Der Vegetarismus von Lisa Simpson. Gesellschaftliche Themen im TV


Hausarbeit (Hauptseminar), 2016

27 Seiten, Note: 2,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Simpsons
2.1 Allgemeines
2.2 Funktionsweise

3. Vegetarismus

4. „Lisa als Vegetarierin“

5. Zusammenfassung

6. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Das Massenmedium Fernsehen bietet der Gesellschaft eine Vielzahl an Formaten, die durch eine breite Masse, je nach Interessen und Gewohnheiten, konsumiert werden können. Die Unterhaltungsfunktion nimmt dabei eine dominierende Rolle ein.1 Verliert eine Produktion ihren Wert und schafft es nicht oder nicht mehr, genügend Zuschauer vor den Bildschirm zu locken, wird sie abgesetzt.

Die von Matt Groening geschaffene Zeichentrickserie „Die Simpsons“ wehrt sich gegen diesen Lebenszyklus einer Serie und unterhält seit mittlerweile 27 Staffeln ein weltweites Publikum. Sie ist damit die am längsten laufende US-Zeichentrickserie und beschäftigt bis heute zahlreiche Wissenschaftler, welche versuchen Erfolg und Konzeption zu entschlüsseln.

Nach eingehender Recherche muss konstatiert werden, dass Fan Foren und besagte Wissenschaftler bereits jede, der bis dato ausgestrahlten 596 Folgen betrachtet haben. Daher soll diese Hausarbeit auch keine zusammenfassende Analyse einer Figur, Folge oder Staffel sein, sondern die Umsetzung eines gesellschaftlichen Themas in einer bestimmten Folge beleuchten. Die spezielle Auswahl und Eingrenzung des Forschungsgegenstands liegt damit schwerpunktmäßig auf der serieninternen Auseinandersetzung mit dem Thema Vegetarismus, das durch Lisa Simpson in Staffel sieben, Folge fünf „Lisa als Vegetarierin“ (engl. Originaltitel: Lisa the Vegetarian) thematisiert wird. Es soll untersucht werden, wie dieses kontrovers diskutierte gesellschaftliche Thema in der Serie und somit auch im Massenmedium Fernsehen umgesetzt wird.

Das wissenschaftliche Interesse an den Simpsons sorgt für zahlreiche Abhandlungen, die sich mit vielen Aspekten der Serie beschäftigen. Im deutschsprachigen Raum ist dabei vor allem, in Anlehnung an das Thema dieser Hausarbeit, auf Rauscher, Klein und Gruteser zu verweisen, die mit „Subversion zur Prime-Time“ die Serie hinsichtlich ihrer Bedeutung für die deutsche Medienlandschaft betrachten.2 In ihrem Werk heißt es:

„Durch die ständige Anspielung auf die Welt außerhalb der Serie sucht man gezielt die Ankopplung an das kulturelle, gesellschaftliche und politische Zeitgeschehen, dessen mediale Repräsentationen in nahezu allen Fällen zugleich reflektiert, diskutiert oder zumindest parodiert wurden.“3

Diese Aussage verdeutlicht die besondere Stellung der Simpsons, wenn es darum geht Fiktion und Realität miteinander in Verbindung zu bringen. Über ein komplexes Geflecht aus Comic Figuren ist es möglich, populäre Themen aufzubereiten und einer breiten Masse zu präsentieren.

Die folgende Arbeit verfolgt zwei Schwerpunkte. Zum einen wird sie sich darauf fokussieren, anhand einer einzelnen Folge aufzuzeigen, wie die Macher der Serie den Zuschauer mit dem Thema des Vegetarismus konfrontieren. Es geht also zum einen darum, welche Mittel genutzt werden, um den Vegetarismus massentauglich darstellen zu können und zum anderen wird diese Lebenseinstellung selbst untersucht, um mögliche Hintergründe besser nachvollziehen und in Verbindung zum Herausgestellten vergleichen zu können. Es gibt somit einen praktischen Analyseteil und einen eher theoretischen Darstellungsteil.

