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Wie und mit welchen Lesestrategien erfolgt die Leseförderung im Deutschunterricht besonders effektiv?

Titre: Wie und mit welchen Lesestrategien erfolgt die Leseförderung im Deutschunterricht besonders effektiv?

Dossier / Travail , 2019 , 11 Pages , Note: 1.7

Autor:in: Jamy Schlaak (Auteur)

Didactique de l'Allemand - Pédagogie, Linguistique
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Wie und mit welchen Lesestrategien erfolgt die Leseförderung im Deutschunterricht besonders effektiv? Ziel der allgemeinen Didaktik ist die Ermittlung von Gelingensbedingungen für das Lernen. Dieses Lernen erfolgt hauptsächlich in der Schule als angeleiteter Prozess oder außerschulisch naturwüchsig. Aufgrund des heutigen gesteuerten Charakters des Lernens ist die Aufgabe der Vermittlung von zum Beispiel Lesekompetenzen überwiegend dem Deutschunterricht zugeschrieben. Den Fokus in diesem Fachunterricht bildet die „Sprach- und Literaturdidaktik“, wobei beide Teilbereiche unterschiedliche Strukturen aufweisen.

Beide Disziplinen entwickeln sich autonom voneinander fortwährend weiter, wobei dies im Deutschunterricht besonders deutlich wird. So stehen beispielsweise die Gedichtinterpretation neben dem Grammatikunterricht oder der Leseunterricht neben der Gesprächserziehung. Die Einteilung in Sprach- und Literaturdidaktik, welche später in der Forderung nach integrativem Deutschunterricht mündet, ist nicht die einzige, welche im Bereich der Deutschdidaktik vollzogen wird. Vier Kompetenzbereiche unterscheiden das Sprechen und Zuhören von der Sprache und dem Sprachgebrauch, wie sich das Schreiben vom Lesen und Arbeiten mit Texten und Medien abgrenzt. Letzteres bezeichnet wohl eine der bedeutendsten Kompetenzen im Fachunterricht Deutsch, denn das Lesen gehört zu der „alltäglichen Lesekultur und dient als Quelle der Identitätsentwicklung“. Bei der Vermittlung der verschiedenen Kompetenzen, welche durch das Lesen geschult werden, tritt jedoch die Frage auf, inwiefern der Deutschunterricht die größten Erfolge erzielt und welche Lesestrategien dabei positive oder negative Auswirkungen mit sich ziehen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Deutschdidaktik

2. Hauptteil

2.1 Lesekompetenzen

2.2 Lesestrategien

3. Reflexion

3.1 Schlussfolgerung für den Deutschunterricht

3.2 Fazit

4. Literatur

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die Effektivität der Leseförderung im Deutschunterricht und analysiert, inwiefern gezielte Lesestrategien sowie das Zusammenspiel unterschiedlicher Instanzen dazu beitragen können, die Leseleistung und Kompetenzentwicklung von Schülern nachhaltig zu verbessern.

  • Grundlagen der Deutschdidaktik und Kompetenzbereiche des Faches
  • Entwicklung und Förderung von Lesekompetenzen im schulischen Kontext
  • Klassifizierung und Anwendung unterschiedlicher Lesestrategien
  • Einflussfaktoren der Lesesozialisation (Familie, Schicht, Herkunft)
  • Die Rolle der Lehrkraft und die Bedeutung von Differenzierung im Leseunterricht

Auszug aus dem Buch

2.1 Lesekompetenzen

Welche Anforderungen an die Schüler/innen gestellt werden, legen die Bildungsstandards fest. So wird bezüglich des Bereiches Lesen von den Schülern/innen verlangt „über Lesefähigkeiten [und Leseerfahrungen zu] verfügen – […] Texte erschließen [zu können] – verschiedene Lesetechniken [zu] beherrschen [und] Strategien zum Leseverstehen kennen und anwenden [zu können.]“

Das Lesen in der Schule wurde jahrelang als automatisierter nebenbei geschehender Prozess angesehen, wobei davon ausgegangen wurde, dass alle geforderten Fähigkeiten nach Abschluss der Primarstufe angeeignet und entwickelt wurden. Erst die PISA (Programm zur internationalen Schülerbewertung) Studie 2001 bewirkte einen Umschwung im Denken des Bildungssystems, denn die Studie zeigte zum ersten Mal deutlich die erheblichen Defizite, welche Schüler/innen im Bereich Lesen haben. Dies brachte ein neues Konzept der Vermittlung der Lesekompetenzen hervor, wobei Lehrkräfte gezielt die Leseanforderungen der Bildungsstandards an Schüler/innen vermitteln sollen.

