Grin logo
de en es fr
Boutique
GRIN Website
Publier des textes, profitez du service complet
Aller à la page d’accueil de la boutique › Sociologie - Individu, Groupe, Société

Legitimität sozialer Ungleichheit und Pflichten eines demokratischen Staates

Titre: Legitimität sozialer Ungleichheit und Pflichten eines demokratischen Staates

Essai , 2019 , 7 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Osman Taskiran (Auteur)

Sociologie - Individu, Groupe, Société
Extrait & Résumé des informations   Lire l'ebook
Résumé Extrait Résumé des informations

Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Legitimität sozialer Ungleichheit und die Pflichten eines demokratischen Staates. Es wird der Begriff der sozialen Ungleichheit definiert und die Situation in der Bundesrepublik Deutschland dargestellt. Anschließend wird die Frage erörtert, ob die soziale Ungleichheit in Deutschland legitim ist oder auch nicht und dabei werden verschiedene Standpunkte beleuchtet und schließlich eine mögliche Lösung des Problems diskutiert.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Der Weg zur sozialen Gleichstellung

2. Wesen der sozialen Ungleichheit, Zustände in der Bundesrepublik und Einstellungen der Bürger

3. Über die Legitimität sozialer Ungleichheit und den Pflichten eines demokratischen Staates

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die Problematik der sozialen Ungleichheit unter Berücksichtigung historischer Entwicklungen sowie aktueller soziologischer Erkenntnisse in der Bundesrepublik Deutschland. Ziel der Analyse ist es, die Legitimität bestehender Ungleichheitsstrukturen kritisch zu hinterfragen, die Rolle von Kapitalformen nach Bourdieu zu beleuchten und mögliche gesellschaftspolitische Konsequenzen für eine liberale Demokratie aufzuzeigen.

  • Historischer Kontext von Ungleichheit und gesellschaftlichem Wandel
  • Soziologische Definition und theoretische Einordnung von sozialer Ungleichheit
  • Bedeutung der Kapitalarten (ökonomisch, kulturell, sozial) für die Teilhabechancen
  • Empirische Betrachtung von Einkommensverteilung und Bildungschancen
  • Die ethische Verpflichtung des demokratischen Rechtsstaates gegenüber seinen Bürgern

Auszug aus dem Buch

Wesen der sozialen Ungleichheit, Zustände in der Bundesrepublik und Einstellungen der Bürger

Nach Burzan ist „soziale Ungleichheit [...] eine gesellschaftliche Konstruktion, die an ihre historische Zeit gebunden ist und nie ,objektiv‘ sein kann“9. Diese Feststellung ist insofern wichtig, da der Ausdruck ,gesellschaftliche Konstruktion‘ aussagt, dass Gleichheit sowie Ungleichheit in der subjektiven Wahrnehmung abhängt von Werten, die von der Allgemeinheit der jeweiligen Gesellschaft und Zeit als Merkmale der ebenjenen sozialen Gleichheit bestimmt werden. Die gesellschaftliche Wahrnehmung wiederum erhält ihre Bedeutung durch den Umstand, dass das Wesen eines demokratischen Staates auf die Sichtweise der Gesamtheit der Individuen fußt, die durch Wahlen etc. die Abläufe der Gemeinschaft direkt beeinflussen und diese somit auch unmittelbar bestimmen.

Aus diesem Grunde ist es wichtig zu fragen, wie die Mitglieder einer Gesellschaft sich selbst und andere wahrnehmen und wie sie den Zustand der Gleichheit im sozialen Gefüge bewerten. Nach Hradil liegt soziale Ungleichheit dann vor, „wenn Menschen aufgrund ihrer Stellung in sozialen Beziehungsgefügen von den ,wertvollen Gütern einer Gesellschaft regelmäßig mehr als andere erhalten‘10/11 – also der Zugang zu den genannten wertvollen Gütern sich nicht nach ihrer Leistung, die sie je nach Grad ihrer persönlichen Anstrengung einwirken können, sondern nach ihrer Position in der Gemeinschaft richtet, die sie aufgrund von strukturellen Gefügen kaum beeinflussen können.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Der Weg zur sozialen Gleichstellung: Dieses Kapitel zeichnet den historischen Weg von der Französischen Revolution bis zur Etablierung moderner demokratischer Werte nach und erläutert die Grundintention der Arbeit.