2. Die Simpsons

2.1 Allgemeines

Die US-Zeichentrickserie „Die Simpsons“ bezeichnet sowohl die Serie selbst, als auch die im Mittelpunkt stehende Familie, zu der die beiden Erwachsenen Vater Homer und Mutter Marge, und die drei Kinder Bart, Lisa und Maggie gehören. Die von Matt Groening geschaffene Serie karikiert in vielen Fällen das alltägliche Leben der US-amerikanischen Gesellschaft und ist mit diesem Konzept sehr erfolgreich. Seit 1989 sind bisher 27 Staffeln mit 596 Folgen entstanden und es ist zu vermuten, dass in den nächsten Jahren zahlreiche Episoden folgen werden.4

Die Handlungen spielen sich meist in der fiktiven Stadt Springfield ab, um die sich zahlreiche Theorien ranken. Rauscher spricht in diesem Zusammenhang von der ungelösten Frage nach der genauen Lage des medialen Biotops Springfield.5 Über die Jahre konnten mittlerweile so viele gesellschaftliche Themen auch mehrfach innerhalb der Serie angesprochen werden, sodass kein Bereich des Alltags verschont bleibt. Beispielhaft wird an dieser Stelle auf religiöse Vernarrtheit, Fast-Food Opfer, Fernsehjunkies oder Konsumverrückte verwiesen, gekoppelt an politische Themen wie Diktatur oder das Gesundheitswesen. Aber auch Lebenseinstellungen werden nicht ausgeschlossen, wie in dieser Arbeit am Beispiel des Vegetarismus nachgewiesen werden soll.

Homer Jay Simpson (Homer) nimmt als Vater mit seiner Art und Weise die Rolle eines Antihelden ein, indem er ohne böse Absichten, jedoch mit charakterlichen Defiziten, an diversen Stellen einer Folge für Kopfschütteln beim Zuschauer sorgt. Als Angestellter im Kernkraftwerk der Stadt, faul auf der Couch oder in seinem Lieblingslokal Moes Taverne stellt er des Öfteren seine geringe Aufmerksamkeitsspanne und sein aufbrausendes Wesen unter Beweis. Trotzdem ist er einer der Sympathieträger der Serie, da er als Familienmensch auf der einen und als „doofer Trottel“ auf der anderen Seite immer wieder für Lacher beim rezipierenden Publikum sorgt.6

Marjorie Simpson (Marge) stellt das Gegenstück zu Homer dar. Fleißig im Haushalt, immer für Probleme der Kinder verfügbar und sich selbst vernachlässigend, opfert sie sich für die Belange der Familie auf. In Kombination mit ihren blauen Haaren bildet sie, wie die anderen Mitglieder der Familie ebenfalls, einen auf der ganzen Welt bekannten Simpsons Charakter.7

Bartholomew Jo-Jo Simpson (Bart) ist das älteste der Simpsons Kinder und verkörpert das Sinnbild eines frechen und ungezogenen Jungens. Als Klassenclown terrorisiert er nicht nur seine Eltern, sondern auch seine Mitschüler, Lehrer und den Schuldirektor.8 Der Viertklässler der Grundschule von Springfield stellt beinahe in jeder Folge seine Konzentrationsschwäche und Dreistigkeit gegenüber Gleichaltrigen und Erwachsen unter Beweis. Mit seinen Streichen, unter denen die gesamte Stadt leidet, amüsiert er seit 1989 die Zuschauergenerationen.

Lisa Marie Simpson (Lisa) ist als das zweite Kind der Familie absolut anders als ihr älterer Bruder. Nach einem Intelligenztest wird bei ihr der Status hochbegabt festgestellt, was sich nicht nur in ihren herausragenden Leistungen als Vorzeigeschülerin äußert, sondern auch in ihrem ständigen Drang alles zu hinterfragen. In diesem Zusammenhang wird die Thematik des Vegetarismus aufgeworfen, da sie sich die Frage stellt, wie man etwas essen könne, dass man gerade noch gestreichelt habe. Lisa wirkt auf den Zuschauer oft traurig und verzweifelt, da Gleichaltrige eher Probleme mit ihren Ansichten und dem verhältnismäßig reifen Verhalten haben, als ihre Art und Weise zu handeln nachvollziehen zu können.9 Ebenfalls deutlich wird diese Problematik in diversen Konflikten mit ihrer Familie, die eher selten versteht, welche tiefgründigen Gedanken hinter ihrem Verhalten stecken.

