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Entwicklungsabweichungen im Kindergartenalter im Hinblick auf Sprachentwicklungsstörungen

Titre: Entwicklungsabweichungen im Kindergartenalter im Hinblick auf Sprachentwicklungsstörungen

Dossier / Travail de Séminaire , 2019 , 24 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Aykut Reis (Auteur)

Psychologie - Psychologie du développement
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In dieser Arbeit soll ein Überblick über das breitgefächerte Spektrum der Entwicklungsabweichungen im Kindergartenalter, hinsichtlich der umschriebenen Entwicklungsstörung der Sprache und des Sprechens gegeben werden.

In der frühen Kindheit sind vielerlei Veränderungen zu beobachten, die zeitgleich auf diversen Ebenen stattfinden. Aus einem abhängigen Wesen mit überschaubaren Ausdrucksmöglichkeiten entwickelt sich ein kompetentes Kleinkind, welches im üblichen Fall selbstständig und differenziert kommuniziert. Solche Veränderungen sind Bestandteil von Reifungs- und Entwicklungsprozessen und betreffen den gesamten Organismus. Das Kindergartenalter stellt somit einen qualitativen Lebensabschnitt dar, worin die Entwicklungsaufgaben insofern charakterisiert werden, dass "lebensphasenspezifisch wichtige Fähigkeiten (…) von Kindern erreicht werden müssen, damit sie sich auch zukünftig positiv entwickeln und den Anforderungen von Eltern, Erzieherinnen, Lehrern aber auch Gleichaltrigen gerecht werden können" (Petermann 2013). Im Kontext der Entwicklungsabweichungen steht somit das nicht Bewältigen von alterstypischen Entwicklungsaufgaben innerhalb dieser Verbindung.

In den ersten Kapiteln steht ein Definitionsversuch von Entwicklungsabweichungen sowie der Einblick in Interne und Externe Risiko- und Schutzfaktoren im Vordergrund. Demnach geht es also um die Elemente günstiger und ungünstiger Entwicklungsbedingungen. Darüber hinaus erfolgt der Darstellungsschwerpunkt des Störungsbildes umschriebener Sprachentwicklungsstörungen und dessen begünstigte Faktoren und Ursachen. Anschließend folgt ein Überblick über die Ansätze der Prävention und Intervention in der pädagogischen Arbeit, sodass abschließend eine Interventionsmöglichkeit geboten wird, um an ein Fazit für die folgende Frage zu gelangen:

Welche präventiven und intervenierende Möglichkeiten fördern die sprachlichen Fähigkeiten von Kindern hinsichtlich umschriebener Entwicklungsabweichungen der Sprache und des Sprechens?

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definitionsversuch von Entwicklungsabweichungen

3. Risiko und Schutzfaktoren

3.1 Allgemeine Aspekte

3.2 Interne und Externe Risiko- und Schutzfaktoren

4. Umschriebene Entwicklungsstörung der Sprache und des Sprechens

4.1 Sprech- und Sprachstörungen

4.2 Begünstigende Faktoren und Ursachen

5. Prävention und Intervention in der pädagogischen Arbeit

5.1 Ansätze der Prävention

5.2 Ansätze der Intervention

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die wissenschaftliche Hausarbeit untersucht das Spektrum von Entwicklungsabweichungen im Kindergartenalter mit einem Fokus auf umschriebene Sprachentwicklungsstörungen. Ziel ist es, präventive und intervenierende Möglichkeiten aufzuzeigen, die pädagogische Fachkräfte nutzen können, um die sprachlichen Fähigkeiten betroffener Kinder zu fördern und eine positive Entwicklung zu unterstützen.

  • Grundlagen zu Entwicklungsabweichungen und psychischen Störungen
  • Wechselwirkung von Risiko- und Schutzfaktoren
  • Ätiologie und Erscheinungsformen umschriebener Sprachentwicklungsstörungen
  • Bedeutung der Interaktionsqualität im pädagogischen Alltag
  • Ansätze zur Prävention und gezielten Förderung

Auszug aus dem Buch

3.1 Allgemeine Aspekte

Häufig wachsen Kinder unter erschwerten Bedingungen und Lebensumständen auf und sind von vielerlei diversen Belastungen betroffen, wie zum Beispiel Armut durch Arbeitslosigkeit der Eltern oder das Aufwachsen als Scheidungskind. Solcherlei Belastungen kristallisieren sich meistens als Risikofaktoren und können sowohl positive als auch negative Auswirkungen auf die Entwicklung des Kindes mit sich tragen (vgl. Claudel 2009, S. 4). Nach Fröhlich-Gildhoff und Rönnau (2019, S. 10) werden Kinder, die sich aufgrund von gravierender Belastungen und Risikofaktoren dennoch psychisch gesund entwickeln, als „resilient“ bezeichnet.

„Damit ist keine angeborene Eigenschaft gemeint, sondern ein variabler und kontextabhängiger Prozess“ (ebd.). Demnach bedeutet dies, dass Resilienz einen dynamischen Anpassungs- und Entwicklungsprozess darstellt und mit Lernerfahrungen in Verbindung steht, welche sich auf die fortlaufende Entwicklung eines Kindes positiv auswirken (vgl. ebd.).

