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Die Schwierigkeit der Motivation von Hochbegabten im Schulunterricht

Titre: Die Schwierigkeit der Motivation von Hochbegabten im Schulunterricht

Dossier / Travail de Séminaire , 2005 , 18 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Daniel Heisig (Auteur)

Pédagogie - Pédagogie pour écoles
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Diese Hausarbeit entstand für das Seminar "Schulschwierigkeiten - Formen, Ursachen, Interventionen". Bei der Behandlung des zugrunde liegenden Themas der Motivationsschwierigkeiten bei Hochbegabten werden diese verschiedenen Analysepunkte betrachtet. Jedoch erfordert das schwierige Gebiet der Hochbegabung zuerst eine Auseinandersetzung mit den theoretischen Modellen, welche die Gründe und Erscheinungsformen der Hochbegabung miteinander zu verbinden versuchen. Dass hier keine einheitliche, allgemein akzeptierte Annahme vorhanden ist, zeigt auf, wie schwierig die Auseinandersetzung mit dem Thema allein schon für Wissenschaftler ist und lässt erahnen, auf welche Probleme Lehrkräfte treffen können, wenn sie sich ernsthaft mit Hochbegabten beschäftigen möchten. Gleichzeitig soll jedoch die Pflicht, jeden Schüler in seiner Individualität zu achten und zu fördern hier bereits erwähnt sein, die eine besondere Auseinandersetzung mit Hochbegabten geradezu fordert.
Die Reihenfolge der Themen dieser Hausarbeit ergibt sich aus der Argumentation, dass erst wenn Lehrkräfte Hochbegabung akzeptieren und um dessen besondere Formen und Ausprägungen, v. a. auch der als Underachiever bezeichneten minderleistenden Hochbegabten, wissen, sich ernsthaft mit den motivationalen Problemen Hochbegabter auseinandersetzen können. Dem Verständnis dieser Thematik ist der zweite Teil der einleitenden Definitionen zugedacht, der gerade die für die Schule als wichtig erachtete Lern- und Leistungsmotivation näher beleuchtet. Darauf folgt der Hauptteil dieser Arbeit der die zwei Themenblöcke Hochbegabung und Motivation verknüpft. Zum einen werden dort die speziellen motivationalen Gefahren für hochbegabte Jugendliche geschildert, die auch den Underachievement-Bereich unter motivationalen Gesichtspunkten darstellen, zum anderen werden anschließend Möglichkeiten der Motivationsförderung für Hochbegabte (aber nicht nur für diese!) erläutert. Bei diesen Möglichkeiten wird ausgehend von der direkten Reaktion einer Lehrkraft oder Elternperson auf die Aktivität eines Jugendlichen über weitere interessenförderlichen Maßnahmen bis hin zu klassen- oder schulübergreifenden Fördermöglichkeiten Ansatzpunkte zur Motivationsförderung dargestellt. Daraufhin folgt das abschließende Fait, welches die Wichtigkeit des Themas näher beleuchtet und appellhaft hervorhebt, dass sich jeder Lehrer mit den Problemen von Hochbegabten auseinander setzen sollte, um deren Probleme wirklich verstehen zu können.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Definitionen

1. Hochbegabung

a. Darstellung

b. Spezialfall: Underachiever – Minderleistende

2. Motivation

a. Pädagogische Darstellung

b. Die spezielle Lernmotivation und ihr Praxisbezug im Schulalltag

III. Die Motivation von Hochbegabten

1. Gefahrenquelle für die Motivation

2. Underachievement als Motivationsproblem

3. Möglichkeiten der Motivationsförderung für Hochbegabte

a. Motivationsförderung durch operante Verstärker

b. Interessenförderung

c. Handlungsfelder für die Motivationsförderung Hochbegabter

IV. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die motivationalen Herausforderungen von hochbegabten Schülern im schulischen Alltag. Ziel ist es, Lehrkräften ein besseres Verständnis für die spezifischen Bedürfnisse und Problemlagen dieser Schülergruppe zu vermitteln und konkrete Ansätze zur Motivationsförderung aufzuzeigen.

  • Theoretische Grundlagen von Hochbegabung und Motivation
  • Identifikation und Problematik von Underachievern
  • Analyse motivationaler Gefahrenquellen im Unterricht
  • Methoden der Motivationsförderung (operante Verstärker und Interessenförderung)
  • Handlungsfelder für den schulischen Alltag

Auszug aus dem Buch

b. Die spezielle Lernmotivation und ihr Praxisbezug im Schulalltag

Da Gründe für Motivation auf die unterschiedlichsten Ziele ausgerichtet sein können, ist es wichtig eine für die schulische Konzentration und dem Lerngegenstand angemessene Motivationsgrundlage im Auge zu haben. Denn nicht jede ausgeführte Aktivität – auch wenn diese zu Verhaltensänderungen bei Schülern führt – ist wirklich lernmotivierend. „In der Motivationspsychologie hat es sich nämlich als tragfähig erwiesen, Motivation nicht nach Oberflächenmerkmalen zu unterscheiden (z.B. ‚lernwirksames Verhalten‘), sondern nach den anreizbesetzten Zielzuständen, die der Handelnde anstrebt.“ Daraus ergibt sich eine für Schulen angemessene Definition für Lernmotivation als Bereitschaft einer Person, eine Aktivität vornehmlich deshalb zu tätigen, weil sie sich Kompetenzzuwachs davon erhofft.