Komplettiert wird die Familie durch das jüngste Kind, Margaret Simpson. Maggie ist ungefähr ein Jahr alt und generell in Babysachen zu sehen. Sie hat ebenfalls herausragende Fähigkeiten, welche regelmäßig aufblitzen.10 Auf Grund ihres Alters und dem Handlungsspielraum, welchen ein Kleinkind vorweisen könnte, nimmt sie lediglich eine Nebenrolle im Vergleich zu den anderen vier Familienmitgliedern ein.

Die kurzen Darstellungen sind keinesfalls vollständig und sollen als Orientierung dienen. Jede der Figuren stellt einen individuellen und vielschichtigen Charakter dar, welcher allein für sich genommen zahlreicher wissenschaftlicher Untersuchungen bedarf und diverse Interpretation zulassen würde. Im Laufe der vielen Episoden bilden die Mitglieder der Familie Simpson eine so komplexe charakterliche Tiefe aus, dass eine umfassende Darstellung kaum möglich wäre. Für die vorliegende Arbeit ist es jedoch in Bezug auf die zu betrachtenden Konflikte wichtig, bestimmte Handlungsweisen nachvollziehen zu können.

2.2 Funktionsweise

Nach einem Umriss der Familie Simpson soll nun ergänzend das Konzept in Bezug auf seine Funktionsweise beleuchtet werden. Steinwidder formuliert dieses Phänomen wie folgt:

„Die Verbindung mit einer medienkritischen Haltung tritt nicht nur relativ häufig auf, sondern auch in einer Intensität und (hintergründigen) Komplexität, die in diesem Genre der Nachmittags/Primetime-Zeichentrick-Comedy ihresgleichen sucht. Dabei ist diese scheinbare „Meta-Ebene“, wie ich glaube, nicht notwendigerweise auf verschlungenen Pfaden zu erreichen, sondern stellt meist schon die Handlung an sich dar.“11

Die Serie basiert auf realen, wenn auch überspitzt dargestellten Ereignissen und Sachverhalten der US-amerikanischen Gesellschaft. Die Kombination aus kindlichem Humor, Absurditäten und Ironie spricht bis heute ein breites Publikum an.

Betrachtet man den Prozess ihrer Verbreitung in der deutschen Medienlandschaft, dann fällt auf, dass sie anfänglich als reine Kinderserie missverstanden wurde. In ihrer Anfangszeit wird diese Zielgruppe durch das ZDF ausgemacht und dementsprechend der Serie selbst Unrecht getan. Die Anspielungen in jeder einzelnen Folge setzen zum Verständnis ein enormes kulturelles Wissen voraus, welches Kinder kaum vorweisen können. Die Mischung der verschiedenen Comedy-Stile sorgt jedoch dafür, dass die Serie jeweils unter einem anderen Aspekt der Betrachtung von Jung bis Alt und Gebildet bis Ungebildet genossen werden kann.12 Diese Vielfältigkeit ist einer der Gründe dafür, dass „Die Simpsons“ ein so breites Publikum ansprechen können.

Im Vordergrund steht der Unterhaltungsanspruch als Comedyserie. Falls es der Wunsch eines Rezipienten ist, die bloße Belustigung durch gelbe Zeichentrickfiguren zu genießen, dann bieten ihm die Macher der Simpsons diese Möglichkeit. Der schräge absurde Humor, der manchmal Züge ins Surreale annimmt, ist typisch für die Serie und bietet großen Unterhaltungswert. In einem ähnlichen Zusammenhang wird in der Literatur häufig der Vergleich zwischen dem Format der „Simpsons“ und dem Genre der Sitcom gezogen, die auf Situationskomik und Wortwitzen in einem festgelegten Raum basiert.13 Absurder Humor, kombiniert mit skurrilen Situation sind zwei der elementaren Elemente der Simpsons.