„Jede Lehrperson […] ist auch Leselehrerin bzw. Leselehrer; zu ihren Aufgaben gehört es, die Lesekompetenz im Blick auf die fachspezifischen Textsorten entwickeln zu helfen.“

Hierzu geben die Lehrpläne einen groben Leitfaden für die jeweilige Lehrkraft, dieser garantiert jedoch keinen perfekten Weg zu Vermittlung und Entwicklung der Lesedidaktik. Daher werden der Aneignung der Lesekompetenzen verschiedene Lesestrategien zur Verfügung gestellt, wobei zu testen und abzuwägen ist, welche von ihnen am effektivsten auf das Lernen der Schüler/innen einwirken. Umso wichtiger werden diese Strategien bei der Förderung der Lesekompetenzen bezüglich Schülern/innen mit Migrationshintergrund und jenen aus bildungsfernen Familien, wie aus der IGLU (Internationale Grundschul-Lese-Untersuchung) Studie hervorgeht.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel definiert die Didaktik als Wissenschaftsdisziplin und verortet die Vermittlung von Lesekompetenzen als zentrale Aufgabe des Deutschunterrichts im Spannungsfeld zwischen Sprach- und Literaturdidaktik.

2. Hauptteil: Der Hauptteil analysiert die Anforderungen an Lesekompetenzen nach PISA und IGLU sowie die Differenzierung zwischen kognitiven und metakognitiven Prozessen und verschiedenen Lesestrategien.

3. Reflexion: Dieses Kapitel diskutiert die soziale Bedingtheit des Leseerfolgs und schlussfolgert, dass eine erfolgreiche Leseförderung eine enge Verschränkung kognitiver, subjektiver und sozialer Ebenen erfordert.

4. Literatur: In diesem Abschnitt sind sämtliche verwendeten Fachbücher, Buchkapitel und Hochschulschriften zur Untermauerung der theoretischen Argumentation aufgelistet.

Schlüsselwörter

Lesekompetenz, Leseförderung, Lesestrategien, Deutschunterricht, Didaktik, Lesesozialisation, Textverstehen, PISA, IGLU, Sprachdidaktik, Literaturdidaktik, Leseflüssigkeit, Scaffolding, Bildungsstandards, Lernprozesse.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der fachdidaktischen Analyse der Leseförderung und untersucht, wie Lehrkräfte durch den gezielten Einsatz von Lesestrategien effektiv auf die Leseleistungen von Schülern einwirken können.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentrale Themen sind die Entwicklung der Lesekompetenz, die Bedeutung der Lesesozialisation, die Unterscheidung von Leseprozessen (Top-down/Bottom-up) sowie die methodische Gestaltung des Leseunterrichts.

Was ist die primäre Forschungsfrage der Arbeit?

Die Arbeit geht der Frage nach, wie und mit welchen Lesestrategien eine besonders effektive Leseförderung im Deutschunterricht gelingen kann.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Es handelt sich um eine literaturgestützte, fachdidaktische Analyse, die Erkenntnisse aus internationalen Studien wie PISA und IGLU mit didaktischen Modellen und Theorien zur Lesesozialisation verknüpft.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden Anforderungen an die Lesekompetenz, die Bedeutung der Lehrkraft als Leselehrer sowie konkrete Verfahren wie handlungs- und produktionsorientierte Methoden der Lesedidaktik detailliert dargestellt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär über die Begriffe Lesekompetenz, Leseförderung, Lesestrategien und Deutschdidaktik erschließen.

Welche Rolle spielt das soziale Umfeld für den Leseerfolg?

Die Arbeit betont, dass Faktoren wie Familie, Schichtzugehörigkeit und soziale Herkunft maßgeblich den Bildungserfolg beeinflussen, weshalb die Schule als Institution diese Disparitäten durch gezielte Förderung ausgleichen muss.

Was bedeutet das "Mehrebenenmodell des Lesens" in diesem Kontext?

Das Mehrebenenmodell (Prozessebene, Subjektebene, soziale Ebene) dient der Lehrkraft als diagnostisches Instrument, um den Leistungsstand der Schüler besser einzuschätzen und differenzierte Fördermaßnahmen zu planen.

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Résumé des informations

Titre
Wie und mit welchen Lesestrategien erfolgt die Leseförderung im Deutschunterricht besonders effektiv?
Université
Free University of Berlin  (Institut für Deutsche und Niederländische Philologie)
Cours
Basismodul: Fachdidaktik Deutsch
Note
1.7
Auteur
Jamy Schlaak (Auteur)
Année de publication
2019
Pages
11
N° de catalogue
V516684
ISBN (ebook)
9783346109767
ISBN (Livre)
9783346109774
Langue
allemand
mots-clé
Didaktik Deutsch Lesen
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Citation du texte
Jamy Schlaak (Auteur), 2019, Wie und mit welchen Lesestrategien erfolgt die Leseförderung im Deutschunterricht besonders effektiv?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/516684
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