Ziel der folgenden Arbeit ist die erfolgreiche Diagnostik, Krafttestung und Trainingplaanung für eine 22-jährige, weibliche Probandin. Ziel des Trainings selbst ist dabei besonders eine Zurückerlangung der Ausdauer und eine Stärkung der Beinkraft.
Hierfür erfolgt in einem ersten Teil zunächst eine Diagnose der biometrischen Daten der Probandin, bevor in einem zweiten Schritt eine genaue Zielsetzung des Trainigsplanes erarbeitet wird. Hieran anschließend wird dann abschließend Trainingsplan selbst erstellt, welcher in Makro- und Mesozyklus unterschieden wird.
Inhaltsverzeichnis
Lösung Aufgabe 1-Diagnose
Allgemeine und biometrische Daten
Krafttestung
Lösung Aufgabe 2-Zielsetzung/Prognose
Lösung Aufgabe 3-Trainingsplanung Makrozyklus
Lösung Aufgabe 4-Trainingsplanung Mesozyklus
Lösung Aufgabe 5-Literaturrecherche
Zielsetzung & Themen der Arbeit
Diese Arbeit befasst sich mit der Erstellung eines strukturierten Trainings- und Diagnosekonzepts für eine 22-jährige duale Studentin im Bereich Fitnessökonomie. Ziel ist es, durch eine wissenschaftlich fundierte Trainingsplanung basierend auf der ILB-Methode sowie der Analyse biometrischer Daten, eine langfristige Leistungssteigerung, Körperfettreduktion und Muskelaufbau zu erreichen.
- Durchführung einer umfassenden sportmedizinischen Anamnese und Status-quo-Analyse.
- Einsatz leistungsdiagnostischer Testverfahren (Mehrwiederholungskrafttest) zur Trainingssteuerung.
- Erstellung einer periodisierten Makro- und Mesozyklusplanung zur Zielerreichung.
- Wissenschaftliche Fundierung der Trainingsinhalte durch Literaturrecherche zu gesundheitsorientiertem Krafttraining.
Auszug aus dem Buch
Krafttestung
Da die Person bereits Vorerfahrung im Bereich des Krafttrainings aufweist, in der Vergangenheit sportlich aktiv war, aktuell noch aktiv ist und keine schwerwiegenden Einschränkungen vorweist, wird der X-RM-Test Aufschluss geben, auf welchem Leistungsstand die Person aktuell einzuordnen ist. Außerdem hat man mit dieser Methode klare Ergebnisse für die Gewichtsanpassung an die geplanten Wiederholungszahlen im Training. „Eine potenzielle Über- oder Unterforderung des Sportlers mit in der Folge verfehlter Trainingszielsetzung ist demnach bei der Anwendung von Trainingsempfehlungen auf der Grundlage eines MWM [Mehr- Wiederholungsmaxima] Krafttests unwahrscheinlicher als beim klassischen 1-RM Krafttest“ (Gail, Argauer & Prof. Dr. Künzell, 2015, S.52).
Vor dem Testbeginn wird eine allgemeine Erwärmung durch die Aktivierung des Herz-Kreislauf-Systems und danach ein spezielles Aufwärmen der lokalen Muskelgruppen und Gelenkstrukturen durchgeführt. Die dadurch erreichte Beschleunigung der Stoffwechselprozesse und Verringerung der inneren Viskosität hat zur Folge, dass eine höhere Sauerstoffkonzentration im Blut herrscht und die bei der folgenden Belastung angesprochenen Muskelgruppen somit schneller mit mehr Sauerstoff versorgt werden können und leistungsfähiger sind (Woods, K., Bishop, P., Jones, E., 2007, S.1091). Das allgemeine Aufwärmen erfolgt in diesem Fall durch 10-minütiges Rudern am Ruderergometer und das spezielle Aufwärmen vor jeder Testübung am jeweiligen Gerät mit geringem Gewicht (10-20kg) und 15 Wiederholungen.
Zusammenfassung der Kapitel
Lösung Aufgabe 1-Diagnose: Dieses Kapitel wertet biometrische Daten sowie sportliche Vorerfahrungen aus und leitet daraus gesundheitliche Empfehlungen für das Training ab.
Lösung Aufgabe 2-Zielsetzung/Prognose: Hier werden messbare Ziele bezüglich Beinkraft, Körperfettanteil und Muskelmasse definiert und zeitlich strukturiert.
Lösung Aufgabe 3-Trainingsplanung Makrozyklus: Dieses Kapitel erläutert die langfristige Periodisierung des Trainings unter Verwendung der ILB-Methode in vier Mesozyklen.
Lösung Aufgabe 4-Trainingsplanung Mesozyklus: Hier wird der konkrete Trainingsplan für den ersten Mesozyklus detailliert aufgeschlüsselt, inklusive Übungsauswahl, Sätzen und Intensitätsvorgaben.
Lösung Aufgabe 5-Literaturrecherche: Dieses Kapitel vergleicht wissenschaftliche Studien zu den Effekten von Krafttraining bei Diabetes mellitus, um die therapeutische Relevanz zu untermauern.
Schlüsselwörter
Trainingslehre, Fitnessökonomie, Krafttraining, ILB-Methode, Leistungsdiagnostik, Mehrwiederholungskrafttest, Muskelaufbau, Trainingsplanung, Periodisierung, Gesundheitsmanagement, Biometrie, Kraftausdauer, Prävention, Bewegungsanalyse, Trainingssteuerung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit umfasst die praxisorientierte Erstellung eines Trainingsplans für eine junge Person unter Berücksichtigung sportwissenschaftlicher Grundlagen.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Schwerpunkte liegen auf der Diagnostik, der Trainingsplanung nach der ILB-Methode und der wissenschaftlichen Einordnung von Trainingswirkungen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Hauptsächlich findet die ILB-Methode (Intensitäts-Leistungs-Bestimmung) Anwendung, um Trainingsgewichte individuell und sicher zu steuern.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist die Erstellung eines Trainingsprogramms zur Steigerung der Beinkraft, Reduktion des Körperfetts und zum Muskelaufbau.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in Diagnose, Zielsetzung, Makro- und Mesozyklusplanung sowie eine Literaturrecherche zu gesundheitsorientiertem Training.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit zeichnet sich durch Begriffe wie Trainingsplanung, ILB-Methode, Muskelaufbau und Leistungsdiagnostik aus.
Warum wurde bei der Beinbeuger-Übung die liegende Position gewählt?
Die liegende Position wurde bewusst gewählt, um die bei der Probandin bereits vorhandene Sitzhaltung im Alltag zu vermeiden und das Kniegelenk zu entlasten.
Wie werden die Trainingsreize im Verlauf des Plans sichergestellt?
Durch eine wellenförmige Periodisierung und regelmäßige Re-Tests wird sichergestellt, dass die Intensität stets überschwellig bleibt, um Anpassungsprozesse zu fördern.
Welche Rolle spielt die InBody-Analyse in der Diagnose?
Die InBody-770-Analyse liefert wichtige Informationen über die segmentale Muskelverteilung, was zur Identifikation von muskulären Dysbalancen genutzt wird.
Warum ist das Aufwärmen für die Testungen essentiell?
Das Aufwärmen dient der physiologischen Vorbereitung, insbesondere der Senkung der inneren Viskosität und Erhöhung der Sauerstoffversorgung, um die Leistungsfähigkeit während der Krafttests zu maximieren.
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- Anonym (Author), 2018, Krafttraining. Diagnostik, Krafttestung, Zielsetzung und Trainingsplanung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/516537