Ebenfalls von Bedeutung ist der Slapstick, welcher auf rein körperlichem Humor basiert und in zahlreichen Formen innerhalb der Serie zu finden ist. Vor allem Homer wird immer wieder durch seine tollpatschige Art in Lagen gebracht, die den Zuschauer aufgrund körperlicher Missgeschicke zum Lachen bringen.14

Für viele Fans der Serie steht jedoch eher die Satire im Vordergrund, also sozialkritische und politische Spitzen gegen die Gesellschaft. Vor der kritischen Sichtweise auf Dinge des Alltags ist niemand sicher. Egal wie wichtig man ist, welchen sozialen Status man inne hat oder wie heikel das Thema auch sein mag, wenn sich die Produzenten der Serie auf etwas fokussieren, wird dies gnadenlos umgesetzt. Die humorvolle Note, welche jederzeit eingebaut wird, lässt die Kritik dann meist für den unaufmerksamen Zuschauer in den Hintergrund rücken und suggeriert den Charakter einer leichten Unterhaltungsserie.

Ergänzend zu nennen ist die Einordnung als Familien- und Eheserie. Aus beiden Genres sind Elemente innerhalb des Simpsons Kosmos zu finden. Chaotische Familienverhältnisse, eingebettet in eine heile Welt sind ebenso zu finden, wie augenscheinlich unüberbrückbare Distanzen zwischen Ehepartner, bei denen sich der Zuschauer fragt, wieso sie eigentlich einander geheiratet haben.

Die Simpsons funktionieren aufgrund ihrer Vielseitigkeit. Verschiedene humoristische Strömungen vereinen sich in einer Serie und können je nach den persönlichen Fähigkeiten des Rezipienten erschlossen werden. Die Serie kann als reine Unterhaltungsserie verstanden werden oder aber als gesellschaftskritische Satiremaschinerie, die humorvoll verpackt jegliche Bereiche des gesellschaftlichen Lebens anprangert. Matt Groening hat etwas geschaffen, dass sich seit nun mehr 27 Staffel Tag für Tag zur Primetime gegenüber anderen Formaten behauptet.

3. Vegetarismus

Vegetarismus kann im klassischen Sinne als eine Ernährungs- und Lebensweise verstanden werden, bei der ausschließlich pflanzliche Nahrungsmittel verzehrt werden, beziehungsweise Produkte für die keine Lebewesen sterben müssen.

Bemüht man sich jedoch um eine klare Abgrenzung, so muss man sich eingestehen, dass sowohl praktizierende Vegetarier, als auch Laien die unterschiedlichen Ausprägungen nicht genau überblicken können.15 Diese unterscheiden sich in der Radikalität der Ernährungsweisen.

Seit dem 19. Jahrhundert gibt es Belege für die Verwendung der Wörter „Vegetarismus“ und „Vegetarier“. Die Wissenschaft geht davon aus, dass die im englischen gebrauchten Begriffe „vegetarianism“ und „vegetarian“ als Grundlage für die deutschen Bezeichnungen dienen. Diese ließen sich übersetzen mit „pflanzlich“ (engl. vegetable) und „eine Überzeugung haben“ (engl. arian). Bei Leitzmann heißt es, dass die ursprüngliche Verwendung aus dem lateinischen stamme und „beleben“ (lat. vegetare) oder „frisch/ lebendig“ (lat. vegetus) bedeuten würde.16

