokratie im Vergleich zu Nicht-Regierungsorganisationen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Entwicklungszusammenarbeit, Fusion, staatliche Bürokratie, Effizienz, Haushaltsmanagement und die Rolle von NROs.

Inwiefern beeinflusst das BMZ die Arbeit der Organisationen?

Das BMZ wirkt durch die Finanzierung und die komplexen Haushalts- und Genehmigungsverfahren maßgeblich auf die konzeptionelle und praktische Arbeit der staatlichen Organisationen ein.

Warum wird eine Zusammenlegung von CDG und DSE diskutiert?

Die Diskussion zielt primär auf die Vermeidung ineffizienter Parallelstrukturen, die Reduzierung von Verwaltungskosten und die Stärkung des Einflusses der Organisationen auf die Entwicklungszusammenarbeit ab.

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Details

Title
CDG und DSE - Aufgaben und Zukunftsperspektiven
College
University of Bonn  (Seminar für politische Wissenschaften)
Course
Einführung in die deutsche Entwicklungspolitik
Grade
2-
Author
Christian Dickmann (Author)
Publication Year
2001
Pages
13
Catalog Number
V51646
ISBN (eBook)
9783638475587
ISBN (Book)
9783656783930
Language
German
Tags
Aufgaben Zukunftsperspektiven Einführung Entwicklungspolitik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christian Dickmann (Author), 2001, CDG und DSE - Aufgaben und Zukunftsperspektiven, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/51646
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