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Unterstützung im Alltag bei der Betreuung und Pflege von Menschen mit Behinderungen

Der Familienentlastende Dienst als ein Leistungssegment der Offenen Hilfen

Title: Unterstützung im Alltag bei der Betreuung und Pflege von Menschen mit Behinderungen

Term Paper , 2019 , 20 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Nadine Ritter (Author)

Social Work
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Da die Lebenssituationen und Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung und ihren Familienmitgliedern sehr individuell sind, stellt sich die Frage, wie die Betroffenen durch den Familienentlastenden Dienst Unterstützung zu einem selbstbestimmten Leben erfahren können. Diese Fragestellung bildet den Kern der Arbeit. Zunächst werden Begrifflichkeiten und sozialpädagogische Grundlagen in den angebotenen Leistungssegmenten geklärt. Anschließend geht es um entsprechende Zielfindungen und optionale Angebote auf beiden Ebenen. So rückt zum einen der Mensch mit Behinderung und zum anderem gleichsam seine betreuenden Angehörige in den Fokus der Fragestellung. Abgerundet wird die Arbeit durch die rechtlichen Grundlagen und der möglichen Finanzierung. Mit dem Fazit erfolgt eine Gegenüberstellung der Ausgangsproblematik und der Umsetzung des Leistungssegmentes des Familienentlastenden Dienstes.

In den letzten Jahren haben sich die Ansprüche von Menschen mit Behinderung, insbesondere an ihre Wohnformen und den damit verbundenen Bedürfnissen stark verändert. Eingebettet in das Familiensystem möchten Menschen mit Behinderung an der Gesellschaft teilhaben, ihre individuellen Bedürfnisse befriedigen und Zielvorstellungen im Rahmen ihrer Ressourcen verwirklichen. Dabei tragen die Familienangehörigen die Hauptlast der Erziehung, Betreuung und Pflege.

Diese dauerhaften psychischen und physischen Belastungen für die betreuenden Angehörigen führen nicht selten zu gesundheitlichen Problemen. Im Rahmen der ambulanten Hilfen müssen hier Angebote für die betroffenen Menschen und Entlastungen für ihre Angehörigen greifen. Dahingehend eine soziale Ausgrenzung für alle Beteiligten zu vermeiden. In diesem Zusammenhang zeigt der Gesetzgeber Möglichkeiten der Entlastung, zur Unterstützung im Alltag, auf. Als ein Leistungssegment der Offenen Hilfen wird hier der Familienentlastende Dienst benannt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Begriffsbestimmungen

2.1 Behinderung

2.2 Offene Hilfen – allgemeine Darstellung

2.3 Familienentlastender Dienst – allgemeine Darstellung

3 Wie können Menschen mit Behinderung und ihre Familienangehörigen Unterstützung im Rahmen des Familienentlastenden Dienstes erfahren?

3.1 Zielfindung auf der Ebene der Menschen mit Behinderung

3.2 Zielfindung auf der Ebene der betreuenden Angehörigen

3.3 Angebote für die Menschen mit Behinderung

3.4 Angebote auf der Ebene der betreuenden Angehörigen

4 Rechtliche Grundlagen

5 Finanzierung

6 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Leistungssegment des Familienentlastenden Dienstes (FED) als wichtige ambulante Unterstützung für Menschen mit Behinderung und ihre Familien. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie durch individuelle Assistenzangebote eine Entlastung der pflegenden Angehörigen erreicht und gleichzeitig die Selbstbestimmung und Teilhabe der Menschen mit Behinderung gefördert werden kann.

  • Grundlagen der Behindertenhilfe und der Offenen Hilfen
  • Individuelle Zielfindung und Bedarfsanalyse für Betroffene
  • Unterstützungsangebote für pflegende Angehörige zur Entlastung
  • Rechtliche Rahmenbedingungen und Finanzierungsmöglichkeiten von Entlastungsleistungen

Auszug aus dem Buch

3.3 Angebote für die Menschen mit Behinderung

Basierend auf die vorhergehenden Wegweiser geht es nun um angemessene Angebote, die sich personenzentriert direkt auf den zu unterstützenden Menschen mit Behinderung, unter Einbeziehung der Wünsche und Ressourcen, richten. (vgl. Thimm, 1997: S.140). „Ein anderer wichtiger Grundsatz() liegt darin, dass (!) ein FED ´mit und nicht an´ einem Menschen arbeitet.“ (Meyer,2004: S. 14).

Für die angemessene Umsetzung sind unabhängige Beratungsgespräche unumgänglich, in welchen bedarfsorientierte Hilfsmöglichkeiten ermittelt und erläutert werden. Da Selbstbestimmung und Teilhabe im Vordergrund stehen gilt der Grundsatz – So viel Assistenz wie möglich, so viel Assistenz wie nötig – Mitwirkungsmöglichkeiten und Flexibilität sind ebenfalls ein wichtiger Baustein in der Arbeit des Familienentlastenden Dienstes und muss innerhalb der Angebote in den diversen Bereichen inkludiert werden. Im Detail kann hier genannt werden: -Freizeitaktivitäten innerhalb der Wohnung, ausgerichtet an den altersgemäßen Wünschen der Personen, wie gemeinsame Brett- Kartenspiele, Gespräche über bestimmte Themeninhalte, Vorlesen von Büchern, Gemeinsames Anschauen von Fotoalben. (vgl. Thimm et al., 1997: S.146).