Wie bereits erwähnt gibt es mittlerweile zahlreiche Formen des Vegetarismus, welche sich am sinnvollsten anhand der Nahrungsmittelauswahl voneinander abgrenzen lassen. Generell gilt für jede Form, dass auf Lebensmittel verzichtet werden muss, die von getöteten Tieren stammen. Darüber hinaus gibt es jedoch gravierende Unterschiede, was den Verzehr von Produkten angeht, die von lebenden Tieren produziert werden. Aufgrund dieser Vorgehensweise lassen sich die Hauptformen des Vegetarismus unterschieden. Am verbreitetsten ist die ovo-lacto-vegetarische Kost, bei der Vogeleier und Milch, sowie die draus weiterverarbeiteten Nahrungsmittel konsumiert werden können. Diese Form lässt sich in lacto-vegetarische Kost (Milch und Milchprodukte als Ergänzung) und ovo-vegetarische Kost (Vogeleier und Eiprodukte als Ergänzung) unterteilen. Die wahrscheinlich konsequenteste Ausprägung einer vegetarischen Lebensweise, bei der alle Lebensmittel tierischen Ursprungs abgelehnt werden, ist der Veganismus.17

Vegetarismus kann jedoch nicht nur auf die beschriebenen Ernährungsweisen reduziert werden, welche abweichend zur Nahrungsaufnahme der Durchschnittsbevölkerung sind. Meist ist an diese Einstellung ein Lebensstil der Anhänger geknüpft, der darüber hinausgeht. So wird nicht nur die Ernährung kritisch hinterfragt, sondern der Transfer zur körperlichen, seelischen und geistigen Gesundheit fokussiert. Auch wenn dies nicht explizit durch den Vegetarismus vorgegeben wird, verzichten diese Menschen auf übermäßigen Alkohol- und Nikotinkonsum.18 Sie versuchen ihren Körper fit zu halten und sich und ihrer Umwelt möglichst wenig zu schaden.

Die Beweggründe für diesen Lebensstil können sehr vielschichtig sein. Wie in der ausgewählten Episode der Simpsons zu analysieren sein wird, gibt es verschiedene Auslöser sich und seine Ernährung zu hinterfragen. Studien belegen, dass das Hauptargument ethnisch-philosophischer Natur ist.19 So ist es für einen Vegetarier nicht zu ertragen, dass aufgrund der persönlichen Ernährung ein Tier getötet werden muss. An zweiter Stelle möglicher Gründe für den Vegetarismus werden gesundheitliche Aspekte aufgeführt. So ist mittlerweile bewiesen, dass der Einsatz von Antibiotika in der Tierhaltung den Menschen resistent gegenüber möglichen notwenigen Behandlungsmethoden werden lässt. Ebenso kann übermäßiger Fleischkonsum zu gesundheitlichen Problemen führen, denen sich Vegetarier nicht aussetzen wollen. In Bezug auf die Hausarbeit wird zu untersuchen sein, welche Motive Lisa Simpson dazu veranlassen ihre Ernährung umstellen zu wollen.

Um die Theorie zum Vegetarismus abschließen zu können, soll an dieser Stelle noch auf die Weltreligionen verwiesen werden, welche ebenfalls enormen Einfluss auf die Ernährungs- und Lebensweisen ihrer Anhänger haben. Das Verhältnis zwischen Mensch und Tier wird in vielen Schriften, sowie Lehren der diversen Weltreligionen thematisiert. Grundsätzlich gilt, dass das Achten anderer Lebewesen von zentraler Bedeutung sein sollte. Sowohl im Hinduismus, als auch im Buddhismus wird an die Seelenwanderung geglaubt, wodurch die Möglichkeit bestünde, dass das getötete Lebewesen vorher ein Verwandter hätte sein können. Einer der populärsten Vegetarier, welcher mit seinem Wirken und dem Prinzip der Ahimsa „das Nicht Töten und Nicht“ Verletzen, also der generellen Gewaltlosigkeit im Leben für Aufsehen sorgte, war Mohandas Karamtschand Gandhi. Heutzutage sind immer noch in beiden Weltreligionen, sowohl im Buddhismus als auch im Hinduismus, große Anteile vegetarisch lebender Gläubige zu finden.20

[...]


1 Vgl. Klaus, Elisabeth / Lücke, Stephanie: Reality TV - Definition und Merkmale einer erfolgreichen Genrefamilie am Beispiel von Reality Soap und Docu Soap. In: Medien und Kommunikationswissenschaft, 2. Baden-Baden: Nomos 2003. S. 206f.