2. Wesen der sozialen Ungleichheit, Zustände in der Bundesrepublik und Einstellungen der Bürger: Hier erfolgt eine theoretische Fundierung des Begriffs der sozialen Ungleichheit sowie eine empirische Bestandsaufnahme der Situation in Deutschland anhand verschiedener Kapitalformen und Umfrageergebnisse.

3. Über die Legitimität sozialer Ungleichheit und den Pflichten eines demokratischen Staates: Das abschließende Kapitel diskutiert das ethische Spannungsfeld zwischen meritokratischen Prinzipien und dem staatlichen Auftrag zur Chancengerechtigkeit sowie die daraus resultierenden politischen Risiken.

Schlüsselwörter

Soziale Ungleichheit, Demokratie, Meritokratie, Gesellschaftliche Konstruktion, Kapitalarten, Pierre Bourdieu, Chancengerechtigkeit, Bundesrepublik Deutschland, Sozioökonomisches Panel, Bildungschancen, Politische Legitimität, Sozialstruktur, Soziale Mobilität, Wertvolle Güter, Politische Partizipation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Legitimität sozialer Ungleichheit vor dem Hintergrund demokratischer Werte und untersucht, inwieweit staatliches Handeln für eine gerechte soziale Struktur erforderlich ist.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Themen umfassen die historische Entwicklung des Freiheits- und Gleichheitsgedankens, die soziologische Theoriebildung zu Ungleichheit sowie die empirische Analyse von Bildungs- und Einkommensungleichheiten in Deutschland.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage zielt darauf ab, zu klären, unter welchen Bedingungen soziale Ungleichheit als legitim betrachtet werden kann und wie ein demokratischer Staat seinen Verpflichtungen zur Gewährleistung gleicher Chancen nachkommen sollte.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Literaturanalyse soziologischer Klassiker und zeitgenössischer Forscher sowie auf die Auswertung aktueller statistischer Daten und Umfrageergebnisse.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Begriffsbestimmung, eine detaillierte Analyse der Kapitalformen nach Bourdieu sowie eine Diskussion über die Auswirkungen von Ungleichheit auf das politische Vertrauen der Bürger.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind soziale Ungleichheit, Meritokratie, Kapitalformen, gesellschaftliche Konstruktion und Chancengerechtigkeit.

Wie bewertet der Autor die Rolle des Staates beim Thema Bildung?

Der Autor argumentiert, dass der Staat trotz des Verzichts auf Studiengebühren durch mangelnde frühkindliche Förderung und finanzielle Hürden bei der Kinderbetreuung die bestehende soziale Ungleichheit mitverantwortet.

Welche Gefahr sieht der Autor für das politische System?

Es besteht die Sorge, dass eine als ungerecht empfundene soziale Ungleichheit das Vertrauen in traditionelle Parteien untergräbt und zur Stärkung radikalerer politischer Kräfte führen kann, was die demokratische Stabilität gefährdet.

Fin de l'extrait de 7 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Legitimität sozialer Ungleichheit und Pflichten eines demokratischen Staates
Université
Friedrich-Alexander University Erlangen-Nuremberg  (Institut für Soziologie)
Cours
Einführung in die Sozialstrukturanalyse
Note
1,3
Auteur
Osman Taskiran (Auteur)
Année de publication
2019
Pages
7
N° de catalogue
V516655
ISBN (ebook)
9783346106322
Langue
allemand
mots-clé
legitimität ungleichheit pflichten staates
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Osman Taskiran (Auteur), 2019, Legitimität sozialer Ungleichheit und Pflichten eines demokratischen Staates, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/516655
Lire l'ebook
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
Extrait de  7  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Expédition
  • Contact
  • Prot. des données
  • CGV
  • Imprint