„Risikofaktoren werden als krankheitsbegünstigende, risikoerhöhende und entwicklungshemmende Merkmale definiert, von denen potenziell eine Gefährdung der gesunden Entwicklung des Kindes ausgeht“ (Fröhlich-Gildhoff und Rönnau-Böse 2015, S. 21). Im Augenmerk von Wissenschaft und Forschung bezüglich Risikofaktoren befindet sich die Frage, welche Faktoren sich negativ auf die Entwicklung von Kindern auswirken, sodass diese sich in zwei Hauptgruppen unterteilen lassen: Zum Einen in kindesbezogene Risikofaktoren (Vulnerabilitätsfaktoren) wie zum Beispiel schwieriges Temperament oder geringes Geburtsgewicht und zum Anderen in Risikofaktoren, die den Ursprung aus der Umwelt ziehen, die sogenannten Stressoren.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Modul „Entwicklungspsychologie“ ein und erläutert die Relevanz der Untersuchung von Entwicklungsabweichungen bei Kindern im Kindergartenalter.

2. Definitionsversuch von Entwicklungsabweichungen: Dieses Kapitel klärt den Begriff der Entwicklungsabweichung als altersunangemessenes und untypisches Verhalten im Kontext gesellschaftlicher Normen.

3. Risiko und Schutzfaktoren: Es wird die Wechselwirkung zwischen belastenden Risikofaktoren und stärkenden Schutzfaktoren beleuchtet, die gemeinsam den individuellen Entwicklungsverlauf eines Kindes beeinflussen.

4. Umschriebene Entwicklungsstörung der Sprache und des Sprechens: Dieser Abschnitt beschreibt das Störungsbild, dessen Ursachen sowie die Symptomatik von Sprach- und Sprechstörungen im Kindesalter.

5. Prävention und Intervention in der pädagogischen Arbeit: Das Kapitel widmet sich den Möglichkeiten pädagogischer Fachkräfte, durch professionelle Interaktionen und gezielte Förderangebote die sprachliche Entwicklung zu unterstützen.

6. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont die Notwendigkeit von Qualifikation und beziehungsorientierter pädagogischer Arbeit zur Förderung resilienzrelevanter Kompetenzen.

Schlüsselwörter

Entwicklungsabweichungen, Kindergartenalter, Sprachentwicklungsstörung, Risikofaktoren, Schutzfaktoren, Resilienz, pädagogische Fachkräfte, Interaktionsqualität, Sprachförderung, Prävention, Intervention, Kindesentwicklung, Frühpädagogik, Sprachkompetenz, Bildungsprozesse.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit Entwicklungsabweichungen bei Kindern im Kindergartenalter, wobei der Schwerpunkt auf den umschriebenen Sprachentwicklungsstörungen und deren pädagogischer Begleitung liegt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentrale Themen sind die Resilienzforschung, die Abgrenzung von Risiko- und Schutzfaktoren, die diagnostischen Aspekte von Sprachstörungen sowie professionelle Interventionsansätze in Kitas.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, präventive und intervenierende Möglichkeiten zu identifizieren, durch welche pädagogische Fachkräfte die sprachlichen Fähigkeiten von Kindern mit Entwicklungsabweichungen effektiv fördern können.

Welche wissenschaftliche Methode wurde für diese Arbeit verwendet?

Es handelt sich um eine wissenschaftliche Hausarbeit, die auf einer umfassenden Literaturrecherche und der Auswertung entwicklungspsychologischer sowie pädagogischer Fachliteratur und Studien basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung über Entwicklungsabweichungen und Resilienz, eine inhaltliche Darstellung des Störungsbildes der Sprachentwicklung sowie eine praxisnahe Diskussion von Förderansätzen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die zentralen Begriffe sind Entwicklungsabweichungen, Resilienz, Sprachentwicklungsstörung (USES), pädagogische Interaktionsqualität und Prävention.

Wie beeinflussen die familiären Hintergründe die Sprachentwicklung laut Text?

Der Text stellt fest, dass psychosoziale Faktoren wie sozioökonomischer Status oder das Erziehungsverhalten zwar moderierend wirken, die Genetik jedoch bei umschriebenen Sprachentwicklungsstörungen oft eine Hauptrolle spielt.

Warum ist die Interaktionsqualität zwischen Erzieher und Kind so wichtig?

Die Qualität der Interaktion gilt als Kernbaustein für Bildungsprozesse, da Kinder nur in einer stabilen und feinfühligen Beziehung zu ihren Bezugspersonen erfolgreich lernen und sich sprachlich weiterentwickeln können.

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Résumé des informations

Titre
Entwicklungsabweichungen im Kindergartenalter im Hinblick auf Sprachentwicklungsstörungen
Université
Fliedner University of Applied Sciences Düsseldorf  (Fachhochschule)
Cours
Entwicklungspsychologie
Note
1,0
Auteur
Aykut Reis (Auteur)
Année de publication
2019
Pages
24
N° de catalogue
V516708
ISBN (ebook)
9783346122056
ISBN (Livre)
9783346122063
Langue
allemand
mots-clé
pädagogik psychologie entwicklungsabweichungen Sprache USES umschriebene Sprachentwicklungsstörungen prävention intervention Förderung risiko und schutzfaktoren
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Aykut Reis (Auteur), 2019, Entwicklungsabweichungen im Kindergartenalter im Hinblick auf Sprachentwicklungsstörungen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/516708
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Extrait de  24  pages
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