-Freizeitaktivitäten außerhalb der Wohnung

In den meisten Betreuungsansätzen finden Aktivitäten zur Freizeitgestaltung, außerhalb des familiären Umfeldes, statt. Hierbei werden diverse Unternehmungen und Ausflüge, wie Einkaufsbummel, Spaziergänge, der Besuch von Veranstaltungen oder Lokalitäten, der Besuch von Freunden, begleitet. (Ders. 1997: S. 147).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den Wandel in der Behindertenhilfe hin zur Dezentralisierung und verdeutlicht die Notwendigkeit ambulanter Entlastungsangebote für das Familiensystem.

2 Begriffsbestimmungen: Dieses Kapitel definiert zentrale Begriffe wie Behinderung und erläutert die Bedeutung der Offenen Hilfen sowie des Familienentlastenden Dienstes im Kontext der Normalisierung.

3 Wie können Menschen mit Behinderung und ihre Familienangehörigen Unterstützung im Rahmen des Familienentlastenden Dienstes erfahren?: Hier wird die praktische Umsetzung der Unterstützung durch individuelle Zielfindung und spezifische Angebote für Betroffene und ihre Angehörigen untersucht.

4 Rechtliche Grundlagen: Das Kapitel gibt einen Überblick über die rechtlichen Rahmenbedingungen der Behindertenhilfe, insbesondere die Leistungen zur Teilhabe.

5 Finanzierung: Es werden die verschiedenen Finanzierungsmöglichkeiten für Leistungen des FED erläutert, vor allem durch die Pflegeversicherung und die Eingliederungshilfe.

6 Fazit: Das Fazit fasst die Bedeutung des Familienentlastenden Dienstes als Chance für ein selbstbestimmtes Leben im familiären Umfeld zusammen.

Schlüsselwörter

Familienentlastender Dienst, Behinderung, Offene Hilfen, Teilhabe, Selbstbestimmung, ambulante Pflege, Angehörigenentlastung, Inklusion, Eingliederungshilfe, Lebensqualität, Personenzentrierung, Assistenz, Normalisierungsprinzip

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Familienentlastenden Dienst (FED) als wichtigem Bestandteil der ambulanten Behindertenhilfe und dessen Bedeutung für Familien mit behinderten Angehörigen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Unterstützung von Menschen mit Behinderung im Alltag, die Entlastung pflegender Familienangehöriger sowie die rechtlichen und finanziellen Rahmenbedingungen für diese Dienste.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Arbeit untersucht, wie Menschen mit Behinderung und ihre Familien durch den FED Unterstützung zu einem selbstbestimmten Leben erfahren können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Studienarbeit, die auf Fachliteratur und gesetzlichen Grundlagen basiert, um das Leistungssegment FED fundiert zu analysieren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden Konzepte der Zielfindung, konkrete Betreuungsangebote für Betroffene sowie Entlastungsstrategien für Angehörige detailliert dargelegt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Familienentlastender Dienst, Teilhabe, Selbstbestimmung, Angehörigenentlastung und ambulante Hilfen.

Wie unterscheidet der FED zwischen den Bedürfnissen der Behinderten und ihrer Angehörigen?

Die Arbeit differenziert zwischen zielorientierten Angeboten zur Förderung der Selbstständigkeit des Menschen mit Behinderung und entlastenden Maßnahmen für die Angehörigen zur Erhaltung deren Pflegebereitschaft.

Welche Rolle spielt das Normalisierungsprinzip in dieser Arbeit?

Das Normalisierungsprinzip dient als Leitideologie, um ein Leben für Menschen mit Behinderung zu ermöglichen, das dem nichtbehinderter Menschen so weit wie möglich entspricht.

Wie trägt die Finanzierung zur Umsetzung der FED-Angebote bei?

Die Finanzierung durch Pflegekassen und Eingliederungshilfe ermöglicht es den Familien, ohne finanziellen Mehraufwand professionelle Unterstützung in Anspruch zu nehmen, um eine stationäre Unterbringung zu vermeiden.

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Details

Title
Unterstützung im Alltag bei der Betreuung und Pflege von Menschen mit Behinderungen
Subtitle
Der Familienentlastende Dienst als ein Leistungssegment der Offenen Hilfen
College
FHM University of Applied Sciences
Grade
1,0
Author
Nadine Ritter (Author)
Publication Year
2019
Pages
20
Catalog Number
V518476
ISBN (eBook)
9783346124456
ISBN (Book)
9783346124463
Language
German
Tags
Behindertenhilfe Familienunterstützender Dienst Offene Hilfen Inklusion Teilhabe
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Nadine Ritter (Author), 2019, Unterstützung im Alltag bei der Betreuung und Pflege von Menschen mit Behinderungen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/518476
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