Die wissenschaftliche Differenzierung von intrinsischer und extrinsischer Motivation lässt sich auch auf die Lernmotivation übertragen. Dabei stellen die standardisierten Schulnoten den größten Anteil extrinsischer Lernmotivationsgrundlagen dar. Daneben lassen sich Anerkennung bei Eltern und Freunden, die Erwartung von materiellen Belohnungen (Geld für gute Schulzeugnisse!) und viele weitere Punkte als weitere Haltepunkte dieser Analysekategorie finden. Liegt der Anreiz zur intensiven Beschäftigung mit einem Thema im Thema selbst, so handelt es sich um intrinsische Lernmotivation. Hierbei lassen sich bei Lernenden eine positiv-affektive Haltung und eine hohe kognitive Wertschätzung gegenüber dem zu behandelnden Thema gegenüber feststellen.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik der Motivationsschwierigkeiten bei Hochbegabten ein und erläutert den Aufbau sowie die argumentative Struktur der Arbeit.

II. Definitionen: In diesem Kapitel werden grundlegende Begriffe definiert, wobei insbesondere auf verschiedene Modelle der Hochbegabung, das Phänomen des Underachievements sowie die pädagogischen Grundlagen der Motivation eingegangen wird.

III. Die Motivation von Hochbegabten: Dieser Hauptteil analysiert spezifische Gefahren für die Motivation hochbegabter Schüler und diskutiert verschiedene Ansätze und Handlungsfelder zur effektiven Motivationsförderung.

IV. Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und unterstreicht die pädagogische Verpflichtung von Lehrkräften, individuell auf die Bedürfnisse hochbegabter Schüler einzugehen.

Schlüsselwörter

Hochbegabung, Motivation, Underachievement, Lernmotivation, Motivationsförderung, Interessenförderung, Operante Verstärker, Pädagogik, Unterrichtsgestaltung, Schülerautonomie, Differenzierung, Schulleistungen, Begabtenförderung, Leistungsabfall, Kompetenzwahrnehmung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die motivationalen Aspekte und Probleme hochbegabter Kinder und Jugendlicher im schulischen Kontext und zeigt Strategien für Lehrkräfte auf.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen sind Hochbegabung und deren verschiedene Modelle, die Unterscheidung von Motivationstypen, das Problem des Underachievements sowie praktische Ansätze zur Motivationsförderung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, dass Hochbegabte in der Schule spezifischen motivationalen Schwierigkeiten ausgesetzt sind, und Lehrkräfte bei der Gestaltung motivierender Lernumgebungen zu unterstützen.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Arbeit?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse und der Zusammenführung wissenschaftlicher Modelle zu Hochbegabung und Motivation.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil beleuchtet Motivationsgefahren wie Unterforderung, geht auf die Ursachen von Underachievement ein und diskutiert Methoden wie den Einsatz operanter Verstärker sowie die Förderung von Interessen.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Schlüsselbegriffe sind Hochbegabung, Motivation, Underachievement, Lernmotivation und diverse Förderstrategien wie Enrichment oder Akzeleration.

Wie gehen Lehrkräfte am besten mit der Unterforderung Hochbegabter um?

Die Autorin empfiehlt Differenzierungsmaßnahmen innerhalb des Unterrichts sowie die Nutzung außerschulischer Möglichkeiten oder spezieller Förderprogramme, um den Wissensvorsprung produktiv einzubinden.

Warum ist das Thema "Underachievement" besonders gefährlich?

Underachievement ist besonders kritisch, da hochbegabte Schüler ihr Potenzial aufgrund von Motivationsproblemen, sozialen Faktoren oder Teilleistungsschwächen nicht entfalten und dadurch oft als „Problemkinder“ fehlinterpretiert werden.

Welche Rolle spielt die Interessenförderung?

Die Interessenförderung zielt darauf ab, den subjektiven Wert des Lernens zu steigern, etwa durch die Förderung von Kompetenzwahrnehmung, Autonomie und soziale Einbindung der Schüler.

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Résumé des informations

Titre
Die Schwierigkeit der Motivation von Hochbegabten im Schulunterricht
Université
University of Trier
Cours
Schulschwierigkeiten - Formen, Ursachen, Interventionen
Note
1,0
Auteur
Daniel Heisig (Auteur)
Année de publication
2005
Pages
18
N° de catalogue
V51815
ISBN (ebook)
9783638476829
ISBN (Livre)
9783638598330
Langue
allemand
mots-clé
Schwierigkeit Motivation Hochbegabten Schulunterricht Schulschwierigkeiten Formen Ursachen Interventionen
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Daniel Heisig (Auteur), 2005, Die Schwierigkeit der Motivation von Hochbegabten im Schulunterricht, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/51815
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Extrait de  18  pages
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