2 Gruteser, Michael/ Klein, Thomas/ Rauscher, Andreas: Subversion zur Prime-Time. Marburg: Schüren 2014.

3 Gruteser, Michael/ Klein, Thomas/ Rauscher, Andreas: Subversion zur Prime-Time. Marburg: Schüren 2014. S. 11.

4 The Simpsons Episodenguide. In: serienjunkies.de/TheSimpsons/alle-serien-staffeln.html. Abgerufen am 19.08.2016.

5 Vgl. Gruteser, Michael/ Klein, Thomas/ Rauscher, Andreas: Subversion zur Prime-Time. Marburg: Schüren 2014. S. 75f.

6 Vgl. Groening, Matt: Die Simpsons. Der ultimative Serienguide. Stuttgart: Panini Books (2001). S. 10.

7 Vgl. Groening, Matt: Die Simpsons. Der ultimative Serienguide. Stuttgart: Panini Books (2001). S. 10.

8 Vgl. Groening, Matt: Die Simpsons. Der ultimative Serienguide. Stuttgart: Panini Books (2001). S. 11.

9 Vgl. Groening, Matt: Die Simpsons. Der ultimative Serienguide. Stuttgart: Panini Books (2001). S. 11.

10 Vgl. Groening, Matt: Die Simpsons. Der ultimative Serienguide. Stuttgart: Panini Books (2001). S. 11.

11 Steinwidder, Patrick: Jenseits der Unschuld, diesseits der Politik. "Die Simpsons" als (kritische) Medien-Lernwelt. In: Medienimpulse 14(2006). S- 61.

12 Vgl. Milpetz, Sebastian: 5 Gründe, warum die Simpsons seit 25 Jahren erfolgreich sind (2014). In: Huffingtonpost.de. Abgerufen am 19. August. 2016.

13 Vgl. Mills, Brett: Televison Sitcom. Britisch Film Institut 2006, S. 37.

14 Vgl. Milpetz, Sebastian: 5 Gründe, warum die Simpsons seit 25 Jahren erfolgreich sind (2014). In: Huffingtonpost.de. Abgerufen am 19. August. 2016.

15 Vgl. Leitzmann, Claus: Vegetarismus: Grundlagen, Vorteile, Risiken. München: C.H. Beck 2001. S.10.

16 Vgl. Leitzmann, Claus: Vegetarismus: Grundlagen, Vorteile, Risiken. München: C.H. Beck 2001. S.10.

17 Vgl. Leitzmann, Claus: Vegetarismus: Grundlagen, Vorteile, Risiken. München: C.H. Beck 2001. S.11f.

18 Vgl. Leitzmann, Claus: Vegetarismus: Grundlagen, Vorteile, Risiken. München: C.H. Beck 2001. S.14.

19 Vgl. Teutenberg, Hans-Jürgen: Zur Sozialgeschichte des Vegetarismus. In: Vierteljahrschrift für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte 81/1 (1994). S. 53.

20 Vgl. Leitzmann, Claus: Vegetarismus: Grundlagen, Vorteile, Risiken. München: C.H. Beck 2001. S.22f.

Ende der Leseprobe aus 27 Seiten

Details

Titel
Der Vegetarismus von Lisa Simpson. Gesellschaftliche Themen im TV
Hochschule
Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald  (Institut für deutsche Philologie)
Veranstaltung
Was sind Zeichen? Was ist Pop? Ein Versuch
Note
2,0
Autor
Jahr
2016
Seiten
27
Katalognummer
V516663
ISBN (eBook)
9783346112194
ISBN (Buch)
9783346112200
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Pop, gesellschaftliche Themen, TV, Vegetarismus, Lisa Simpson, Simpsons, Pro7, Zeichen
Arbeit zitieren
Max Sölter (Autor), 2016, Der Vegetarismus von Lisa Simpson. Gesellschaftliche Themen im TV, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/516663

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